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Werte Kundinnen und Kunden, am 29.09.2016 sind wir nur bis 17 Uhr erreichbar. Am 30.09.2016 sind wir ab 10 Uhr für Sie da. Bitte senden Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Anliegen an info@mysn.de.

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FAQ

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Bestellvorgang Bestellvorgang

Kaufberatung: Notebook-Auswahl Kaufberatung: Notebook-Auswahl

Kaufberatung: Komponenten-Auswahl Kaufberatung: Komponenten-Auswahl

Kaufberatung: Software-Auswahl Kaufberatung: Software-Auswahl

Installation, Einrichtung, Treiber-Updates Installation, Einrichtung, Treiber-Updates

Nutzung, Tipps & Tricks Nutzung, Tipps & Tricks

Technische Probleme Technische Probleme

Wartung und Upgrades Wartung und Upgrades


Wie lange dauert es ab Bestelldatum, bis ein Gerät ankommt? zurueck nach oben
Der Zeitpunkt der Lieferung hängt grundsätzlich von vier Faktoren ab:
  • Verfügbarkeit der Komponenten
  • Zeitpunkt des Zahlungseingangs
  • Fertigungszeit
  • Versandlaufzeit von Leipzig bis zum Ziel
Generell muss man zwischen Zahlungseingang und Versand mit 2-3 Werktagen Fertigungszeit rechnen. Im Normalfall mit Vorkasse-Zahlung bedeutet das also:
  • Komponenten auf Lager, Bestellung wird ausgelöst.
  • Auftragsbestätigung erfolgt zeitnah, Vorkasse-Zahlung wird ausgelöst.
  • Die Überweisung benötigt ca. 1-3 Werktage, bis sie auf unserem Konto auftaucht und verbucht wird.
  • Zahlung ist eingegangen - wir beginnen mit der Produktion.
  • 2-3 Werktage später: das Notebook bzw. der PC wird per DHL oder UPS versendet.
  • Bei Lieferung innerhalb Deutschlands ist das Paket meist bereits am folgenden Werktag beim Kunden. Lieferungen nach Österreich können noch 2-3 Tage länger dauern.
Um den ganzen Vorgang abzukürzen, hat man folgende Möglichkeiten:
  • Zahlungsart PayPal, Sofortüberweisung, Kreditkarte oder Nachnahme: man spart sich die zusätzlichen 1-3 Werktage für die Banklaufzeit. Der Produktionsvorgang selbst wird dabei nicht beschleunigt, es bleibt also bei 2-3 Werktagen Fertigungszeit bis zum Versand.
  • Nachnahme Express (nur innerhalb Deutschlands): dies ist unser Premium-Service! Hierbei wird nicht nur die Zahlung abgekürzt, sondern es wird auch der Produktions-Prozess beschleunigt. Der Auftrag wird mit hoher Priorität eingesteuert und verlässt spätestens am nächsten Werktag unser Haus. Dies gilt selbstverständlich nur dann, wenn alle Komponenten auf Lager sind. Die Lieferung erfolgt dabei per DHL Express, wodurch zusätzlichen Lieferverzögerungen oder -engpässen seitens DHL vorgebeugt wird. Dies bedingt allerdings, dass der Empfänger zum Zeitpunkt der Anlieferung auch tatsächlich persönlich vor Ort ist, da bei DHL Express keine Filial-Einlagerung erfolgt. Stattdessen würde das Paket bei Nichtanwesenheit in einem speziellen Express-Depot eingelagert werden - dies kann u.U. mehrere Kilometer entfernt sein. Ein erneuter Zustelltermin kann dann telefonisch mit den Mitarbeitern von DHL Express vereinbart werden.
Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf - gern auch im mySN Live Chat.

Was bedeuten die Angaben unter "Auftragsstatus"? zurueck nach oben
1. Bestellung eingegangen: Dies bezeichnet den Eingang Ihrer Bestellung in unserem System. Die an Sie versendete Eingangsbestätigung stellt noch keine Auftragsannahme dar.

2. Auftragsannahme durch Schenker Technologies: Hiermit wird Ihr Auftrag in einer gesonderten Mail bestätigt und stellt eine verbindliche Annahme des Kaufvertrages gegebenfalls zuzüglich einer Zahlungsaufforderung dar.

3. Auftrag in Fertigung: Da Schenker Technologies spezielle Geräte nach Ihrem Wunsch fertigt, wird jede Bestellung individuell bearbeitet und produziert. Dies dauert im Regelfall ca. 2-3 Werktage, kann sich aber je nach Produktionsaufkommen und Verfügbarkeit der einzelnen Komponenten auch verlängern. Sollte es zu Verzögerungen kommen, werden Sie unverzüglich per E-Mail informiert.

4. Paket an Logistikpartner übergeben. Auftrag abgeschlossen: In diesem Fall haben Sie bereits eine Versandbestätigung erhalten und erhalten Ihre Lieferung in Kürze. In dieser Bestätigung finden Sie den Nachverfolgungscode Ihrer Sendung und können so das Paket bis zur Ankunft bei Ihnen verfolgen.

