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FAQ - Häufig gestellte Fragen


Die Top-Fragen

Ich habe ein technisches Problem mit meinem Notebook. Was sollte ich tun?
Wo finde ich die aktuellsten Treiber- und BIOS-Versionen für mein Notebook?
Ich benötige Hilfe bei einem BIOS-Update.
Ich habe einen Pixelfehler – Pixelfehler-Policy
32 oder 64 Bit Betriebssystem – was sollte ich einsetzen?
Warum fehlt ein Teil des Arbeitsspeichers?
SSD, HDD, Hybrid – welche Unterschiede gibt es?
Wie schnell ist die 1000GB Seagate Momentus mit 5400 U/min?
Warum zeigt meine Festplatte weniger Speicher an, als ich erwartet habe?
Warum wird nur eine Festplatte angezeigt, obwohl zwei oder drei im Gerät verbaut sind?
Worin unterscheiden sich die Arbeitsspeicher-Module von Corsair und Crucial?
Was ist NVIDIA Optimus und welche Bedeutung hat die VGA-Taste?
Worin besteht der Unterschied zwischen den WLAN-Modulen?
Welche Eigenschaften hat das LTE-Modul?
Gibt es Dockingstations für die XMG- und XIRIOS-Modelle?
Ich möchte mehrere externe Bildschirme verwenden - was muss ich beachten?
Ich möchte einen 120Hz-Monitor an mein Notebook anschließen - was muss ich beachten?
Ich möchte einen besonders großen Bildschirm (größer als 1920*1080) anschließen - was muss ich beachten?
Ich möchte einen Monitor drahtlos über Intel Wireless Display (WiDi) anschließen - was muss ich beachten?
Wie kann ich das Touchpad automatisch deaktivieren?
Darf ich mein Notebook aufschrauben? Oder geht dabei die Garantie verloren?
Kann ich mein Schenker Notebook später noch aufrüsten?
Kann man eine beleuchtete Tastatur nachrüsten?
Wie oft sollte ich mein Notebook reinigen? Welche Pflegehinweise gibt es?
Ich möchte mein Notebook nachträglich auf Windows 8 aufrüsten, was muss ich beachten?
Wo befindet sich mein Windows-Produkt-Key?

Was ist das Besondere am XMG U702?
Ich habe kleine Änderungswünsche oder möchte eine spezielle Konfiguration haben - was nun ?
Unterstützung von Windows XP
Unterstützung von Linux
Was wird bei der Vorinstallation von Windows alles mitinstalliert?
Was muss bei einer Bestellung von Windows 8 wissen?
Was bedeuten die Angaben unter "Auftragsstatus"?

Mein Gerät ist außerhalb der Garantiezeit und hat ein technisches Problem - was nun?
Ich bin Schweizer und möchte bei Schenker Technologies bestellen
Ich möchte als Firmenkunde innerhalb der EU eine Bestellung aufgeben
Ich bin als Soldat im Ausland stationiert und benötige für meine Bestellung eine Erstattung der MwSt.
Wie funktioniert das mit der Finanzierung?




Ich hab ein technisches Problem mit meinem Notebook. Was sollte ich tun?

Bitte grenzen Sie den Fehler unter folgenden Gesichtspunkten ein:
- Welcher Fehler tritt genau auf?
- Wann tritt der Fehler auf?
- Können Sie eine Softwareinteraktion o.ä. mit dem Fehler in Verbindung bringen?
- Welche Diagnosemittel haben Sie bereits angewendet?

Bitte kontaktieren Sie uns unter Angabe der og. Punkte sowie Ihrer Kunden- & Auftragsnummer per Mail an support@mysn.de oder telefonisch unter 0341 / 246 70 40. Nach Prüfung Ihres Sachverhaltes durch unsere Supportmitarbeiter erhalten Sie wahlweise ein Freewayticket zur kostenfreien Selbsteinsendung Ihres Gerätes oder wir veranlassen die Abholung Ihres Gerätes von einem deutschen Standort Ihrer Wahl. Bitte beachten Sie dabei, dass wir den Zeitpunkt der Abholung durch DHL nicht eingrenzen können. Sollten Sie zum Zeitpunkt der Abholung nicht anwesend sein, so hinterlässt Ihnen DHL ein Freewayticket zur Selbsteinsendung.
Verpacken Sie das Notebook OHNE Software-Datenträger, mit Netzteil, mit Akku und mit Netzkabel. Bitte verwenden Sie möglichst Seitenteile aus Styropor, um das Notebook seitlich abzupolstern. Weiterhin polstern Sie den kompletten Leerraum des Kartons aus. Verkleben Sie den Karton gut und entfernen Sie alte Versandetiketten.
Sie erhalten des Weiteren eine RMA-Nummer (Vorgangsnummer), welche Sie bitte gut lesbar auf Ihrem Paket notieren.
Bitte downloaden Sie den RMA-Begleitschein. Füllen Sie diesen bitte komplett aus. Fehlende Angaben können zu Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihres RMA-Vorgangs führen. Im Falle des Defektes einer einzelnen austauschbaren Komponente bieten wir Ihnen die Variante des Vorabtausches an. In diesem Fall bekommen Sie von uns vorab eine Austauschkomponente zugesandt und schicken uns anschließend die defekten Teile zurück. Diese unkomplizierte und schnelle Lösung wird bevorzugt bei Laufwerksdefekten und defekten RAM-Bausteinen angewandt.

Es gibt Möglichkeiten, selbst nach der Fehlerursache zu suchen, bevor Sie uns kontaktieren. Dadurch können wir Ihnen unter Umständen noch schneller helfen. Insbesondere bei Programm-Abstürzen, Bluescreens (BSOD), Einfrieren, Aussetzern, unerklärlichen Fehlermeldungen (z.Bsp. "memory read error") oder Problemen beim Hoch- und Herunterfahren Ihres Notebooks kann es sinnvoll sein, zerst den Arbeitsspeicher und Ihre Festplatte(n) auf eventuelle Defekte zu testen. Dies ist sehr einfach, geht relativ schnell und liefert eindeutige, verwertbare Ergebnisse. Arbeitsspeicher und Festplatten können von uns sehr schnell per Vorabtausch ausgewechselt werden: wir schicken Ihnen neue Komponenten zu, Sie schicken die defekten Komponenten anschließend zurück. Lesen Sie dazu bitte auch den FAQ-Eintrag Darf ich mein Notebook aufschrauben? Oder geht dabei die Garantie verloren?

Für die selbstständige Diagnose benötigen Sie zwei kostenlose, bootfähige CD's.

"SeaTools for DOS" zum Testen der Festplatte
http://www.seagate.com/support/downloads/seatools/seatools-dos-master/
Klicken Sie bitte auf "I Accept" und anschließend weiter unten in "Step 4" auf "Download".
Eine Anleitung zur Erstellung eines USB-Sticks mit SeaTools for DOS (für Fortgeschrittene) gibt es hier.


"MemTest86+" zum Testen des Arbeitsspeichers
http://www.memtest.org/#downiso
Für die Boot-CD wählen Sie "Pre-Compiled Bootable ISO (.zip)"; für die Erstellung eines USB-Sticks wählen Sie "Auto-installer for USB Key".

Beide Programme können Sie in Form einer ISO-Datei herunterladen und anschließend auf CD oder DVD brennen. Dies geht am einfachsten wie folgt:
ISO-Datei auf Festplatte speichern -> Rechtsklick auf die ISO-Datei -> Öffnen mit -> Windows-Brenner für Datenträgerabbilder

Bitte booten Sie von diesen Datenträgern, um die Testläufe zu starten. Teilen Sie uns anschließend bitte Ihre Test-Ergebnisse mit.

Achtung: Bevor "SeaTools for DOS" Ihre Festplatte erkennen kann, stellen Sie im BIOS unter "Advanced Options" den SATA-Port auf "IDE" (Kompatibilität) um. Bitte machen Sie diese Änderung nach Ihrem SeaTools-Testlauf wieder rückgängig.

Eine ähnliche Software zur Überprüfung von Solid State Disks (SSDs) existiert zur Zeit leider nocht nicht. In solchen Fällen helfen nur indirekte Test-Methoden oder testweise ein Austausch der SSD.

Hinweise:
  1. Sobald Memtest86+ auch nur einen einzigen Fehler (Error) ausgibt, gilt der Arbeitsspeicher als defekt und muss somit ausgetauscht werden. Sie können den Test dann abbrechen. Es kann aber in manchen Fällen mehrere Stunden dauern, bis Memtest86+ einen Fehler findet. Deshalb sollten Sie diesen Test am besten über Nacht laufen lassen. Wenn er danach immer noch keinen Fehler gefunden hat, dann können Sie davon ausgehen, dass der RAM einwandfrei arbeitet.
  2. Memtest86+ ist nicht in der Lage, den Fehler einem bestimmten RAM-Riegel zuzuordnen. Um herauszufinden, welcher RAM-Riegel defekt ist, können Sie jeden Riegel einzeln durchtesten (also die anderen Riegel physisch ausbauen).
  3. Falls Memtest86+ einfriert und sich auch nicht mehr über Strg+Alt+Entf abbrechen lässt, besteht vermutlich ein Problem am Mainboard oder an der Stromversorgung.
Prinzipiell raten wir Ihnen zuerst zu einer kompletten Sicherung Ihrer persönlichen Daten!

Alle diese Tests sind natürlich freiwillig. Eine Durchführung dieser Tests hat keine Auswirkung auf die Gültigkeit Ihrer Garantie und unser Angebot eines Pickup&Return-Service.



Wo finde ich die aktuellsten Treiber- und BIOS-Versionen für mein Notebook?

Die aktuellsten Treiber- und BIOS-Versionen finden Sie in unserem Treiberdownloadbereich. Bitte loggen Sie sich hierfür mit Ihrer Kundennummer und Ihrem Passwort ein und wechseln dann in den jeweiligen Ordner Ihres Notebooks. Sollten Sie Probleme beim Finden der richtigen Treiber haben, kontaktieren Sie uns bitte per Mail an support@mySN.de oder telefonisch unter 0341 / 246 70 40. ACHTUNG: Aktuelle Grafikkartentreiber von NVIDIA und ATI befinden sich im Ordner Aktuelle Komponententreiber!




