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FAQ

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Installation, Einrichtung, Treiber-Updates Installation, Einrichtung, Treiber-Updates

Nutzung, Tipps & Tricks Nutzung, Tipps & Tricks

Technische Probleme Technische Probleme

Wartung und Upgrades Wartung und Upgrades

Wie lange dauert es ab Bestelldatum, bis ein Gerät ankommt?
Der Zeitpunkt der Lieferung hängt grundsätzlich von vier Faktoren ab:
  • Verfügbarkeit der Komponenten
  • Zeitpunkt des Zahlungseingangs
  • Fertigungszeit
  • Versandlaufzeit von Leipzig bis zum Ziel
Generell muss man zwischen Zahlungseingang und Versand mit 2-3 Werktagen Fertigungszeit rechnen. Im Normalfall mit Vorkasse-Zahlung bedeutet das also:
  • Komponenten auf Lager, Bestellung wird ausgelöst.
  • Auftragsbestätigung erfolgt zeitnah, Vorkasse-Zahlung wird ausgelöst.
  • Die Überweisung benötigt ca. 1-3 Werktage, bis sie auf unserem Konto auftaucht und verbucht wird.
  • Zahlung ist eingegangen - wir beginnen mit der Produktion.
  • 2-3 Werktage später: das Notebook bzw. der PC wird per DHL versendet.
  • Bei Lieferung innerhalb Deutschlands ist das Paket meist bereits am folgenden Werktag beim Kunden. Lieferungen nach Österreich können noch 2-3 Tage länger dauern.
Um den ganzen Vorgang abzukürzen, hat man folgende Möglichkeiten:
  • Zahlungsart PayPal, Sofortüberweisung oder Nachnahme: man spart sich die zusätzlichen 1-3 Werktage für die Banklaufzeit. Der Produktionsvorgang selbst wird dabei nicht beschleunigt, es bleibt also bei 2-3 Werktagen Fertigungszeit bis zum Versand.
  • Nachnahme Express (nur innerhalb Deutschlands): dies ist unser Premium-Service! Hierbei wird nicht nur die Zahlung abgekürzt, sondern es wird auch der Produktions-Prozess beschleunigt. Der Auftrag wird mit hoher Priorität eingesteuert und verlässt spätestens am nächsten Werktag unser Haus. Dies gilt selbstverständlich nur dann, wenn alle Komponenten auf Lager sind. Die Lieferung erfolgt dabei per DHL Express, wodurch zusätzlichen Lieferverzögerungen oder -engpässen seitens DHL vorgebeugt wird. Dies bedingt allerdings, dass der Empfänger zum Zeitpunkt der Anlieferung auch tatsächlich persönlich vor Ort ist, da bei DHL Express keine Filial-Einlagerung erfolgt. Stattdessen würde das Paket bei Nichtanwesenheit in einem speziellen Express-Depot eingelagert werden - dies kann u.U. mehrere Kilometer entfernt sein. Ein erneuter Zustelltermin kann dann telefonisch mit den Mitarbeitern von DHL Express vereinbart werden.
Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf - gern auch im mySN Live Chat.
Was bedeuten die Angaben unter "Auftragsstatus"?
1. Bestellung eingegangen: Dies bezeichnet den Eingang Ihrer Bestellung in unserem System. Die an Sie versendete Eingangsbestätigung stellt noch keine Auftragsannahme dar.

2. Auftragsannahme durch Schenker Technologies: Hiermit wird Ihr Auftrag in einer gesonderten Mail bestätigt und stellt eine verbindliche Annahme des Kaufvertrages gegebenfalls zuzüglich einer Zahlungsaufforderung dar.

3. Auftrag in Fertigung: Da Schenker Technologies spezielle Geräte nach Ihrem Wunsch fertigt, wird jede Bestellung individuell bearbeitet und produziert. Dies dauert im Regelfall ca. 2-3 Werktage, kann sich aber je nach Produktionsaufkommen und Verfügbarkeit der einzelnen Komponenten auch verlängern. Sollte es zu Verzögerungen kommen, werden Sie unverzüglich per E-Mail informiert.

4. Paket an Logistikpartner übergeben. Auftrag abgeschlossen: In diesem Fall haben Sie bereits eine Versandbestätigung erhalten und erhalten Ihre Lieferung in Kürze. In dieser Bestätigung finden Sie den Nachverfolgungscode Ihrer Sendung und können so das Paket bis zur Ankunft bei Ihnen verfolgen.
Wie funktioniert das mit der Finanzierung?
Für Kunden mit deutschem Wohnsitz bieten wir über unseren Partner TARGOBANK AG & Co. KGaA (kurz: Targobank) eine Finanzierung bzw. Ratenzahlung. Der Ablauf gestaltet sich wie folgt:
  • Sie konfigurieren das Notebook ganz normal in unserem Online-Shop.
  • Sie legen das Notebook und etwaiges Zubehör in den Warenkorb und gehen zur Kasse.
  • Im Schritt 1 von 5 erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Zahlungsart auszuwählen (Vorkasse, Nachnahme, PayPal usw.). An dieser Stelle wählen Sie bitte "Targobank Finanzierung" aus.
  • Anschließend fahren Sie ganz normal im Bestellprozess fort.
  • Im Anschluss an die Bestellung werden Sie auf eine Seite der Targobank weitergeleitet. Dort füllen Sie das Antragsformular Schritt für Schritt aus.
Bitte beachten Sie, dass wir keinen Einblick in den Status Ihres Finanzierungs-Auftrages haben. Erst wenn Ihre Finanzierung genehmigt wurde, erhalten wir von der TARGOBANK eine Information. Sobald die Bestätigung Ihrer Finanzierung bei uns eingegangen ist, wird Ihr Auftrag für die Produktion freigegeben. Ab dann dauert es je nach Auftragslage noch 2-5 Werktage, bis Ihr Notebook verschickt wird, sofern zum Zeitpunkt der Finanzierungs-Bestätigung alle Komponenten auf Lager sind.
Falls Sie im Anschluss an Ihre Bestellung nicht auf eine Seite der Targobank weitergeleitet wurden, dann liegt eventuell ein technisches Problem vor. Nehmen Sie bitte mit unserer Kundenhotline Kontakt auf!

Den aktuellen Status Ihrer Finanzierung können Sie hier abrufen. Sollten Sie zusätzlich noch eine Frage zu Ihrem laufenden Finanzierungs-Antrag haben, rufen Sie bitte beim Kundenservice der Targobank an. Halten Sie dazu bitte Ihre Auftrags-Nummer bereit.
Tel: 0211 / 561 565 03 (Mo-Fr 07:30 - 20:00 Uhr, Sa 08:30 - 17:30 Uhr)
Ich habe kleine Änderungswünsche oder möchte eine spezielle Konfiguration haben - was nun?
Vorab: Bitte nutzen Sie für allgemeine Anmerkungen während des Bestellprozess das Textfeld "Ihre Anmerkungen" (max. 255 Zeichen). Hier können Sie kurze Hinweise zu speziellen Angeboten, Wünschen oder Lieferkriterien einfügen.

Festplatten-Partitionierung

Falls Sie eine spezielle Aufteilung Ihrer primären Festplatte wünschen, ist dies ohne Aufpreis realisierbar. Die maximale Anzahl an Partitionen ist aber begrenzt - wir empfehlen maximal zwei Partitionen für den System-Datenträger: eine Partition für das Betriebssystem und eine Partition für die persönlichen Daten. Um Ihre Partitions-Wünsche anzugeben, nutzen Sie bitte das Feld "Ihre Anmerkungen" im Verlauf des Bestellprozesses. Alle weiteren Festplatten können von Ihnen bequem über die "Datenträgerverwaltung" in Windows partitioniert werden. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Lieferung ohne vorkonfigurierte Komponente

Falls Sie bereits einen Datenträger zur Verfügung haben, kann Ihnen die entsprechende Komponente aus der Konfiguration exkludiert und der Kaufpreis gesenkt werden.

Displayvarianten

Hinweis: Diese Änderungen können Einfluss auf die gesetzliche Regelung gemäß AGB §3 haben.

Wenn Sie eine im Shop nicht angebotene Displaykonfiguration wünschen, fragen Sie dies bitte via e-Mail an. Einige Optionen bieten wir, bedingt durch den hohen Umbauaufwand und die daraus resultierenden Upgradepreise, nicht im Shop an. Bitte beachten Sie, dass solche Spezial-Lösungen i.A. ein schlechteres Preis-/Leistungsverhältnis aufweisen. Weiterhin verwirken Sie aufgrund dieser individuellen Veränderung Ihr Widerrufsrecht. Die Preise und detailierten Optionen können Sie gern via E-Mail anfragen.
Kann ich mein XMG/SCHENKER-Notebook auch ohne Logo bestellen?
Manche Modelle von XMG/SCHENKER sind auf Wunsch eventuell auch ohne Logo lieferbar. Dies eignet sich vor allem für Firmenkunden, die ein eigenes Firmenlogo per Lasergravur auf dem Display-Deckel anbringen möchten. Wenn Sie Ihr ausgewähltes Modell ohne XMG/SCHENKER-Logo bestellen möchten, geben Sie diesen Wunsch bitte im Feld "Anmerkungen" im zweiten Bestellschritt mit an. Falls wir Ihnen diesen Wunsch nicht erfüllen können, informieren wir Sie rechtzeitig per E-Mail. Ob Ihr Modell ohne Logo erhältlich ist, kann bei manchen Modellen auch von der jeweiligen Konfiguration abhängen (z.Bsp. Display und Grafikkarte). Falls Sie hierzu Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte vor Bestellung per E-Mail.

Bitte beachten Sie, dass auch bei einem Logo-freien Gehäuse unser XMG/SCHENKER-Logo trotzdem (je nach Einstellung) beim Hochfahren auf dem Startbildschirm zu sehen sein wird.
Kann man auch Rückläufer oder Ausstellungsgeräte erwerben
Manchmal bieten wir in unserem Online Shop auch Geräte mit leichten Gebrauchsspuren an. Hierbei handelt es sich entweder um Rückläufer oder um Geräte, welche auf Messen oder Events in Benutzung gewesen sind.

Alle diese Geräte wurden von uns nocheinmal begutachtet und technisch geprüft. Gebrauchsspuren umfassen generell geringfügige Kratzer und ähnliche Abnutzungen an Gehäuseteilen. Kratzer auf dem Display sind generell nicht vorgesehen.
Die Schutzfolien auf diesen Geräten wurden oftmals bereits entfernt. Auch die Tastatur könnte eventuell bereits minimale Abnutzungs-Erscheinungen haben.
Alle Geräte werden individuell nach Kundenwunsch assembliert und gereinigt und sind technisch in einwandfreiem Zustand. Auf eine gepresste Treiber-CD muss u.U. verzichtet werden, ansonsten ist das Zubehör (Netzteil, Akku) aber vollständig. Treiber können selbstverständlich auch im Support-Bereich heruntergeladen werden.

Wenn es sich bei den Geräten um ältere Modelle handelt (z.Bsp. 1 Jahr oder älter), dann werden sie in der Rubrik "Hot Deals" angelegt. Falls es sich um topaktuelle Modelle handelt, dann wird die Option "Gehäuse mit leichten Gebrauchsspuren" (sofern vorhanden) direkt im Konfigurator des jeweiligen Modells angeboten.
Ich bin Schweizer und möchte bei Schenker Technologies bestellen
In diesem Fall bestellen Sie bitte direkt über unseren Onlineshop und wählen als Zahlungsart "Vorkasse Schweiz (inkl. Bearbeitung Zollpapiere)". In den 60,- € Versandkosten ist die Bearbeitung der Zollpapiere bereits inkludiert. Sie bekommen nach Bestelleingang eine Auftragsbestätigung mit dem Bruttobetrag. Sie überweisen allerdings nur den Nettobetrag auf unser Konto. (Bruttobetrag / 1,19). Bitte achten Sie darauf bei der Überweisungsmethode diejenige mit der kompletten Gebührenübernahme (für den Überweiser) auszuwählen, da sonst Differenzen bei dem Gesamtbetrag entstehen können. Mit der Lieferung Ihres Notebooks erhalten Sie eine Nettorechnung. Die Zollanmeldung und Ausfuhr wird komplett von Schenker übernommen.

Seit 2014 betreiben wir mit unserem Partner Brentford auch einen eigenen Online-Shop in der Schweiz: www.mysn.eu/ch - dort können Sie direkt in Schweizer Franken bezahlen, allerdings werden dort derzeit nur XMG-Modelle angeboten und noch keine SCHENKER.
Ich möchte als Firmenkunde innerhalb der EU eine Bestellung aufgeben
Diese Möglichkeit besteht. Dazu benötigen wir Ihre Gewerbeanmeldung inklusive Ihres kompletten Firmennamens, Ihrer Firmierung und der Adresse. Weiterhin ist Ihre Ust.-ID (VAT-ID) nötig. Diese Daten werden durch uns beim bundesdeutschen Amt für Finanzen geprüft. Weiterhin ist es erforderlich, dass die Liefer- und Rechnungsadresse identisch oder dass die Lieferadresse nachweislich einer Filiale oder Außenstelle der Rechnungsadresse entspricht. Bitte starten Sie den Vorgang, indem Sie einfach Ihre Ust.-ID (VAT-Nummer) bei der Bestellung als "Anmerkung" mit angeben und dann direkt auf unsere Eingangsbestätigungs-E-Mail antworten und Ihre Gewerbeanmeldung anhängen. Für die Prüfung Ihrer Ust.-ID benötigen wir die genaue Rechtsform Ihres Unternehmens. Bitte orientieren Sie dabei an den Auswahlmöglichkeiten unter dem folgenden Link. Sie können dieses Formular benutzen, indem Sie unsere Ust.-ID (DE 270518880) in das erste Formularfeld eingeben.

Sie erhalten von uns eine Bestätigung per E-Mail, sobald wir die Netto-Zahlung Ihres Auftrages freigegeben haben. Selbstverständlich wird dann auch die Handelsrechnung nur den Netto-Betrag aufweisen mit Verweis auf § 4 Nr. 1 Buchst. b i. V. m. § 6a UStG für innergemeinschaftliche Lieferungen. Sollten hierzu irgendwelche Unklarheiten oder Fragen bestehen, machen Sie bitte von unserem telefonischen Support Gebrauch.
Ich möchte mein Notebook direkt nach dem Kauf aus der EU ausführen und die MwSt. zurückerhalten
Oft werden wir gefragt, wie man bei einer Ausreise aus der EU für die bei uns gekaufen Artikel seine Mehrwertsteuer zurückerhalten kann.

Gleich vorweg: eine direkte Rückerstattung der MwSt. durch uns ist nicht möglich. Die Rückerstattung ist nur möglich über Global Blue Refund Cheque.

Beantragen Sie den hierfür benötigten Global Blue Refund Cheque direkt bei Ihrer Bestellung auf mySN.de - benutzen Sie hierzu das Feld "Anmerkungen" im zweiten Bestell-Schritt.

Der Refund Cheque wird von unseren Mitarbeitern vorausgefüllt und muss bei Ausreise zusammen mit der Ware beim Zoll (engl.: Customs) vorgezeigt und gestempelt werden. Anschließend können Sie sich den gestempelten Refund Cheque in einer Annahmestellen von Global Blue weltweit auszahlen lassen. Diese Annahmestellen finden Sie u.a. in jedem größeren Flughafen. Eine Übersicht über alle Annahmestellen weltweit finden Sie hier.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise:
  • Die Rechnungsadresse bei Bestellung im mySN-Shop muss bereits die Auslands-Adresse sein, zu welcher Sie das Notebook ausführen möchten. Damit die Rückerstattung reibungslos verläuft, sollten Sie möglichst über ein zusätzliches Dokument verfügen, auf welcher diese Adresse verzeichnet ist.
  • Eine Rückerstattung ist nur möglich, wenn der Artikel unbenutzt in der Original-Verpackung vorliegt. Der Zoll behält sich vor, bereits benutzte Artikel nicht abzustempeln. Ohne Zollstempel ist eine Rückerstattung durch Global Blue nicht möglich.
  • Die MwSt.-Rückerstattung erfolgt grundsätzlich nicht in voller Höhe. Stattdessen wird ein Teil der MwSt. als Bearbeitungsgebühr von Global Blue einbehalten. Der genaue Prozentsatz hängt dabei vom Gesamtwert des Artikels ab. Wie hoch die tatsächliche Rückerstattung vorraussichtlich ausfallen wird, können Sie hier ausrechnen lassen.

Weitere Hinweise zu Global Blue Refund Cheques finden Sie in den FAQ von Global Blue.
Ich bin als Soldat im Ausland stationiert und benötige für meine Bestellung eine Erstattung der MwSt.
Für viele Soldaten besteht die Möglichkeit, während ihres Auslands-Aufenthaltes auf die Zahlung der 19% MwSt. zu verzichten. Hierzu benötigen wir von Ihrem Vorgesetzen eine amtliche Bescheinigung über den Status und den Zeitraum Ihres Auslandaufenthaltes. Bitte senden Sie uns das Dokument eingescannt per E-Mail oder per Fax zu.

Sobald wir den Status Ihrer MwSt.-Befreiung überprüft haben, erhalten Sie von uns eine E-Mail mit dem tatsächlichen Netto-Betrag. Zusammen mit der Lieferung erhalten Sie außerdem eine Rechnung, welche ebenfalls nur den Netto-Betrag ausweist.
In welchen Geräten ist eine GTX 860M auf Maxwell-Basis verbaut?
Am Mittwoch, den 12.03.2014 konnten wir zum ersten Mal Modelle auf Basis von NVIDIA's neuer Maxwell-Architektur vorstellen. Im Rahmen der gleichzeitig stattfindenden CeBIT 2014 wurde bekannt, dass bei manchen Herstellern auch eine GTX 860M auf Basis der vorherigen Kepler-Architektur verwendet wird.

Bei der GTX 860M gilt folgende Faustregel: bei allen Notebooks, die ausschließlich mit der NVIDIA GeForce GTX 860M angeboten werden (z.Bsp. XMG P304, A504 und A704), ist ein Maxwell-Chip verbaut.
Bei allen Notebooks, die auch mit "größeren" Grafikkarten (GTX 870M und GTX 880M) erhältlich sind, basiert die GTX 860M auf der Kepler-Architektur.

Hintergrund: Die neue Maxwell-Archiktektur besticht durch hohe Energieeffizienz und ermöglicht somit eine höhere 3D-Performance bei gleicher Leistungsaufnahme im Vergleich zur Vorgängergeneration. Notebooks, die spezifisch auf diese Leistungsaufnahme optimiert wurden, erhalten somit in der Nachfolge-Generation den Maxwell-Chip. Notebooks, deren Kühlsystem hingegen dazu in der Lage ist, auch "größere" Grafikkarten zu kühlen, erhalten eine GTX 860M auf Kepler-Basis. Hierbei ist aber zu beachten: die GTX 860M auf Kepler-Basis liegt in der Gesamtleistung ungefähr auf dem gleichen Niveau wie die GTX 860M auf Maxwell-Basis. Durch Optimierungen und eine bessere Auslese (Stichwort: yield) können diese Kepler-Chips im Vergleich zu ihren Vorgängern mit höheren Taktraten betrieben werden. Zwar steigt die Leistungsaufnahme dabei geringfügig. Dies stellt aber für die "großen" Notebooks (z.Bsp. SCHENKER W504 und W704) kein Problem dar, da deren Kühlsysteme sowieso für extrem hohe Leistungsaufnahmen ausgelegt sind.

Fazit: mit der zweigleisigen Produktstrategie - Kepler/Maxwell - ist NVIDIA in der Lage, bereits produzierte Kepler-Chips mit deutlichen Optimierungen "unters Volk" zu bringen. Gleichzeitig führt NVIDIA mit Maxwell eine Grafik-Architektur ein, welche für die nächsten 1-2 Jahre den mobilen Grafik-Sektor dominieren wird. Beide Architekturen sind technologisch auf dem neusten Stand und absolut zeitgemäß. Alle Grafikkarte, egal ob GTX 860M, GTX 870M oder GTX 880M bestechen durch eine Leistungsteigerung von bis zu 40% gegenüber ihrem jeweiligen Vorgängern und bieten somit ein deutlich besseres Preis-/Leistungs-Niveau - dies gilt sowohl für Maxwell als auch für die Kepler-Chips.
Was ist ein Display mit "95% GAMUT" und wofür benötigt man das?
Das 95%-GAMUT-Display richtet sich insbesondere an Foto- und Video-Profis, da mit diesem Display eine besonders hohe Farbraumabdeckung erreicht wird. Dies resultiert in einer sehr genauen Farbtreue und -vielfalt.

Für Computerspieler hat das GAMUT-Display den Nachteil, dass es über ein ICS-Profil kalibriert werden muss und dass diese ICS-Profile von nicht allen Gaming-Engines unterstützt werden. So kann es dann z.Bsp. vorkommen, dass man in Windows eine perfekte Farbdarstellung hat, dass die Farben in einem Spiel dann allerdings von den Erwartungen abweichen und "falsch" wirken. Daher empfehlen wir das 95%-GAMUT-Display tatsächlich wirklich nur für Foto- und Video-Profis bzw. -Enthusiasten. Alle anderen Anwender (Internet, Office, Gaming, Filme) benötigen das GAMUT-Display nicht, da unsere normalen Displays ebenfalls bereits eine sehr hohe Brillianz aufweisen.