Wie funktioniert das mit der Finanzierung? zurueck nach oben
Für Kunden mit deutschem Wohnsitz bieten wir über unseren Partner TARGOBANK AG & Co. KGaA (kurz: Targobank) eine Finanzierung bzw. Ratenzahlung. Der Ablauf gestaltet sich wie folgt:
  • Sie konfigurieren das Notebook ganz normal in unserem Online-Shop.
  • Sie legen das Notebook und etwaiges Zubehör in den Warenkorb und gehen zur Kasse.
  • Im Schritt 1 von 5 erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Zahlungsart auszuwählen (Vorkasse, Nachnahme, PayPal usw.). An dieser Stelle wählen Sie bitte "Targobank Finanzierung" aus.
  • Anschließend fahren Sie ganz normal im Bestellprozess fort.
  • Im Anschluss an die Bestellung werden Sie auf eine Seite der Targobank weitergeleitet. Dort füllen Sie das Antragsformular Schritt für Schritt aus.
Bitte beachten Sie, dass wir keinen Einblick in den Status Ihres Finanzierungs-Auftrages haben. Erst wenn Ihre Finanzierung genehmigt wurde, erhalten wir von der TARGOBANK eine Information. Sobald die Bestätigung Ihrer Finanzierung bei uns eingegangen ist, wird Ihr Auftrag für die Produktion freigegeben. Ab dann dauert es je nach Auftragslage noch 2-5 Werktage, bis Ihr Notebook verschickt wird, sofern zum Zeitpunkt der Finanzierungs-Bestätigung alle Komponenten auf Lager sind.
Falls Sie im Anschluss an Ihre Bestellung nicht auf eine Seite der Targobank weitergeleitet wurden, dann liegt eventuell ein technisches Problem vor. Nehmen Sie bitte mit unserer Kundenhotline Kontakt auf!

Den aktuellen Status Ihrer Finanzierung können Sie hier abrufen. Sollten Sie zusätzlich noch eine Frage zu Ihrem laufenden Finanzierungs-Antrag haben, rufen Sie bitte beim Kundenservice der Targobank an. Halten Sie dazu bitte Ihre Auftrags-Nummer bereit.
Tel: 0211 / 561 565 03 (Mo-Fr 07:30 - 20:00 Uhr, Sa 08:30 - 17:30 Uhr)

Ich habe kleine Änderungswünsche oder möchte eine spezielle Konfiguration haben - was nun? zurueck nach oben
Vorab: Bitte nutzen Sie für allgemeine Anmerkungen während des Bestellprozess das Textfeld "Ihre Anmerkungen" (max. 255 Zeichen). Hier können Sie kurze Hinweise zu speziellen Angeboten, Wünschen oder Lieferkriterien einfügen.

Festplatten-Partitionierung

Falls Sie eine spezielle Aufteilung Ihrer primären Festplatte wünschen, ist dies ohne Aufpreis realisierbar. Die maximale Anzahl an Partitionen ist aber begrenzt - wir empfehlen maximal zwei Partitionen für den System-Datenträger: eine Partition für das Betriebssystem und eine Partition für die persönlichen Daten. Um Ihre Partitions-Wünsche anzugeben, nutzen Sie bitte das Feld "Ihre Anmerkungen" im Verlauf des Bestellprozesses. Alle weiteren Festplatten können von Ihnen bequem über die "Datenträgerverwaltung" in Windows partitioniert werden. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Lieferung ohne vorkonfigurierte Komponente

Falls Sie bereits einen Datenträger zur Verfügung haben, kann Ihnen die entsprechende Komponente aus der Konfiguration exkludiert und der Kaufpreis gesenkt werden.

Displayvarianten

Hinweis: Diese Änderungen können Einfluss auf die gesetzliche Regelung gemäß AGB §3 haben.

Wenn Sie eine im Shop nicht angebotene Displaykonfiguration wünschen, fragen Sie dies bitte via e-Mail an. Einige Optionen bieten wir, bedingt durch den hohen Umbauaufwand und die daraus resultierenden Upgradepreise, nicht im Shop an. Bitte beachten Sie, dass solche Spezial-Lösungen i.A. ein schlechteres Preis-/Leistungsverhältnis aufweisen. Weiterhin verwirken Sie aufgrund dieser individuellen Veränderung Ihr Widerrufsrecht. Die Preise und detailierten Optionen können Sie gern via E-Mail anfragen.

Kann ich mein XMG/SCHENKER-Notebook auch ohne Logo bestellen? zurueck nach oben
Manche Modelle von XMG/SCHENKER sind auf Wunsch eventuell auch ohne Logo lieferbar. Dies eignet sich vor allem für Firmenkunden, die ein eigenes Firmenlogo per Lasergravur auf dem Display-Deckel anbringen möchten. Wenn Sie Ihr ausgewähltes Modell ohne XMG/SCHENKER-Logo bestellen möchten, geben Sie diesen Wunsch bitte im Feld "Anmerkungen" im zweiten Bestellschritt mit an. Falls wir Ihnen diesen Wunsch nicht erfüllen können, informieren wir Sie rechtzeitig per E-Mail. Ob Ihr Modell ohne Logo erhältlich ist, kann bei manchen Modellen auch von der jeweiligen Konfiguration abhängen (z.Bsp. Display und Grafikkarte). Falls Sie hierzu Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte vor Bestellung per E-Mail.

Bitte beachten Sie, dass auch bei einem Logo-freien Gehäuse unser XMG/SCHENKER-Logo trotzdem (je nach Einstellung) beim Hochfahren auf dem Startbildschirm zu sehen sein wird.

Kann man auch Rückläufer oder Ausstellungsgeräte erwerben? zurueck nach oben
Manchmal bieten wir in unserem Online Shop auch Geräte mit leichten Gebrauchsspuren an. Hierbei handelt es sich entweder um Rückläufer oder um Geräte, welche auf Messen oder Events in Benutzung gewesen sind.