Wie funktioniert ein BIOS-Update?

Bitte downloaden Sie das aktuellste BIOS für Ihr Gerät im Treiberdownloadbereich. Folgen Sie nun bitte den Anweisungen unserer Updateanleitung. Bitte achten Sie immer darauf, zuerst EC- und erst dann das BIOS-Update durchzuführen. Bei manchen Modellen ist es als Zwischenschritt vor dem BIOS-Update nötig, eine "MESET.exe" auszuführen. Bitte beachten Sie diesbezüglich die Hinweise in der README des jeweiligen BIOS-Updates.




Ich habe einen Pixelfehler – Pixelfehler-Policy

Vorab: Nur kleiner Teil (einstelliger %-Bereich) der ausgelieferten Displays ist mit sichtbaren Pixelfehlern behaftet.

Pixelfehler treten bei LCD-Bildschirmen technologie- und produktionsbedingt auf. Ein HD+ Display mit 1.600 x 900 Punkten besteht beispielsweise aus 4,32 Millionen einzelnen und von winzigen Transistoren angesteuerten Bildschirmzellen, ein Full HD Display (1.920 x 1.080) sogar aus 6,22 Mio.
Bei einer solch gigantischen Anzahl ist es möglich, dass trotz höchster Qualitätsstandards eine oder mehrere einzelne Zellen nicht perfekt funktionieren und permanent ein- oder ausgeschaltet sind. Das Resultat sind dann ständig leuchtende oder ständig schwarze Pixel auf dem Schirm.

Die ISO-Norm 13406-2 legt diesbezüglich Qualitätsklassen fest und sorgt damit für Transparenz in Bezug auf Garantieansprüche von Endkunden, Händlern und Großhändlern gegenüber den Herstellern. Mit dem Commitment zu einer ISO-Fehlerklasse verpflichten sich Monitorhersteller, den jeweils entsprechenden Standard in der Serienfertigung einzuhalten. Die Pixelfehlerklassen orientieren sich dabei - wie in der nachfolgenden Tabelle erläutert - an der Anzahl der Pixelfehler und am spezifischen Fehlertyp. Die Pixelfehlerzahl ist jeweils pro 1 Million Pixel definiert.

Es werden die folgenden drei Fehlertypen unterschieden:
- Fehlertyp 1: ständig leuchtender Pixel
- Fehlertyp 2: ständig schwarzer Pixel
- Fehlertyp 3: defekter Subpixel entweder ständig leuchtend (rot, grün, blau) oder ständig schwarz

Die ISO-Fehlerklassen sind wie folgt definiert:

Fehlerklasse Max. Anzahl Typ 1 Max. Anzahl Typ 2 Max. Anzahl Typ 3
I 0 0 0
II 2 2 5
III 5 15 50
IV 50 150 500


Alle von Schenker Technologies verkauften Notebooks entsprechen der Klasse II, wenn nichts anderes angegeben ist.

Sollten sich mehr als die maximal zulässigen Pixelfehler auf Ihrem Display befinden, so kontaktieren Sie uns bitte per Mail unter support@mySN.de mit Angabe der Anzahl und der Art der Pixelfehler.



32 oder 64 Bit Betriebssystem – was sollte ich einsetzen?

32 Bit

In einem 32 Bit Betriebssystem ist der Adressraum auf 32 Bit begrenzt. Das bedeutet es können maximal 232 Bit direkt adressiert werden (4096 MB). Hinzu kommt, dass ein bestimmter Teil des Adressraums reserviert ist und außerdem noch ein weiterer Teil für den Speicher der Grafikkarte vorgesehen ist. Hat man also eine Grafikkarte mit 1 GB Grafikspeicher, dann können nur noch etwa 3 GB RAM adressiert werden. Außerdem wird durch die verbauten Komponenten wieder Adressraum benötigt, da jedes Gerät einen kleinen oder größeren eigenen reservierten Adressraum benötigt. Somit bleiben am Ende ca. 2,8 – 3,7 GB von den eigentlich installierten 4 GB zu nutzbar.

64 Bit

In einem 64 Bit Betriebssystem können 264 Bit direkt adressiert werden. Also eine Menge an Arbeitsspeicher, die heutzutage von keinem normalen Nutzer benötigt wird. Die Vorteile der 64 Bit-Erweiterung sind vielzählig: Man kann mehr Speicher pro Prozess zuweisen, Datenmengen im Bereich von mehreren Gigabyte können leichter verarbeitet werden (da sie einfacher adressiert werden können) und Berechnungen mit sehr großen ganzen Zahlen (Integers) können schneller durchgeführt werden. Jede Mainstream-Anwendung ist heute als 64 Bit Version erhältlich.

Welche Architektur Sinn macht, hängt stark von der Art der Benutzung ab. Poweruser kommen an größeren Speicherkapazitäten nicht vorbei und sollten sich auf jeden Fall für ein 64 Bit Betriebssystem entscheiden. Kompatibilitätsprobleme mit 32 Bit Software sollten in den meisten Fällen nicht auftreten. Wenden Sie sich jedoch im speziellen Falle vorher an den jeweiligen Softwarehersteller.



Warum fehlt ein Teil des Arbeitsspeichers?

Beim Fehlen eines Teils des Arbeitsspeichers liegen meist zwei Ursachen vor:

1. Nutzung eines 32 Bit Betriebssystems: Die 32 Bit Versionen von Windows können maximal 4 GB RAM adressieren. Trotzdem kommt es auch bei verbauten 4 GB dazu, dass für Windows nur 3 GB zur Verfügung stehen. Die Ursache liegt darin, dass 32 Bit Betriebssysteme insgesamt nur 4 GB adressieren können. Der Adressraum für Grafikspeicher und die Kommunikationsbreiche des Systemsbuses sind ebenfalls zu exkludieren. Somit werden meist nur ~ 3 GB für Windows nutzbar. Dieses Problem lässt sich nur mittels Installation einer 64 Bit Version von Windows lösen.

2. Nutzung einer internen Grafiklösung: die auf den Prozessoren integrierte Grafikeinheit besitzt keinen eigenen Arbeitsspeicher. Dieser wird vom Hauptarbeitsspeicher des Systems abgezweigt. Dadurch kann es beispielsweise bei installierten 4 GB Arbeitsspeicher zu einer Anzeige von 3,7 GB unter Windows kommen. Dies ist in diesem Fall normal, da der für die Grafikkarte reservierte Speicher nicht mehr für weitere Anwendungen zur Verfügung steht.



SSD, HDD, Hybrid – welche Unterschiede gibt es?

HDD = Hard Disk Drive

Dies ist die sogenannte Festplatte. Sie besteht aus ein bis drei Scheiben (Platter). Auf diesen werden Daten in Form der Magnetisierung einzelner Zellen gespeichert. Zum Lesen dieser Informationen tastet der Lesekopf die Magnetisierung der einzelnen Zellen ab. Im Notebook-Bereich gibt es zwei übliche Drehzahlen, mit denen die Scheiben in der Festplatte rotieren: 7200 und 5400 U/min. Dies wirkt sich auf die Zugriffszeiten und die Datentransferraten aus. Der Stromverbrauch ist bei Festplatten mit 5400 U/min etwas niedriger als bei denen mit höherer Drehzahl.

SSD = Solid State Drive

Eine SSD besteht aus Halbleiterspeicherbausteinen. Dies erfordert keine bewegten Teile mehr. Somit sinken die Leistungsaufnahme, der Geräuschpegel und der Stromverbrauch. Die Datentransferraten steigen im Gegensatz dazu enorm an, während die Zugriffszeiten (Latenzen) absinken - das bedeutet, dass Daten quasi sofort verfügbar sind, ohne dass ein Lesekopf die Daten erstmal auf der Magnetscheibe suchen muss. Zusätzlich sind SSDs gegen Einwirkung mechanischer Kräfte resistent (siehe Head-Crash). Die Vorteile sind momentan allerdings noch mit einem deutlich höheren Preis gegenüber normalen Festplatten verbunden.

SSH = Solid State Hybrid

Hier wird eine Mischung aus Festplatte und SSD verwandt. Der üblichen HDD ist dabei einen kleine SSD zugeschaltet. In diesen Flashspeicher lädt die Festplatte nach einer gewissen "Lernzeit" selbstständig häufig genutzte Programme und Dateien um sie für die Verwendung schneller zur Verfügung zu stellen. Hybrid-Festplatten sind preislich gesehen etwas oberhalb einer normalen HDD, aber weit unterhalb von SSD's zu finden.
Diese Hybrid-Festplatten wurden von Seagate bisher unter dem Namen "Momentus XT" vertrieben. Die im März 2013 vorgestellte dritte Generation hört nun auf den Namen "SSHD", also Solid State Hybrid Disk und ist sowohl für Desktops als auch für Notebooks erhältlich. Unter dem Namen "Laptop Thin SSHD" gibt es hiervon auch eine Variante mit nur 7mm Bauhöhe, welche somit auch in Ultrabooks passt. Eine Ankündigung hierzu finden Sie in unserem Forum bei Notebookcheck.



Wie schnell ist die 1000GB Seagate Momentus mit 5400 U/min?

Eine Festplatte mit 5400rpm dreht sich nur mit 75% der Geschwindigkeit einer 7200rpm-Festplatte. Die tatsächlichen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten werden aber auch von der Aufzeichnungsdichte auf den Magnetscheiben beeinflusst.

Aktuelle Beispiele:
  • 750GB Seagate Momentus ST9750420AS
    • 7200rpm
    • 375GB pro Scheibe
    • seq. Lesen und Schreiben durchschnittlich ca. 91 MB/s
  • 1000GB Seagate Momentus ST1000LM024 und 500 GB Seagate Momentus Thin ST500LT012
    • 5400rpm
    • 500GB pro Scheibe
    • » seq. Lesen und Schreiben durchschnittlich immerhin noch ca. 81 MB/s (also etwa 88%)
Fazit: eine Festplatte mit "nur" 5400rpm ist womöglich schneller, als man denkt. Mess-Werte zu den neuen Hybrid-Festplatten "Laptop SSHD" und "Laptop Thin SSHD" von Seagate werden noch nachgeliefert.