Weitere Informationen finden Sie bei Wikipedia und in einem ausführlichen, englischsprachigen Artikel unserer Kollegen von Schenker UK.
Was ist neu an den Haswell-Modellen?
Anfang Juni 2013 hat Intel seine neue Chipsatz- und Prozessor-Generation vorgestellt. Der Chipsatz ist bekannt unter dem Namen "Lynx Point", die gesamte Plattform nennt sich "Shark Bay", die Prozessoren hören auf den Codenamen "Haswell", offiziell bekannt als "4th Generation Intel Core i7". Mit der Haswell-Generation gibt es viele Neuerungen, die wir hier im Einzelnen vorstellen möchten:

Eine neue Prozessor-Nomenklatur

Intel hat mit Haswell ein neues Namens-Schema eingeführt. Zu jedem Quad-Core-Prozessor aus der Ivy-Bridge-Generation gibt es einen direkten Nachfolger, welcher ca. 5-10% schneller rechnet als sein Vorgänger. Die TDP hat sich bei Haswell um jeweils 2 Watt erhöht:
  • i7-3630QM -> i7-4700MQ (47W)
  • i7-3632QM -> i7-4702MQ (37W)
  • i7-3740QM -> i7-4800MQ (47W)
  • i7-3840QM -> i7-4900MQ (47W)
  • i7-3940XM -> i7-4930MX (57W)
Alle 5 Mobil-Prozessoren enthalten die Intel HD 4600 (Codename: GT2). Diese integrierte Grafikkarte ist ca. 75% schneller als die HD 4000 in Ivy Bridge.

Bitte beachten Sie auch unseren FAQ-Beitrag zum Haswell-Bug.

Eine neue Grafikkarten-Generation von NVIDIA und AMD

Fast zeitgleich mit Intel haben NIVIDA und AMD neue Grafikkarten präsentiert. Die neuen Karten von NVIDIA (GTX 765M, GTX 770M und GTX 780M) sind dabei sofort bei Schenker erhältlich. Die neue AMD Radeon HD 8790M wird im Q3 2013 folgen. Eine Übersicht über Benchmark-Ergebnisse der neuen NVIDIA-Karten finden Sie bei Notebookcheck. Alle Neuvorstellungen basieren auf derselben Chip-Architektur und dem gleichen Fertigungsprozess wie Ihre Vorgänger. Die Taktraten (und bei NVIDIA auch die Anzahl der Recheneinheiten) wurden aber jeweils deutlich erhöht, so dass sehr spürbare Performance-Zuwüchse zu verzeichnen sind.

Neue Notebooks von Schenker Technologies

Schenker Technologies hat direkt nach Intels Haswell Launch eine Reihe neuer Notebooks vorgestellt:
  • XMG A523 ADVANCED
  • XMG A723 ADVANCED
  • XMG P503 PRO
  • XMG P703 PRO
  • SCHENKER W503 mobile Workstation
  • SCHENKER W703 mobile Workstation
Alle diese Modelle setzen die Erfolgsgeschichte Ihrer jeweiligen Vorgänger mit gesteigerter Leistungsfähigkeit und einem noch weiter verbesserten Kühlsystem fort. Für die PRO-Notebooks und für die Workstations sind folgende Neuheiten besonders hervorzuheben:
  • Ab sofort wird der hochwertige Firewire-Chipsatz TI XIO2213A von Texas Instruments verwendet. Dieser komme insbesonders professionellen Musikern zugute.
  • Die neue Intel HD 4600 kann ab sofort 3 Monitore (2x extern, 1x intern) gleichzeitig ansteuern, während bei der HD 4000 schon bei zwei Monitoren Schluss war.
  • Die mSATA-Slots sind ab sofort über SATA-6G angebunden, während die Ivy-Bridge-Generation sich in Sachen mSATA noch mit SATA-3G begnügen musste.
  • Die PRO-Modelle und die Workstations haben insgesamt Platz für 4 Massenspeicher. Jedes Notebook hat einen zusätzlichen mSATA-Slot im Vergleich zum Vorgänger erhalten.
  • Die Sound-Systeme unserer Notebooks wurden zum Teil deutlich verbessert. Das alte THX TruStudio Pro wird nun von Soundblaster Cinema bzw. Soundblaser X-Fi MB2 abgelöst.
Unsere neuen Haswell-Notebooks werden im folgenden von technischer Seite weiter vorgestellt.

XMG A523 und XMG A723 ADVANCED

Bei diesen beiden Mid-Range-Modellen wird das Konzept des jeweiligen Vorgängers direkt fortgesetzt. Gehäuse und externe Anschlüsse sind gleich geblieben, im Inneren hat die GTX 765M die alte GTX 660M abgelöst. Wie bereits beschrieben, ist zusätzlich zu den beiden Festplatten/SSD-Slots ein neuer mSATA-6G-Slot hinzugekommen. Beide Notebooks verfügen - wie alle Schenker Notebooks - über große Wartungsklappen und lassen sich somit leicht aufrüsten und reinigen. Sie unterscheiden sich in diesem Punkt von vielen Konkurrenz-Modellen, welche oftmals deutlich weniger wartungsfreundlich aufgebaut sind.

XMG P503 PRO

Das XMG P503 hat im Vergleich zu seinem Vorgänger ein neues Design erhalten. Das Gehäuse ist nun deutlich wuchtiger und moderner gestaltet und lässt damit deutlich seinen Charakter als Gaming-Notebook erkennen. Besonders auffällig ist dabei das beleuchtete Touchpad: dieses ist direkt an die mittlere Beleuchtungszone der Tastatur gekoppelt und erstrahlt in 8 unterschiedlichen Farben. Sämtliche Beleuchtung lässt sich per Tastenkombination deaktivieren.

XMG P703 PRO

Das XMG P703 setzt ebenfalls auf ein neues Design. Hervorzuheben ist hierbei abermals das beleuchtete Touchpad und außerdem eine beleuchtete Audio-Visualisierung unter dem Display - beide Features lassen sich natürlich auch abschalten.

Dazu im Vergleich: SCHENKER W503 und SCHENKER W703

Diese beiden Modelle setzen die Tradition eines schlichten, industriellen Designs und eines gewissen Understatements fort. Diese Tradition hat sich über Jahre durch beinahe alle Schenker Notebooks gezogen. Die technischen Innereien sind dabei weitestgehend identisch zu den XMG PRO Schwester-Modellen: Bei allen vier Modellen (P503, P703, W503 und W703) werden die gleichen Mainboards und die gleichen Kühlsysteme verwendet (einziger Unterschied: das XMG P503 hat gegenüber dem SCHENKER W503 Platz für einen zusätzlichen 2,5" SATA-Port). Alle vier Notebooks weisen somit die gleichen Vorzüge in Sachen Spitzenleistung, Energieeffizienz und Wartungsfreundlichkeit auf. Die Geräte lassen sich mit der schnellsten Intel-Mobil-CPU (i7-4930MX) und der schnellsten mobilen Grafikkarte (GTX 780M) ausrüsten und stellen somit alle bisher dagewesenen High-End-Notebooks in den Schatten. Ob Sie sich nun letztendlich für das Schenker- oder das XMG-Modell entscheiden, obliegt einzig und allein Ihrer persönlichen Präferenz.

Sie haben hier nicht die Informationen gefunden, die Sie suchen? Wir beraten Sie auch gern per E-Mail (info@mysn.de) oder auch telefonisch: 0341 / 246 70 40 (Mo-Fr. 9 bis 18 Uhr).
Der USB-3.0-Bug in Intel Haswell - was muss ich darüber wissen?
Im Frühjahr 2013 wurde bekannt, dass im neuen Lynx-Point-Chipsatz von Intel ein kleiner Fehler steckt. Als dieser Fehler entdeckt wurde, lief die Massen-Produktion der neuen Chipsätze und Prozessoren bereits auf Hochtouren. Der Bug bestand darin, dass bestimmte USB-3.0-Geräte (z.Bsp. ein USB-Stick oder eine externe Festplatte mit USB-3.0-Verbindung) beim Aufwachen aus dem Standby (ACPI S3) vom Chipsatz neu erkannt werden müssen. Ist zu diesem Zeitpunkt eine Datei auf dem USB-Stick oder der USB-Festplatte geöffnet gewesen, musste diese u.U. neu geladen oder neu geöffnet werden. Es hing dabei nicht davon ab, an welchen physikalischen Port ein Gerät steckte. Was zählte, ist die USB-3.0-Verbindung. Computer-Mäuse, Tastaturen und andere typische USB-Geräte waren demnach nicht betroffen, selbst wenn sie in einem USB-3.0-Port steckten.

Es handelte sich um einen nicht-kritischen Bug, der von Intel ausdrücklich nicht als Defekt bezeichnet wird. Der Bug war seitens Intel von einem Anspruch auf Garantie- und Gewährleistung ausgeschlossen. Es konnte und kann also keinen kostenfreien Umtausch seitens Intel geben. Es waren ausschließlich USB-3.0-Geräte mit bestimmten Controller-Chips betroffen. Laut internen Tests von Intel war der Bug nicht dazu in der Lage, einen Datenverlust zu produzieren ("no chance of data loss or corruption" - Quelle). Der Fehler wurde deshalb von Intel als "nuisance" bezeichnet - als Ärgernis.

Alle Haswell-Mainboards und Notebooks zum Launch-Datum (Juni 2013) waren von diesem Ärgernis betroffen. Der Bug wurde jedoch inzwischen in einer neuen Chipsatz-Revision (C2-Stepping) behoben, welche ab August 2013 erhältlich gewesen ist. Etwa seit Oktober 2013 werden sämtliche SCHENKER- und XMG-Modelle mit der korrigierten Chipsatz-Revision ausgeliefert.

Weitere Links zum Thema:
Heise.de: Intel bestätigt USB-Bug und Verzögerungen bei Serie-8-Chipsätzen
Umfrage bei PCGamesHardware: Würde euch der USB-3.0-Bug von einem Kauf abhalten?
Haswell's USB 3.0 Bug is Real ("According to this non-exhaustive compatibility test, 14 out of 22 drives didn't get along with Haswell. [...] all things considered this bug is no reason to not get a new system.")
Was ist das Besondere am XMG U702?
Das XMG U702 war das einzige Notebook in unserem Sortiment, welches auf Desktop-Prozessoren (statt auf Mobil-Prozessoren) setzte. Während alle anderen Notebooks in unserem Sortiment auf die Intel-Mobilplattform aufbauten (erkennbar am charakteristischen "M" im Prozessornamen, z.Bsp. i7-3630QM), wurde im XMG U702 ein Desktop-Chipsatz (Intel X79 Express) zusammen mit einer Desktop-CPU verbaut. Desktop-Prozessoren sind für deutlich leistungsfähigere Kühlsysteme ausgelegt und erreichen dadurch höhere Taktraten als ihre mobilen Pendants. Außerdem stand diesen Prozessoren eine größere Grundfläche zur Verfügung, wodurch sie deutlich mehr L2-Cache und letztendlich auch mehr CPU-Kerne mitbringen konnten: im Desktop-Bereich gab es bereits Prozessoren mit 6 oder sogar 8 physischen Kernen, während selbst heutige Mobil-Prozessoren noch auf max. 4 Kerne beschränkt sind (Stand Mai 2015).

Das bedeutet, dass man bei dem XMG U702 in Multi-Threading-Situationen deutlich mehr CPU-Leistung abrufen konnte, als bei vergleichbaren Notebooks. Vor allem gut parallelisierbare Anwendungen (z.Bsp. Video-Encoding und -Decoding) profitieren von einer 6- oder 8-Kern-CPU. Weitere Besonderheiten:
  • Das XMG U702 war mit drei vollwertigen Festplatten-Slots ausgestattet (2x SATA-III, 1x SATA-II), konnte somit bis zu 3TB an Daten aufnehmen und unterstützte außerdem noch RAID 0, RAID 1 und RAID 5.
  • Das XMG U702 konnte den Arbeitsspeicher im Quad Channel betreiben, während alle anderen Notebooks nur Dual Channel beherrschen. Dadurch konnte das XMG U702 eine Speicherbandbreite von bis zu 35,6 GB/s erreichen, während andere High-End-Notebooks (mit 4x DDR3 1600Mhz im Dual Channel) nur um die 20,3 GB/s erreichen (jeweils bei Vollbestückung).
  • Das XMG U702 verfügte über einen ExpressCard-Slot (34/54), welchen man heutzutage nur noch in sehr wenigen Notebooks findet. Für diesen Slot gibt es Erweiterungskarten wie z.Bsp. TV-Tuner, HDMI-Aufnahmegeräte, Erweiterungskarten mit zusätzlichen Firewire-Ports oder mit der seriellen Schnittstelle RS-232 (auch bekannt als "COM-Port"). ExpressCards waren im XMG U702 mit einer Bandbreite von 2,5 Gbit/s per PCI-Express direkt an den Chipsatz angebunden. ExpressCard ist das Nachfolge-Format zum klassischen PCMCIA.
  • Im XMG U702 war ein Firewire-Controller von Texas Instruments (TI) verbaut, welcher insbesondere für anspruchsvolle Echtzeit-Anwendungen (z.Bsp. Profi-Audio-Equipment) geeignet ist.
Alle diese Hinweise treffen gleichermaßen auch auf das XIRIOS W712 zu, welches auf demselben Barebone P570WM basiert. Die Produktion des XMG U702 wurde inzwischen eingestellt. Das Modell wurde von unserer neuen ULTIMATE-Serie beerbt (XMG U505 und XMG U705). Die neue ULTIMATE-Serie wird ebenfalls mit Desktop-Prozessoren ausgestattet, die Gehäuse-Bauhöhe wurde aber von über 6cm (XMG U702) auf maximal 35,7mm (XMG U505) bzw. 38,7mm (XMG U705) reduziert. Sollten Sie sich unsicher sein, welches High-End-Notebook für Sie das richtige ist, beraten wir Sie gern auch telefonisch: 0341 / 246 70 40 (Mo-Fr. 9 bis 18 Uhr).
Welche Schenker Notebooks unterstützen 4K-Auflösung?
Das Kürzel "4K" bezeichnet eine Bildschirmauflösung von 3840x2160 Pixel. Hierbei handelt es sich um eine Auflösung, welche vor allem für zukünftiges Video-Material (vor allem für Kino-Filme, Natur-Dokus und Live-Übertragungen) interessant sein wird. Inzwischen (Stand Mai 2015) sind bereits viele Monitore und TV-Geräte auf dem Markt, welche diese 4K-Auflösung unterstützen. In den Elektronikmärkten kann man bereits entsprechendes Demo-Material betrachten (vor allem Natur-Dokus und Konzert-Aufnahmen) und den beeindruckend hohen Detail- und Schärfegrad bewundern.

Zunächst muss unterschieden werden zwischen "4K Extern" (also 4K-Auflösung auf einem externen Monitor) und "4K Intern" (also 4K-Auflösung direkt auf dem Bildschirm des Laptops):

4K Extern

Die 4K-Auflösung benötigt an den Bildschirm-Anschlüssen sehr viel Bandbreite. Bis vor kurzem wurde diese Auflösung deshalb nur über den modernen "DisplayPort"-Anschluss ab Version 1.2 unterstützt - dieser Anschluss findet auch seine größte Verbreitung in hochauflösenden PC-Bildschirmen und wird von den folgenden Modellen unterstützt:
  • XMG A505
  • XMG A705
  • XMG C505
  • XMG P505
  • XMG P705
  • XMG P724
  • XMG U505
  • XMG U705
  • SCHENKER S413
  • SCHENKER W505
  • SCHENKER W705
  • SCHENKER W724
Diese Modelle verfügen über DisplayPort 1.2 und unterstützen somit 3480x2160@60Hz bei einer Farbtiefe von 30bpp. Die DisplayPort-Bandbreite liegt insgesamt bei 5,4 Gb/s.

Eine weitere Neuheit ist die Schnittstelle HDMI 2.0, welche inzwischen bei vielen 4K-fähigen Fernseh-Geräten zum Einsatz kommt. Diese Schnittstelle wird in unseren Notebooks derzeit (Stand Mai 2015) lediglich von den folgenden Modellen unterstützt:
  • XMG U505
  • XMG U705
  • SCHENKER W505
  • SCHENKER W705
Allerdings eignet sich nicht jeder 4K-TV gleichzeitig auch als Computer-Monitor. Welche Besonderheiten Sie beachten müssen, erfahren Sie in dem c't-Artikel "Platz da! 4K-TV als Monitor".

4K Intern

Einige Modelle werden bei uns auch optional mit integriertem 4K-Display (vergleichbar mit Apple Retina-Display) angeboten:
  • XMG P505
  • XMG U505
  • SCHENKER W505
Diese Displays eignen sich vor allem für Foto- und Video-Bearbeitung. Das von uns verwendete, hochauflösende 4K-Panel vom Hersteller Sharp ist das beste 15.6"-Panel, welches derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Das Panel basiert auf dem klassischen RGB-Stripe-Muster und ist damit deutlich hochwertiger als Panels auf Basis von „PenTile Matrix“, wie man sie inzwischen oft in Smartphones und Tablets sieht. Unser 4K-Panel erreicht die volle Ultra-HD-Auflösung ohne Tricks – dies wird kombiniert mit einer hohen Blickwinkelunabhängigkeit und einem Farbraum von 100% sRGB.

Skalierung

Windows 8.1 ist in der Lage, Programme, Fenster, Schriften und Symbole zu skalieren und an die hohe Pixel-Dichte anzupassen. Der Anwender kann somit frei wählen, wie groß die Elemente auf dem Bildschirm dargestellt werden sollen. Möchte der Anwender möglichst viele Informationen auf dem Bildschirm sehen, so stellt er die Skalierung auf einen Wert zwischen 100% und 125%. Möchte der Anwender jedoch große Schriften dann kann er die Skalierung auf bis zu 200% erhöhen. Die Darstellung von Inhalten wie Fotos und Videos ist davon völlig unabhängig: unsere 3K- und 4K-Panels zeigen Fotos und Videos immer in der absolut höchsten Auflösung und bietet damit bietet damit atemberaubend detaillreiche Bilder.

4K und Gaming

In Video-Spielen hat man ebenfalls die freie Wahl: wenn das Spiel es zulässt, kann man die native Auflösung von 3840*2160 Pixeln nutzen um eine nie dagewesene Schärfe zu erreichen. Treppchenbildung und flimmernde Texturen gehören somit der Vergangenheit an. Je nach Spiel und Performance kann man die Auflösung aber auch problemlos auf Full-HD (1920*1080) einstellen, denn: 2160 durch 2 = 1080 – ohne Punkt und Komma, es muss also nicht interpoliert werden, das Bild bleibt knackig scharf.
Ich möchte einen 120Hz-Monitor an mein Notebook anschließen - was muss ich beachten?
Eine Bildwiederholrate (Refresh Rate) von 120Hz wird für die Wiedergabe von stereoskopischem 3D-Video-Material vorausgesetzt. Außerdem kommt die kurze Reaktionszeit eines 120Hz-Displays vielen Gaming-Enthusiasten zugute, vor allem im eSport/Profi-Bereich. Leider sind häufig die HDMI- und DVI-Anschlüsse von Notebooks nicht in der Lage, einen Full-HD-Monitor (1920*1080) mit dieser Bildwiederholrate anzusteuern. Dies liegt abermals an der Implementierung von NVIDIA Optimus bzw. AMD Enduro. Die Intel-Grafikeinheit bietet über DVI und HDMI einfach nicht genügend Bandbreite für einen Betrieb von 1920*1080@120Hz.

Anders ist dies beim Anschluss über DisplayPort. DisplayPort 1.1 und 1.2 bieten auch in Verbindung mit einem Intel-Grafikchip genügend Bandbreite für den Betrieb von 1920*1080@120Hz.

Manche 120Hz-Displays können aber nur über einen Dual-Link-DVI-Anschluss betrieben werden. Für solche Displays können Sie die folgenden Adapter verwenden: Diese Adapter werden auch bei uns im Shop angeboten (unter Zubehör -> Audio/Video) und sind für alle 120Hz-Enthusiasten wärmstens zu empfehlen.
Ich möchte mehrere externe Bildschirme verwenden - was muss ich beachten?
Viele Notebooks sind leider nicht in der Lage, mehr als zwei Displays gleichzeitig anzusteuern (z.Bsp. ein internes und ein externes). Dies ist eine Limitierung der oft verwendeten Intel-Grafikeinheiten. Gebessert hat sich das erst mit der vierten Generation der Intel-Core-Prozessoren (Codename "Haswell") - diese neueren Notebooks können nun auch drei Displays ansteuern (und zwar ein internes und zwei externe).

Hintergrund ist die Implementierung von NVIDIA Optimus und AMD Enduro, wodurch die Intel-Grafikeinheit im Vordergrund steht (ob ein Notebook mit Optimus bzw. Enduro arbeitet, erfahren Sie in den jeweiligen Datenblättern).