Alle diese Geräte wurden von uns nocheinmal begutachtet und technisch geprüft. Gebrauchsspuren umfassen generell geringfügige Kratzer und ähnliche Abnutzungen an Gehäuseteilen. Kratzer auf dem Display sind generell nicht vorgesehen.
Die Schutzfolien auf diesen Geräten wurden oftmals bereits entfernt. Auch die Tastatur könnte eventuell bereits minimale Abnutzungs-Erscheinungen haben.
Alle Geräte werden individuell nach Kundenwunsch assembliert und gereinigt und sind technisch in einwandfreiem Zustand. Auf eine gepresste Treiber-CD muss u.U. verzichtet werden, ansonsten ist das Zubehör (Netzteil, Akku) aber vollständig. Treiber können selbstverständlich auch im Support-Bereich heruntergeladen werden.

Wenn es sich bei den Geräten um ältere Modelle handelt (z.Bsp. 1 Jahr oder älter), dann werden sie in der Rubrik "Hot Deals" angelegt. Falls es sich um topaktuelle Modelle handelt, dann wird die Option "Gehäuse mit leichten Gebrauchsspuren" (sofern vorhanden) direkt im Konfigurator des jeweiligen Modells angeboten.

Ich bin Schweizer und möchte bei Schenker Technologies bestellen zurueck nach oben
In diesem Fall bestellen Sie bitte direkt über unseren Onlineshop und wählen Sie als Zahlungsart "Vorkasse Schweiz (inkl. Bearbeitung Zollpapiere)". In den Versandkosten ist die Bearbeitung der Zollpapiere bereits inkludiert. Sie bekommen nach Bestelleingang eine Auftragsbestätigung mit dem Bruttobetrag. Sie überweisen allerdings nur den Nettobetrag auf unser Konto. (Bruttobetrag / 1,19). Bitte achten Sie darauf bei der Überweisungsmethode diejenige mit der kompletten Gebührenübernahme (für den Überweiser) auszuwählen, da sonst Differenzen bei dem Gesamtbetrag entstehen können. Mit der Lieferung Ihres Notebooks erhalten Sie eine Nettorechnung. Die Zollanmeldung und Ausfuhr wird komplett von Schenker übernommen.


Ich möchte als Firmenkunde innerhalb der EU eine Bestellung aufgeben zurueck nach oben
Diese Möglichkeit besteht. Dazu benötigen wir Ihre Gewerbeanmeldung inklusive Ihres kompletten Firmennamens, Ihrer Firmierung und der Adresse. Weiterhin ist Ihre Ust.-ID (VAT-ID) nötig. Diese Daten werden durch uns beim bundesdeutschen Amt für Finanzen geprüft. Weiterhin ist es erforderlich, dass die Liefer- und Rechnungsadresse identisch oder dass die Lieferadresse nachweislich einer Filiale oder Außenstelle der Rechnungsadresse entspricht. Bitte starten Sie den Vorgang, indem Sie einfach Ihre Ust.-ID (VAT-Nummer) bei der Bestellung als "Anmerkung" mit angeben und dann direkt auf unsere Eingangsbestätigungs-E-Mail antworten und Ihre Gewerbeanmeldung anhängen. Für die Prüfung Ihrer Ust.-ID benötigen wir die genaue Rechtsform Ihres Unternehmens. Bitte orientieren Sie dabei an den Auswahlmöglichkeiten unter dem folgenden Link. Sie können dieses Formular benutzen, indem Sie unsere Ust.-ID (DE 270518880) in das erste Formularfeld eingeben.

Sie erhalten von uns eine Bestätigung per E-Mail, sobald wir die Netto-Zahlung Ihres Auftrages freigegeben haben. Selbstverständlich wird dann auch die Handelsrechnung nur den Netto-Betrag aufweisen mit Verweis auf § 4 Nr. 1 Buchst. b i. V. m. § 6a UStG für innergemeinschaftliche Lieferungen. Sollten hierzu irgendwelche Unklarheiten oder Fragen bestehen, machen Sie bitte von unserem telefonischen Support Gebrauch.

Ich möchte mein Notebook direkt nach dem Kauf aus der EU ausführen und die MwSt. zurückerhalten zurueck nach oben
Oft werden wir gefragt, wie man bei einer Ausreise aus der EU für die bei uns gekaufen Artikel seine Mehrwertsteuer zurückerhalten kann.

Gleich vorweg: eine direkte Rückerstattung der MwSt. durch uns ist nicht möglich. Die Rückerstattung ist nur möglich über Global Blue Refund Cheque.

Beantragen Sie den hierfür benötigten Global Blue Refund Cheque direkt bei Ihrer Bestellung auf mySN.de - benutzen Sie hierzu das Feld "Anmerkungen" im zweiten Bestell-Schritt.