Warum zeigt meine Festplatte weniger Speicher an, als ich erwartet habe?

Zum einen liegt dies an unterschiedlichen Berechnungen der Festplattengröße, zum anderen legt Schenker Technologies bei einer bestellten Vorinstallation eine Recovery-Partition an. Die Festplattengröße wird vom Hersteller in 1012 Bytes angegeben. Windows gibt diese Kapazität mit der binären Bedeutung 240 Bytes an. So werden aus vom Hersteller angegebenen 1024 Gigabyte unter Windows noch 931 GB.
Die von Schenker Technologies angelegte Recovery-Partition hat eine Größe von knapp 8 GB und ist für Sie nicht sichtbar. Diese bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Betriebssystem in den Auslieferungszustand zu versetzen.



Warum wird nur eine Festplatte angezeigt, obwohl zwei oder drei im Gerät verbaut sind?

Bei Geräten mit mehreren Festplatten wird oftmals nur eine Festplatte angezeigt. Der Grund dafür ist, dass die weiteren Platten noch initialisiert werden müssen. Dies können Sie folgendermaßen durchführen: klicken Sie den Startbutton und geben Sie Computerverwaltung ein. Den ersten Treffer wählen Sie bitte aus. In dem neuen Fenster klicken Sie auf „Datenträgerverwaltung“ und lassen sich die aktuellen Datenträger anzeigen. Meist kommt sofort eine Meldung, dass ein oder mehrere Datenträger nicht initialisiert sind. Diese Meldung bestätigen Sie mit „OK“. Nachfolgend führen Sie einen Rechtsklick auf die HDD 1 aus. Im erscheinenden Menü initialisieren Sie bitte den Datenträger. Analog dazu verfahren Sie bei weiteren nicht initialisierten Datenträgern. Nachfolgend können Sie die Datenträger nach Ihren Wünschen partitionieren und formatieren.



Worin unterscheiden sich die Arbeitsspeicher-Module von Corsair und Crucial?

In der Praxis gibt es zwischen diesen beiden Marken kaum Unterschiede.
  • Der Arbeitsspeicher Corsair VENGEANCE erreicht geringfügig bessere Latenzwerte. Dies lässt sich aber fast nur in Speicher-Benchmarks nachweisen.
  • Crucial (bzw. Micron) ist schon länger im Geschäft und kann auf eine eigene Chip- und Platinen-Fertigung setzen und hat laut unseren internen Tests insgesamt eine niedrigere Ausfallquote.
  • Beide Sorten eignen sich hervorrangend für Hochleistungsnotebooks bei einem Speicher-Takt von 1600Mhz.
Für welchen Arbeitsspeicher Sie sich entscheiden, hängt also von Ihrem Budget und der persönlichen Präferenz ab.



Was ist NVIDIA Optimus und welche Bedeutung hat die VGA-Taste?

NVIDIA Optimus ist eine Hybrid-Grafik-Technologie. Diese ermöglicht es, nahtlos zwischen der leistungsfähigen NVIDIA-Grafikkarte und dem sparsamen Intel-Grafikchip je nach Bedarf hin- und herzuschalten. Diese Umschaltung erfolgt intelligent und automatisch im Hintergrund. Im normalen Betrieb ist die lediglich die Intel-Grafik aktiv. Dadurch profitieren Sie von geringem Stromverbrauch und somit gerunger Abwärme und ruhigen Lüfter.

Erst wenn Sie eine 3D-Anwendung starten, schaltet sich automatisch die NVIDIA-Grafikkarte dazu. Dabei geschieht quasi ein fliegender Wechsel: die Intel-Grafik ist zwar weiterhin für die Ansteuerung des Bildschirmes zuständig, sämtliche 3D-Berechnungen werden aber im Hintergrund von der NVIDIA-Grafik beigesteuert. In diesem Zustand arbeiten Intel-Grafik und NVIDIA-Grafik also Hand-in-Hand.

Sie können eine Anwendung auch manuell mit der Intel- oder der NVIDIA-Grafik starten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung des Spiels klicken und im Kontextmenü den Punkt "Mit Grafikprozessor starten" auswählen. Dort können Sie sich entscheiden, auf welchem Grafik-Chip Sie das Spiel starten möchten.
Außerdem haben Sie in der NVIDIA-Systemsteuerung (NVIDIA Control Panel) die Möglichkeit, für jede Anwendung Ihren bevorzugten Grafik-Chip einzustellen.

Manche Notebooks mit NVIDIA Optimus haben zusätzlich eine spezielle, beleuchtete VGA-Taste. Diese Taste erfüllt lediglich eine Funktion: durch einen Druck auf die Taste können Sie das Notebook in einen Modus schalten, in welchem eine Aktivierung der NVIDIA-Grafik dauerhaft unterbunden wird. Dieser Modus heißt UMA-Modus, wobei "UMA" für "Unified Memory Architecture" steht. Dies ist lediglich eine technische Bezeichnung für das Funktionsprinzip der Intel-Grafik, den Hauptspeicher (RAM) als Grafik-Speicher (VRAM) mitzuverwenden. Dieses Prinzip ist weitläufig auch unter dem Begriff "Shared Memory" bekannt.

Wenn Sie die VGA-Taste drücken, wird also die NVIDIA-Grafik komplett unterdrückt. Die VGA-Taste ändert dann ihre Farbe von Orange auf Grün. Es gilt also folgende Faustregel:
  • Orange = Normaler Hybrid-Modus: NVIDIA-Grafik wird bei Bedarf hinzugeschaltet
  • Grün = Stromspar-Modus: die NVIDIA-Grafik wird unterdrückt
Der Einsatzzweck ist der folgende: angenommen, Sie haben alle Ihre Spiele so konfiguriert, standardmäßig auf der NVIDIA-Grafik zu laufen. Nun möchten Sie aber Ihr Notebook unterwegs mit Akku betreiben und dabei einerseits soviel Strom sparen wie möglich, aber andererseits trotzdem ein paar Spiele spielen. Sie drücken also auf die VGA-Taste und schalten in den Stomspar-Modus um. Egal welches Spiel Sie nun starten, es wird unabhängig von sonstigen Einstellung auf jeden Fall auf der Intel-Grafik laufen. Die NVIDIA-Grafik bleibt so lange außen vor, bis Sie mit einem erneuten Druck auf die VGA-Taste den UMA-Modus wieder verlassen.

Übrigens: wenn Sie auf die VGA-Taste drücken, erscheint eine Hinweis-Meldung:

"In order to make 3D applications work on iGPU or dGPU, please make sure that those applications should be exited first and run them again"

Dieser Hinweis besagt lediglich, dass eventuell laufende 3D-Anwendungen erst neugestartet werden müssen, bevor die Änderung wirksam wird. Dies gilt sowohl für den Wechsel auf Intel-Grafik (iGPU = integrated GPU) als auch auf NVIDIA-Grafik (dGPU = dedicated GPU).

Folgende aktuelle Modelle von Schenker sind mit NVIDIA Optimus ausgerüstet:
  • Alle Notebooks der Reihe XMG ADVANCED
  • XMG P512
  • XMG P502
  • XMG P712
  • XMG P702
  • XIRIOS W502
  • XIRIOS W702
Einen technischen Hintergrund-Artikel (auf englisch) zur Funktionsweise von NVIDIA Optimus finden Sie hier. Auf dem gleichen Prinzip basiert auch die Hybrid-Grafik-Technik von AMD namens "Enduro". Diese kommt im XMG P502 und XMG P702 zum Einsatz, wenn man das Notebook mit einer AMD Radeon HD 7970M konfiguriert. Bei Interesse lesen Sie hierzu bitte auch die folgenden Artikel:

AMD: Enduro konkurriert mit Optimus
Neustart für AMDs Umschalttechnologie Enduro: Mit Version 5.5 soll alles besser werden
Kontrollbesuch: Radeon HD 7970M vs. GeForce GTX 680M



Worin besteht der Unterschied zwischen den WLAN-Modulen?

Die Eigenschaften der Module im Überblick:

Intel Centrino Wireless-N 2230
- SingleBand 2,4 GHz
- 300 MBit
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- BGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Intel Centrino Advanced-N 6235
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 300 MBit
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- ABGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Intel Centrino Ultimate-N 6300
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 450 MBit
- 3 Antennen - davon 3 senden / 3 empfangen
- AGN Standards
- kein integriertes Bluetooth

BIGFOOT Killer Wireless-N1202
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 300 MBit
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- ABGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

BIGFOOT Killer Wireless-N1103
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 450 MBit
- 3 Antennen - davon 3 senden / 3 empfangen
- ABGN Standards
- kein integriertes Bluetooth

Für alle BIGFOOT-Module gilt:
- intelligente Software zur Priorisierung Ping-sensitiver Anwendungen (z.B. Online-Games)
- Controlpanel zur Überwachung und Steuerung der Bandbreite in Abhängigkeit von der jeweiligen Anwendung
- PC-Monitor zur Überwachung des aktuellen Zustandes und der Performance
- das gesamte Softwarepaket finden Sie in unserem Downloadbereich

Hinweis:

Die hier angegebenen Übertragungsraten entsprechen den maximalen Durchsatzraten bei optimalen Bedingungen. Dies bedeutet, dass keine allzu große Entfernung zum Router bestehen sollte und außerdem der Router in der entsprechenden Geschwindigkeit senden kann.

Bitte beachten Sie, dass die Treiber für die BIGFOOT-Module derzeit noch nicht auf unseren Treiber-DVDs zu finden sind. Den aktuellen BIGFOOT-Treiber finden Sie jederzeit hier.



Welche Eigenschaften hat das LTE-Modul?

Bei unserem LTE-Modul handelt es sich um das Modell "AirPrime MC7710 LTE/HSPA+" von Sierra Wireless. Dieses Modul ist mit den Frequenzen von allen deutschen LTE-Anbietern (Vodafone, Telekom und O2) kompatibel und kann darüberhinaus auch in fast allen anderen Teilen der Welt benutzt werden. Mit unserem LTE-Modul können Sie die volle theoretische LTE-Bandbreite von 100 Mbit Downstream und 50 Mbit Upstream erreichen. Die tatsächlichen Bandbreiten hängen natürlich vom Netzbetreiber und der Auslastung der jeweiligen Funkzelle ab. Es folgen die Eigenschaften im Überblick:
  • Unterstützte Frequenzen:
    • 800 MHz
    • 900 MHz
    • 1800 MHz
    • 2100 MHz
    • 2600 MHz
  • Unterstützte Protokolle: LTE, HSPA+, EDGE, GPRS, GSM
  • Treiber für Windows und Linux verfügbar
Weitere Informationen zu LTE finden Sie bei Long Term Evolution - Wikipedia.