Unabhängig von etwaigen Limitierungen kann man mit bestimmten Techniken bzw. Produkten noch weitere Displays an das Notebook anschließen:
  • Matrox TripleHead2Go DP Edition - nicht zu verwechseln mit der DVI-Variante der TripeHead2Go. (siehe Review im Forum von Notebookcheck)
  • Club-3D Multi Stream Transport (MST) Hub (siehe Ankündigung auf Tom's Hardware)
  • Port-Replikatoren (USB-Dockingstations) mit DisplayLink-Chipsatz (siehe FAQ)
  • Intel Wireless Display (siehe FAQ)
Welche dieser Lösungen für Sie optimal ist, hängt im Wesentlichen vom Anwendungszweck und der bereits vorhandenen Ausstattung ab. Bitte lesen Sie insbesondere zu den Port-Replikatoren und zu Intel Wireless Display die jeweiligen FAQ-Beiträge, um sich über eventuelle Einschränkungen zu informieren.
Ich möchte einen besonders großen Bildschirm (größer als 1920*1080) anschließen - was muss ich beachten?
Je höher die Auflösung und Bildwiederholrate eines Bildschirms, desto mehr Bandbreite wird benötigt. Wie bereits im FAQ-Artikel über den Betrieb von 120Hz erläutert, wird bei Notebooks mit Optimus/Enduro die Bandbreite der externen Anschlüsse durch die Intel-Grafikeinheit begrenzt. Die Bandbreite über HDMI und DVI reicht bei einer Bildwiederholrate von 60Hz lediglich für eine Auflösung von 1920*1080. Diese Limitierung kann jedoch durch eine manuelle Herabsenkung der Bildwiederholrate ausgetrickst werden. Dies erläutert der Artikel "2560x1440 oder 2560x1600 über HDMI ansteuern" bei Notebookcheck.

Für einen regulären Betrieb besonders großer Displays empfehlen wir jedoch die Verwendung des DisplayPort-Ausgangs (sofern am Notebook vorhanden). Sollte Ihr Bildschirm keinen DisplayPort-Eingang haben, können Sie einen aktiven Adapter von DisplayPort auf HDMI bzw. von DisplayPort auf Dual-Link-DVI dazwischenschalten. Derartige Adapter finden Sie bei uns im Shop unter Zubehör -> Audio/Video.

Eine weitere Neuheit ist die Schnittstelle HDMI 2.0, welche inzwischen bei vielen 4K-fähigen Fernseh-Geräten zum Einsatz kommt. Diese Schnittstelle wird in unseren Notebooks derzeit (Stand Mai 2015) lediglich von den folgenden Modellen unterstützt:
  • XMG U505
  • XMG U705
  • SCHENKER W505
  • SCHENKER W705
Allerdings eignet sich nicht jeder 4K-TV gleichzeitig auch als Computer-Monitor. Welche Besonderheiten Sie beachten müssen, erfahren Sie in dem c't-Artikel "Platz da! 4K-TV als Monitor".
Gibt es Dockingstations für die XMG- und SCHENKER-Modelle?
Insgesamt führen wir leider nur sehr wenige Modelle mit eigenem Docking-Anschluss. Das einzige derzeit verfügbare Modell (Stand Mai 2015) ist das SCHENKER D503. Der Trend geht im Allgemeinen weg von proprietären Dockingstations und hin zu universellen Lösungen mit USB 3.0 oder Thunderbolt. Diese Technologien bieten inzwischen genügend Bandbreite, um (je nach Modell) u.a. folgende Anschlüsse bereitzustellen:
  • Gigabit-LAN
  • USB 2.0 und USB 3.0
  • Stereo-Sound (Ein- und Ausgang)
  • DVI-I (kompatibel mit VGA) und HDMI
Mit diesen Dockingstations (auch bekannt als Port Replicator) ist es also möglich, die komplette Schreibtisch-Peripherie per Plug&Play anzuschließen. Dies funktioniert so, dass in der Dockingstation eigene Controller für die entsprechenden Schnittstellen verbaut sind. Die Monitor-Anschlüsse werden über den speziellen DisplayLink-Controller angesteuert und ermöglichen den Betrieb von zwei externen Monitoren mit einer Auflösung von jeweils bis zu 2048x1152, zusätzlich zum internen Monitor des Notebooks.

Wichtige Hinweise:
  • Für den korrekten Betrieb der Dockingstation müssen die aktuellen Treiber des Herstellers installiert sein. Von den Anbietern Targus und Toshiba werden u.a. Windows 7 und Windows 8 unterstützt. Eine offizielle Linux-Unterstützung gibt es noch nicht. Bei neueren Laptops ist es ggf. ratsam, gleich auf Windows 8.1 zu setzen, da Windows 7 von den Hardware-Herstellern nur noch minimal unterstützt wird. So kann es z.Bsp. im Zusammenspiel mit aktuellen NVIDIA-Grafikkarten und Windows 7 vorkommen, dass sich die NVIDIA-Systemsteuerung nicht öffnen lässt, wenn ein Monitor über eine DisplayLink-Dockingstation angeschlossen ist. Eine Abhilfe hierfür ist nicht bekannt.
  • Es gibt viele Modelle auf dem Markt, aber nicht alle sind gleichermaßen zuverlässig. Bei manchen Modellen kann es unter bestimmten Bedingungen zu Problemen mit der Stabilität kommen. Wir empfehlen zur Zeit die folgenden Modelle:
    • j5 create USB 3.0 UltraStation JUD500
    • i-tec Docking Station Advance
    • i-tec Docking Station Advance Mini
    • Toshiba Dynadock U3.0 Universal
    • TARGUS USB 3.0 Dual Video (ACP70EUZ)
  • Der DisplayLink-Controller (DL-3900) hat zur Zeit noch Probleme mit der Darstellung von 3D-Anwendungen im Vollbild. Dies bedeutet, dass man auf den Monitoren, die an die Dockingstation angeschlossen sind, keine 3D-Spiele spielen sollte. Dies ändert sich eventuell noch mit zukünftigen Treiber-Updates. Bis dahin kann man für Vollbild-Anwendungen weiterhin den Bildschirm im Notebook oder einen direkt an das Notebook angeschlossenen Monitor benutzen.
Interessante Testberichte zu universellen Dockingstations mit USB 3.0 finden Sie hinter den folgenden Links:

Eins für alles - USB-Dockingstationen gegen den Kabelsalat in c't 12/2012
Toshiba Dynadock U3.0 Universal USB 3.0 Docking Station Review auf TweakTown.com
USB Docking Station im Test: Fujitsu USB 3.0 Port Replicator PR08 auf Notebookcheck.com
Kann man eine beleuchtete Tastatur nachrüsten?
Wir werden oft gefragt, ob sich beleuchtete Tastaturen auch nachträglich einbauen lassen. Dies ist leider nicht möglich. Für die Tastaturbeleuchtung werden spezielle Controller und Anschlüsse auf dem Mainboard benötigt. Sind diese nicht vorhanden, lässt sich auch keine beleuchtete Tastatur nachrüsten. Dies trifft z.Bsp. auf das XMG A523 und XMG A723 zu - diese Modelle bieten generell keine Möglichkeit, eine beleuchtete Tastatur nachzurüsten. Eine Besonderheit bildete das XMG P502: bei diesem Modell konnte man zwar im Shop zwischen einer normalen und einer beleuchteten Tastatur wählen. Ein nachträgliches Up- oder Downgrade ist aber nicht möglich, weil für die Tastaturbeleuchtung eine spezielle Mainboard- und Gehäuse-Revision zum Einsatz kam, welche sich später nicht mehr nachrüsten lies. Dasselbe trifft auch auf die Modelle SCHENKER W503 und SCHENKER W504 zu.
Lassen sich Touchpad-Beleuchtung und Audio-Visualisierung beim XMG P704 abschalten?
Unser XMG P704 enthält (genau wie sein Vorgänger XMG P703) als neuartiges Feature eine Audio-Visualisierung, welche in das Gehäuse zwischen Tastatur und Display eingearbeitet ist. Es handelt sich dabei um eine einfache, lineare Stereo-Visualisierung, welche direkt an das Audio-Signal der internen Stereo-Lautsprecher gekoppelt ist und in kräftigem Blau leuchtet. Aufgrund der Kopplung an die Stereo-Lautsprecher ist sie inaktiv, wenn der Ton über ein externes Audio-Gerät ausgegeben wird.

Visualisierung und Touchpad-Beleuchtung lassen sich über eine Tastenkombination abschalten. Klicken Sie bitte hier.
NVIDIA vs. AMD - für welche Grafikkarte soll ich mich entscheiden?
In unseren Modellen der Reihen XMG PRO, XMG ULTRA und SCHENKER WORKS hat der Kunde die Wahl zwischen High-End-Grafikkarten von NVIDIA und von AMD. Während von NVIDIA oft mehrere Grafikkarten in verschiedenen Abstufungen angeboten werden, ist von AMD oft nur eine einzige Karte pro Modell erhältlich. Derzeit (Stand November 2013) sind folgende Karten gebräuchlich:
  • NVIDIA GeForce GTX 765M
  • NVIDIA GeForce GTX 770M
  • NVIDIA GeForce GTX 780M
  • AMD Radeon HD 8970M
Vielen unserer Kunden fällt es schwer, sich auf einen dieser beiden Hersteller festzulegen. Oftmals gibt es aber auch eine gewisse "Lager"-Zugehörigkeit, so dass manche Kunden ausschließlich auf AMD setzen, während andere Kunden wiederrum ausschließlich auf NVIDIA vertrauen. Ein Blick auf die Geschichte legt nahe, dass zwischen den beiden Anbieter stets ein Kopf-an-Kopf-Rennen herrschte: auf der Jagd nach der ultimativen Performance-Krone gelingt es beiden Anbieter immer wieder, den jeweils anderen immer wieder zu übertrumpfen. Einen ausführlichen, englischsprachigen Artikel über die spannende Geschichte dieser beiden Grafik-Giganten finden Sie auf TechSpot.

Dieser Markt ist - u.a. aufgrund von Treiber-Updates - ständigen Veränderungen unterworfen. Dennoch kann man ein paar grundsätzliche Tendenzen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen NVIDIA und AMD herausarbeiten.

Gemeinsamkeiten:
  • Beide Hersteller sind Spezialisten in ihrem Gebiet und streben jederzeit die absolute Leistungsspitze an.
  • Die Produkte beider Hersteller sind neben 3D-Gaming (via OpenGL und Direct3D) in der Lage, auch allgemeine Berechnungen auf dem Grafikchip auszuführen (Stichwort GPGPU via CUDA und OpenCL) und können somit bestimmte Arbeitsschritte in Produktivanwendungen (z.Bsp. Photoshop) massiv beschleunigen.
  • Beide Hersteller liefern große, allgemeingültige Referenz-Treiber auf ihrer jeweils offiziellen Website aus, welche sich im Allgemeinen problemlos auf Notebook-Hardware nutzen lassen. Dies bedeutet, dass man seinen Grafik-Treiber jederzeit direkt vom Hersteller beziehen kann, ohne auf ein speziell angepasstes OEM-Paket warten zu müssen. Bei beiden Herstellern werden die Referenz-Treiber aufgeteilt nach Desktop-Grafikkarten und Laptop-Grafikkarten.
  • Beide Hersteller bieten eine Hybrid-Grafik-Lösung an, welche nach dem selben Prinzip funktioniert. Bei NVIDIA heißt die Lösung "Optimus", bei AMD heißt sie "Enduro". Details hierzu finden Sie im nachfolgenden FAQ-Beitrag.
Unterschiede
  • NVIDIA wird oftmals als Technologie-Vorreiter wahrgenommen und ist mehr als AMD darum bemüht, neue Features und Technologien auf den Markt zu bringen. Ein Beispiel hierfür ist die Einführung von NVIDIA Optimus Anfang 2010. Hierdurch wurde zum ersten mal eine nahtlose Hybrid-Grafik-Lösung erschaffen, ohne Neustarts oder Bildschirmflackern.
  • NVIDIA legt den Fokus komplett auf die Entwicklung und Herstellung dedizierter Grafikkarten für PC's, Laptops und Server - einzige Ausnahme ist die NVIDIA Tegra-SoC für Smartphones und Tablets. AMD hingegen ist insgesamt deutlich breiter aufgestellt und legt den Fokus vermehrt auf die Entwicklung sog. APUs, also schneller AMD-CPUs mit mächtigen, integrierten AMD-Grafikeinheiten. AMD ist außerdem Zulieferer von Microsofts und Sonys aktuellen Konsolen-Generationen, wo ebenfalls APU-Konzepte zum Einsatz kommen.
  • NVIDIA-Produkte sind im Allgemeinen teurer als AMD-Produkte, wenn man auf die reinen Leistungsdaten schaut. Gerade im Spitzenfeld (z.Bsp. im Vergleich zwischen GTX 780M und HD 8970M) kann man einen deutlichen Unterschied feststellen.
  • NVIDIA-Produkte haben im Allgemeinen den besseren Treiber-Support. Dies zeigt sich u.a. daran, dass offizielle Updates (sowohl Beta- als auch finale WHQL-Versionen) regelmäßiger und häufiger erscheinen, als bei AMD. Bei AMD-Grafikkarten scheint es häufiger vorzukommen, dass in einzelnen 3D-Spielen bestimmte reproduzierbare Bugs auftreten, die auch nach Treiber-Updates noch immer nicht vollständig behoben werden. Zu einem ähnlichen Fazit kommt auch dieser Test von Notebookcheck.
  • NVIDIA Optimus funktioniert im Allgemeinen besser als AMD Enduro. Dies betrifft sowohl die Zuverlässigkeit der automatischen Umschaltung (egal ob bei alten oder brandneuen Spielen) als auch die Bildqualität und die Performance (Stichwort "Under-utilization"). Mögliche Ursache ist hier evtl. die Tatsache, dass Optimus bzw. Enduro auf eine gute Zusammenarbeit mit der in die CPU integrierten Intel-Grafikeinheit angewiesen ist - dabei spielt auch das Zusammenspiel mit dem Intel-Grafik-Treiber eine Rolle. Es lieht nahe, dass die Beziehungen zwischen Intel und NVIDIA deutlich besser sind als zwischen Intel und AMD, so dass Intel für den NVIDIA-Support möglicherweise deutlich mehr Ressourcen aufwendet als für den AMD-Support.
  • NVIDIA-Produkte waren in der Vergangenheit unter Volllast oftmals energieeffizienter und wurden dadurch nicht ganz so heiß wie ihre AMD-Gegenstücke. Richtige "Hitzköpfe" waren vor allem die AMD Radeon HD 6990M und 7970M. Im Vergleich zur GTX 780M hingegen konnte die aktuelle HD 8970M diesen Unterschied allerdings wieder ausgleichen. Trotzdem gilt ganz generell, dass High-End-Grafikkarten sehr viel Abwärme produzieren und auf eine optimale Kühlleistung angewiesen sind. Deshalb sind regelmäßige Reinigungen des Kühlsystems unabdingbar - egal ob es sich um eine AMD- oder eine NVIDIA-Grafikkarte handelt.

Fazit

Unterm Strich wird immer wieder betont: NVIDIA hat den besseren Treiber-Support, AMD hat das bessere Preis-/Leistungsverhältnis. Anwendern mit weniger Praxiserfahrung raten wir deshalb tendenziell eher zum Kauf einer NVIDIA-Grafikkarte. Fortgeschrittene Anwender hingegen können nach wie vor zwischen NVIDIA und AMD abwägen und sich für ihre eigene Präferenz entscheiden.
Ist die AMD Radeon R9 M290X eine neue Grafikkarte?
Die Ende 2013 vorgestellte AMD Radeon R9 M290X ist keine neue Grafikkarte. Es handelt sich um eine einfache Umbenennung der bereits vorhandenden AMD Radeon HD 8970M. Entgegen weitläufiger Gerüchte wurden die Turbo-Boost-Taktraten nicht angehoben; es wurden auch keine neuen Features eingeführt. Die AMD Radeon R9 M290X und die AMD Radeon HD 8970M sind somit - bis auf den Namen - zu 100% identisch.
Welchen Vorteil bietet mir eine Quadro-Grafikkarte?
Quadro-Grafikkarten sind direkt auf die Bedürfnisse von CAD-Programmen spezialisiert. Durch hochgradig optimierte Treiber, spezielle Rendering-Pipelines und hochperformanten Grafik-Speicher erzielen Quadro-Grafikkarten sensationelle Ergebnisse in 3D-Anwendungen, in denen es auf Zuverlässigkeit und einen sehr, sehr hohen Detailgrad ankommt.

Während Gaming-Grafikkarten sich vor allem auf Texturen, Shader, Effekte und aufwändiges Post-Processing konzentrieren, sind Quadro-Grafikkarten auf vollen Polygon-Durchsatz und garantiert hohe Präzision optimiert. Hierdurch finden Quadro-Grafikkarten in der Industrie vielseitige Anwendungsmöglichkeiten in Bereichen wie CAD (Computer-aided design), Simulation, Visualisierung und Animation.

Wird eine Quadro-Grafikkarte tatsächlich nur für derartige Profi-Anwendungen benutzt und nicht für den Einsatz im 3D-Gaming, erreicht sie ein deutlich besseres Preis-/Leistungs-Verhältnis als eine vergleichbare GeForce-Grafikkarte, wie die folgende Tabelle zeigt:

CATIA Lightwave Maya SolidWorks Siemens NX Summe1 Preis für Notebook2 Punkte pro Euro
GeForce GTX 780M 12,7 19,2 15,6 11,9 2,5 61,90 1.580,00 ? 0,04
Quadro K1000M 22,51 44,33 38,12 29,55 17,26 151,77 999,00 ? 0,15
Quadro K2000M 32,02 43,1 45,47 33,96 24,65 179,20 1.119,00 ? 0,16


1 Angabe in Punkten. Höher ist besser.
2 Notebook mit i5-Prozessor, 4GB RAM, 500GB Festplatte (Stand September 2013)


Fazit: im CAD-Bereich sind Quadro-Karten absolut unschlagbar. Selbst günstige Einstiegs-Karten wie die NVIDIA Quadro K1000M überflügeln das High-End Gaming-Flaggschiff GTX 780M deutlich. Dies macht sich auch im Arbeitsalltag bemerkbar: CAD-Anwendungen, die auf GeForce-Karten nur vor sich hin ruckeln würden, laufen auf Quadro-Karten butterweich.

Die Test-Ergebnisse wurden übrigens mit der Benchmark-Suite SPECviewperf 11 ermittelt, welche direkt Programm-Code und Projekt-Dateien großer und anerkannter CAD-Software-Kollektionen übernimmt. SPECviewperf 11 ist ein defacto Industriestandard, welcher zuverlässig die Performance von Grafikkarten im CAD-Alltag misst. Weitere Informationen finden Sie hier, einen kostenfreien Download-Link finden Sie hier.
Worin unterscheiden sich die Arbeitsspeicher-Module von Corsair und Crucial?
In der Praxis gibt es zwischen diesen beiden Marken kaum Unterschiede. Die Vorteile von Hochleistungs-RAM mit besonders niedrigen Latenzwerten machen sich nur dann bemerkbar, wenn wichtige Berechnungen auf der Intel-Grafikkarte ausgeführt werden, da diese den Hauptspeicher auch als Grafik-Speicher benutzt.
  • Die Module Corsair VENGEANCE und Crucial Ballistix Sport erreichen geringfügig bessere Latenzwerte.
  • Crucial Ballistix Sport werden damit beworben, einen Betrieb von 1,35V (statt 1,5V) zu ermöglichen und dadurch geringfügig Strom und Abwärme einzusparen.
  • Crucial (bzw. Micron) kann auf eine eigene Chip- und Platinen-Fertigung setzen und hat dadurch insgesamt eine bessere Kontrolle und eine niedrigere Ausfallquote.
  • Beide Sorten eignen sich hervorragend für Hochleistungsnotebooks bei einem Speicher-Takt von 1600Mhz.
Für welchen Arbeitsspeicher Sie sich entscheiden, hängt also von Ihrem Budget und der persönlichen Präferenz ab.
Worin besteht der Unterschied zwischen den WLAN-Modulen?
Die Eigenschaften der Module im Überblick:

Intel Centrino Wireless-N 135
- SingleBand 2,4 GHz
- 150 MBit
- 1 Antenne - davon 1 senden / 1 empfangen
- BGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Intel Centrino Wireless-N 2230
- SingleBand 2,4 GHz
- 300 MBit
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- BGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Intel Centrino Advanced-N 6235
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 300 MBit
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- ABGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Intel Centrino Ultimate-N 6300
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 450 MBit
- 3 Antennen - davon 3 senden / 3 empfangen
- AGN Standards
- kein integriertes Bluetooth

Intel Dual Band Wireless-AC 3160
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- unterstützt den neuen AC-Standard
- 1 Antenne - davon 1 senden / 1 empfangen
- AC / ABGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Intel Dual Band Wireless-AC 7260
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- unterstützt den neuen AC-Standard
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- AC / ABGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Qualcomm Atheros Killer Wireless-N 1202
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 300 MBit
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- ABGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Qualcomm Atheros Killer Wireless-N 1103
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 450 MBit
- 3 Antennen - davon 3 senden / 3 empfangen
- ABGN Standards
- kein integriertes Bluetooth

Für alle Killer-Module gilt:
- intelligente Software zur Priorisierung Ping-sensitiver Anwendungen (z.B. Online-Games)
- Controlpanel zur Überwachung und Steuerung der Bandbreite in Abhängigkeit von der jeweiligen Anwendung
- PC-Monitor zur Überwachung des aktuellen Zustandes und der Performance
- das gesamte Softwarepaket finden Sie in unserem Downloadbereich

Hinweis:

Die hier angegebenen Übertragungsraten entsprechen den maximalen Durchsatzraten bei optimalen Bedingungen. Dies bedeutet, dass keine allzu große Entfernung zum Router bestehen sollte und außerdem der Router in der entsprechenden Geschwindigkeit senden kann.