Der Refund Cheque wird von unseren Mitarbeitern vorausgefüllt und muss bei Ausreise zusammen mit der Ware beim Zoll (engl.: Customs) vorgezeigt und gestempelt werden. Anschließend können Sie sich den gestempelten Refund Cheque in einer Annahmestellen von Global Blue weltweit auszahlen lassen. Diese Annahmestellen finden Sie u.a. in jedem größeren Flughafen. Eine Übersicht über alle Annahmestellen weltweit finden Sie hier.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise:
  • Die Rechnungsadresse bei Bestellung im mySN-Shop muss bereits die Auslands-Adresse sein, zu welcher Sie das Notebook ausführen möchten. Damit die Rückerstattung reibungslos verläuft, sollten Sie möglichst über ein zusätzliches Dokument verfügen, auf welcher diese Adresse verzeichnet ist.
  • Eine Rückerstattung ist nur möglich, wenn der Artikel unbenutzt in der Original-Verpackung vorliegt. Der Zoll behält sich vor, bereits benutzte Artikel nicht abzustempeln. Ohne Zollstempel ist eine Rückerstattung durch Global Blue nicht möglich.
  • Die MwSt.-Rückerstattung erfolgt grundsätzlich nicht in voller Höhe. Stattdessen wird ein Teil der MwSt. als Bearbeitungsgebühr von Global Blue einbehalten. Der genaue Prozentsatz hängt dabei vom Gesamtwert des Artikels ab. Wie hoch die tatsächliche Rückerstattung vorraussichtlich ausfallen wird, können Sie hier ausrechnen lassen.

Weitere Hinweise zu Global Blue Refund Cheques finden Sie in den FAQ von Global Blue.

Ich bin als Soldat im Ausland stationiert und benötige für meine Bestellung eine Erstattung der MwSt. zurueck nach oben
Für viele Soldaten besteht die Möglichkeit, während ihres Auslands-Aufenthaltes auf die Zahlung der 19% MwSt. zu verzichten. Hierzu benötigen wir von Ihrem Vorgesetzen eine amtliche Bescheinigung über den Status und den Zeitraum Ihres Auslandaufenthaltes. Bitte senden Sie uns das Dokument eingescannt per E-Mail oder per Fax zu.

Sobald wir den Status Ihrer MwSt.-Befreiung überprüft haben, erhalten Sie von uns eine E-Mail mit dem tatsächlichen Netto-Betrag. Zusammen mit der Lieferung erhalten Sie außerdem eine Rechnung, welche ebenfalls nur den Netto-Betrag ausweist.

Bitte beachten Sie dabei folgendes:

MwSt.-freie Lieferungen gelten für Soldaten der Bundeswehr, die zu einem Einsatz im Drittlandsgebiet mit Änderung des Wohnorts versetzt werden. Zum Zeitpunkt der Lieferung muss der neue Wohnort im Drittlandsgebiet bereits begründet sein.
Für Soldaten, die zu einem Einsatz versetzt werden, also ohne Änderung des Wohnortes, gelten Lieferungen mit MwSt.

Was ist besser? Eine GTX 980 (ohne „M“) oder zwei GTX 980M im SLI-Verbund? zurueck nach oben
Mit der GeForce GTX 980 (ohne „M“) hat NVIDIA erstmals eine Desktop-Grafikkarte für Notebooks auf den Markt gebracht. Während bisherige Notebook-Grafikkarten im Spitzensegment mit einer Leistungsaufnahme von ca. 100-122W spezifiziert gewesen sind, kann die GTX 980 bis zu 200W an Leistung aufnehmen.

Hier die Vergleichswerte am Beispiel des Firestrike-Benchmark (Standard / Graphics / 1920x1080):
  • GTX 980M im XMG U706: ca. 9.881 Punkte
  • GTX 980 (200W) im XMG U726: ca. 13.047 Punkte
  • 2x GTX 980M im XMG U726: ca. 18.400 Punkte
Wie man sieht, kann sich der SLI-Verbund aus zwei Mobil-Grafikkarten in den Benchmarkwerten noch einmal deutlich vom neuen Desktop-Spitzenmodell abheben. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass ein SLI-Verbund gewisse Besonderheiten mitbringen kann:
  • Die FPS bzw. die Renderzeiten pro Frame unterliegen bei SLI-Systemen im Vergleich mit Single-GPU-Systemen einer größeren Schwankung, welche als Microruckler in Erscheinung treten können. NVIDIA hat dieses Problem inzwischen weitgehend im Griff – laut einer aktuellen Analyse von Toms Hardware taucht es inzwischen hauptsächlich nur noch in 4K-Auflösungen auf.
  • SLI funktioniert nur mit Spielen, für welche von NVIDIA ein SLI-Profil bereitgestellt wird – das kann vor allem dann problematisch sein, wenn es sich noch um ein sehr neues Spiel handelt oder wenn es sich um einen eher unbekannten Independent-Titel handelt.
  • SLI kann je nach Spiel trotz bereitgestelltem SLI-Profil spezifische Grafikfehler hervorrufen, welche entweder durch den Spiel-Entwickler oder durch eine Korrektur des SLI-Profils seitens NVIDIA behoben werden müssen.
Im Allgemeinen ist der SLI-Support von NVIDIA recht zuverlässig. Vor allem bei Blockbuster-Titeln stehen passende SLI-Profile oft schon am Tag des Release zur Verfügung. Der Download neuer SLI-Profile erfolgt über das Programm „GeForce Experience“ weitgehend automatisch. Wenn man also die o.g. Umstände in Kauf nimmt, ist ein SLI-System durchaus Gaming-tauglich – sowohl für Gelegenheitsspieler als auch für High-End-Enthusiasten.

Was ist unterm Strich besser? Eine einzelne GTX 980 oder zwei GTX 980M im SLI-Verbund? Wir haben zu diesem Thema eine Umfrage gestartet und hoffen zahlreiche Teilnahme. Die Umfrage ist anonym und besteht nur aus zwei Fragen inkl. Referenz-Preisen. Wir möchten mit dieser Umfrage herausfinden, wo die Präferenzen in der Community liegen.