Gibt es Dockingstations für die XMG- und XIRIOS-Modelle?

Zur Zeit führen wir leider keine Notebooks mit speziellem Dockingstation-Anschluss, auch sind für die nähere Zukunft keine solchen Modelle geplant. Der allgemeine Trend geht weg von proprietären Dockingstations und hin zu universellen Lösungen mit USB 3.0 oder dem neuen Thunderbolt-Anschluss. Diese neuen Anschlüsse bieten genug inzwischen genügend Bandbreite, um (je nach Modell) u.a. folgende Anschlüsse zu replizieren:
  • Gigabit-LAN
  • USB 2.0 und USB 3.0
  • Stereo-Sound (Ein- und Ausgang)
  • DVI-I (kompatibel mit VGA) und HDMI
Mit diesen Dockingstations (auch bekannt als Port Replicator) ist es also möglich, die komplette Schreibtisch-Peripherie per Plug&Play anzuschließen. Dies funktioniert so, dass in der Dockingstation eigene Controller für die entsprechenden Schnittstellen verbaut sind. Die Monitor-Anschlüsse werden über den speziellen DisplayLink-Controller angesteuert und ermöglichen den Betrieb von zwei externen Monitoren mit einer Auflösung von jeweils bis zu 2048x1152, zusätzlich zum internen Monitor des Notebooks.

Wichtige Hinweise:
  • Für den korrekten Betrieb der Dockingstation müssen die aktuellen Treiber des Herstellers installiert sein. Von den Anbietern Targus und Toshiba werden u.a. Windows 7 und Windows 8 unterstützt. Eine offizielle Linux-Unterstützung gibt es noch nicht.
  • Es gibt viele Modelle auf dem Markt, aber nicht alle sind gleichermaßen zuverlässig. Bei manchen Modellen kann es unter bestimmten Bedingungen zu Problemen mit der Stabilität kommen. Wir empfehlen zur Zeit die folgenden Modelle:
    • Toshiba Dynadock U3.0 Universal
    • TARGUS USB 3.0 Dual Video (ACP70EUZ)
  • Der DisplayLink-Controller (DL-3900) hat zur Zeit noch Probleme mit der Darstellung von 3D-Anwendungen im Vollbild. Dies bedeutet, dass man auf den Monitoren, die an die Dockingstation angeschlossen sind, keine 3D-Spiele spielen sollte. Dies ändert sich eventuell noch mit zukünftigen Treiber-Updates. Bis dahin kann man für Vollbild-Anwendungen weiterhin den Bildschirm im Notebook oder einen direkt an das Notebook angeschlossenen Monitor benutzen.
Interessante Testberichte zu universellen Dockingstations mit USB 3.0 finden Sie hinter den folgenden Links:

Eins für alles - USB-Dockingstationen gegen den Kabelsalat in c't 12/2012
Toshiba Dynadock U3.0 Universal USB 3.0 Docking Station Review auf TweakTown.com
USB Docking Station im Test: Fujitsu USB 3.0 Port Replicator PR08 auf Notebookcheck.com



Ich möchte mehrere externe Bildschirme verwenden - was muss ich beachten?

Die meisten Notebooks sind leider nicht in der Lage, mehr als zwei Displays gleichzeitig anzusteuern (z.Bsp. ein internes und ein externes). Dies ist eine Limitierung der oft verwendeten Intel-Grafikeinheiten. Hiervon sind auch viele unserer Notebooks betroffen, weil durch die Implementierung von NVIDIA Optimus und AMD Enduro die Intel-Grafikeinheit im Vordergrund steht (ob ein Notebook mit Optimus bzw. Enduro arbeitet, erfahren Sie in den jeweiligen Datenblättern).

Unabhängig von diesen Limitierungen kann man mit bestimmten Techniken bzw. Produkten noch weitere Displays an das Notebook anschließen:
  • Matrox TripleHead2Go DP Edition - nicht zu verwechseln mit der DVI-Variante der TripeHead2Go. (siehe Review im Forum von Notebookcheck)
  • Club-3D Multi Stream Transport (MST) Hub (siehe Ankündigung auf Tom's Hardware)
  • Port-Replikatoren (USB-Dockingstations) mit DisplayLink-Chipsatz (siehe FAQ)
  • Intel Wireless Display (siehe FAQ)
Welche dieser Lösungen für Sie optimal ist, hängt im Wesentlichen vom Anwendungszweck und der bereits vorhandenen Ausstattung ab. Bitte lesen Sie insbesondere zu den Port-Replikatoren und zu Intel Wireless Display die jeweiligen FAQ-Beiträge, um sich über eventuelle Einschränkungen zu informieren.



Ich möchte einen 120Hz-Monitor an mein Notebook anschließen - was muss ich beachten?

Eine Bildwiederholrate (Refresh Rate) von 120Hz wird für die Wiedergabe von stereoskopischem 3D-Video-Material vorausgesetzt. Außerdem kommt die kurze Reaktionszeit eines 120Hz-Displays vielen Gaming-Enthusiasten zugute, vor allem im eSport/Profi-Bereich. Leider sind häufig die HDMI- und DVI-Anschlüsse von Notebooks nicht in der Lage, einen Full-HD-Monitor (1920*1080) mit dieser Bildwiederholrate anzusteuern. Dies liegt abermals an der Implementierung von NVIDIA Optimus bzw. AMD Enduro. Die Intel-Grafikeinheit bietet über DVI und HDMI einfach nicht genügend Bandbreite für einen Betrieb von 1920*1080@120Hz.

Anders ist dies beim Anschluss über DisplayPort. DisplayPort 1.1 und 1.2 bieten auch in Verbindung mit einem Intel-Grafikchip genügend Bandbreite für den Betrieb von 1920*1080@120Hz.

Manche 120Hz-Displays können aber nur über einen Dual-Link-DVI-Anschluss betrieben werden. Für solche Displays können Sie die folgenden Adapter verwenden: Diese Adapter werden auch bei uns im Shop angeboten (unter Zubehör -> Audio/Video) und sind für alle 120Hz-Enthusiasten wärmstens zu empfehlen.



Ich möchte einen besonders großen Bildschirm (größer als 1920*1080) anschließen - was muss ich beachten?

Je höher die Auflösung und Bildwiederholrate eines Bildschirms, desto mehr Bandbreite wird benötigt. Wie bereits im vorherigen Artikel erläutert, wird bei Notebooks mit Optimus/Enduro die Bandbreite der externen Anschlüsse durch die Intel-Grafikeinheit begrenzt. Die Bandbreite über HDMI und DVI reicht bei einer Bildwiederholrate von 60Hz lediglich für eine Auflösung von 1920*1080. Diese Limitierung kann jedoch durch eine manuelle Herabsenkung der Bildwiederholrate ausgetrickst werden. Dies erläutert der Artikel "2560x1440 oder 2560x1600 über HDMI ansteuern" bei Notebookcheck.

Für einen regulären Betrieb besonders großer Displays empfehlen wir jedoch die Verwendung des DisplayPort-Ausgangs (sofern am Notebook vorhanden). Sollte Ihr Bildschirm keinen DisplayPort-Eingang haben, können Sie einen aktiven Adapter von DisplayPort auf HDMI bzw. von DisplayPort auf Dual-Link-DVI dazwischenschalten. Derartige Adapter finden Sie bei uns im Shop unter Zubehör -> Audio/Video.



Ich möchte einen Monitor drahtlos über Intel Wireless Display (WiDi) anschließen - was muss ich beachten?

Mit "Wireless Display" bietet Intel die Möglichkeit, Displays bis zu einer Auflösung von 1920*1080 drahtlos an Ihr Notebook anzuschließen. Damit dies funktioniert, müssen die folgenden Voraussetzungen gegeben sein:
  • Sie besitzen einen Monitor oder ein TV-Gerät, welches Intel WiDi unterstützt, oder Sie besitzen einen Intel WiDi-Adapter, welcher sich mit der HDMI-Schnittstelle Ihres Monitors oder TV-Gerätes verbindet. Achten Sie beim Kauf auf dieses Symbol.
  • Ihr Notebook unterstützt den Gebrauch der Intel-Grafikeinheit (z.Bsp. Intel HD 4000) - siehe unten.
  • In Ihrem Notebook ist ein halbwegs aktueller WLAN-Adapter von Intel verbaut. Die WLAN-Adapter von Bigfoot unterstützen WiDi bisher nicht.
  • Der aktuelle Intel-Grafiktreiber ist installiert. (Download)
  • Der aktuelle WLAN- und Bluetooth-Treiber von Intel ist inkl. "Intel® PROSet/Wireless Software" installiert. Sie benötigen also nicht nur den reinen WLAN-Treiber, sondern auch die zusätzliche PROSet-Software von Intel. (Download)
  • Der aktuelle WiDi-Treiber ist installiert. (Download)
Die Intel-Grafikeinheit findet in vielen aktuellen Modellen von Schenker Verwendung. Die meisten unserer Notebooks enthalten zusätzlich zur Intel-Grafikeinheit eine High-End-Grafikkarte von NVIDIA oder AMD. Hierbei kommen meistens die Hybrid-Grafiktechniken NVIDIA Optimus oder AMD Enduro zum Einsatz, so dass die Intel-Grafik zusätzlich zur AMD/NVIDIA-Grafik aktiv bleibt. Ausnahmen sind:
  • XMG P722 PRO
  • XMG U702 ULTRA
  • XIRIOS W712
  • ältere High-End-Modelle wie z.Bsp. das XMG P501 und XMG P701 und deren Vorgänger
Bei diesen wenigen Modellen kann die Intel-Grafikeinheit nicht genutzt werden. Es ist somit bei diesen Modellen auch kein Einsatz von Intel WiDi möglich. Bei allen anderen Modellen hingegen sollte Intel WiDi problemlos funktionieren, sofern die o.a. Voraussetzungen erfüllt sind.