Bitte beachten Sie, dass die Treiber für die BIGFOOT-Module derzeit noch nicht auf unseren Treiber-DVDs zu finden sind. Den aktuellen BIGFOOT-Treiber finden Sie jederzeit hier.
Ich möchte einen Monitor drahtlos über Intel Wireless Display (WiDi) anschließen - was muss ich beachten?
Mit "Wireless Display" bietet Intel die Möglichkeit, Displays bis zu einer Auflösung von 1920*1080 drahtlos an Ihr Notebook anzuschließen. Damit dies funktioniert, müssen die folgenden Voraussetzungen gegeben sein:
  • Sie besitzen einen Monitor oder ein TV-Gerät, welches Intel WiDi unterstützt, oder Sie besitzen einen Intel WiDi-Adapter, welcher sich mit der HDMI-Schnittstelle Ihres Monitors oder TV-Gerätes verbindet. Achten Sie beim Kauf auf dieses Symbol.
  • Ihr Notebook unterstützt den Gebrauch der Intel-Grafikeinheit (z.Bsp. Intel HD 4000) - siehe unten.
  • In Ihrem Notebook ist ein halbwegs aktueller WLAN-Adapter von Intel verbaut. Die WLAN-Adapter von Bigfoot unterstützen WiDi bisher nicht.
  • Der aktuelle Intel-Grafiktreiber ist installiert. (Download)
  • Der aktuelle WLAN- und Bluetooth-Treiber von Intel ist inkl. "Intel® PROSet/Wireless Software" installiert. Sie benötigen also nicht nur den reinen WLAN-Treiber, sondern auch die zusätzliche PROSet-Software von Intel. (Download)
  • Der aktuelle WiDi-Treiber ist installiert. (Download)
Die Intel-Grafikeinheit findet in vielen aktuellen Modellen von Schenker Verwendung. Die meisten unserer Notebooks enthalten zusätzlich zur Intel-Grafikeinheit eine High-End-Grafikkarte von NVIDIA oder AMD. Hierbei kommen meistens die Hybrid-Grafiktechniken NVIDIA Optimus oder AMD Enduro zum Einsatz, so dass die Intel-Grafik zusätzlich zur AMD/NVIDIA-Grafik aktiv bleibt. Ausnahmen sind:
  • XMG P722 PRO
  • XMG P723 PRO
  • XMG U702 ULTRA
  • XIRIOS W712
  • ältere High-End-Modelle wie z.Bsp. das XMG P501 und XMG P701 und deren Vorgänger
Bei diesen wenigen Modellen kann die Intel-Grafikeinheit nicht genutzt werden. Es ist somit bei diesen Modellen auch kein Einsatz von Intel WiDi möglich. Bei allen anderen Modellen hingegen sollte Intel WiDi problemlos funktionieren, sofern die o.a. Voraussetzungen erfüllt sind.

Wenn Sie herausfinden möchten, ob die Intel-Grafikeinheit in Ihrem Notebook genutzt werden kann, können Sie diese in Ihrem Gerätemanager suchen. Sollte in Ihrem Gerätemanager nur eine High-End-Grafikkarte (NVIDIA oder AMD) zu sehen sein und kein Intel-Grafikchip (z.Bsp. Intel HD 3000 oder Intel HD 4000), dann können Sie Intel WiDi nicht nutzen.

Hinweise:
  • Intel WiDi wird zukünftig auch mit "Miracast" kompatibel sein, einem kommenden Standard der Wifi-Alliance. Lesen Sie hierzu den folgenden Bericht: Golem: Intels Wireless Display geht in Miracast auf

  • Die drahtlose Übertragung erzeugt eine gewisse Latenz. Es gibt also eine Verzögerung zwischen der Aktion (z.Bsp. Bewegung des Mauszeigers) und der Reaktion auf dem per WiDi angeschlossenen Bildschirm. WiDi ist deshalb ausdrücklich nicht geeignet für Echtzeit-Anwendungen wie z.Bsp. Computer-Spiele. Beim Betrachten von Multimedia-Inhalten (z.Bsp. DVD-Filme) über WiDi sollten Sie darauf achten, auch das Audio-Signal über den per WiDi angeschlossenen Monitor auszugeben, damit Ton und Bild synchron zueinander bleiben. Anderenfalls müssen Sie mit Latenzen zwischen Video- und Audio-Signal rechnen.

  • Manche ältere WiDi-Geräte und -Adapter sind noch nicht mit Windows 8 kompatibel. Die Fehlermeldung lautet dann: "Es konnte keine Verbindung mit dem Remote-Display hergestellt werden". Bitte erkundigen Sie sich bei dem Hersteller Ihres WiDi-Gerätes oder -Adapters nach einem entsprechenden Firmware-Update.
Ich möchte Intel VT-x nutzen - was muss ich tun?
Intel VT-x ermöglicht die hardwarebeschleunigte Emulation von 64-bit fähigen Prozessoren. Dieses Feature benötigen Sie beim Betrieb von virtuellen Maschinen, wenn sowohl Host- als auch Gast-System in 64-bit laufen sollen.

Damit VT-x funktioniert, muss es von allen beteiligten Komponenten unterstützt werden:
  1. BIOS bzw. UEFI
  2. Prozessor
  3. Betriebssystem
  4. Virtuelle Maschine (meistens VMWare, VirtualBox oder Microsoft Virtual PC)
In den von uns mitgelieferten BIOS- bzw. UEFI-Chips wird VT-x bereits standardmäßig unterstützt. Eine einzelne Aktivierung von VT-x im BIOS-Setup ist somit nicht nötig.

Es folgt eine Liste mit möglichen Problemquellen:
  • Falsche Einstellungen der virtuellen Maschine: in VirtualBox etwa muss die Option "IO-APIC" aktiviert sein. Außerdem muss für das Gast-Betriebssystem auch die entsprechende Kategorie ausgewählt werden. So gibt es z.Bsp. für Ubuntu Linux oftmals eine Standard-Auswahl und zusätzlich eine explizite Auswahl für x64. Erst nach Auswahl der 64-bit Umgebung kann VT-x von der virtuellen Maschine tatsächlich genutzt werden.
  • Virenscanner: einige Virenscanner benutzen VT-x für die Virenerkennung (z.Bsp. für Heuristik). Bitte deaktivieren Sie die entsprechenden Funktionen probehalber oder nehmen Sie Kontakt mit dem Hersteller des Virenscanners auf.
  • Microsoft Hyper-V: deaktivieren Sie die "Hyper-V"-Windows-Dienste um VT-x für andere Virtualisierungsanwendungen (wie etwa VMWare oder VirtualBox) freizugeben.


Sollte es trotzdem nicht möglich sein, VT-x nutzbar zu machen, liegt evtl. eine Fehlkonfiguration in Windows vor. Hierbei hilft oftmals leider nur noch eine Neuinstallation von Windows. Bitte führen Sie vorher ggf. ein EC- und BIOS-Update durch und stellen Sie insbesondere bei der Nutzung von Windows 8.x sicher, dass die UEFI-Funktion im BIOS aktiviert ist. Ob VT-x in Ihrem System nutzbar ist, können Sie mit diesem Intel-Tool überprüfen.
Lohnt sich ein RAID 0 mit zwei SSD?
Der Nutzen eines RAID-0 aus SSD's ist im Allgemeinen eher begrenzt. Die erzielten Geschwindigkeits-Vorteile bei sequentiellen Schreib- und Lesevorgängen stehen im Vergleich zum Aufpreis und zur erhöhten Ausfallwahrscheinlichkeit meist in keinem guten Verhältnis. Unter bestimmten Bedingungen kann ein RAID-0 bei SSD's sogar zu Verzögerungen beim Boot-Vorgang und zur Erhöhung der durchschnittlichen Zugriffszeit führen.

PC Games Hardware schreibt dazu in Ausgabe 02/14 auf Seite 76: "Ob sich ein RAID 0 aus SSDs lohnt, hängt vor allem vom Einsatzzweck des Speichers ab. Während man sich beim Filmschnitt vermutlich sehr über einen solchen Daten-Durchsatz freuen wird, ist die IOPS-Leistung vor allem für Server interessant. Ein normaler Gaming-PC profitiert hingegen kaum von SSD-Raids. Das Geld in eine flinke Einzel-SSD zu investieren, dürfte für die meisten Nutzer wohl die vernünftigere Variante sein."
Reicht eine Festplatte mit 5400 U/min aus?
Eine Festplatte mit 5400rpm dreht sich nur mit 75% der Geschwindigkeit einer 7200rpm-Festplatte. Die tatsächlichen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten werden aber auch von der Aufzeichnungsdichte auf den Magnetscheiben beeinflusst.

Aktuelle Beispiele:
  • 750GB Seagate Momentus ST9750420AS
    • 7200rpm
    • 375GB pro Scheibe
    • seq. Lesen und Schreiben durchschnittlich ca. 91 MB/s
  • 1000GB Seagate Momentus ST1000LM024 und 500 GB Seagate Momentus Thin ST500LT012
    • 5400rpm
    • 500GB pro Scheibe
    • » seq. Lesen und Schreiben durchschnittlich immerhin noch ca. 81 MB/s (also etwa 88%)
Fazit: eine Festplatte mit "nur" 5400rpm ist womöglich schneller, als man denkt. Vor allem in der Nutzung als sog. "Datengrab" (für Musik, Filme, Fotos) machen Festplatten mit 7200 U/min in Zeiten schneller SSD's (für Betriebssystem und Anwendungen) nur noch wenig Sinn. Schnelldrehende 7200er-Festplatten sind immer auch lauter und haben einen höhen Stromverbrauch. Langsam drehende 5400er-Festplatten hingegen sind energieeffizienter und haben für den alltäglichen Gebrauch eine mehr als ausreichende Performance. Nicht ohne Grund hat Seagate seine komplette Laptop-Festplatten-Produktlinie von 7200 U/min auf 5400 U/min umgestellt. Schnelldrehende Festplatten sind inzwischen nur noch in Anwendungsgebieten gebräuchlich, in welchen große Dateien in Echtzeit gelesen und geschrieben werden sollen - z.Bsp. in der professionellen Video-Bearbeitung, Virtualisierung oder anderen Industrie-Bereichen. Heim-Anwender hingegen können getrost zum günstigeren und leiseren 5400er-Modell greifen.
Was ist eine mSATA-SSD?
mSATA-SSDs sind vollwertige SSDs (Solid State Disks) im Format von Mini-PCIe-Steckkarten. Der kleine Formfaktor ermöglicht den Einbau von zusätzlichen Massespeichern in Geräte, welche normalerweise nur Platz für 1-2 2.5"-Festplatten haben. Seit der Intel Haswell-Plattform werden auch die mSATA-Steckplätze mit voller SATA-6G-Geschwindigkeit angesteuert. Dies bedeutet, dass mSATA-SSDs problemlos für High-End-Anwendungen und für die Installation von Betriebssystem und Anwendungen genutzt werden können. Die mSATA-Steckplätze sind technisch zwar "hinter" den normalen HDD-Steckplätzen eingeordnet, können aber trotzdem problemlos als Boot-Laufwerke verwendet werden. Hintergrund ist hierbei, dass alle SATA-Steckplätze prinzipiell gleichberechtigt sind. Eine Unterscheiden nach Master/Slave (wie noch zu IDE-Zeiten) gibt es nicht mehr.

Hinweis: mSATA-SSDs mit großen Kapazitäten sind derzeit auf dem freien Markt nur sehr schwer erhältlich. Gerade die Kapazitäten ab 480GB (z.Bsp. die 512GB Samsung PM841 mSATA) lassen sich zur Zeit (Stand November 2013) leider so gut wie überhaupt nicht beziehen. Falls bei einer bestimmten mSATA-SSD im Online-Shop der Status "Liefertermin unbekannt" angezeigt wird, bitten Sie, sich für ein anderes Modell zu entscheiden.
Reicht eine 60GB-SSD für eine Windows-Vorinstallation?
Zwar führen wir auch SSDs mit lediglich 60GB bzw. 64GB in unserem Sortiment. Im Allgemeinen raten wir jedoch dazu, die Größe der System-SSD mit mindestens 120GB zu bemessen. Grund hierfür ist die Tatsache, dass je nach RAM-Bestückung erhebliche Teile des Speicherplatzes für die Auslagerungsdatei und für die Ruhezustands-Datei (Stich Hibernation, Suspend-to-Disk) genutzt werden. Hinzu kommen natürlich die Windows-Updates, temporäre Dateien, die Dokumente der Benutzer und die installierten Programme, inklusive derer Anwendungsdaten (C:\Users\{username}\AppData\Roaming).

Außerdem wird bei unserer Vorinstallation zusätzlich zur normalen System-Partition noch eine Recovery-Partition angelegt, welche ebenfalls mehrere Gigabyte umfasst. Das Anlegen dieser Recovery-Partition ist Bestandteil unseres Microsoft-Service-Vertrags und lässt sich nicht umgehen.

Sollten Sie sich dennoch aus Gründen des Preis-/Leistungsverhältnis für solch eine kleine SSD entscheiden, empfehlen wir Ihnen im Anschluss an die Systemeinrichtung mehrere Änderungen durchzuführen, um den Speicherplatz bestmöglichst zu nutzen. So ist es z.Bsp. möglich, die Auslagerungsdatei und die Benutzer-Dokumente und -Anwendungsdaten auf die zweite Festplatte zu verschieben. Auch eine nachträgliche Entfernung der Recovery-Partition mit anschließender Vergrößerung der System-Partition ist möglich. Zusätzlich könnten Sie evtl. regelmäßig die Backups bzw. Installations-Dateien zurückliegender Windows-Updates löschen. Weitere Hilfsmittel finden Sie außerdem in den Tools "CCleaner" und "TreeSize". Wir müssen jedoch warnen: all diese Vorschläge wenden sich allerdings ausdrücklich an Experten-Benutzer und geschehen auf eigene Gefahr. Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier auch keine Links zu etwaigen Anleitungen für diese Maßnahmen. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob eine 60GB-SSD ausreicht, dann greifen Sie bitte mindestens zu einer 120GB-SSD.
Was wird bei der Vorinstallation von Windows alles mitinstalliert?
Wir bei Schenker Technologies legen Wert darauf, eine möglichst saubere und nützliche Windows-Installation mitzuliefern. Aus diesem Grund verzichten wir auf die Installation von Test-Versionen oder anderen unerwünschten Programmen (sog. "Bloat"). Abseits von .NET-Framework, Microsoft Security Essentials und Windows-Updates stellen wir lediglich eine 60-Tage-Testversion von Microsoft Office 2010 zur Verfügung. Diese wird allerdings erst dann wirklich installiert, wenn Sie zum ersten Mal auf die entsprechende Desktop-Verknüpfung klicken. Sollten Sie bereits im Besitz einer Lizenz für Microsoft Office 2010 sein, können Sie die Test-Version mit Ihrem Lizenzschlüssel bequem zu einer Vollversion umwandeln. Sollten Sie an der Verwendung von Microsoft Office 2010 kein Interesse haben, können Sie die Software rückstandsfrei über die Systemsteuerung entfernen.

Die von uns beim Kauf von Windows 7 oder 8 mitgelieferte Windows-DVD enthält die Testversion von Microsoft Office 2010 nicht. Obwohl es sich bei unserer Windows-DVD um ein vollwertiges Installationsmedium handelt, ist die Benutzung nur in Verbindung mit Ihrem Schenker Notebook zulässig.

SSD, HDD, Hybrid – welche Unterschiede gibt es?

HDD = Hard Disk Drive

Dies ist die sogenannte Festplatte. Sie besteht aus ein bis drei Scheiben (Platter). Auf diesen werden Daten in Form der Magnetisierung einzelner Zellen gespeichert. Zum Lesen dieser Informationen tastet der Lesekopf die Magnetisierung der einzelnen Zellen ab. Im Notebook-Bereich gibt es zwei übliche Drehzahlen, mit denen die Scheiben in der Festplatte rotieren: 7200 und 5400 U/min. Dies wirkt sich auf die Zugriffszeiten und die Datentransferraten aus. Der Stromverbrauch ist bei Festplatten mit 5400 U/min etwas niedriger als bei denen mit höherer Drehzahl.

SSD = Solid State Drive

Eine SSD besteht aus Halbleiterspeicherbausteinen. Dies erfordert keine bewegten Teile mehr. Somit sinken die Leistungsaufnahme, der Geräuschpegel und der Stromverbrauch. Die Datentransferraten steigen im Gegensatz dazu enorm an, während die Zugriffszeiten (Latenzen) absinken - das bedeutet, dass Daten quasi sofort verfügbar sind, ohne dass ein Lesekopf die Daten erstmal auf der Magnetscheibe suchen muss. Zusätzlich sind SSDs gegen Einwirkung mechanischer Kräfte resistent (siehe Head-Crash). Die Vorteile sind momentan allerdings noch mit einem deutlich höheren Preis gegenüber normalen Festplatten verbunden. Lesen Sie zum Thema "Langlebigkeit von SSDs" auch diesen Artikel: SSDs sind oft robuster als versprochen auf Heise.de

SSH = Solid State Hybrid

Hier wird eine Mischung aus Festplatte und SSD verwandt. Der üblichen HDD ist dabei einen kleine SSD zugeschaltet. In diesen Flashspeicher lädt die Festplatte nach einer gewissen "Lernzeit" selbstständig häufig genutzte Programme und Dateien um sie für die Verwendung schneller zur Verfügung zu stellen. Hybrid-Festplatten sind preislich gesehen etwas oberhalb einer normalen HDD, aber weit unterhalb von SSD's zu finden.
Diese Hybrid-Festplatten wurden von Seagate bisher unter dem Namen "Momentus XT" vertrieben. Die im März 2013 vorgestellte dritte Generation hört nun auf den Namen "SSHD", also Solid State Hybrid Disk und ist sowohl für Desktops als auch für Notebooks erhältlich. Trotz des Namenswechsels bieten diese Hybrid-Festplatten immer noch die gleichen Features und die gleiche hohe Performance. Unter dem Namen "Laptop Thin SSHD" gibt es hiervon auch eine Variante mit nur 7mm Bauhöhe, welche somit auch in Ultrabooks passt. Eine Ankündigung hierzu finden Sie in unserem Forum bei Notebookcheck.
Unterstützung von Windows XP
Generell unterstützen alle Schenker Notebooks Windows 7. Einen Support für Windows XP bieten wir nicht mehr an. Für die Installation von Windows XP ist es nötig, den SATA-Modus im BIOS von AHCI auf IDE umzustellen oder mit viel technischem Verständnis die Einbindung der AHCI-Treiber in die Windows-Installation. Die Treiberversorgung ist bei Windows XP kritisch - Grundkomponenten lassen sich eventuell nur noch durch Treiber der jeweiligen Hersteller unter Windows XP nutzen. Eine volle Funktionsfähigkeit aller internen Geräte können wir nicht garantieren. Notebooks mit NVIDIA Optimus können unter XP auf keinen Fall betrieben werden, da Windows XP strukturell bedingt nicht in der Lage ist, zwei Grafik-Treiber gleichzeitig (Intel und NVIDIA) in den Speicher laden zu können.