Hier der Link zur Umfrage

Der USB-3.0-Bug in Intel Haswell - was muss ich darüber wissen? zurueck nach oben
Im Frühjahr 2013 wurde bekannt, dass im neuen Lynx-Point-Chipsatz von Intel ein kleiner Fehler steckt. Als dieser Fehler entdeckt wurde, lief die Massen-Produktion der neuen Chipsätze und Prozessoren bereits auf Hochtouren. Der Bug bestand darin, dass bestimmte USB-3.0-Geräte (z.Bsp. ein USB-Stick oder eine externe Festplatte mit USB-3.0-Verbindung) beim Aufwachen aus dem Standby (ACPI S3) vom Chipsatz neu erkannt werden müssen. Ist zu diesem Zeitpunkt eine Datei auf dem USB-Stick oder der USB-Festplatte geöffnet gewesen, musste diese u.U. neu geladen oder neu geöffnet werden. Es hing dabei nicht davon ab, an welchen physikalischen Port ein Gerät steckte. Was zählte, ist die USB-3.0-Verbindung. Computer-Mäuse, Tastaturen und andere typische USB-Geräte waren demnach nicht betroffen, selbst wenn sie in einem USB-3.0-Port steckten.

Es handelte sich um einen nicht-kritischen Bug, der von Intel ausdrücklich nicht als Defekt bezeichnet wird. Der Bug war seitens Intel von einem Anspruch auf Garantie- und Gewährleistung ausgeschlossen. Es konnte und kann also keinen kostenfreien Umtausch seitens Intel geben. Es waren ausschließlich USB-3.0-Geräte mit bestimmten Controller-Chips betroffen. Laut internen Tests von Intel war der Bug nicht dazu in der Lage, einen Datenverlust zu produzieren ("no chance of data loss or corruption" - Quelle). Der Fehler wurde deshalb von Intel als "nuisance" bezeichnet - als Ärgernis.

Alle Haswell-Mainboards und Notebooks zum Launch-Datum (Juni 2013) waren von diesem Ärgernis betroffen. Der Bug wurde jedoch inzwischen in einer neuen Chipsatz-Revision (C2-Stepping) behoben, welche ab August 2013 erhältlich gewesen ist. Etwa seit Oktober 2013 werden sämtliche SCHENKER- und XMG-Modelle mit der korrigierten Chipsatz-Revision ausgeliefert.

Weitere Links zum Thema:
Heise.de: Intel bestätigt USB-Bug und Verzögerungen bei Serie-8-Chipsätzen
Umfrage bei PCGamesHardware: Würde euch der USB-3.0-Bug von einem Kauf abhalten?
Haswell's USB 3.0 Bug is Real ("According to this non-exhaustive compatibility test, 14 out of 22 drives didn't get along with Haswell. [...] all things considered this bug is no reason to not get a new system.")

Welche Schenker Notebooks unterstützen 4K-Auflösung? zurueck nach oben
Das Kürzel "4K" bezeichnet eine Bildschirmauflösung von 3840x2160 Pixel - inzwischen hat sich dafür auch der Begriff "Ultra-HD" (kurz: UHD) durchgesetzt, welcher auch in unseren Datenblättern und im Shop-Konfigurator verwendet wird.

Zunächst muss unterschieden werden zwischen "4K Extern" (also 4K-Auflösung auf einem externen Monitor) und "4K Intern" (also 4K-Auflösung direkt auf dem Bildschirm des Laptops):

4K Extern

Die 4K-Auflösung benötigt an den Bildschirm-Anschlüssen sehr viel Bandbreite. Bis vor kurzem wurde diese Auflösung deshalb nur über den modernen "DisplayPort"-Anschluss ab Version 1.2 unterstützt - dieser Anschluss findet auch seine größte Verbreitung in hochauflösenden PC-Bildschirmen und wird von den folgenden Modellen und deren Nachfolgern unterstützt:
  • XMG A505
  • XMG A705
  • XMG C505
  • XMG P406
  • XMG P505
  • XMG P705
  • XMG P724
  • XMG U505
  • XMG U705
  • XMG U716
  • XMG U726
  • SCHENKER S413
  • SCHENKER F526
  • SCHENKER H505
  • SCHENKER H705
  • SCHENKER W505
  • SCHENKER W705
  • SCHENKER W724
Diese Modelle verfügen über DisplayPort 1.2 und unterstützen somit 3480x2160@60Hz bei einer Farbtiefe von 30bpp. Die DisplayPort-Bandbreite liegt insgesamt bei 5,4 Gb/s.

Eine weitere Neuheit ist die Schnittstelle HDMI 2.0, welche inzwischen bei vielen 4K-fähigen Fernseh-Geräten zum Einsatz kommt. Diese Schnittstelle wird von den folgenden Modellen und deren Nachfolgern unterstützt:
  • XMG P506
  • XMG P706
  • XMG U505
  • XMG U705
  • XMG U716
  • XMG U726
  • SCHENKER W505
  • SCHENKER W705
Allerdings eignet sich nicht jeder 4K-TV gleichzeitig auch als Computer-Monitor. Welche Besonderheiten Sie beachten müssen, erfahren Sie in dem c't-Artikel "Platz da! 4K-TV als Monitor".