Wenn Sie herausfinden möchten, ob die Intel-Grafikeinheit in Ihrem Notebook genutzt werden kann, können Sie diese in Ihrem Gerätemanager suchen. Sollte in Ihrem Gerätemanager nur eine High-End-Grafikkarte (NVIDIA oder AMD) zu sehen sein und kein Intel-Grafikchip (z.Bsp. Intel HD 3000 oder Intel HD 4000), dann können Sie Intel WiDi nicht nutzen.

Hinweise:
  • Intel WiDi wird zukünftig auch mit "Miracast" kompatibel sein, einem kommenden Standard der Wifi-Alliance. Lesen Sie hierzu den folgenden Bericht: Golem: Intels Wireless Display geht in Miracast auf

  • Die drahtlose Übertragung erzeugt eine gewisse Latenz. Es gibt also eine Verzögerung zwischen der Aktion (z.Bsp. Bewegung des Mauszeigers) und der Reaktion auf dem per WiDi angeschlossenen Bildschirm. WiDi ist deshalb ausdrücklich nicht geeignet für Echtzeit-Anwendungen wie z.Bsp. Computer-Spiele. Beim Betrachten von Multimedia-Inhalten (z.Bsp. DVD-Filme) über WiDi sollten Sie darauf achten, auch das Audio-Signal über den per WiDi angeschlossenen Monitor auszugeben, damit Ton und Bild synchron zueinander bleiben. Anderenfalls müssen Sie mit Latenzen zwischen Video- und Audio-Signal rechnen.

  • Manche ältere WiDi-Geräte und -Adapter sind noch nicht mit Windows 8 kompatibel. Die Fehlermeldung lautet dann: "Es konnte keine Verbindung mit dem Remote-Display hergestellt werden". Bitte erkundigen Sie sich bei dem Hersteller Ihres WiDi-Gerätes oder -Adapters nach einem entsprechenden Firmware-Update.



Wie kann ich das Touchpad automatisch deaktivieren?

Unsere Notebooks werden mit Touchpads von Synaptics und von ELAN ausgeliefert. Beide Touchpad-Hersteller bieten die Möglichkeit, das Touchpad automatisch beim Anschluss einer Maus zu deaktivieren. Diese Option finden Sie unter Systemsteuerung -> Hardware und Sound -> Maus -> ELAN/Synaptics. Einen Screenshot dieser Option finden Sie hier.
Hinweis: bei Synaptics-Touchpads wird diese Option leider ab Werk ausgeblendet. Eine Möglichkeit, diese Option zu reaktivieren, finden Sie hier. Dabei muss eventuell der Synaptics-Referenz-Treiber von http://www.synaptics.com/resources/drivers verwendet werden.



Darf ich mein Notebook aufschrauben? Oder geht dabei die Garantie verloren?

Alle Modelle von Schenker können über eine leicht zugängliche Service-Klappe auf der Unterseite des Notebooks geöffnet werden. Bei einem sachgerechten Vorgehen stellt das Öffnen dieser und anderer Service-Klappen keinen Garantieverlust dar. Zusätzlich räumen wir Ihnen das Recht ein, Ihre Tastatur auszubauen, um an die darunterliegenden Bauteile (RAM, WLAN, CMOS-Batterie) zu kommen.

Es ist wichtig, dass Sie darauf achten, bei diesem Vorgang keine Schäden anzurichten. Mechanische Beschädigungen an Ihrem Notebook sind weder von Garantie noch von Gewährleistung abgedeckt.

Bitte beachten Sie folgende Sicherheitshinweise:
  • Verwenden Sie geeignete Schraubenzieher mit passender Klinge, damit Sie die empfindlichen Schraubenköpfe nicht abnutzen.
  • Vermeiden Sie statische Entladungen, indem Sie sich vor Wartungsarbeiten erden. Berühren Sie dafür einen Heizkörper, ein Heizungsrohr oder eine Badezimmerarmatur.
  • Entfernen Sie Gefahrquellen wie Kerzen und offene Getränke von Ihrer Werkbank.
  • Achten Sie darauf, mit dem Schraubenzieher nicht abzurutschen da Sie sonst die Leiterplatinen beschädigen könnten.
  • Beim Anheben von Service-Klappen, Lüftern oder Ihrer Tastatur agieren Sie bitte mit großer Vorsicht, damit Sie keine Verbindungskabel aus dem Mainboard reißen.
  • Lassen Sie keine Gegenstände in das Notebook hereinfallen. Achten Sie insbesondere bei der Handhabung von SSDs und Festplatten auf größte Vorsicht.
Trotz dieser Sicherheitshinweise sind Wartungsarbeiten bei unseren Notebook sehr leicht durchzuführen. Sie können somit problemlos Ihre Lüftung reinigen, RAM aufrüsten oder Festplatten und SSDs ausbauen.

Von einer Demontage der Kühlkörper raten wir dringend ab. Die Kühlkörper von Prozessoren und Grafikkarten sind mit empfindlicher Wärmeleitpaste und passgenauen Wärmeleitpads versehen. Sind diese Wärmeleitmittel nicht optimal positioniert/verteilt, kann eine korrekte Wärmeabfuhr nicht gewährleistet werden. Die Folge sind Überhitzungen bis hin zum Totalausfall. In solchen Fällen können Garantie und Gewährleistung nicht in Anspruch genommen werden.



Kann ich mein Schenker Notebook später noch aufrüsten?

Alle Modelle von Schenker sind auf Modularität und Wartungsfreundlichkeit ausgelegt. Die Aufrüstung von Festplatten (2.5" SATA mit einer Bauhöhe von bis zu 9,5mm) und von Arbeitsspeicher (SO-DIMM DDR3) gerät somit zum Kinderspiel, auch WLAN-Module, optische Laufwerke und neue Tastaturen lassen sich ohne großen Aufwand einbauen. Bei den Prozessoren und den Grafikkarten hingegen müssen einige Besonderheite beachtet werden.

Prozessor (CPU): bei allen Schenker Notebooks (Ausnahme: das Ultrabook XIRIOS S402) steckt der Prozessor in einem standardisierten Sockel und kann somit ausgewechselt werden. Normalerweise ist dies aber nur innerhalb einer bestimmten Prozessor-Generation möglich, da fast jede neue Generation einen neuen Sockel mitbringt. So wird es zum Beispiel nicht möglich sein, die kommenden Haswell-CPUs in aktuelle Ivy-Bridge-Notebooks einzubauen. Außerdem muss beachtet werden, dass jedes Notebook auf eine maximale CPU-TDP (Verlustleistung, Abwärme) ausgelegt ist: während in kleineren Modelle wie dem XMG A102 nur CPUs mit einer TDP von bis zu 35W verbaut werden können (z.Bsp. i7-3632QM), passen in die High-End-Reihen XMG PRO und XIRIOS WORKS auch Prozessoren mit bis zu 55W hinein (z.Bsp. i7-3940XM).

Grafikkarte (GPU): Bei Notebooks aus der Reihe XMG ADVANCED ist die Grafikkarte direkt ins Mainboard integriert - eine Aufrüstung ist somit nicht möglich. Man erkennt dies auch daran, dass es bei diesen Notebooks im Shop keine Upgrade-Optionen für die Grafikkarte gibt.

In den Reihen XMG PRO, XMG ULTRA und XIRIOS WORKS werden modulare Grafikkarten im MXM-Format verbaut. Diese Grafikkarten sind also gesteckt und lassen sich ausbauen. Hierbei sind aber folgende Faktoren zu beachten:
  1. Notebook-Grafikkarten unterliegen nicht dem bei Desktop-PC-Komponenten üblichen Preisverfall. Vor allem die Preise von High-End-Grafikkarten älterer Generationen bleiben auf einem durchgehend hohen Niveau (350€ und aufwärts), da sie auch noch nach vielen Jahren als Ersatz-Teile sehr begehrt sind.
  2. Das Kühlsystem des Notebooks ist immer auf eine bestimmte Grafikkarte zugeschnitten. Wird eine Grafikkarte getauscht, muss auch das Kühlsystem entweder getauscht oder angepasst werden. Bei manchen Grafikkarten kommen speziell geformte Kühlkörper zu Einsatz. Außerdem muss in jedem Fall die Anordnung der Wämeleitpads mit der Anordnung der Komponenten auf der Grafikkarte (Speicherbausteine, Spannungswandler usw.) übereinstimmen. Dies ist nur durch erfahrene Service-Techniker und durch genaue Kenntnis der jeweiligen Baugruppe möglich. Kommt es hierbei zu Fehlern, führt dies unweigerlich zu Hitzeschäden und zum Garantieverlust.
  3. Der MXM-Formfaktor wurde und wird über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt, so dass verschiedene MXM-Formate existieren, die nicht miteinander kompatibel sind. Aktuell wird in den o.g. Modellreihen das Format "MXM 3.0 type B" verwendet - dies könnte sich aber in Zukunft wieder ändern, wenn dies technisch erforderlich ist.
  4. Das VBIOS der Grafikkarte und das BIOS des Notebooks müssen aufeinander abgestimmt sein. Dies bedeutet z.Bsp., dass das Mainboard des Notebooks die jeweilige Grafikkarte offiziell unterstützen muss, da ansonsten das Kühlsystem des Notebooks nicht richtig mit der Grafikkarte zusammenarbeiten kann (Stichwort Lüftersteuerung, Spannungsregelung). Auch liegen bei inkompatiblen BIOS/VBIOS-Versionen meist die externen (manchmal auch die internen) Display-Anschlüsse brach. Eine Aufrüstung ist somit meist nur innerhalb von 1-2 Generationen möglich, weil ältere Plattformen anschließend nicht mehr von den jeweiligen Chip-Herstellern unterstützt werden.
Unser Fazit: eine Aufrüstung der Grafikkarte ist zwar oft möglich aber nicht immer praktikabel. Es ist daher sinnvoll, sich schon beim Kauf des Notebooks für die richtige Grafikkarte zu entscheiden. Es ist nicht garantiert, dass man 1-2 Jahre nach dem Kauf des Notebooks auf die nächste High-End-Generation wechseln kann, weil dann die alte Plattform womöglich schon nicht mehr unterstützt wird.