Darüberhinaus müssen wir darauf hinweisen, dass im April 2014 der Support für Windows XP ausläuft - es wird also keine weiteren Sicherheits-Updates mehr geben. Einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in c't 2/2013: Windows XP vor dem Support-Aus (Leseprobe).
Unterstützung von Linux
Schenker Technologies bietet keine offizielle Unterstützung für Linux. Im Allgemeinen werden die von uns verbauten Komponenten jedoch gut unterstützt, z.Bsp. funktionieren unsere Intel-WLAN-Module unter Linux bereits "out of the box". Für die Unterstützung von NVIDIA Optimus gibt es mit dem "Bumblebee Project" bereits Möglichkeiten für einen erfolgreichen Betrieb. Davon abgesehen gibt es auch auf Seiten der Kernel-Entwicklung Fortschritte in dieser Richtung. Es folgt eine Reihe Links zum Thema NVIDIA Optimus unter Linux:

http://bumblebee-project.org/
http://www.bitblokes.de/2012/01/nvidia-denkt-uber-offizielle-optimus-unterstutzung-fur-linux-nach/
http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=MTEyOTQ
http://optimus-linux.blogspot.de/
http://www.heise.de/ct/inhalt/2012/08/184/

Abschließend noch einige Hinweise:
  • Bei Notebooks mit High-End-Grafikkarten funktioniert die Linux-Installation u.U. erst dann, wenn Sie vor Installations-Start die Boot-Parameter "acpi=off" und "noapic" an den Linux-Boot-Mager übergeben. Dies können Sie wieder rückgängig machen, sobald Sie den jeweiligen proprietären Grafik-Treiber von NVIDIA bzw. AMD installiert haben.
  • Diverse Modelle: falls der X-Server den Grafik-Treiber nicht richtig laden kann und beim Booten abstürzt, probieren Sie bitte den Boot-Parameter "nomodeset".
  • XMG P502, P702, P503, P703; SCHENKER W503 und W703: für die Steuerung der Tastatur-Hintergrund-Beleuchtung und des Flugzeugmodus gibt es eine spezielle Software bei Tuxedo Computer.
  • XIRIOS S402: das Touchpad (Hersteller: Sentelic, Anschluss: PS/2) wird derzeit (Stand: Januar 2013) von keiner Linux-Distribution out-of-the-box unterstützt. Eine mögliche Problemlösung finden Sie hier.
  • XIRIOS B502: die Hotkey-Tasten funktioniert out-of-the-box, Standby und Hibernate funktionieren mit ACPID + pm-utils ebenfalls problemlos.
  • SCHENKER S413: die ins Mainboard integrierte Intel Iris Pro Graphics 5200 zeichnet sich durch eine besonders gute Linux-Unterstützung aus. Alle modernen Linux-Distributionen liefern leistungsfähige Intel-Grafiktreiber out-of-the-box mit. Die Intel Iris Pro Graphics 5200 ist die schnellste Notebook-Grafikkarte, die derzeit von Intel erhältlich ist. Das Gerät wird von Tuxedo auch unter dem Namen "Tuxedo Book BU1402" vertrieben. Tuxedo bietet eine eigene Support-Seite mit zusätzlichen Treibern und Tricks an.
  • Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Für Korrekturen, Erfahrungsberichte oder Lösungen schreiben Sie bitte eine E-Mail an: oder schreiben Sie einen Beitrag in unseren Linux-Sammelthread bei Notebookcheck - vielen Dank!

    Wenn Sie einfach mal Linux ausprobieren möchten, können Sie es auch auf einen USB-Stick installieren. Wir empfehlen hierzu die folgende Software: Universal USB Installer - Easy as 1 2 3.
    32 oder 64 Bit Betriebssystem – was sollte ich einsetzen?

    32 Bit

    In einem 32 Bit Betriebssystem ist der Adressraum auf 32 Bit begrenzt. Das bedeutet es können maximal 232 Bit direkt adressiert werden (4096 MB). Hinzu kommt, dass ein bestimmter Teil des Adressraums reserviert ist und außerdem noch ein weiterer Teil für den Speicher der Grafikkarte vorgesehen ist. Hat man also eine Grafikkarte mit 1 GB Grafikspeicher, dann können nur noch etwa 3 GB RAM adressiert werden. Außerdem wird durch die verbauten Komponenten wieder Adressraum benötigt, da jedes Gerät einen kleinen oder größeren eigenen reservierten Adressraum benötigt. Somit bleiben am Ende ca. 2,8 - 3,7 GB von den eigentlich installierten 4 GB zu nutzbar.

    64 Bit

    In einem 64 Bit Betriebssystem können 264 Bit direkt adressiert werden. Also eine Menge an Arbeitsspeicher, die heutzutage von keinem normalen Nutzer benötigt wird. Die Vorteile der 64 Bit-Erweiterung sind vielzählig: Man kann mehr Speicher pro Prozess zuweisen, Datenmengen im Bereich von mehreren Gigabyte können leichter verarbeitet werden (da sie einfacher adressiert werden können) und Berechnungen mit sehr großen ganzen Zahlen (Integers) können schneller durchgeführt werden. Jede Mainstream-Anwendung ist heute als 64 Bit Version erhältlich.

    Welche Architektur Sinn macht, hängt stark von der Art der Benutzung ab. Poweruser kommen an größeren Speicherkapazitäten nicht vorbei und sollten sich auf jeden Fall für ein 64 Bit Betriebssystem entscheiden. Kompatibilitätsprobleme mit 32 Bit Software sollten in den meisten Fällen nicht auftreten. Wenden Sie sich jedoch im speziellen Falle vorher an den jeweiligen Softwarehersteller.
    Wo befindet sich mein Windows-Produkt-Key?
    Wenn Sie Ihr Schenker Notebook mit Windows-Betriebssystem inkl. Vorinstallation bestellen, werden Sie beim ersten Hochfahren nach Ihrem Produkt-Key gefragt. Diesen Lizenzschlüssel finden Sie auf einem kleinen Aufkleber auf der Unterseite des Notebooks. Bei diesem Aufkleber handelt es sich um das "Certificate of Authenticity" von Microsoft. Dieses Zertifikat bescheinigt die Echtheit Ihrer Lizenz und sollte von Ihnen somit unbedingt aufgehoben werden. Der Produkt-Key selber besteht aus 25 Zeichen in fünf 5er-Blöcken. Falls Sie Probleme beim Ablesen des Keys haben, können Sie ihn auch mit einer Digitalkamera oder einem Smartphone abfotografieren und vergrößern. Achten Sie bei der Eingabe Ihres Produkt-Keys bitte darauf, ein großes "O" nicht etwa mit einer Null zu verwechseln und umgekehrt.
    Wo finde ich die aktuellsten Treiber- und BIOS-Versionen für mein Notebook?
    Die aktuellsten Treiber- und BIOS-Versionen finden Sie in unserem Treiberdownloadbereich. Sollten Sie Probleme beim Finden der richtigen Treiber haben, kontaktieren Sie uns bitte per Mail an support@mySN.de oder telefonisch unter 0341 / 246 70 40.

    Hinweis: im Ordner "aktuelle Komponententreiber" finden Sie top-aktuelle Referenz-Treiberpakete der jeweiligen Chip-Hersteller. Diese Treiber empfehlen sich insbesondere bei Grafik (Intel, NVIDIA und AMD) sowie bei WLAN- und Bluetooth-Treibern.

    Im folgenden finden Sie eine Auflistung und Erklärung der geläufigen Treiber:

    Abkürzung Erläuterungen
    Chipset Chipsatz-Treiber für grundlegende Mainboard-Funktionen
    VGA Grafikkarten-Treiber für optimale Bildausgabe und 3D-Beschleunigung (für Intel, NVIDIA oder AMD)
    LAN Netzwerk-Treiber für kabelgebundenes LAN
    Touchpad / Clickpad Touchpad-Treiber mit erweiterten Funktionen wie Scrolling und Multi-Touch-Gesten
    Hotkey Gerätespezifischer Treiber zur Steuerung der Fn-Sondertasten (z.Bsp. Bildschirmhelligkeit) und von Energiespar-Profilen
    Cardreader Treiber für Ansteuerung des Kartenlesegerätes (z.Bsp. Für SD-Karten)
    Airplane Treiber für die Ansteuerung der Flugzeug-Taste (Deaktivierung von Funk-Modulen im Flugzeugmodus)
    USB30 Treiber zur Nutzung von USB 3.0
    Audio Sound-Treiber mit erweiterten Einstellungen wie etwa 5.1-Surround-Sound, Equalizer und Mikrofon-Verstärkung
    THX / SBX / SBCinema Add-On für Sound-Treiber mit zur Verbesserung der Klangqualität (nach Installation des Audio-Treibers muss Windows neugestartet werden, bevor die Installation des Add-Ons funktioniert)
    WLAN Netzwerk-Treiber für drahtlose WLAN-Verbindung
    BT / Bluetooth Treiber und Software-Paket für Anbindung kabelloser Peripherie (z.Bsp. Bluetooth-Mäuse oder Bluetooth-Headsets)
    Webcam / CCD Software zur Ansteuerung der Webcam. Vor der Installation muss die Webcam ggf. erst über einen Hotkey aktiviert werden (meistens Fn+F10).


    Die folgende Tabelle enthält die optionalen Treiber. Diese Treiber- bzw. Software-Pakete sind für eher spezielle Einsatz-Zwecke geeignet und müssen nicht unbedingt installiert werden. Einige dieser Treiber- bzw. Software-Pakete setzen Experten-Wissen voraus.

    Abkürzung Erläuterungen
    Finger Software-Paket zur Nutzung des Fingerabdruck-Lesegeräts (Fingerprint-Reader), sofern vorhanden
    TPM Software-Paket zur Nutzung eines TPM-Moduls, sofern vorhanden - nur für Experten-Benutzer
    RAID Steuerungs-Programm für Hardware-RAID (Festplattenverbund) - nur für Experten-Benutzer
    ME / IME / MEI Intel Management Engine bzw. Management Engine Interface - Software-Paket zur Fernwartung eines Computers innerhalb größerer Unternehmens-Netzwerke
    IR_Start Intel Rapid Start - Software-Paket zur manuellen Erzeugung eines Festplatten/SSD-Hybrid-Verbundes - wird nicht benötigt, wenn das Betriebssystem ohnehin auf einer SSD installiert ist oder wenn eine Hybrid-Festplatte im Einsatz ist
    IR_Storage / IRST Intel Rapid Storage (IRST) - Software-Paket zur Verwaltung von Software-RAID - wird i.A. nicht benötigt - nur für Experten-Benutzer
    WiDi Intel Wireless Display - zur drahtlosen Anbindung eines WiDi-fähigen Monitors oder TV-Geräts
    Ich habe ein "Unbekanntes Gerät" im Geräte-Manager und komme nicht weiter.
    Falls Sie einmal nach einer Treiber-Installation immer noch ein "Unbekanntes Gerät" im Gerätemanger vorfinden und sich nicht erklären können, um welches Gerät es sich dabei handelt, dann gibt es dafür einen einfachen Trick: führen Sie einen Doppelklick auf das Gerät aus, um die Eigenschaften aufzurufen. Klicken Sie dann auf den Reiter "Details" und wählen Sie die Eigenschaft "Hardware IDs" aus. Dort finden Sie eine Kombination aus Vendor- und Device-ID (Vendor = Hersteller; Device = Gerät). Diese Kombination lässt sich dann ganz einfach im Internet (z.Bsp. bei Google) suchen.

    Geben Sie die Kombination am Besten in Anführungsstrichen ein - Beispiel:

    "VEN_PNP&DEV_C000"

    Bei diesem Beispiel handelt es sich übrigens um die Taste zur Aktivierung des Flugzeugmodus. Nachdem Sie das herausgefunden haben, können Sie den Treiber manuell aus unserem Download-Bereich herunterladen und installieren.
    Wie gehe ich vor, wenn ich meinen Grafik-Treiber aktualisieren möchte?
    Bei der Aktualisierung von Treibern empfiehlt es sich prinzipiell, vorher den bisherigen Treiber vollständig zu deinstallieren. Dies ist zwar nicht immer unbedingt nötig, kann aber auch nicht schaden - vor allem bei großen bzw. komplexen Treiber-Paketen. Bitte löschen Sie nicht einfach das Gerät aus dem Geräte-Manager, sondern benutzen Sie die Funktion "Programme deinstallieren". Diese Funktion finden Sie entweder über die Startmenü-Suche oder ganz einfach in der Windows-Systemsteuerung (siehe Screenshot).

    Bei der Aktualisierung von Grafik-Treibern sollten Sie außerdem darauf achten, dass bei Geräten mit NVIDIA Optimus bzw. AMD Enduro auch eine Aktualisierung des Intel-Grafik-Treibers vorgenommen werden sollte. Bei Hybrid-Grafiklösungen wie Optimus/Enduro arbeiten NVIDIA- bzw. AMD- und Intel-Hardware eng zusammen. Deshalb empfiehlt es sich, die folgende Reihenfolge einzuhalten:
    • Herunterladen neuer Grafik-Treiber-Pakete für Intel und NVIDIA bzw. AMD
    • Deinstallation NVIDIA- bzw. AMD-Grafik-Treiber + Neustart
    • Deinstallation von Intel-Grafik-Treiber + Neustart
    • Installation von Intel-Grafik-Treiber + Neustart
    • Installation von NVIDIA- bzw. AMD-Grafik-Treiber + Neustart

    Aktuelle Treiber-Pakete finden Sie entweder direkt beim Hersteller oder in unserem Download-Bereich unter "aktuelle Komponententreiber".
    Warum fehlt ein Teil des Arbeitsspeichers?
    Beim Fehlen eines Teils des Arbeitsspeichers liegen meist zwei Ursachen vor:

    1. Nutzung eines 32 Bit Betriebssystems: Die 32 Bit Versionen von Windows können maximal 4 GB RAM adressieren. Trotzdem kommt es auch bei verbauten 4 GB dazu, dass für Windows nur 3 GB zur Verfügung stehen. Die Ursache liegt darin, dass 32 Bit Betriebssysteme insgesamt nur 4 GB adressieren können. Der Adressraum für Grafikspeicher und die Kommunikationsbreiche des Systemsbuses sind ebenfalls zu exkludieren. Somit werden meist nur ~ 3 GB für Windows nutzbar. Dieses Problem lässt sich nur mittels Installation einer 64 Bit Version von Windows lösen.

    2. Nutzung einer internen Grafiklösung: die auf den Prozessoren integrierte Grafikeinheit besitzt keinen eigenen Arbeitsspeicher. Dieser wird vom Hauptarbeitsspeicher des Systems abgezweigt. Dadurch kann es beispielsweise bei installierten 4 GB Arbeitsspeicher zu einer Anzeige von 3,7 GB unter Windows kommen. Dies ist in diesem Fall normal, da der für die Grafikkarte reservierte Speicher nicht mehr für weitere Anwendungen zur Verfügung steht.
    Warum wird nur eine Festplatte angezeigt, obwohl zwei oder drei im Gerät verbaut sind?
    Bei Geräten mit mehreren Festplatten wird oftmals nur eine Festplatte angezeigt. Der Grund dafür ist, dass die weiteren Platten noch initialisiert werden müssen. Dies können Sie folgendermaßen durchführen: klicken Sie den Startbutton und geben Sie Computerverwaltung ein. Den ersten Treffer wählen Sie bitte aus. In dem neuen Fenster klicken Sie auf "Datenträgerverwaltung" und lassen sich die aktuellen Datenträger anzeigen. Meist kommt sofort eine Meldung, dass ein oder mehrere Datenträger nicht initialisiert sind. Diese Meldung bestätigen Sie mit "OK". Nachfolgend führen Sie einen Rechtsklick auf die HDD 1 aus. Im erscheinenden Menü initialisieren Sie bitte den Datenträger. Analog dazu verfahren Sie bei weiteren nicht initialisierten Datenträgern. Nachfolgend können Sie die Datenträger nach Ihren Wünschen partitionieren und formatieren.
    Warum zeigt meine Festplatte weniger Speicher an, als ich erwartet habe?
    Zum einen liegt dies an unterschiedlichen Berechnungen der Festplattengröße, zum anderen legt Schenker Technologies bei einer bestellten Vorinstallation eine Recovery-Partition an. Die Festplattengröße wird vom Hersteller in 1012 Bytes angegeben. Windows gibt diese Kapazität mit der binären Bedeutung 240 Bytes an. So werden aus vom Hersteller angegebenen 1024 Gigabyte unter Windows noch 931 GB.
    Die von Schenker Technologies angelegte Recovery-Partition hat eine Größe von knapp 8 GB und ist für Sie nicht sichtbar. Diese bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Betriebssystem in den Auslieferungszustand zu versetzen.
    Wie kann ich mir mein persönliches Recovery-Medium erstellen?
    Sie können nach Erst-Einrichtung Ihres Notebooks bzw. Windows-Tablets auf einfache Weise ein eigenes Recovery-Medium erstellen. Dieses Medium enthält bereits alle Treiber und alle Programme und Einstellungen, welche Sie zu diesem Zeitpunkt installiert haben. Mit solch einem Recovery-Medium können Sie Ihr Gerät sehr einfach in einen optimalen Anfangs-Zustand zurückversetzen - ohne umständliche Windows-Neuinstallation.

    Es gibt viele Möglichkeiten einer Systemwiederherstellung. Die beste und umfassendste Methode ist die eines kompletten Wiederherstellungs-Laufwerks. Da ein solches Recovery-Medium auch bootfähig ist, können Sie damit ein Windows auch dann wiederherstellen (bzw. zurücksetzen), wenn ihre Installation aufgrund eines Software-Defekts nicht mehr richtig startet.

    Um ein solches Recovery-Medium zu erstellen, folgen Sie bitte dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung:
    Microsoft Windows: Erstellen eines USB-Wiederherstellungslaufwerks

    Tipp: benutzen Sie für die Erstellung eines Recovery-Mediums am SCHENKER ELEMENT einen USB-Hub. Somit können Sie gleichzeitig eine USB-Tastatur und einen USB-Stick anschließen.
    Bei Installation über USB erhalte dich die Fehlermeldung "Ein erforderlicher CD-/DVD-Laufwerkgerätetreiber fehlt."
    Diese Fehlermeldung kann auftreten, wenn Sie Windows 7 über USB installieren. Grund für die Fehlermeldung: das Windows 7 Installationsmedium verfügt über keinen passenden Treiber für USB 3.0 - dadurch kann der Setup-Assistent ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr auf den Datenträger zugreifen. Bitte schließen Sie das Installationsmedium (externes DVD-Laufwerk oder USB-Stick) an einen USB-2.0-Port an und versuchen Sie es erneut. Die USB-3.0-Ports am Gerät erkennen Sie an den blauen Stegen, die 2.0-Ports sind schwarz.
    Welche Windows-Tuning-Software wird für mein Notebook empfohlen?
    Wir raten prinzipiell von Windows-Tuning-Software ab. Heutzutage (etwa ab Windows 7) geht Windows bereits sehr stabil, ausgereift und mit sinnvollen Voreinstellungen an den Start. Die Verwendung von Tuning-Software, welche etwa mit zusätzlicher Geschwindigkeit oder erweiterten Features wirbt ("Schnelleres Internet! Mehr freier Arbeitsspeicher! Verbesserte Bereinigung!") kann die Systemstabilität negativ beeinflussen. Auch kommt es häufig vor, dass Tuning-Software und Virenscanner miteinander in Konflikt geraten und dabei die Stabilität/Geschwindigkeit von Schnittstellen wie USB 3.0 oder WLAN negativ beeinflussen.

    Es gibt trotzdem ein paar Programme und Tricks, die nützlich sein könnten:
    • Das kostenfreie Programm "CCleaner" hilft dabei, hin und wieder temporäre Dateien zu löschen und dadurch Speicherplatz freizumachen. Außerdem bietet es eine schnelle Übersicht über alle installierten Programme und Autostart-Einträge an. Wenn Sie das Programm ohne zusätzliche Werbe-Toolbar installieren möchten, empfehlen wir Ihnen die "Slim"-Variante.
    • Um festzustellen, wie sich der belegte Speicherplatz auf Ihrer Festplatte/SSD zusammensetzt, benutzen Sie die Software "TreeSize Free". Damit können Sie im Handumdrehen herausfinden, welche Ordner und Unterordner besonders viel Platz verbrauchen. Anschließend können Sie selber abwägen, bei welchen Daten sich eine Löschung oder eine externe Auslagerung am Ehesten lohnt.
    • Aktivieren Sie im Windows-Explorer (Ansicht -> Optionen -> Ordner- und Suchoptionen ändern) die Anzeige von Datei-Endungen. Anhand der Datei-Endung wird festgelegt, mit welchem Programm eine Datei geöffnet werden soll. Es ist daher oft sinnvoll, über die Datei-Endung Bescheid zu wissen - auch dann, wenn man etwa E-Mail-Anhänge von unbekannten Personen erhält. Endet eine Datei z.Bsp. auf .exe/.bat/.com, handelt es sich um eine ausführbare Programm-Datei. Diese sollten Sie nur dann öffnen, wenn Sie sich 100% über die Sicherheit bzw. Vertrauenswürdigkeit des Herausgebers oder Absenders im Klaren sind. Um die Anzeige von Datei-Endungen zu aktivieren, entfernen Sie bitte den Haken bei "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden".
    • In den Ordner-Optionen können Sie auch einstellen, dass "Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke" und "Geschützte Systemdateien" angezeigt werden. Dies bringt für erfahrene Nutzer zusätzliche Transparent, da die Kenntnis über manche System-Ordner bei der Planung regelmäßiger Backups weiterhilft. So befinden sich z.Bsp. die meisten persönlichen Nutzerdaten in dem Ordner "C:\Benutzer\\AppData" - dieser wichtige Ordner ist aber standardmäßig versteckt und daher vielen Nutzern nicht bekannt. Sie erreichen diesen Ordner übrigens auch über den Shortcut %APPDATA% - dieses Kürzel können Sie direkt in die Adress-Leiste des Windows-Explorers eingeben.
    Fazit: bitte bedenken Sie beim Thema "Windows-Tipps", "Tuning-Software" und Sicherheitssoftware immer, dass es sich dabei um ein hart umkämpftes Geschäftsfeld für unzählige Software-Firmen und PC-Magazine handelt. Manche Magazine werben mit Tipps und Tricks, um die Auflage zu erhöhen. Manche Magazine oder Online-Portale gehen Werbe-Kooperationen mit Entwicklern von Tuning-Software ein um deren Verkauf zu fördern, ohne die Software vorher kritisch zu bewerten. Im Zweifel gilt der folgende Grundsatz: Never change a running system!