4K Intern

Einige Modelle werden bei uns auch optional mit integriertem 4K-Display (vergleichbar mit Apple Retina-Display) angeboten:
  • XMG U716
  • XMG U726
  • SCHENKER H506
  • SCHENKER W506
Diese Displays eignen sich vor allem für Foto- und Video-Bearbeitung. Unsere 4K-Panels basieren auf dem klassischen RGB-Stripe-Muster und sind damit deutlich hochwertiger als Panels auf Basis von „PenTile Matrix“, wie sie teilweise von anderen Herstellern verwendet werden. Unser 4K-Panels erreicht die volle Ultra-HD-Auflösung ohne Tricks – dies wird kombiniert mit einer hohen Blickwinkelunabhängigkeit und einem Farbraum von bis zu 100% sRGB.

Skalierung

Windows 10 ist in der Lage, Programme, Fenster, Schriften und Symbole zu skalieren und an die hohe Pixel-Dichte anzupassen. Der Anwender kann somit frei wählen, wie groß die Elemente auf dem Bildschirm dargestellt werden sollen. Möchte der Anwender möglichst viele Informationen auf dem Bildschirm sehen, so stellt er die Skalierung auf einen Wert zwischen 100% und 125%. Möchte der Anwender jedoch große Schriften dann kann er die Skalierung auf bis zu 200% erhöhen. Die Darstellung von Inhalten wie Fotos und Videos ist davon völlig unabhängig: unsere 3K- und 4K-Panels zeigen Fotos und Videos immer in der absolut höchsten Auflösung und bietet damit bietet damit atemberaubend detaillreiche Bilder.

4K und Gaming

In Video-Spielen hat man ebenfalls die freie Wahl: wenn das Spiel es zulässt, kann man die native Auflösung von 3840*2160 Pixeln nutzen um eine nie dagewesene Schärfe zu erreichen. Treppchenbildung und flimmernde Texturen gehören somit der Vergangenheit an. Je nach Spiel und Performance kann man die Auflösung aber auch problemlos auf Full-HD (1920*1080) einstellen, denn: 2160 durch 2 = 1080 – ohne Punkt und Komma, es muss also nicht interpoliert werden, das Bild bleibt scharf.

Ich möchte einen 144Hz-Monitor an mein Notebook anschließen - was muss ich beachten? zurueck nach oben
Während 120Hz-Displays früher vor allem für stereoskopische Inhalte verwendet wurden (sog. 3D-TV), hat sich im Gaming-Bereich inzwischen 144Hz als Standard durchgesetzt. Die hohen Bildwiederholraten und kurzen Reaktionszeiten von 144Hz-Displays sorgen in Verbindung mit NVIDIA G-SYNC für ein ausgesprochen flüssiges Spielerlebnis, niedrigen Input Lag und damit für ein besseres Gameplay - vor allem für Enthusiasten und Profi-Spieler.

144Hz-Displays setzen in der Regel einen Anschluss über DisplayPort 1.2 oder HDMI 2.0 voraus. Welche Notebook-Modelle mit diesen Anschlüssen ausgestattet sind, erfahren Sie in unserem FAQ-Beitrag zu 4K-Displays.

Außerdem gibt es auch ältere 120Hz-Displays, welche nur über einen Dual-Link-DVI-Anschluss betrieben werden können. Für solche Displays können Sie die folgenden Adapter verwenden: Diese Adapter werden auch bei uns im Shop angeboten (unter Zubehör -> Audio/Video) und sind für alle 120Hz-Enthusiasten wärmstens zu empfehlen.

Ich möchte mehr als zwei Bildschirme verwenden - was muss ich beachten? zurueck nach oben
Wieviele Monitore man an einen Laptop anschließen kann, hängt von der Anbindung und Auflösung der Displays ab. Notebooks mit den Stromspar-Techniken NVIDIA Optimus und AMD Enduro sind in der Regel stärker limitiert - aber auch dort können einzelne Display-Ausgänge auch direkt mit der dedizierten Grafikkarte verbunden sein. Wieviele Displays Ihr Notebook nativ ansteuern kann, erfahren Sie im Datenblatt bzw. Benutzerhandbuch des jeweiligen Notebooks.

Sollten Sie hierbei in der Praxis auf Limitierungen stoßen, dann können die folgenden Produkte weiterhelfen:
  • Matrox TripleHead2Go DP Edition - nicht zu verwechseln mit der DVI-Variante der TripeHead2Go. (siehe Review im Forum von Notebookcheck)
  • Club-3D Multi Stream Transport (MST) Hub (siehe Ankündigung auf Tom's Hardware)
  • Port-Replikatoren (USB-Dockingstations) mit DisplayLink-Chipsatz (siehe FAQ)
  • Intel Wireless Display (siehe FAQ)
Welche dieser Lösungen für Sie optimal ist, hängt im Wesentlichen vom Anwendungszweck und der bereits vorhandenen Ausstattung ab. Bitte lesen Sie insbesondere zu den Port-Replikatoren und zu Intel Wireless Display die jeweiligen FAQ-Beiträge, um sich über eventuelle Einschränkungen zu informieren.

Gibt es Dockingstations für die XMG- und SCHENKER-Modelle? zurueck nach oben
Einen Business-Laptop mit vollwertiger Docking-Station finden Sie in unserem SCHENKER F516. Bei diesem Modell werden alle I/O-Ports über PCI-Express nach außen geführt. Die Docking-Station hat ein eigenes Netzteil und kann darüber auch den Akku des Laptops aufladen.