Hinweis zu CrossfireX und SLI: eine Besonderheit bilden Notebooks, die für den Einbau von bis zu zwei High-End-Grafikkarten ausgelegt sind (zur Zeit XMG P722 und das XMG U702). Wer diese Modelle jetzt mit einer einzelnen High-End-Grafikkarte kauft, kann sich eine zweite, identische Grafikkarte später problemlos nachrüsten lassen. Allerdings ist auch in diesem Fall wieder eine Anpassung des Kühlsystems nötig, so dass auch diese Aufrüstung nur direkt von unseren Service-Kräften durchgeführt werden sollte. Die Kosten der Aufrüstung bilden sich zusammen aus dem Preis für die zweite Grafikkarte (und deren Kühlsystem) und aus einer Pauschale (80,- € im Normalfall) für Versand und Handling.



Kann man eine beleuchtete Tastatur nachrüsten?

Wir werden oft gefragt, ob sich beleuchtete Tastaturen auch nachträglich einbauen lassen. Dies ist leider nicht möglich. Für die Tastaturbeleuchtung werden spezielle Controller und Anschlüsse auf dem Mainboard benötigt. Sind diese nicht vorhanden, lässt sich auch keine beleuchtete Tastatur nachrüsten. Dies trifft z.Bsp. auf das XMG A522 und XMG A722 zu - diese Modelle bieten generell keine Möglichkeit, eine beleuchtete Tastatur nachzurüsten. Eine Besonderheit bildet das XMG P502: bei diesem Modell kann man zwar im Shop zwischen einer normalen und einer beleuchteten Tastatur wählen. Ein nachträgliches Up- oder Downgrade ist aber nicht möglich, weil für die Tastaturbeleuchtung eine spezielle Mainboard- und Gehäuse-Revision zum Einsatz kommt, welche sich später nicht mehr nachrüsten lässt. Wir bitten darum, dies bei der Bestellung zu beachten.



Wie oft sollte ich mein Notebook reinigen? Welche Pflegehinweise gibt es?

Reinigung

Die Häufigkeit der Reinigung richtet sich erheblich nach der Nutzungsdauer und –art des Notebooks. Grundsätzlich empfiehlt es sich, dass Notebook und insbesondere das Kühlsystem immer fett-, staub- und nikotinfrei zu halten.

Äußere Reinigung

Zum Abwischen des Gehäuses genügt meist ein feuchtes (nicht nasses!) Tuch. Das Display sollte am besten mit einem sauberen Mikrofasertuch abgewischt werden. Bei hartnäckigen Flecken darf das Tuch auch feucht (nicht nass!) sein. Achtung: es darf keine Flüssigkeit zwischen Display und Displayrahmen geraten. Zum Reinigen der Tastatur kann ein Staubsauger auf niedrigster Stufe verwendet werden. Falls der Staubsauger nicht regulierbar sein sollte, sehen Sie von einer Verwendung ab. Es besteht die Gefahr, dass Tasten eingesaugt werden können.

Innere Reinigung


Wie bereits oben beschrieben können alle Modelle von Schenker über eine leicht zugängliche Service-Klappe auf der Unterseite des Notebooks geöffnet werden. Bei sachgerechtem Vorgehen stellt dies keinen Garantieverlust dar. Um die Lüfter und Kühler zu reinigen, empfehlen wir die Verwendung von Pinsel, Pinzette oder Wattestäbchen. Es ist dabei auch möglich und sinnvoll den Lüfter direkt abzuschrauben um die Kühlkörper vom Staub zu befreien. Bei Verwendung eines Staubsauger ist nebst absoluter Vorsicht zu beachten, dass die Lüfter vorsichtig festgehalten werden sollten um Überspannungen und Lagerschäden zu vermeiden.

Hinweis: Sollten bei der Reinigung Teile des Notebooks beschädigt werden, fällt dies nicht unter unsere Garantiebedingungen. Bitte gehen Sie deshalb bei allen Wartungsarbeiten mit großer Sorgfalt vor. Lassen Sie sich ggf. von unserem Support-Team telefonisch beraten.

Für einen optimalen Betrieb Ihres Notebooks empfehlen wir eine Reinigung der Kühlkörper aller 3-6 Monate.



Ich möchte mein Notebook nachträglich auf Windows 8 aufrüsten, was muss ich beachten?

Alle aktuellen Schenker Technologies werden auch mit Windows 8 angeboten. Falls Sie Ihr Notebook noch mit Windows 7 gekauft haben, müssen Sie allerdings einige Hinweise beachten, bevor Sie ein Upgrade auf Windows 8 durchführen. Die Hinweise in diesem FAQ-Beitrag gelten für die folgenden Modelle:
  • XMG A102
  • XMG A502
  • XMG A702
  • XMG A522
  • XMG A722
  • XMG P502
  • XMG P702
  • XMG P722
  • XIRIOS W502
  • XIRIOS W702
Alle diese Modelle haben gemeinsam, dass vor der Installation von Windows 8 ein BIOS-Update durchgeführt werden muss. Dieses BIOS-Update rüstet UEFI-Kompatibilität nach und bewirkt dadurch u.a., dass Windows 8 deutlich schneller startet. Außerdem ist das BIOS-Update bei manchen Modellen auch erforderlich, um Sound-Hardware und USB 3.0 unter Windows 8 korrekt in Betrieb zu nehmen. Bei allen BIOS-Updates ist zu beachten, dass vorher die EC-Firmware aktualisiert werden muss.

Die jeweiligen BIOS-Updates (inkl. EC-Firmware und Anleitung) und Windows 8 Treiber finden Sie in unserem Download-Bereich für das jeweilige Notebook. Unsere BIOS-Updates werden prinzipiell unter MS-DOS durchgeführt. Ein BIOS-Update innerhalb von Windows ist nicht vorgesehen.

Bitte beachten Sie, dass Sie nach den BIOS-Updates und vor der Win8-Installation im BIOS die Option "UEFI-Boot" aktivieren. Diese Option finden Sie im BIOS-Setup (F2 beim Booten) unter Boot -> OS Select -> Windows 8 -> UEFI Boot -> Enabled.

Dies bedeutet, dass Sie von UEFI-Bootmedien booten können. Leider wird dadurch bewirkt, dass klassische Boot-Medien (z.Bsp. ein DOS-Bootmedium) nicht mehr starten. Um klassische Boot-Medien zu starten, müssten Sie die Option "OS Select" wieder zurück auf "Others" stellen.

Die UEFI-Boot-Option bewirkt außerdem, dass Sie ab sofort GPT-Partitionen anlegen können. Damit wird der alte, unter Windows 7 noch gebräuchliche MBR-Formatfaktor abgelöst. Weitere Informationen zu GPT finden Sie auf Wikipedia.

Hinweis: wenn Sie Ihr BIOS in den UEFI-Boot-Modus umstellen, aber kein UEFI-fähiges Bootmedium angeschlossen haben, dann gelangen Sie beim Starten des Rechners direkt wieder ins BIOS-Setup, wie bei einer Endlosschleife. Dies liegt daran, dass es in den UEFI-Spezifikationen keine Fehlermeldung mehr im Sinne von "select proper boot device" vorgesehen ist.

Wenn Sie das Windows 8 Upgrade-Angebot von www.windowsupgradeoffer.com nutzen möchten, beachten Sie bitte, dass die dort erhältliche ISO-Datei als gebrannte DVD nicht UEFI-bootfähig ist. Microsoft empfiehlt die Benutzung des "Windows 8 Setup Tools" um aus der ISO-Datei einen UEFI-bootfähigen USB-Stick zu erzeugen. Eine Download-Link und eine Kurzbeschreibung dafür finden Sie bei CHIP.de - Windows 8 Setup Tool, weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Für ältere Modelle (mit Sandy Bridge und älter) können wir derzeit leider noch keine Windows-8-Treiber anbieten. Auch ist für ältere Modelle keine UEFI-Nachrüstung mehr möglich. Im Allgemeinen sollte es möglich sein, ältere Modelle mit den Standard-Treiber von Windows 8 zu benutzen. Darüberhinaus haben Sie die Möglichkeit, aktuelle Treiber von dem jeweiligen Chip-Hersteller zu beziehen. Eine Sammlung aktueller Original-Treiber finden Sie in unser Download Rubrik "aktuelle Komponententreiber".



Wo befindet sich mein Windows-Produkt-Key?

Wenn Sie Ihr Schenker Notebook mit Windows-Betriebssystem inkl. Vorinstallation bestellen, werden Sie beim ersten Hochfahren nach Ihrem Produkt-Key gefragt. Diesen Lizenzschlüssel finden Sie auf einem kleinen Aufkleber auf der Unterseite des Notebooks. Bei diesem Aufkleber handelt es sich um das "Certificate of Authenticity" von Microsoft. Dieses Zertifikat bescheinigt die Echtheit Ihrer Lizenz und sollte von Ihnen somit unbedingt aufgehoben werden. Der Produkt-Key selber besteht aus 25 Zeichen in fünf 5er-Blöcken. Falls Sie Probleme beim Ablesen des Keys haben, können Sie ihn auch mit einer Digitalkamera oder einem Smartphone abfotografieren und vergrößern. Achten Sie bei der Eingabe Ihres Produkt-Keys bitte darauf, ein großes "O" nicht etwa mit einer Null zu verwechseln und umgekehrt.



Was ist das Besondere am XMG U702?

Das XMG U702 ist das einzige Notebook in unserem Sortiment, welches auf Desktop-Prozessoren (statt auf Mobil-Prozessoren) setzt. Während alle anderen Notebooks in unserem Sortiment auf die Intel-Mobilplatform aufbauen (erkennbar am charakteristischen "M" im Prozessornamen, z.Bsp. i7-3630QM), wird im XMG U702 ein Desktop-Chipsatz (Intel X79 Express) zusammen mit einer Desktop-CPU verbaut. Desktop-Prozessoren sind für deutlich leistungfähigere Kühlsysteme ausgelegt und erreichen dadurch höhere Taktraten als ihre mobilen Pendants. Außerdem steht diesen Prozessoren eine größere Grundfläche zur Verfügung, wodurch sie deutlich mehr L2-Cache und letztendlich auch mehr CPU-Kerne mitbringen können: im Desktop-Bereich gibt es schon jetzt Prozessoren mit 6 oder sogar 8 physischen Kernen, während die heutigen Mobil-Prozessoren noch auf max. 4 Kerne beschränkt sind.