    Schenker Technologies übernimmt keine Garantie für den Betrieb zusätzlicher Tuning- oder Sicherheits-Software. Schenker Technologies kann bei Problem mit selbst installierter Software prinzipiell nur sehr eingeschränkten Support geben. Software-Probleme können die Stabilität und Zuverlässigkeit von Hardware und Geräte-Treibern negativ beeinflussen. Sollte ein Software-Problem sich mit normalen Methoden nicht lösen lassen, empfehlen wir eine Windows-Neuinstallation.

    Ein mysteriöser Fall ist auch in einem unserer Foren aufgetreten. Dort berichtet ein Kunde darüber, dass seine Intel-CPU nach der Installation von "Samsung Magician" nicht mehr ordentlich hochtaktet. Daran sieht man, dass Tuning-Software manchmal sehr unerwartete Auswirkungen haben kann.
    Wie funktioniert ein BIOS-Update?
    Aktuelle BIOS-Versionen finden Sie in unserem Download-Bereich. Hierbei wird grundsätzlich unterschieden zwischen dem EC und dem BIOS. Das BIOS hat bei Modellen ab 2012 inzwischen auch UEFI-Funktionalität, wird aber trotzdem traditionell weiterhin als "BIOS" bezeichnet. Im Systemaufbau liegt der EC noch tiefer als das BIOS. Es ist deshalb wichtig, dass Sie vor einem BIOS-Update ein EC-Update durchführen (sofern vorhanden).

    Einige wenige Modelle verfügen sogar über einen zweiten EC. Dieser "2nd EC" ist für die Steuerung von LED-Hintergrundbeleuchtung zuständig. Dies trifft u.a. auf folgende Modelle zu: XMG P703, XMG P723.

    Zwischen EC und BIOS liegt noch die Intel Management Engine (ME). Diese ist eigentlich Bestandteil des BIOS. Falls ein BIOS-Update auch ein ME-Update enthält, muss vor dem BIOS-Update eine spezielle "MESET.EXE" ausgeführt werden, um die ME für das Update vorzubereiten.

    Ihre zur Zeit installierte BIOS- und EC-Version finden Sie im BIOS-Setup auf der Hauptseite (Main Page).

    BIOS-Updates sind bei unseren Notebooks prinzipiell nur in der kontrollierten Umgebung eines bootfähiges USB-Sticks oder einer CD-ROM mit MS-DOS möglich. BIOS-Updates innerhalb von Windows werden aus Sicherheitsgründen nicht unterstützt.

    Um die Sicherheit eines BIOS-Updates zu gewährleisten, sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
    • Es ist sichergestellt, dass tatsächlich das richtige BIOS-Update für das richtige Modell heruntergeladen wurde.
    • Bei manchen Modellen (z.Bsp. XMG A723 vs. XMG P723) besteht Verwechslungsgefahr!
    • Das Notebook verfügt über eine sichere Stromversorgung: der Akku ist geladen, das Netzteil ist angeschlossen.
    Hinweis: BIOS Updates führen Sie auf eigene Gefahr durch. Schäden, die durch fehlgeschlagene Updates verursacht werden, sind kein Fall der Gewährleistung / Garantie.

    Vorbereitungen:
    • Laden Sie die ZIP-Dateien des EC- und BIOS-Updates Ihres Notebooks herunter.
    • Erstellen Sie einen bootfähigen USB-Stick mit MS-DOS nach dieser Anleitung.
    • Entpacken Sie den Inhalt der heruntergeladenen ZIP-Dateien jeweils in einen Unterordner auf dem USB-Stick (z.Bsp. "EC" und "BIOS").

    Durchführung EC-Update:
    • Führen Sie einen Neustart durch und wechseln Sie ins BIOS-Setup
    • Um von dem USB-Stick booten zu können, deaktivieren Sie UEFI (Reiter "Boot")
    • Booten Sie von dem USB-Stick (z.Bsp. über Boot-Auswahlmenü F7)
    • Wechseln Sie mit dem Befehl "cd" in den Ordner, in welchem das EC-Update liegt
    • Führen Sie die Batch-Datei des EC-Updates aus
    • Der Laptop startet automatisch neu

    Durchführung BIOS-Update (optional: mit ME-Update):
    • Führen Sie einen Neustart durch und booten Sie erneut Ihren USB-Stick
    • Wechseln Sie mit dem Befehl "cd" in den Ordner, in welchem das BIOS-Update liegt
    • optional: führen Sie MESET.EXE aus - der Laptop schaltet sich automatisch ab. Starten Sie ihn anschließend erneut, booten Sie wieder den USB-Stick und wechseln Sie in das Verzeichnis des BIOS-Updates
    • Führen Sie die entsprechende Batch-Datei des BIOS-Updates aus (z.Bsp. flashme.bat) und warten Sie, bis das Update erfolgreich durchgeführt wurde
    • Falls die ME ebenfalls aktualisiert wurde, führt der Laptop zwei automatische Neustarts durch und schaltet sich anschließend aus
    • Entfernen Sie Netzteil und Akku um den Stromkreislauf zurückzusetzen (dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, welche in bestimmten Einzelfällen Komplikationen vermeiden kann)
    • Starten Sie den Laptop und wechseln Sie wieder ins BIOS-Setup
    • Führen Sie ein BIOS-Reset durch, indem Sie die "Setup Defaults" laden
    • Falls Sie Windows 8 oder Windows 8.1 verwenden, aktivieren Sie wieder "UEFI" und "Secure Boot" im Reiter "Boot"
    • Speichern Sie die Einstellungen und verlassen Sie das BIOS-Setup

    Was insgesamt nach einer recht komplizierten Anleitung klingt, ist nach kurzer Eingewöhnung doch eine recht einfache Angelegenheit.

    Dies bedeutet nicht, dass Sie regelmäßig BIOS-Updates durchführen müssen. In den meisten Fällen ist dies nur nötig, um neue Komponenten (z.Bsp. Prozessoren) oder neue Betriebssysteme zu unterstützen. So sind zum Beispiel beim Wechsel vom Windows 8 auf Windows 8.1 umfangreiche Änderungen an EC und BIOS notwendig gewesen.

    Sollten Sie mit der DOS-Umgebung nicht zurechtkommen, lesen Sie bitte das Tutorial "Die wichtigsten DOS-Befehle" auf NETZWELT.

    Sollten Sie Probleme bei der Durchführung eines BIOS-Updates haben, kontaktieren Sie uns bitte per Mail an support@mySN.de oder telefonisch unter 0341 / 246 70 40.
    Was ist NVIDIA Optimus und welche Bedeutung hat die VGA-Taste?
    NVIDIA Optimus ist eine Hybrid-Grafik-Technologie. Diese ermöglicht es, nahtlos zwischen der leistungsfähigen NVIDIA-Grafikkarte und dem sparsamen Intel-Grafikchip je nach Bedarf hin- und herzuschalten. Diese Umschaltung erfolgt intelligent und automatisch im Hintergrund. Im normalen Betrieb ist die lediglich die Intel-Grafik aktiv. Dadurch profitieren Sie von geringem Stromverbrauch und somit geringer Abwärme und ruhigen Lüfter.

    Erst wenn Sie eine 3D-Anwendung starten, schaltet sich automatisch die NVIDIA-Grafikkarte dazu. Dabei geschieht quasi ein fliegender Wechsel: die Intel-Grafik ist zwar weiterhin für die Ansteuerung des Bildschirmes zuständig, sämtliche 3D-Berechnungen werden aber im Hintergrund von der NVIDIA-Grafik beigesteuert. In diesem Zustand arbeiten Intel-Grafik und NVIDIA-Grafik also Hand-in-Hand.

    Sie können eine Anwendung auch manuell mit der Intel- oder der NVIDIA-Grafik starten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung des Spiels klicken und im Kontextmenü den Punkt "Mit Grafikprozessor starten" auswählen. Dort können Sie sich entscheiden, auf welchem Grafik-Chip Sie das Spiel starten möchten.
    Außerdem haben Sie in der NVIDIA-Systemsteuerung (NVIDIA Control Panel) die Möglichkeit, für jede Anwendung Ihren bevorzugten Grafik-Chip einzustellen. Einen Screenshot von diesem Options-Menü finden Sie hier.

    Manche Notebooks mit NVIDIA Optimus haben zusätzlich eine spezielle, beleuchtete VGA-Taste. Diese Taste erfüllt lediglich eine Funktion: durch einen Druck auf die Taste können Sie das Notebook in einen Modus schalten, in welchem eine Aktivierung der NVIDIA-Grafik dauerhaft unterbunden wird. Dieser Modus heißt UMA-Modus, wobei "UMA" für "Unified Memory Architecture" steht. Dies ist lediglich eine technische Bezeichnung für das Funktionsprinzip der Intel-Grafik, den Hauptspeicher (RAM) als Grafik-Speicher (VRAM) mitzuverwenden. Dieses Prinzip ist weitläufig auch unter dem Begriff "Shared Memory" bekannt.

    Wenn Sie die VGA-Taste drücken, wird also die NVIDIA-Grafik komplett unterdrückt. Die VGA-Taste ändert dann ihre Farbe von Orange auf Grün. Es gilt also folgende Faustregel:
    • Orange = Normaler Hybrid-Modus: NVIDIA-Grafik wird bei Bedarf hinzugeschaltet
    • Grün = Stromspar-Modus: die NVIDIA-Grafik wird unterdrückt
    Der Einsatzzweck ist der folgende: angenommen, Sie haben alle Ihre Spiele so konfiguriert, standardmäßig auf der NVIDIA-Grafik zu laufen. Nun möchten Sie aber Ihr Notebook unterwegs mit Akku betreiben und dabei einerseits soviel Strom sparen wie möglich, aber andererseits trotzdem ein paar Spiele spielen. Sie drücken also auf die VGA-Taste und schalten in den Stomspar-Modus um. Egal welches Spiel Sie nun starten, es wird unabhängig von sonstigen Einstellung auf jeden Fall auf der Intel-Grafik laufen. Die NVIDIA-Grafik bleibt so lange außen vor, bis Sie mit einem erneuten Druck auf die VGA-Taste den UMA-Modus wieder verlassen.

    Übrigens: wenn Sie auf die VGA-Taste drücken, erscheint eine Hinweis-Meldung:

    "In order to make 3D applications work on iGPU or dGPU, please make sure that those applications should be exited first and run them again"

    Dieser Hinweis besagt lediglich, dass eventuell laufende 3D-Anwendungen erst neugestartet werden müssen, bevor die Änderung wirksam wird. Dies gilt sowohl für den Wechsel auf Intel-Grafik (iGPU = integrated GPU) als auch auf NVIDIA-Grafik (dGPU = dedicated GPU).

    Folgende aktuelle Modelle von Schenker sind mit NVIDIA Optimus ausgerüstet:
    • Alle Notebooks der Reihe XMG ADVANCED
    • XMG C703
    • XMG P303
    • XMG P503
    • XMG P703
    • XIRIOS W522
    • SCHENKER M503
    • SCHENKER W503
    • SCHENKER W703
    Einen technischen Hintergrund-Artikel (auf englisch) zur Funktionsweise von NVIDIA Optimus finden Sie hier. Auf dem gleichen Prinzip basiert auch die Hybrid-Grafik-Technik von AMD namens "Enduro". Diese kommt im XMG P502 und XMG P702 zum Einsatz, wenn man das Notebook mit einer AMD Radeon HD 7970M konfiguriert. Bei Interesse lesen Sie hierzu bitte auch die folgenden Artikel:

    AMD: Enduro konkurriert mit Optimus
    Neustart für AMDs Umschalttechnologie Enduro: Mit Version 5.5 soll alles besser werden
    Kontrollbesuch: Radeon HD 7970M vs. GeForce GTX 680M
    Darf ich den Displaydeckel zuklappen, während ich mein Notebook unter Last setze?
    Viele Kunden möchten gern den Displaydeckel Ihres Notebooks zuklappen, wenn sie einen externen Monitor und externe Eingabegeräte benutzen. Wir müssen hiervon allerdings dringend abraten. Grund: die Kühlsysteme sind so eingestellt, dass auch ein Teil der Abwärme über die Tastatur nach oben abgegeben wird. Wenn Sie den Deckel des Notebooks schließen und das Gerät trotzdem unter Volllast (z.Bsp. Rendering, Compiling, Gaming) setzen, dann kann ein Wärmestau entstehen und die Stabilität der Hardware beeinträchtigt werden. Außerdem kann in Extremfällen auch eine Verfärbung des Displays eintreten. Bitte sorgen Sie im Interesse einer langen Lebenszeit und hohen Ausfallsicherheit immer für eine optimale Kühlung Ihres Hochleistungs-Notebook.
    Ich möchte meine Festplatte oder SSD verschlüsseln - wie funktioniert das?
    Für die Verschlüsselung von Festplatten und SSDs sind drei verschiedene Verfahren geläufig:
    • Empfohlen: Software-Verschlüsselung mit TrueCrypt. Hiermit besteht auch die Möglichkeit, nur einzelne Ordner zu verschlüsseln bzw. einen verschlüsselten Container anzulegen. Funktioniert Hardware-unabhängig mit allen möglichen Festplatten und SSDs. - Hinweis: das Projekt "TrueCrypt" wurde von den ursprünglichen Entwicklern inzwischen eingestellt. Lesen Sie dazu auch diesen Kommentar auf heise.de
    • Empfohlen: Self-Encrypting Drives (SED) in Verbindung mit Bitlocker und TPM - funktioniert nur bei bestimmten Festplatten/SSD-Modellen und setzt einen TPM-Chip auf dem Mainboard voraus.
    • Nicht empfohlen: SSD/HDD-interne Verschlüsselung auf Basis von ATA-Password - funktioniert nur mit bestimmten Festplatten/SSD-Modellen und auch nur dann, wenn das Feature "ATA Password" vom BIOS unterstützt wird.
    Das Feature "ATA-Password" wird prinzipiell in keinem unserer Notebook unterstützt. Hintergrund ist die Tatsache, dass es sich hierbei um ein sehr altes, schlecht standardisiertes Protokoll handelt. Das Verfahren wirkt zwar auf den ersten Blick recht einfach (man gibt einfach ein HDD/SSD-Passwort im BIOS ein und die HDD/SSD erledigt den Rest), ist aber insgesamt fehleranfällig und inhärent unsicher. Bitte lesen Sie hierzu die folgenden Artikel:

    Bärendienst - Wie ATA-Sicherheitsfunktionen Ihre Daten gefährden
    Breaking ATA password security
    Wie kann ich das Touchpad automatisch deaktivieren?
    Unsere Notebooks werden mit Touchpads von Synaptics und von ELAN ausgeliefert. Beide Touchpad-Hersteller bieten die Möglichkeit, das Touchpad automatisch beim Anschluss einer Maus zu deaktivieren. Diese Option finden Sie unter Systemsteuerung -> Hardware und Sound -> Maus -> ELAN/Synaptics. Einen Screenshot dieser Option finden Sie hier.
    Hinweis: bei Synaptics-Touchpads wird diese Option leider ab Werk ausgeblendet. Eine Möglichkeit, diese Option zu reaktivieren, finden Sie hier. Dabei muss eventuell der Synaptics-Referenz-Treiber von http://www.synaptics.com/resources/drivers verwendet werden.
    Wie kann ich den Standby-Hotkey deaktivieren?
    Oftmals werden wir gefragt, wie man bei unseren Notebooks den Standby-Hotkey oder -Button deaktivieren kann, damit man ihn nicht aus Versehen betätigt. Hierzu gibt es direkt in der Windows-Systemsteuerung ein Optionsmenü, in welchem sich generell die Aktionen der Standby-Taste und des Netzschalters definieren lassen.

    Hier der Pfad zu diesem Optionsmenü unter Windows 7:
    Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Energieoptionen
    -> "Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll"
    (siehe Screenshot)

    Tipp: In diesem Menü können Sie auch einstellen, dass das Notebook beim Zuklappen nicht in den Standby wechseln soll. Sehr nützlich ist es außerdem, den "Ruhezustand" (Suspend-to-Disk) auf den Netzschalter (Power-Button) zu legen (siehe Screenshot). So kann man mit nur einem einzigen Tastendruck das System ausschalten, ohne dabei seine ganzen offenen Fenster schließen zu müssen. Der Inhalt des Arbeitsspeichers wird hierbei auf die Festplatte geschrieben und beim "Hochfahren" wieder eingelesen. Im Ruhezustand kann die Stromversorgung (Akku und Netzteil) vollständig getrennt werden, ohne dass die Daten verloren gehen.
    Welche Tipps und Tricks gibt es zu Windows 8 bzw. Windows 8.1?
    Es gibt einfache Mittel und Wege, die Oberfläche von Windows 8 so anzupassen, dass Sie wieder ein wenig mehr an Windows 7 erinnert. Zwei dieser Tipps beschäftigen sich mit der Deaktivierung bzw. Umgehung der sog. "Metro"-Oberfläche. Der dritte Tipp beschäftigt sich mit der Online-Anbindung des Benutzerkontos.
    • Klassisches Startmenü mit "Classic Shell" - diese Software ist kostenfrei und quelloffen und wird weltweit eingesetzt, um das klassische Startmenü wieder zu Windows 8 zurückzuholen. Damit erlangt man nicht nur Zugriff auf die üblichen Programm-Verknüpfungen, sondern auch auf die Systemsteuerung und auf die Funktionen zum Herunterfahren, Neustarten und zum Ruhemodus. Auch eine globale Suchfunktion wie in Windows 7 ist integriert. Das Startmenü ist in verschiedenen Erscheinungen erhältlich (z.Bsp. Windows XP und Windows 7), die Software ist performant und unaufdringlich. Die Installation von "Classic Shell" verhindert außerdem, dass Windows bei Systemstart in die Metro-Oberfläche wechselt. Hinweis: mit "Windows 8.1 Update 1" hat Microsoft inzwischen ein eigenes Startmenü nachgeliefert.
    • Dateizuordnungen ändern - Windows 8 bringt für Bilder, Videos und PDF-Dateien neue Dokumentenbetrachter mit, welche in die Metro- bzw. Kachel-Oberfläche integriert sind. Dies hat den unangenehmen Effekt, dass man bei Betrachten eines Bildes in eine Metro-Vollansicht wechselt und nach Verlassen dieser Vollansicht wieder im Kachel-Menü landet, obwohl man zuvor im klassischen Desktop gearbeitet hat. Wie Sie diese Dateitypen-Zuordnungen ändern können, erfahren Sie hier.
    • Microsoft-Konto auf lokales Konto umstellen - manche Nutzer stören sich daran, dass der eigene Windows-Login an ein Microsoft-Konto geknüpft sein soll. Dieses kostenlose Feature bringt zwar auch viele Vorteile (Skydrive-Integration, Synchronisierung von Apps und Einstellungen über mehrere Geräte hinweg), ist aber nicht jedermanns Sache. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihr bereits vorhandenes Microsoft-Benutzerkonto zu einem lokalen Konto umwandeln können.
    Mit welchen Einstellungen kann ich das Touchpad-Verhalten in Windows 8.1 optimieren?
    Falls Sie Windows 8.1 primär über ein Touchpad (und nicht über ein Touch-Display) bedienen, dann können folgende Einstellungen die Bedienung verbessern.

    Suchen Sie in Windows 8.1 nach "Touch" und öffnen Sie die Seite "Einstellungen für Maus und Touchpad".
    • Deaktivieren Sie die Verzögerung des Touchpads.
    • Deaktivieren Sie "Wechsel zwischen zuletzt verwendeten Apps zulassen"
      • Vorteil: das Touchpad reagiert auch dann ordnungsgemäß, wenn sie von links über den Rand des Touchpads streichen.
      • Nachteil: Sie können nicht mehr so einfach zwischen Kachel-Apps wechseln.
    Screenshots:





    Wird meine AMD-Grafikkarte von AMD Mantle schon unterstützt?
    Die Anfang 2014 von AMD vorgestellt Mantle-Schnittstelle soll von allen AMD-Grafikchips auf GCN-Architektur unterstützt werden. Dies trifft faktisch auf die folgenden Grafikkarten zu:
    • AMD Radeon HD 7970M
    • AMD Radeon HD 8970M
    • AMD Radeon R9 M290X
    Hierbei gibt es allerdings eine wichtige Einschränkung: Notebooks mit der Hybrid-Grafiklösung "AMD Enduro" werden nicht unterstützt.

    Quellen:
    Known issues list for AMD CatalystT 14.1
    AMD präsentiert den Catalyst 14.1 Beta mit Mantle-Support
    AMD Enduro or PowerXpressT technologies are currently not supported by Mantle


    Welche Notebooks mit Optimus bzw. Enduro ausgestattet sind, erfahren Sie hier.
    Ich habe ein technisches Problem mit meinem Notebook. Was sollte ich tun?
    Bitte grenzen Sie den Fehler unter folgenden Gesichtspunkten ein:
    - Welcher Fehler tritt genau auf?
    - Wann tritt der Fehler auf?
    - Können Sie eine Softwareinteraktion o.ä. mit dem Fehler in Verbindung bringen?
    - Welche Diagnosemittel haben Sie bereits angewendet?