Neben den klassischen, proprietären Docking-Stations gibt es auch sog. Port-Replikatoren. Während die Nutzung solcher Port-Replilatoren zu Zeiten von USB 2.0 noch recht eingeschränkt gewesen ist, erfreuen sich diese Geräte heuzutage dank USB 3.0 und nachfolgenden Schnittstellen einer zunehmenden Beliebtheit.

Docking-Station / Port-Replikator mit USB 3.0

Sehr verbreitet sind Port-Replikatoren mit USB 3.0. Diese bieten genügend Bandbreite, um (je nach Modell) u.a. folgende Anschlüsse bereitzustellen:
  • Gigabit-LAN
  • USB 2.0 und USB 3.0
  • Stereo-Sound (Ein- und Ausgang)
  • DVI-I (kompatibel mit VGA) und HDMI
Mit diesen Dockingstations bzw. Port Replikatoren ist es also möglich, die komplette Schreibtisch-Peripherie per Plug&Play anzuschließen. In diesen Dockingstations sind dedizierte Controller für die entsprechenden Schnittstellen verbaut. Die Monitor-Anschlüsse werden über den speziellen DisplayLink-Controller angesteuert und ermöglichen den Betrieb von zwei externen Monitoren mit einer Auflösung von jeweils bis zu 2048x1152, zusätzlich zum internen Monitor des Notebooks.

Wichtige Hinweise:
  • Für den korrekten Betrieb der Dockingstation müssen die aktuellen Treiber des Herstellers installiert sein.
  • Es gibt viele Modelle auf dem Markt, aber nicht alle sind gleichermaßen zuverlässig. Bei manchen Modellen kann es unter bestimmten Bedingungen zu Problemen mit der Stabilität kommen. Wir empfehlen zur Zeit die folgenden Modelle:
    • j5 create USB 3.0 UltraStation JUD500
    • i-tec Docking Station Advance
    • i-tec Docking Station Advance Mini
    • Toshiba Dynadock U3.0 Universal
    • TARGUS USB 3.0 Dual Video (ACP70EUZ)
  • Der DisplayLink-Controller (DL-3900) hat zur Zeit noch Probleme mit der Darstellung von 3D-Anwendungen im Vollbild. Dies bedeutet, dass man auf den Monitoren, die an die Dockingstation angeschlossen sind, keine 3D-Spiele spielen sollte. Dies ändert sich eventuell noch mit zukünftigen Treiber-Updates. Bis dahin kann man für Vollbild-Anwendungen weiterhin den Bildschirm im Notebook oder einen direkt an das Notebook angeschlossenen Monitor benutzen.
Interessante Testberichte zu universellen Dockingstations mit USB 3.0 finden Sie hinter den folgenden Links:

Eins für alles - USB-Dockingstationen gegen den Kabelsalat in c't 12/2012
Toshiba Dynadock U3.0 Universal USB 3.0 Docking Station Review auf TweakTown.com
USB Docking Station im Test: Fujitsu USB 3.0 Port Replicator PR08 auf Notebookcheck.com

Docking-Station / Port-Replikator mit USB 3.1 Gen2 Type-C

USB 3.1 Gen2 Type-C verdoppelt die USB-Bandbreite von 5 Gbit/s auf 10 Gbit/s. Docking-Stations mit diesem Anschluss unterscheiden sich nicht grundsätzlich von den USB 3.0-Varianten. Nach wie vor wird jeder Anschluss (LAN, Sound, Display etc.) von einem eigenen Controller verwaltet und ins USB-Protokoll übersetzt. Die verdoppelte Bandbreite führt hauptsächlich dazu, dass höhere Display-Auflösungen unterstützt werden oder dass die Gigabit-LAN-Schnittstelle bei gleichzeitiger Display-Nutzung besser ausgereizt werden kann.

Das Angebot solcher Geräte ist derzeit (Februar 2016) leider noch sehr überschaubar, da auch die Verbreitung von Notebooks mit USB 3.1 Gen2 Type-C noch recht eingeschränkt ist.

Docking-Station / Port-Replikator mit Thunderbolt 3 über Type-C

Thunderbolt 3 bietet 40 Gbit/s über eine native PCI-Express-Schnittstelle, so dass die Übersetzung ins USB-Protokoll entfällt. Außerdem kann Thunderbolt 3 über Type-C gleichzeitig ein natives DisplayPort-Signal ausgeben. Entsprechende Port-Replikatoren werden also in Punkto Bandbreite und Kompatibilität einige Vorteile gegenüber ihren USB-Vorgängern haben. Aber auch für diese Geräte-Klasse gilt, dass das Notebook nach wie vor eine eigene Stromversorgung benötigt. Außerdem ist Thunderbolt 3 im Notebook aufgrund aufwändiger Zertifizierung recht teuer und daher aktuell (Februar 2016) nur in High-End-Notebooks wie der SCHENKER WORK-Serie anzutreffen. Eine breitere Verfügbarkeit von Thunderbolt 3 über Type-C wird erst mit Intel Kaby Lake erwartet.

Welchen Vorteil bietet mir eine Quadro-Grafikkarte? zurueck nach oben
Quadro-Grafikkarten sind direkt auf die Bedürfnisse von CAD-Programmen spezialisiert. Durch hochgradig optimierte Treiber, spezielle Rendering-Pipelines und hochperformanten Grafik-Speicher erzielen Quadro-Grafikkarten sensationelle Ergebnisse in 3D-Anwendungen, in denen es auf Zuverlässigkeit und einen sehr, sehr hohen Detailgrad ankommt. Anwendungsbereiche sind hierbei u.a. CAD (Computer-aided design), Simulation, Visualisierung und Animation.