Das bedeutet, dass man bei dem XMG U702 in Multi-Threading-Situationen deutlich mehr CPU-Leistung abrufen kann, als bei vergleichbaren Notebooks. Vor allem gut parallelisierbare Anwendungen (z.Bsp. Video-Encoding und -Decoding) profitieren von einer 6- oder 8-Kern-CPU. Die folgenden Beispiele sollen einen Performance-Vergleich ermöglichen und dabei mit dem Gerätepreis auch einen Hinweis auf das Preis/Leistungs-Verhältnis geben:

Wert i7-3940XM (Mobil-Prozessor, 4 Kerne) i7-3820 (Desktop-Prozessor, 4 Kerne) i7-3960X (Desktop-Prozessor, 6 Kerne)
Notebook-Preis
mit GTX 680M und identischer Basis-Ausstattung
ca. 2500,- € ca. 2250,- € ca. 3000,- €
Basistakt 3,0 Ghz 3,6 Ghz 3,3 Ghz
TDP 55 W 130 W 130 W
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
1,6 1,53 1,45
Cinebench R11.5
CPU Multi 64Bit
7,5 7,25 10,5
PassMark - CPU Mark 10,490 9,163 12,900

Wie man sieht, kann eine Desktop-6-Kern-CPU in Multicore-Anwendungen jede Mobil-CPU hinter sich lassen. Die Single-Core-Performance-Krone hingegen gebührt dem i7-3940XM, welcher sich z.Bsp. im XMG P722 PRO konfigurieren lässt.

Weitere Besonderheiten:
  • Das XMG U702 ist mit drei vollwertigen Festplatten-Slots ausgestattet ist (2x SATA-III, 1x SATA-II), kann somit bis zu 3TB an Daten aufnehmen und unterstützt außerdem noch RAID 0, RAID 1 und RAID 5.
  • Das XMG U702 kann den Arbeitsspeicher im Quad Channel betreiben, während alle anderen Notebooks nur Dual Channel beherrschen. Dadurch kann das XMG U702 eine Speicherbandbreite von bis zu 35,6 GB/s erreichen, während andere High-End-Notebooks (mit 4x DDR3 1600Mhz im Dual Channel) nur um die 20,3 GB/s erreichen (jeweils bei Vollbestückung).
  • Das XMG U702 verfügt über einen ExpressCard-Slot (34/54), welchen man heutzutage nur noch in sehr wenigen Notebooks findet. Für diesen Slot gibt es Erweiterungskarten wie z.Bsp. TV-Tuner, HDMI-Aufnahmegeräte, Erweiterungskarten mit zusätzlichen Firewire-Ports oder mit der seriellen Schnittstelle RS-232 (auch bekannt als "COM-Port"). ExpressCards sind im XMG U702 mit einer Bandbreite von 2,5 Gbit/s per PCI-Express direkt an den Chipsatz angebunden. ExpressCard ist das Nachfolge-Format zum klassischen PCMCIA.
  • Im XMG U702 ist ein Firewire-Controller von Texas Instruments (TI) verbaut, welcher auch für anspruchsvolle Echtzeit-Anwendungen (z.Bsp. Profi-Audio-Equipment) geeignet ist.
Entscheidend ist letztlich, ob man in seinem Notebook tatsächlich die Multi-Core-Performance einer 6- oder 8-Kern-CPU und die o.g. Features benötigt, oder ob nicht doch eher die reine Grafik-Leistung entscheidend ist. Bei der Grafik-Leistung gibt es zwischen den beiden Kontrahenten XMG P722 PRO und XMG U702 ULTRA kaum einen Unterschied, da sich beide Modelle maximal mit 2x GTX 680M SLI ausrüsten lassen.

Sollten Sie sich unsicher sein, welches High-End-Notebook für Sie das richtige ist, beraten wir Sie gern auch telefonisch: 0341 / 246 70 40 (Mo-Fr. 9 bis 18 Uhr).



Ich habe kleine Änderungswünsche oder möchte eine spezielle Konfiguration - was nun ?

Vorab: Bitte nutzen Sie für allgemeine Anmerkungen während des Bestellprozess das Textfeld "Ihre Anmerkungen" (max. 255 Zeichen). Hier können Sie kurze Hinweise zu speziellen Angeboten, Wünschen oder Lieferkriterien einfügen.

Festplatten-Partitionierung

Falls Sie eine spezielle Aufteilung Ihrer primären Festplatte wünschen, ist dies ohne Aufpreis realisierbar (gilt derzeit nur für Windows 7, siehe "Was muss bei einer Bestellung von Windows 8 wissen?". Bitte nutzen Sie hierzu das Feld "Ihre Anmerkungen" im Verlauf des Bestellprozesses. Alle weiteren Festplatten können von Ihnen bequem über die "Datenträgerverwaltung" in Windows partitioniert werden. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Lieferung ohne vorkonfigurierte Komponente

Falls Sie bereits einen Datenträger zur Verfügung haben, kann Ihnen die entsprechende Komponente aus der Konfiguration exkludiert und der Kaufpreis gesenkt werden.

Displayvarianten

Hinweis: Diese Änderungen können Einfluss auf die gesetzliche Regelung gemäß AGB §3 haben.

Wenn Sie eine im Shop nicht angebotene Displaykonfiguration wünschen, fragen Sie dies bitte via e-Mail an. Einige Optionen bieten wir, bedingt durch den hohen Umbauaufwand und die daraus resultierenden Upgradepreise, nicht im Shop an. Generell bieten wir für die Kategorie XESIA Notebooks keine Displayumbauten an. Für die XMG und XIRIOS Notebooks bieten wir diesen Umbau an. Dies ist aufgrund des schlechten Preis-Leistungsverhältnisses nicht zu empfehlen. Weiterhin verwirken Sie aufgrund dieser individuellen Veränderung Ihr Widerrufsrecht. Die Preise und detailierten Optionen können Sie gern via E-Mail anfragen.



Unterstützung von Windows XP

Generell unterstützen alle Schenker Notebooks Windows 7. Einen Support für Windows XP bieten wir nicht mehr an. Für die Installation von Windows XP ist es nötig, den SATA-Modus im BIOS von AHCI auf IDE umzustellen oder mit viel technischem Verständnis die Einbindung der AHCI-Treiber in die Windows-Installation. Die Treiberversorgung ist bei Windows XP kritisch - Grundkomponenten lassen sich eventuell nur noch durch Treiber der jeweiligen Hersteller unter Windows XP nutzen. Eine volle Funktionsfähigkeit aller internen Geräte können wir nicht garantieren. Notebooks mit NVIDIA Optimus können unter XP auf keinen Fall betrieben werden, da Windows XP strukturell bedingt nicht in der Lage ist, zwei Grafik-Treiber gleichzeitig (Intel und NVIDIA) in den Speicher laden zu können.

Darüberhinaus müssen wir darauf hinweisen, dass im April 2014 der Support für Windows XP ausläuft - es wird also keine weiteren Sicherheits-Updates mehr geben. Einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in c't 2/2013: Windows XP vor dem Support-Aus (Leseprobe).



Unterstützung von Linux

Schenker Technologies bietet keine offizielle Unterstützung für Linux. Im Allgemeinen werden die von uns verbauten Komponenten jedoch gut unterstützt, z.Bsp. funktionieren unsere Intel-WLAN-Module unter Linux bereits "out of the box". Probleme kann es geben bei der Regelung der Displayhelligkeit über die Fn-Tasten und bei der Unterstützung der Hybrid-Grafik-Technik NVIDIA Optimus, auch liegen einzelne Berichte von Problemen bei der Sound-Wiedergabe über HDMI vor, wobei diese sich offenbar durch Updates beheben ließen. Für NVIDIA Optimus gibt es außerdem mit dem "Bumblebee Project" bereits Möglichkeiten für einen erfolgreichen Betrieb. Davon abgesehen gibt es auch auf Seiten der Kernel-Entwicklung Fortschritte in dieser Richtung. Es folgt eine Reihe Links zum Thema NVIDIA Optimus unter Linux:

http://bumblebee-project.org/
http://www.bitblokes.de/2012/01/nvidia-denkt-uber-offizielle-optimus-unterstutzung-fur-linux-nach/
http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=MTEyOTQ
http://optimus-linux.blogspot.de/
http://www.heise.de/ct/inhalt/2012/08/184/

Abschließend noch einige Hinweise:
  • Bei Notebooks mit High-End-Grafikkarten funktioniert die Linux-Installation u.U. erst dann, wenn Sie vor Installations-Start die Boot-Parameter "acpi=off" und "noapic" an den Linux-Boot-Mager übergeben. Dies können Sie wieder rückgängig machen, sobald Sie den jeweiligen proprietären Grafik-Treiber von NVIDIA bzw. AMD installiert haben.
  • XIRIOS S402 ULTRABOOK: das Touchpad (Hersteller: Sentelic, Anschluss: PS/2) wird derzeit (Stand: Januar 2013) von keiner Linux-Distribution out-of-the-box unterstützt.
  • XIRIOS B502 BUSINESS: die Hotkey-Tasten funktioniert out-of-the-box, Standby und Hibernate funktionieren mit ACPID + pm-utils ebenfalls problemlos.
Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Für Korrekturen, Erfahrungsberichte oder Lösungen schreiben Sie bitte eine E-Mail an: oder schreiben Sie einen Beitrag in unseren Linux-Sammelthread bei Notebookcheck - vielen Dank!

Wenn Sie einfach mal Linux ausprobieren möchten, können Sie es auch auf einen USB-Stick installieren. Wir empfehlen hierzu die folgende Software: Universal USB Installer – Easy as 1 2 3.




Was wird bei der Vorinstallation von Windows alles mitinstalliert?