    Bitte kontaktieren Sie uns unter Angabe der og. Punkte sowie Ihrer Kunden- & Auftragsnummer per Mail an support@mysn.de oder telefonisch unter 0341 / 246 70 40. Nach Prüfung Ihres Sachverhaltes durch unsere Supportmitarbeiter erhalten Sie wahlweise ein Freewayticket zur kostenfreien Selbsteinsendung Ihres Gerätes oder wir veranlassen die Abholung Ihres Gerätes von einem deutschen Standort Ihrer Wahl. Bitte beachten Sie dabei, dass wir den Zeitpunkt der Abholung durch DHL nicht eingrenzen können. Sollten Sie zum Zeitpunkt der Abholung nicht anwesend sein, so hinterlässt Ihnen DHL ein Freewayticket zur Selbsteinsendung.
    Verpacken Sie das Notebook OHNE Software-Datenträger, mit Netzteil, mit Akku und mit Netzkabel. Bitte verwenden Sie möglichst Seitenteile aus Styropor, um das Notebook seitlich abzupolstern. Weiterhin polstern Sie den kompletten Leerraum des Kartons aus. Verkleben Sie den Karton gut und entfernen Sie alte Versandetiketten.
    Sie erhalten des Weiteren eine RMA-Nummer (Vorgangsnummer), welche Sie bitte gut lesbar auf Ihrem Paket notieren.
    Bitte downloaden Sie den RMA-Begleitschein. Füllen Sie diesen bitte komplett aus. Fehlende Angaben können zu Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihres RMA-Vorgangs führen. Im Falle des Defektes einer einzelnen austauschbaren Komponente bieten wir Ihnen die Variante des Vorabtausches an. In diesem Fall bekommen Sie von uns vorab eine Austauschkomponente zugesandt und schicken uns anschließend die defekten Teile zurück. Diese unkomplizierte und schnelle Lösung wird bevorzugt bei Laufwerksdefekten und defekten RAM-Bausteinen angewandt.

    Es gibt Möglichkeiten, selbst nach der Fehlerursache zu suchen, bevor Sie uns kontaktieren. Dadurch können wir Ihnen unter Umständen noch schneller helfen. Insbesondere bei Programm-Abstürzen, Bluescreens (BSOD), Einfrieren, Aussetzern, unerklärlichen Fehlermeldungen (z.Bsp. "memory read error") oder Problemen beim Hoch- und Herunterfahren Ihres Notebooks kann es sinnvoll sein, zuerst den Arbeitsspeicher und Ihre Festplatte(n) auf eventuelle Defekte zu testen. Dies ist sehr einfach, geht relativ schnell und liefert eindeutige, verwertbare Ergebnisse. Arbeitsspeicher und Festplatten können von uns sehr schnell per Vorabtausch ausgewechselt werden: wir schicken Ihnen neue Komponenten zu, Sie schicken die defekten Komponenten anschließend zurück. Lesen Sie dazu bitte auch den FAQ-Eintrag Darf ich mein Notebook aufschrauben? Oder geht dabei die Garantie verloren?

    Für die selbstständige Diagnose benötigen Sie zwei kostenlose, bootfähige CD's.

    "SeaTools for DOS" zum Testen der Festplatte
    http://www.seagate.com/support/downloads/seatools/seatools-dos-master/
    Klicken Sie bitte auf "I Accept" und anschließend weiter unten in "Step 4" auf "Download".
    Eine Anleitung zur Erstellung eines USB-Sticks mit SeaTools for DOS (für Fortgeschrittene) gibt es hier.


    "MemTest86+" zum Testen des Arbeitsspeichers
    http://www.memtest.org/#downiso
    Für die Boot-CD wählen Sie "Pre-Compiled Bootable ISO (.zip)"; für die Erstellung eines USB-Sticks wählen Sie "Auto-installer for USB Key".

    Beide Programme können Sie in Form einer ISO-Datei herunterladen und anschließend auf CD oder DVD brennen. Dies geht am einfachsten wie folgt:
    ISO-Datei auf Festplatte speichern -> Rechtsklick auf die ISO-Datei -> Öffnen mit -> Windows-Brenner für Datenträgerabbilder

    Bitte booten Sie von diesen Datenträgern, um die Testläufe zu starten. Teilen Sie uns anschließend bitte Ihre Test-Ergebnisse mit.

    Achtung: Bevor "SeaTools for DOS" Ihre Festplatte erkennen kann, stellen Sie im BIOS unter "Advanced Options" den SATA-Port auf "IDE" (Kompatibilität) um. Bitte machen Sie diese Änderung nach Ihrem SeaTools-Testlauf wieder rückgängig.

    Eine ähnliche Software zur Überprüfung von Solid State Disks (SSDs) existiert zur Zeit leider noch nicht. In solchen Fällen helfen nur indirekte Test-Methoden oder testweise ein Austausch der SSD.

    Hinweise:
    1. Sobald Memtest86+ auch nur einen einzigen Fehler (Error) ausgibt, gilt der Arbeitsspeicher als defekt und muss somit ausgetauscht werden. Sie können den Test dann abbrechen. Es kann aber in manchen Fällen mehrere Stunden dauern, bis Memtest86+ einen Fehler findet. Deshalb sollten Sie diesen Test am besten über Nacht laufen lassen. Wenn er danach immer noch keinen Fehler gefunden hat, dann können Sie davon ausgehen, dass der RAM einwandfrei arbeitet.
    2. Memtest86+ ist nicht in der Lage, den Fehler einem bestimmten RAM-Riegel zuzuordnen. Um herauszufinden, welcher RAM-Riegel defekt ist, können Sie jeden Riegel einzeln durchtesten (also die anderen Riegel physisch ausbauen).
    3. Falls Memtest86+ einfriert und sich auch nicht mehr über Strg+Alt+Entf abbrechen lässt, besteht vermutlich ein Problem am Mainboard oder an der Stromversorgung.
    Prinzipiell raten wir Ihnen zuerst zu einer kompletten Sicherung Ihrer persönlichen Daten!

    Alle diese Tests sind natürlich freiwillig. Eine Durchführung dieser Tests hat keine Auswirkung auf die Gültigkeit Ihrer Garantie und unser Angebot eines Pickup&Return-Service.

    Hinweis: technische Probleme können oftmals auch Folge einer Infektion mit Computer-Viren oder Malware sein. Gerade dann, wenn viele unterschiedliche Probleme auftreten, die keinen augenscheinlichen Zusammenhang haben, kann eine Viren-Infektion die Fehlerursache sein. In solchen Fällen wird eine Formatierung der System-Festplatte und eine Neuinstallation des Betriebssystem empfohlen.

    Manchmal jedoch können auch Antiviren-Programme für eine Einschränkung der Systemstabilität sorgen. Vor allem wenn beim Zugriff auf Dateien und Ordner oder bei der Verbindung über LAN und WLAN Verzögerungen, Abbrüche oder andere Unregelmäßigkeiten auftreten, kann ein zu aggressiv eingestellter Virenscanner die Ursache sein. Dies kann auch von einem Tag auf den anderen passieren - z.Bsp. wenn ein automatisches Update der Erkennungsalgorithmen des Virenscanners eine Inkompatibilität mit einer anderen Systemkomponente hervorruft. In solchen Fällen hilft leider nur die testweise Deinstallation des Virenscanners.
    Ich habe Probleme mit USB-Datenträgern - woran kann es liegen?
    Verbindungsprobleme mit USB-Festplatten sind oftmals die Folge von unzureichender Stromversorgung. Gerade bei günstigen Festplatten kann es vorkommen, dass deren Energiehunger nicht von den USB-Spezifikationen abgedeckt wird. Die alleinige Nutzung von Y-Kabeln ist laut USB-Spezifikationen nicht vorgesehen und führt leider immer wieder dazu, dass Transfergeschwindigkeiten schwanken oder dass Transfers evtl. ganz abbrechen. Wir empfehlen daher grundsätzlich die Nutzung von externen Festplatten mit separatem Netzteil.

    Andere Ursachen für Probleme mit USB-Datenträgern können sein: Sollten bei Ihnen also Probleme mit USB-Datenträgern auftauchen, prüfen Sie bitte zuerst, ob die o.g. Faktoren eine Rolle spielen könnten. Defekte an USB-Controllern sind extrem selten. Unsere Erfahrung zeigt, dass 99% aller USB-Probleme auf Software-Probleme oder auf die Nutzung unpassender oder überlasteter Peripherie zurückzuführen sind.
    Ich habe Probleme mit dem WLAN-Empfang - was kann ich tun?
    Probleme mit dem WLAN-Empfang können ganz unterschiedliche Ursachen haben. WLAN ist eine hochkomplexe Technik, mit welcher digitale Daten über das Medium "Luft" übertragen werden - es handelt sich um ein sog. "Shared Medium", also ein Medium, welches von sehr vielen Teilnehmern gleichzeitig benutzt wird. Das sind zum einen die WLAN-Netze der Nachbarn, das sind Bluetooth-Verbindungen, Auto-Diebstahlsicherungen und -Türöffner, Mikrowellen, Babyphones uvm. - alle diese Anwendungen tummeln sich im 2,4Ghz-Frequenzband oder in angrenzenden/überlappenden Bereichen. Damit es dabei nicht zu Verwechslungen kommt und Sie während Ihres Skype-Calls nicht plötzlich des Nachbars Kleinkind im Ohr haben, sind komplexe Mechanismen notwendig, durch welche sichergestellt werden soll, dass alle Datenpakete eindeutig gekennzeichnet und verschlüsselt sind und dass alle WLAN-Teilnehmer möglichst immer nur abwechselnd und nicht gleichzeitig senden. Da die WLAN-Standards im Laufe der Zeit viele Updates, Revisionen und Verbesserungen erhielten (a/b/g/n/ac), sind Verbindungs-Probleme und Inkompatibilitäten nicht vollständig zu vermeiden. In diesem Artikel möchten wir Ihnen erklären, wie Sie diese Probleme in den Griff kriegen.

    Sonderfall #1: falls bei einem brandneuen Notebook die Treiber-Installation des WLAN-Moduls fehlgeschlägt (und Sie sicher sind, dass Sie den richtigen Treiber verwenden), dann kann es u.U. helfen, kurzzeitig ein Netzwerk-Kabel (RJ45) anzuschließen. Damit wird das Netzwerk-Subsystem aus dem sog. "Deep Sleep"-Zustand geholt und dauerhaft aktiviert.

    Sonderfall #2: das neue Modul "Intel Dual Band Wireless-AC 7265" drosselt die WLAN-Verbindungsgeschwindigkeit, wenn es sich im Energiesparmodus befindet. Um dies zu beheben, öffnen Sie in Windows die "Erweiterten Energiespareinstellungen", wählen Sie "Drahtlosadaptereinstellungen" und definieren Sie sowohl für Netz- als auch Akku-Betrieb den Modus "Höchstleistung".

    1. WLAN-Treiber-Update

    Falls Sie ein sehr neues WLAN-Modul (oder ein sehr neues Betriebssystem) verwenden, kann manchmal ein einfaches Treiber-Update schon Probleme beseitigen. Die neusten Treiber finden Sie entweder bei uns im Download-Bereich oder auf der Website des jeweiligen Herstellers (hauptsächlich Intel, Qualcomm, Realtek, Broadcom). Gehen Sie dabei wie folgt vor:
    1. Neues Treiber-Paket herunterladen.
    2. Alten Treiber deinstallieren: Systemsteuerung -> Programme deinstallieren
    3. Bei Bigfoot/Qualcomm Killer-Modulen: evtl. den "KillerCleaner" benutzen um sämtliche Treiber-Reste zu entfernen.
    4. Neustarten
    5. Das zuvor heruntergeladene neue Treiber-Paket installieren
    2. Firmware-Update im WLAN-Router

    Gerade wenn Sie ein WLAN-Modul mit dem neuen AC-Standard benutzen, kann es vorkommen, dass ältere Router sich daran "verschlucken". Der AC-Standard ist zwar abwärtskompatibel. Doch wie immer steckt der Teufel eben im Detail. So haben uns viele Kunden davon berichtet, dass sie mit ihrem neuen AC-Modul (z.Bsp. Intel Dual Band Wireless-AC 7260) sporadische Verbindungsabbrüche, welche sich mit einem Router-Firmware-Update beheben ließen.
    Jeder Router hat eine andere Firmware und jeder Router-Hersteller bietet andere Update-Mechanismen. Manche Router lassen sich direkt über die integrierte Web-Oberfläche updaten, bei manchen muss man vorher erstmal die Update-Datei von der Website des Herstellers herunterladen. Seltener kommt es vor, dass sich Kombi-Geräte aus WLAN-Router und DSL-/Kabel-Modem nur per Fernzugriff direkt vom Provider updaten lassen.

    Um zu erfahren, wie Sie Ihren WLAN-Router auf den neusten Stand bringen, nehmen Sie bitte Kontakt zum Hersteller Ihres Routers oder (falls es sich um ein Leihgerät handelt) zu Ihrem Internet-Provider auf. In 99% aller Fälle befinden sich die Firmware-Updates oder -Anleitungen im Support-Bereich des jeweiligen Herstellers.

    Bitte beachten: manche WLAN-Router setzen sich nach einem Firmware-Update automatisch auf Werkseinstellungen zurück. Bitte halten Sie ein LAN-Kabel bereit, sollten Sie nach dem Update kein Zugriff mehr auf das WLAN haben. Sollte Ihr WLAN-Router auch gleichzeitig Ihr DSL-/Kabel-Modem sein, halten Sie bitte auch die Internetzugangsdaten Ihres Internet-Providers bereit oder schreiben Sie sie vor dem Firmware-Update aus der Web-Oberfläche ab.

    3. Sicherheits-/Tuning-Software deaktivieren/deinstallieren

    Wie bereits im FAQ-Artikel zu Tuning-Software erläutert wurde, können systemnahe Sicherheits- und Tuning-Software die System- und Netzwerkstabilität beeinträchtigen. Dies gilt vor allem für Software in Verbindung mit den Killer-Modulen von Bigfoot bzw. Qualcomm Atheros, da diese mit einer extensiven Paketsteuerung ausgestattet sind. Deaktivieren Sie probehalber Ihre Sicherheits-Software (Firewalls, Virenscanner) und überprüfen Sie, ob sich die Situation dadurch bessert. In einigen Fällen ist eine Besserung auch erst nach vollständiger Deinstallation der Sicherheits-Software eingetreten, da eine einfache Deaktivierung unter Umständen nicht alle vermeintlichen Schutzfunktionen aus dem System entfernt.

    4. Router-Einstellungen verändern

    Falls sich etwaige WLAN-Probleme auch nach einem Firmware-Update nicht verbessern, so kann man versuchen, ein paar Einstellungen zu verändern. Denn manchmal kommt es vor, dass WLAN-Modul und -Router zwar die selbe Sprache sprechen sollten, in einzelnen Punkten dann aber doch "Meinungsverschiedenheiten" haben und nicht richtig miteinander harmonieren. Die Web-Oberfläche eines WLAN-Routers bietet meistens vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, welche man zur Fehlerbehebung durchprobieren kann. Oftmals sind diese Einstellungen hinter einen "Experten-Modus" versteckt, oder Sie müssen die "manuellen WAN-Einstellungen" auswählen - jeder Router-Hersteller handhabt das ein klein wenig anders, aber letztendlich ist die Auswahl an Einstellungen immer recht ähnlich.

    Für alle Einstellungs-Änderungen am WLAN-Router gilt: dokumentieren Sie Ihre Änderungen! Vor allem wenn Sie die Verschlüsselungs-Einstellungen ändern (WPA), achten Sie genau darauf, welches WLAN-Passwort Sie dort angeben. Wenn Sie das WLAN-Passwort so lassen, wie es ist, dann bekommen die anderen Teilnehmer in Ihrem WLAN mit etwas Glück von der Umstellung gar nichts mit.
    Sollten Sie sich durch Ihre Änderungen einmal aus Ihrem WLAN selbst ausschließen, halten Sie bitte ein LAN-Kabel bereit, um Ihr Notebook mit dem WLAN-Router wieder zu verbinden. Sollten alle Versuche scheitern - also sollten Sie keine Verbindung mehr zu Ihrem Router herstellen können - dann hilft zum Schluss immer noch der Reset-Knopf. Jeder Router hat einen winzigen Knopf, den Sie mit einer ausgeklappten Büroklammer für 5-10 Sekunden lang eindrücken müssen. Dadurch wird Ihr Router auf Werkszustand zurückgesetzt - allerdings müssten Sie dann unter Umständen auch wieder die Verbindungsdaten Ihres Internet-Providers neu eingeben (sofern Sie ein Kombi-Gerät auf Router und DSL-/Kabelmodem verwenden).

    • WPS (Wi-Fi Protected Setup) deaktivieren. Diese Funktion ist eigentlich dazu da, das Verbinden mit dem WLAN zu vereinfach (z.Bsp. über "Konfiguration per Knopfdruck"). In der Praxis kann sie aber auch zu Problemen führen. Wir empfehlen daher, diese Funktion zu deaktivieren und sich ganz klassisch über SSID ("Name des WLAN") und gemeinsam genutztes WLAN-Passwort einzuwählen.
    • WPA/WPA2 umschalten. Viele Router bieten standardmäßig einen Hybrid-Modus, in welchem sowohl WPA als auch WPA2 als Verschlüsselungs-Methode genutzt werden. Manche (vor allem ältere) WLAN-Module kommen damit nicht zurecht. Da WPA2 für Privat-Anwender keinerlei Vorteile bietet, empfehlen wir einen Wechsel auf einfaches WPA ohne Hybrid-Modus. Nicht empfohlen wird "WEP" - dieser Standard ist veraltet und lässt sich leicht knacken.
    • Kanäle umschalten. Die WLAN-Standards bieten in den meisten Ländern 11-13 Funkkanäle (in Japan sogar 14) im 2,4Ghz Frequenzband. Viele Router sind standardmäßig so eingestellt, dass sie automatisch den besten WLAN-Kanal wählen sollen. Das klappt aber unter Umständen mehr schlecht als recht. Besser ist es daher, selber einen Kanal zu wählen, welcher möglichst frei von anderen WLAN-Netzen ist. Um herauszufinden, in welchen Ecken Ihres Hauses welche Kanäle besonders belegt sind, empfehlen wir Apps wie Wifi Analyzer (Android) oder inSSIDer (Windows-PC). Für iOS existieren leider keine vergleichbaren Apps, da iOS keinen Low-Level-Zugriff auf das im iPhone/iPad verbaute WLAN-Modul gestattet.
    • Zwischen WLAN-Frequenzbändern 2,4Ghz und 5Ghz umschalten. Viele WLAN-Router und -Module können auch im 5Ghz-Band funken. Diese Fähigkeit wird auch als "Dual Band" bezeichnet. Manche Router sind dabei so eingestellt, dass sie in beiden Bändern gleichzeitig funken können. Das kann durchaus seine Vorzüge haben, kann aber auch zu Problemen führen. Bei häufigen Verbindungsabbrüchen können Sie auch hier ansetzen und versuchen, im Router entweder nur das 2,4Ghz-Band oder nur das 5Ghz-Band auszuwählen. Aber Obacht: im exklusiven 5Ghz-Modus kann Ihr WLAN nicht mehr von Geräten genutzt werden, welche nicht Dual-Band-fähig sind. Dies betrifft vor allem ältere und/oder besonders günstige Geräte. Um diese Geräte wieder in ihr WLAN zu holen, müssten Sie im Router wieder die 2,4Ghz aktivieren.
    • Zwischen a/b/g/n/ac-Standards umschalten. Alle diese verschiedenen WLAN-Standards bauen aufeinander auf und sind eigentlich abwärtskompatibel. Die meisten Router sind so eingestellt, dass sie mehrere Standards gleichzeitig unterstützen. In seltenen Fällen kann aber auch dies zu Problemen führen. Probieren Sie deshalb einzelne Standards durch. Orientieren Sie sich dabei möglichst daran, welche Standards von ihren Geräten unterstützt werden. Die Standard "b" und "g" werden von nahezu allen auf dem Markt erhältlichen Geräten unterstützt. Diese Standards bieten zwar nicht die höchste Netto-Übertragungsrate, reichen aber für Internet-Nutzung völlig aus.
    Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps dabei helfen, eventuelle WLAN-Probleme möglichst frustfrei zu beheben. Sollte keine dieser Maßnahmen helfen und sollte eine Software-Ursache zu 100% ausgeschlossen sein, kommen immer noch zwei Möglichkeiten in Betracht: entweder WLAN-Modul und Router vertragen sich einfach nicht miteinander oder das WLAN-Modul ist einfach nur defekt. In beiden Fällen lässt sich das WLAN einzeln ausbauen und auswechseln - eine Einsendung des Notebooks ist nicht unbedingt nötig. Nehmen Sie hierzu einfach Kontakt mit unseren Support-Mitarbeitern auf.
    Windows 8.1 - manche Schriften sind unchscharf, was kann ich dagegen tun?
    Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Schriften in manchen Anwendungen oder Textfeldern sehr unscharf dargestellt werden, dann liegt womöglich ein Problem mit der Windows-internen DPI-Einstellung vor. Zur Behebung dieses Problems, gehen Sie bitte wie folgt vor:
    • Drücken Sie Win+X und öffnen Sie die Systemsteuerung
    • Öffnen Sie "Anzeige" bzw. "Darstellung und Anpassung" -> "Anzeige"
    • Setzen Sie den Haken bei "Manuell eine Skalierungsstufe dür alle Anzeigegeräte auswählen"
    • Wählen Sie Ihre bevorzugte Skalierungsstufe (normalerweise 100%)
    • Klicken Sie auf "Übernehmen"
    Damit sollte das Problem behoben sein.