Wir bei Schenker Technologies legen Wert darauf, eine möglichst saubere und nützliche Windows-Installation mitzuliefern. Aus diesem Grund verzichten wir auf die Installation von Test-Versionen oder anderen unerwünschten Programmen (sog. "Bloat"). Abseits von .NET-Framework, Microsoft Security Essentials und Windows-Updates stellen wir lediglich eine 60-Tage-Testversion von Microsoft Office 2010 zur Verfügung. Diese wird allerdings erst dann wirklich installiert, wenn Sie zum ersten Mal auf die entsprechende Desktop-Verknüpfung klicken. Sollten Sie bereits im Besitz einer Lizenz für Microsoft Office 2010 sein, können Sie die Test-Version mit Ihrem Lizenzschlüssel bequem zu einer Vollversion umwandeln. Sollten Sie an der Verwendung von Microsoft Office 2010 kein Interesse haben, können Sie die Software rückstandsfrei über die Systemsteuerung entfernen.

Die von uns beim Kauf von Windows 7 oder 8 mitgelieferte Windows-DVD enthält die Testversion von Microsoft Office 2010 nicht. Obwohl es sich bei unserer Windows-DVD um ein vollwertiges Installationsmedium handelt, ist die Benutzung nur in Verbindung mit Ihrem Schenker Notebook zulässig.




Was muss ich über Windows 8 wissen?

Aktuell ist folgendes zu beachten: wenn das Betriebssystem im UEFI-Modus auf einer einer mSATA-Mini-SSD installiert ist, dann gibt es nicht die Möglichkeit, das System in den Auslieferungszustand zurückzusetzen (sog. "System Recovery"). In dieser Konfiguration müsste eine komplette Windows-Neuinstallation mit der von uns mitgelieferten Windows-DVD vorgenommen werden. Folgende Modelle sind aufgrund Ihres mSATA-Steckplatzes von dieser Einschränkung betroffen:
  • XMG P502
  • XMG P702
  • XMG P722
  • XIRIOS W502
  • XIRIOS W702
Außerdem gibt es zur Zeit im Zusammenhang mit unserer Windows-Vorinstallation keine Möglichkeit, benutzerdefinierte Partitionsgrößen anzulegen. Sie können aber die Größe der Systempartition (C:\) nachträglich über die Datenträgerverwaltung reduzieren. Weitere Informationen zu Windows 8 werden hier in Kürze ergänzt. Einen ausführlichen und informativen Test zu Windows 8 finden Sie bei Computerbase - Windows 8 im Test.




Was bedeuten die Angaben unter "Auftragsstatus"?

1. Bestellung eingegangen: Dies bezeichnet den Eingang Ihrer Bestellung in unserem System. Die an Sie versendete Eingangsbestätigung stellt noch keine Auftragsannahme dar.

2. Auftragsannahme durch Schenker Technologies: Hiermit wird Ihr Auftrag in einer gesonderten Mail bestätigt und stellt eine verbindliche Annahme des Kaufvertrages gegebenfalls zuzüglich einer Zahlungsaufforderung dar.

3. Auftrag in Fertigung: Da Schenker Technologies spezielle Geräte nach Ihrem Wunsch fertigt, wird jede Bestellung individuell bearbeitet und produziert. Dies dauert im Regelfall ca. 3 Werktage, kann sich aber je nach Produktionsaufkommen und Verfügbarkeit der einzelnen Komponenten auch verlängern.

4. Paket an Logistikpartner übergeben. Auftrag abgeschlossen: In diesem Fall haben Sie bereits eine Versandbestätigung erhalten und erhalten Ihre Lieferung in Kürze. In dieser Bestätigung finden Sie den Nachverfolgungscode Ihrer Sendung und können so das Paket bis zur Ankunft bei Ihnen verfolgen.




Mein Gerät ist außerhalb der Garantiezeit und hat ein technisches Problem - was nun?

Wenn sich Ihr Gerät nicht mehr innerhalb der Garantiezeit befindet oder durch einen externen Einfluss (Flüssigkeitsschaden, mechanische Beschädigung) die Garantie erloschen ist, können Sie das Gerät natürlich zur Erstellung eines Kostenvoranschlages an Schenker Technologies übersenden. Laden Sie sich dazu bitte folgende Einverständniserklärung HIER herunter. Falls Sie dieser zustimmen, fordern Sie bitte via e-Mail eine Vorgangsnummer an. Nach Erhalt dieser Vorgangsnummer legen Sie bitte die unterschriebene Erklärung dem Paket bei und übersenden Sie dieses ausreichend versichert an:

Schenker Technologies GmbH
Zeppelinstr. 3
86343 Königsbrunn




Ich bin schweizer Kunde und möchte bei Schenker bestellen.

In diesem Fall bestellen Sie bitte direkt über unseren Onlineshop und wählen als Zahlungsart „Vorkasse Schweiz (inkl. Bearbeitung Zollpapiere)“. In den 60,- € Versandkosten ist die Bearbeitung der Zollpapiere bereits inkludiert. Sie bekommen nach Bestelleingang eine Auftragsbestätigung mit dem Bruttobetrag. Sie überweisen allerdings nur den Nettobetrag auf unser Konto. (Bruttobetrag / 1,19). Mit der Lieferung Ihres Notebooks erhalten Sie eine Nettorechnung. Die Zollanmeldung und Ausfuhr wird komplett von Schenker übernommen.



Ich möchte als Firmenkunde innerhalb der EU eine Bestellung aufgeben und nur den Netto-Betrag zahlen.

Diese Möglichkeit besteht. Dazu benötigen wir Ihre Gewerbeanmeldung inklusive Ihres kompletten Firmennamens, Ihrer Firmierung und der Adresse. Weiterhin ist Ihre Ust.-ID (VAT-ID) nötig. Diese Daten werden durch uns beim bundesdeutschen Amt für Finanzen geprüft. Weiterhin ist es erforderlich, dass die Liefer- und Rechnungsadresse identisch sind. Bitte starten Sie den Vorgang, indem Sie einfach Ihre Ust.-ID (VAT-Nummer) bei der Bestellung als "Anmerkung" mit angeben und dann direkt auf unsere Eingangsbestätigungs-E-Mail antworten und Ihre Gewerbeanmeldung anhängen. Für die Prüfung Ihrer Ust.-ID benötigen wir die genaue Rechtsform Ihres Unternehmens. Bitte orientieren Sie dabei an den Auswahlmöglichkeiten unter dem folgenden Link. Sie können dieses Formular benutzen, indem Sie unsere Ust.-ID (DE 270518880) in das erste Formularfeld eingeben.

Sie erhalten von uns eine Bestätigung per E-Mail, sobald wir die Netto-Zahlung Ihres Auftrages freigegeben haben. Selbstverständlich wird dann auch die Handelsrechnung nur den Netto-Betrag aufweisen mit Verweis auf § 4 Nr. 1 Buchst. b i. V. m. § 6a UStG für innergemeinschaftliche Lieferungen. Sollten hierzu irgendwelche Unklarheiten oder Fragen bestehen, machen Sie bitte von unserem telefonischen Support Gebrauch.



Ich bin als Soldat im Ausland stationiert und benötige für meine Bestellung eine Erstattung der MwSt.

Für viele Soldaten besteht die Möglichkeit, während ihres Auslands-Aufenthaltes auf die Zahlung der 19% MwSt. zu verzichten. Hierzu benötigen wir von Ihnen bzw. von Ihrem Vorgesetzen eine Bescheinigung über den Status und den Zeitraum Ihres Auslandaufenthaltes. Bitte benutzen Sie dazu das Formular UKF008 oder lassen Sie sich eine vergleichbare Bescheinigung von Ihrem Vorgesetzten ausfüllen. Bitte senden Sie uns das Dokument eingescannt per E-Mail oder per Fax zu.

Sobald wir den Status Ihrer MwSt.-Befreiung überprüft haben, erhalten Sie von uns eine E-Mail mit dem tatsächlichen Netto-Betrag. Zusammen mit der Lieferung erhalten Sie außerdem eine Rechnung, welche ebenfalls nur den Netto-Betrag ausweist.



Wie funktioniert das mit der Finanzierung?

Für Kunden mit deutschem Wohnsitz bieten wir über unseren Partner Commerz Finanz GmbH eine Finanzierung bzw. Ratenzahlung. Der Ablauf gestaltet sich wie folgt:
  • Sie konfigurieren das Notebook ganz normal in unserem Online-Shop.
  • Sie legen das Notebook und etwaiges Zubehör in den Warenkorb und gehen zur Kasse.
  • Im Schritt 1 von 5 erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Zahlungsart auszuwählen (Vorkasse, Nachnahme, PayPal usw.). An dieser Stelle wählen Sie bitte "Versandkosten Finanzierung" aus.
  • Anschließend fahren Sie ganz normal im Bestellprozess fort.
  • Im Anschluss an die Bestellung werden Sie auf eine Seite der Commerz Finanz GmbH weitergeleitet. Dort füllen Sie das Antragsformular Schritt für Schritt aus.
Bitte beachten Sie, dass wir keinen Einblick in den Status Ihres Finanzierungs-Auftrages haben. Erst wenn Ihre Finanzierung genehmigt wurde, erhalten wir von der Commerz Finanz GmbH eine Information. Sobald die Bestätigung Ihrer Finanzierung bei uns eingegangen ist, wird Ihr Auftrag für die Produktion freigegeben. Ab dann dauert es je nach Auftragslage noch 2-5 Werktage, bis Ihr Notebook verschickt wird, sofern zum Zeitpunkt der Finanzierungs-Bestätigung alle Komponenten auf Lager sind.
Falls Sie im Anschluss an Ihre Bestellung nicht auf eine Seite der Commerz Finanz GmbH weitergeleitet wurden, dann liegt eventuell ein technisches Problem vor. Nehmen Sie bitte mit unserer Kundenhotline Kontakt auf!

Sollten Sie eine Frage zu Ihrem laufenden Finanzierungs-Antrag haben, rufen Sie bitte beim Kundenservice der Commerz Finanz GmbH an. Halten Sie dazu bitte Ihre Auftrags- und Ihre Transaktions-Nummer bereit.
Tel: 0180/ 5 23 83 53 (Mo-Fr: 08.30-20.00 Uhr, Sa: 09.00-16.00 Uhr; *0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz; Mobilfunk max. 0,42 €/Min.; siehe auch FAQ zur Warteschleife bei der Commerz Finanz GmbH)