    Gleichlautende Anleitungen finden Sie auch hier und hier.
    Ich habe einen Pixelfehler – Pixelfehler-Policy
    Vorab: Nur kleiner Teil (einstelliger %-Bereich) der ausgelieferten Displays ist mit sichtbaren Pixelfehlern behaftet.

    Pixelfehler treten bei LCD-Bildschirmen technologie- und produktionsbedingt auf. Ein HD+ Display mit 1.600 x 900 Punkten besteht beispielsweise aus 4,32 Millionen einzelnen und von winzigen Transistoren angesteuerten Bildschirmzellen, ein Full HD Display (1.920 x 1.080) sogar aus 6,22 Mio.
    Bei einer solch gigantischen Anzahl ist es möglich, dass trotz höchster Qualitätsstandards eine oder mehrere einzelne Zellen nicht perfekt funktionieren und permanent ein- oder ausgeschaltet sind. Das Resultat sind dann ständig leuchtende oder ständig schwarze Pixel auf dem Schirm.

    Die ISO-Norm 13406-2 legt diesbezüglich Qualitätsklassen fest und sorgt damit für Transparenz in Bezug auf Garantieansprüche von Endkunden, Händlern und Großhändlern gegenüber den Herstellern. Mit dem Commitment zu einer ISO-Fehlerklasse verpflichten sich Monitorhersteller, den jeweils entsprechenden Standard in der Serienfertigung einzuhalten. Die Pixelfehlerklassen orientieren sich dabei - wie in der nachfolgenden Tabelle erläutert - an der Anzahl der Pixelfehler und am spezifischen Fehlertyp. Die Pixelfehlerzahl ist jeweils pro 1 Million Pixel definiert.

    Es werden die folgenden drei Fehlertypen unterschieden:
    - Fehlertyp 1: ständig leuchtender Pixel
    - Fehlertyp 2: ständig schwarzer Pixel
    - Fehlertyp 3: defekter Subpixel entweder ständig leuchtend (rot, grün, blau) oder ständig schwarz

    Die ISO-Fehlerklassen sind wie folgt definiert:

    Fehlerklasse Max. Anzahl Typ 1 Max. Anzahl Typ 2 Max. Anzahl Typ 3
    I 0 0 0
    II 2 2 5
    III 5 15 50
    IV 50 150 500


    Alle von Schenker Technologies verkauften Notebooks entsprechen der Klasse II, wenn nichts anderes angegeben ist.

    Sollten sich mehr als die maximal zulässigen Pixelfehler auf Ihrem Display befinden, so kontaktieren Sie uns bitte per Mail unter support@mySN.de mit Angabe der Anzahl und der Art der Pixelfehler.
    Mein Gerät ist außerhalb der Garantiezeit und hat ein technisches Problem - was nun?
    Wenn sich Ihr Gerät nicht mehr innerhalb der Garantiezeit befindet oder durch einen externen Einfluss (Flüssigkeitsschaden, mechanische Beschädigung) die Garantie erloschen ist, können Sie das Gerät natürlich zur Erstellung eines Kostenvoranschlages an Schenker Technologies übersenden. Laden Sie sich dazu bitte folgende Einverständniserklärung HIER herunter. Falls Sie dieser zustimmen, fordern Sie bitte via e-Mail eine Vorgangsnummer an. Nach Erhalt dieser Vorgangsnummer legen Sie bitte die unterschriebene Erklärung dem Paket bei und übersenden Sie dieses ausreichend versichert an:

    Schenker Technologies GmbH
    Stöhrerstr. 26
    04347 Leipzig
    Wie kann ich defekte Akkus entsorgen?
    Akkus sind Sondermüll und dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Bitte entsorgen sie sachgerecht Ihren Akku. Im batterievertreibenden Handel, Fachmärkten sowie den kommunalen Sammelstellen stehen entsprechende Behälter bereit. Im Zweifelfall senden sie uns ihren Akku zu, damit wir ihn sachgerecht entsorgen können.
    Welche Bedingungen gelten für die Rückgabe von Merchandise-Artikeln?
    Eine Rückgabe von Merchandise-Artikeln ist prinzipiell nur im unbenutzen Zustand möglich. Verschmutzte oder bereits gewaschene Textilien sind vom Umtausch prinzipiell ausgeschlossen. Achten Sie bitte darauf, dass angebrachte Etiketten oder Anhänger nicht entfernt werden.

    Sollten Sie an einem Merchandise-Produkt einen Mangel feststellen, welcher bereits bei Lieferung vorhanden gewesen ist, fotografieren Sie bitte den Mangel und schreiben Sie an support@mysn.de - wir entscheiden anschließend, wie zu verfahren ist.
    Kann ich mein Schenker Notebook später noch aufrüsten?
    Alle Modelle von Schenker sind auf Modularität und Wartungsfreundlichkeit ausgelegt. Die Aufrüstung von Festplatten (2.5" SATA mit einer Bauhöhe von bis zu 9,5mm) und von Arbeitsspeicher (SO-DIMM DDR3) gerät somit zum Kinderspiel, auch WLAN-Module, optische Laufwerke und neue Tastaturen lassen sich ohne großen Aufwand einbauen. Bei den Prozessoren und den Grafikkarten hingegen müssen einige Besonderheiten beachtet werden.

    Prozessor (CPU): bei allen Schenker Notebooks (Ausnahme: das Ultrabook XIRIOS S402) steckt der Prozessor in einem standardisierten Sockel und kann somit ausgewechselt werden. Normalerweise ist dies aber nur innerhalb einer bestimmten Prozessor-Generation möglich, da fast jede neue Generation einen neuen Sockel mitbringt. So ist es zum Beispiel nicht möglich, die neuen Haswell-CPUs in aktuelle Ivy-Bridge-Notebooks einzubauen. Außerdem muss beachtet werden, dass jedes Notebook auf eine maximale CPU-TDP (Verlustleistung, Abwärme) ausgelegt ist: während in kleineren Modelle wie dem XMG A102 nur CPUs mit einer TDP von bis zu 35W verbaut werden können (z.Bsp. i7-3632QM), passen in die High-End-Reihen XMG PRO und XIRIOS WORKS auch Prozessoren mit bis zu 55W hinein (z.Bsp. i7-3940XM).

    Grafikkarte (GPU): Bei Notebooks aus der Reihe XMG ADVANCED ist die Grafikkarte direkt ins Mainboard integriert - eine Aufrüstung ist somit nicht möglich. Man erkennt dies auch daran, dass es bei diesen Notebooks im Shop keine Upgrade-Optionen für die Grafikkarte gibt.

    In den Reihen XMG PRO, XMG ULTRA und XIRIOS WORKS werden modulare Grafikkarten im MXM-Format verbaut. Diese Grafikkarten sind also gesteckt und lassen sich ausbauen. Hierbei sind aber folgende Faktoren zu beachten:
    1. Notebook-Grafikkarten unterliegen nicht dem bei Desktop-PC-Komponenten üblichen Preisverfall. Vor allem die Preise von High-End-Grafikkarten älterer Generationen bleiben auf einem durchgehend hohen Niveau (350? und aufwärts), da sie auch noch nach vielen Jahren als Ersatz-Teile sehr begehrt sind.
    2. Das Kühlsystem des Notebooks ist immer auf eine bestimmte Grafikkarte zugeschnitten. Wird eine Grafikkarte getauscht, muss auch das Kühlsystem entweder getauscht oder angepasst werden. Bei manchen Grafikkarten kommen speziell geformte Kühlkörper zu Einsatz. Außerdem muss in jedem Fall die Anordnung der Wämeleitpads mit der Anordnung der Komponenten auf der Grafikkarte (Speicherbausteine, Spannungswandler usw.) übereinstimmen. Dies ist nur durch erfahrene Service-Techniker und durch genaue Kenntnis der jeweiligen Baugruppe möglich. Kommt es hierbei zu Fehlern, führt dies unweigerlich zu Hitzeschäden und zum Garantieverlust.
    3. Der MXM-Formfaktor wurde und wird über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt, so dass verschiedene MXM-Formate existieren, die nicht miteinander kompatibel sind. Aktuell wird in den o.g. Modellreihen das Format "MXM 3.0 type B" verwendet - dies könnte sich aber in Zukunft wieder ändern, wenn dies technisch erforderlich ist.
    4. Das VBIOS der Grafikkarte und das BIOS des Notebooks müssen aufeinander abgestimmt sein. Dies bedeutet z.Bsp., dass das Mainboard des Notebooks die jeweilige Grafikkarte offiziell unterstützen muss, da ansonsten das Kühlsystem des Notebooks nicht richtig mit der Grafikkarte zusammenarbeiten kann (Stichwort Lüftersteuerung, Spannungsregelung). Auch liegen bei inkompatiblen BIOS/VBIOS-Versionen meist die externen (manchmal auch die internen) Display-Anschlüsse brach. Eine Aufrüstung ist somit meist nur innerhalb von 1-2 Generationen möglich, weil ältere Plattformen anschließend nicht mehr von den jeweiligen Chip-Herstellern unterstützt werden.
    Unser Fazit: eine Aufrüstung der Grafikkarte ist zwar oft möglich aber nicht immer praktikabel. Es ist daher sinnvoll, sich schon beim Kauf des Notebooks für die richtige Grafikkarte zu entscheiden. Es ist nicht garantiert, dass man 1-2 Jahre nach dem Kauf des Notebooks auf die nächste High-End-Generation wechseln kann, weil dann die alte Plattform womöglich schon nicht mehr unterstützt wird.

    Hinweis zu CrossfireX und SLI: eine Besonderheit bilden Notebooks, die für den Einbau von bis zu zwei High-End-Grafikkarten ausgelegt sind (zur Zeit XMG P722, XMG P723, XIRIOS W712 und das XMG U702). Wer diese Modelle jetzt mit einer einzelnen High-End-Grafikkarte kauft, kann sich eine zweite, identische Grafikkarte später problemlos nachrüsten lassen. Allerdings ist auch in diesem Fall wieder eine Anpassung des Kühlsystems nötig, so dass auch diese Aufrüstung nur direkt von unseren Service-Kräften durchgeführt werden sollte. Die Kosten der Aufrüstung bilden sich zusammen aus dem Preis für die zweite Grafikkarte (und deren Kühlsystem) und aus einer Pauschale (80,- ? im Normalfall) für Versand und Handling.
    Darf ich mein Notebook aufschrauben? Oder geht dabei die Garantie verloren?
    Fast alle Schenker Notebooks (Ausnahmen siehe unten) können über eine leicht zugängliche Service-Klappe auf der Unterseite des Notebooks geöffnet werden.

    Bei einem sachgerechten Vorgehen stellt das Öffnen dieser und anderer Service-Klappen keinen Garantieverlust dar. Zusätzlich räumen wir Ihnen das Recht ein, Ihre Tastatur auszubauen, um an die darunterliegenden Bauteile (RAM, WLAN, CMOS-Batterie) zu kommen.

    Es ist wichtig, dass Sie darauf achten, bei diesem Vorgang keine Schäden anzurichten. Mechanische Beschädigungen an Ihrem Notebook sind weder von Garantie noch von Gewährleistung abgedeckt.

    Bitte beachten Sie folgende Sicherheitshinweise:
    • Verwenden Sie geeignete Schraubenzieher mit passender Klinge, damit Sie die empfindlichen Schraubenköpfe nicht abnutzen.
    • Vermeiden Sie statische Entladungen, indem Sie sich vor Wartungsarbeiten erden. Berühren Sie dafür einen Heizkörper, ein Heizungsrohr oder eine Badezimmerarmatur.
    • Entfernen Sie Gefahrquellen wie Kerzen und offene Getränke von Ihrer Werkbank.
    • Achten Sie darauf, mit dem Schraubenzieher nicht abzurutschen da Sie sonst die Leiterplatinen beschädigen könnten.
    • Beim Anheben von Service-Klappen, Lüftern oder Ihrer Tastatur agieren Sie bitte mit großer Vorsicht, damit Sie keine Verbindungskabel aus dem Mainboard reißen.
    • Lassen Sie keine Gegenstände in das Notebook hereinfallen. Achten Sie insbesondere bei der Handhabung von SSDs und Festplatten auf größte Vorsicht.
    Trotz dieser Sicherheitshinweise sind Wartungsarbeiten bei unseren Notebook sehr leicht durchzuführen. Sie können somit problemlos Ihre Lüftung reinigen, RAM aufrüsten oder Festplatten und SSDs ausbauen.

    Ausnahmen: Die folgenden Modelle entsprechen einem besonders dünnen Formfaktor und lassen sich deshalb nicht ganz so leicht öffnen:
    • XIRIOS B502
    • XIRIOS S402
    • XMG C703
    • SCHENKER S403
    • SCHENKER S413
    Diese drei Modelle lassen sich ebenfalls aufschrauben, es ist aber besondere Vorsicht geboten. Außerdem lässt sich bei diesen Modellen die Tastatur nicht ausbauen, ohne vorher das Mainboard herauszunehmen. Achten Sie bitte unbedingt darauf, keine der Gehäuseschrauben zu verwechseln. Insbesondere beim XIRIOS S402 kann die Verwechslung von Gehäuse-Schrauben (unterschiedliche Länge) zur Ausbeulung des Gehäuses führen. Fragen Sie Deassemblierungs-Anleitungen im Bedarfsfall bitte beim Support an.

    Von einer Demontage der Kühlkörper raten wir dringend ab. Die Kühlkörper von Prozessoren und Grafikkarten sind mit empfindlicher Wärmeleitpaste und passgenauen Wärmeleitpads versehen. Sind diese Wärmeleitmittel nicht optimal positioniert/verteilt, kann eine korrekte Wärmeabfuhr nicht gewährleistet werden. Die Folge sind Überhitzungen bis hin zum Totalausfall. In solchen Fällen können Garantie und Gewährleistung nicht in Anspruch genommen werden.
    Wie oft sollte ich mein Notebook reinigen? Welche Pflegehinweise gibt es?

    Reinigung

    Die Häufigkeit der Reinigung richtet sich erheblich nach der Nutzungsdauer und -art des Notebooks. Grundsätzlich empfiehlt es sich, dass Notebook und insbesondere das Kühlsystem immer fett-, staub- und nikotinfrei zu halten. Beim Kühlsystem empfiehlt sich eine Reinigung im Abstand von 3-6 Monaten.

    Äußere Reinigung

    Zum Abwischen des Gehäuses genügt meist ein feuchtes (nicht nasses!) Tuch. Das Display sollte am besten mit einem sauberen Mikrofasertuch abgewischt werden. Bei hartnäckigen Flecken darf das Tuch auch feucht (nicht nass!) sein. Achtung: es darf keine Flüssigkeit zwischen Display und Displayrahmen geraten. Zum Reinigen der Tastatur kann ein Staubsauger auf niedrigster Stufe verwendet werden. Falls der Staubsauger nicht regulierbar sein sollte, sehen Sie von einer Verwendung ab. Es besteht die Gefahr, dass Tasten eingesaugt werden können.

    Tipp: Kleber-Rückstände lösen sich am besten mit Orangen-Öl aus der Drogerie. Benutzen Sie ein kratzfreies Tuch oder ein Wattestächen und lassen Sie das Öl für einen Moment einwirken. Anschließend können Sie die Kleber-Rückstände mit dem Tuch oder Wattestäbchen restlos entfernen.

    Innere Reinigung


    Wie bereits oben beschrieben können alle Modelle von Schenker über eine leicht zugängliche Service-Klappe auf der Unterseite des Notebooks geöffnet werden. Bei sachgerechtem Vorgehen stellt dies keinen Garantieverlust dar. Um die Lüfter und Kühlkörper zu reinigen, empfehlen wir die Verwendung von Pinsel, Pinzette oder Wattestäbchen. Bitte reinigen Sie nicht nur den Lüfter (Ventilator), sondern reinigen Sie insbesondere auch die Kühlkörper (auch "Heatsinks" genannt). Sie dürfen die Lüfter abschrauben und ausbauen, um an die Kühlkörper heranzukommen. Jedes Lüfter-Gehäuse ist mit 3-4 Schrauben am Notebook befestigt. Diese Schrauben lassen sich sehr einfach lösen, die Lüfter können Sie somit auch sehr einfach herausnehmen.

    Zur Illustration hier ein Foto, wie so ein Kühlkörper typischerweise nach 6 Monaten Nutzung aussieht:



    Bei Verwendung eines Staubsauger ist nebst absoluter Vorsicht zu beachten, dass die Lüfter vorsichtig festgehalten werden sollten um Überspannungen und Lagerschäden zu vermeiden.

    Hinweis: Sollten bei der Reinigung Teile des Notebooks beschädigt werden, fällt dies nicht unter unsere Garantiebedingungen. Bitte gehen Sie deshalb bei allen Wartungsarbeiten mit großer Sorgfalt vor. Lassen Sie sich ggf. von unserem Support-Team telefonisch beraten.

    Für einen optimalen Betrieb Ihres Notebooks empfehlen wir eine Reinigung der Kühlkörper aller 3-6 Monate.
    Ich möchte mein Notebook nachträglich auf Windows 8 aufrüsten, was muss ich beachten?
    Alle aktuellen Schenker Notebooks werden auch mit Windows 8 angeboten. Falls Sie Ihr Notebook noch mit Windows 7 gekauft haben, müssen Sie allerdings einige Hinweise beachten, bevor Sie ein Upgrade auf Windows 8 durchführen. Die Hinweise in diesem FAQ-Beitrag gelten für die folgenden Modelle:
    • XMG A102
    • XMG A502
    • XMG A702
    • XMG A522
    • XMG A722
    • XMG P502
    • XMG P702
    • XMG P722
    • XIRIOS W502
    • XIRIOS W702
    Alle diese Modelle haben gemeinsam, dass vor der Installation von Windows 8 ein BIOS-Update durchgeführt werden muss. Dieses BIOS-Update rüstet UEFI-Kompatibilität nach und bewirkt dadurch u.a., dass Windows 8 deutlich schneller startet. Außerdem ist das BIOS-Update bei manchen Modellen auch erforderlich, um Sound-Hardware und USB 3.0 unter Windows 8 korrekt in Betrieb zu nehmen. Bei allen BIOS-Updates ist zu beachten, dass vorher die EC-Firmware aktualisiert werden muss.

    Die jeweiligen BIOS-Updates (inkl. EC-Firmware und Anleitung) und Windows 8 Treiber finden Sie in unserem Download-Bereich für das jeweilige Notebook. Unsere BIOS-Updates werden prinzipiell unter MS-DOS durchgeführt. Ein BIOS-Update innerhalb von Windows ist nicht vorgesehen.

    Bitte beachten Sie, dass Sie nach den BIOS-Updates und vor der Win8-Installation im BIOS die Option "UEFI-Boot" aktivieren. Diese Option finden Sie im BIOS-Setup (F2 beim Booten) unter Boot -> OS Select -> Windows 8 -> UEFI Boot -> Enabled.

    Dies bedeutet, dass Sie von UEFI-Bootmedien booten können. Leider wird dadurch bewirkt, dass klassische Boot-Medien (z.Bsp. ein DOS-Bootmedium) nicht mehr starten. Um klassische Boot-Medien zu starten, müssten Sie die Option "OS Select" wieder zurück auf "Others" stellen.

    Die UEFI-Boot-Option bewirkt außerdem, dass Sie ab sofort GPT-Partitionen anlegen können. Damit wird der alte, unter Windows 7 noch gebräuchliche MBR-Formatfaktor abgelöst. Weitere Informationen zu GPT finden Sie auf Wikipedia.

    Hinweis: wenn Sie Ihr BIOS in den UEFI-Boot-Modus umstellen, aber kein UEFI-fähiges Bootmedium angeschlossen haben, dann gelangen Sie beim Starten des Rechners direkt wieder ins BIOS-Setup, wie bei einer Endlosschleife. Dies liegt daran, dass in den UEFI-Spezifikationen keine Fehlermeldung mehr im Sinne von "select proper boot device" vorgesehen ist.

    Wenn Sie das Windows 8 Upgrade-Angebot von www.windowsupgradeoffer.com nutzen möchten, beachten Sie bitte, dass die dort erhältliche ISO-Datei als gebrannte DVD nicht UEFI-bootfähig ist. Microsoft empfiehlt die Benutzung des "Windows 8 Setup Tools" um aus der ISO-Datei einen UEFI-bootfähigen USB-Stick zu erzeugen. Eine Download-Link und eine Kurzbeschreibung dafür finden Sie bei CHIP.de - Windows 8 Setup Tool, weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

    Für ältere Modelle (mit Sandy Bridge und älter) können wir derzeit leider noch keine Windows-8-Treiber anbieten. Auch ist für ältere Modelle keine UEFI-Nachrüstung mehr möglich. Im Allgemeinen sollte es möglich sein, ältere Modelle mit den Standard-Treiber von Windows 8 zu benutzen. Darüberhinaus haben Sie die Möglichkeit, aktuelle Treiber von dem jeweiligen Chip-Hersteller zu beziehen. Eine Sammlung aktueller Original-Treiber finden Sie in unser Download Rubrik "aktuelle Komponententreiber".