Wird eine Quadro-Grafikkarte primär für derartige Profi-Anwendungen benutzt und nicht für den Einsatz im 3D-Gaming, erreicht sie oftmals ein deutlich besseres Preis-/Leistungs-Verhältnis als eine vergleichbare GeForce-Grafikkarte. Allerdings kann es hierbei auch Ausnahmen geben.

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Quadro M5000M 96,7 81,7 7,1 71,3 32,2 44,1 87,4 103 4195,00 €

* SCHENKER W506 mit i7-6700, 16GB RAM, 500GB SSD (Stand Februar 2016)

Diese Test-Ergebnisse wurden mit der Benchmark-Suite SPECviewperf 12 ermittelt. SPECviewperf 12 arbeitet dabei direkt mit dem Programm-Code und Projekt-Dateien großer und anerkannter Softwarehäuser aus dem Bereich CAD und Visualisierung. Für alle Benchmark-Ergebnisse gilt: je höher, desto besser.

Wenn man die Ergebnisse vergleicht, stellt man fest: in vielen CAD-Anwendungen sind Quadro-Karten absolut unschlagbar. Selbst eine günstige Einstiegs-Karten wie die NVIDIA Quadro M1000M kann das High-End Gaming-Flaggschiff GTX 980M teilweise deutlich überflügeln. Dies macht sich auch im Arbeitsalltag bemerkbar: die Anwendungen laufen flüssiger anstatt zu ruckeln - das Arbeiten ist angenehmer.

Andererseits gibt es auch Programme bzw. Benchmarks (in der Tabelle kursiv dargestellt), welche von den Besonderheiten einer Quadro-Karte unter Umständen nicht profitieren. Dies kann auch mit den verwendeten Renderpfaden zusammenhängen (OpenGL vs. Direct3D). Ob eine bestimmte Software für den Einsatz auf Quadro-Karten ausgelegt ist, erfahren sie oftmals auf den Hilfe-Seiten des Herstellers. Im Zweifel nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Hersteller Ihrer Anwendungssoftware auf.

Crucial, Ballistix, Kingston, HyperX, 1600Mhz, 1866Mhz, 2133Mhz - für welchen Arbeitsspeicher soll ich mich entscheiden? zurueck nach oben
Unsere Partner im Speicher-Bereich sind Crucial und Kingston HyperX. Crucial als Hausmarke von Micron ist einer der größten Speicher-Produzenten weltweit und produziert sowohl die Speicher-Chips als auch die Platinen im eigenen Haus. Besonders hoch getakteter RAM von Crucial wird unter der Marke BALLISTIX vertrieben. Kingston HyperX hat sich in den letzten Jahren ebenfalls als High-End-Anbieter im Gaming-Bereich etabliert und bietet besonders schnellen RAM an, ohne dass die Qualität darunter leidet.

Für die meisten Anwendungsbereiche (Web, Office, Multimedia und Gaming) reicht der von uns standardmäßig offerierte Arbeitsspeicher (1600Mhz bei DDR3, 2133Mhz bei DDR4) völlig aus. Speicher mit höherer Taktung kann in synthethischen Speicher-Benchmarks zwar kleinere Performancesteigerungen erreichen. Allerdings lassen diese Unterschiede sich nur sehr selten auf reale Anwendungen übertragen - meistens ist die CPU oder die GPU der Flaschenhals.

Ausnahmen sind u.a.:
  • Kompressions-Algorithmen (wie etwa WinRAR oder x264) - dort kann der Speicher-Durchsatz durchaus einen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Einige Beispiele finden Sie hier.
  • Aktive Verwendung der CPU-internen Grafikeinheit - während dedizierte Grafikkarten (wie NVIDIA GeForce) über eigenen Grafikspeicher verfügen, muss die CPU-Grafik auf den Hauptspeicher zurückgreifen. Hierbei kann eine erhöhte Speicher-Taktung in Verbindung mit Dual Channel spürbare Performance-Verbesserung in 3D-Anwendungen erzielen.
Für welchen Arbeitsspeicher Sie sich entscheiden, hängt also hauptsächlich von Ihrem Budget, ihren Anwendungs-Schwerpunkten und der persönlichen Präferenz ab. Falls die o.g. Ausnahmen für Sie keine Rolle spielen, dann würden wir bei begrenztem Budget statt besonders hoch getaktetem RAM eher eine größere SSD oder ein anderes Komponenten-Upgrade empfehlen.

Worin besteht der Unterschied zwischen den WLAN-Modulen? zurueck nach oben
Die Eigenschaften der Module im Überblick:

Intel Centrino Wireless-N 135
- SingleBand 2,4 GHz
- 150 MBit
- 1 Antenne - davon 1 senden / 1 empfangen
- BGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Intel Centrino Wireless-N 2230
- SingleBand 2,4 GHz
- 300 MBit
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- BGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Intel Centrino Advanced-N 6235
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 300 MBit
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- ABGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Intel Centrino Ultimate-N 6300
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 450 MBit
- 3 Antennen - davon 3 senden / 3 empfangen
- AGN Standards
- kein integriertes Bluetooth

Intel Dual Band Wireless-AC 3160
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- unterstützt den neuen AC-Standard
- 1 Antenne - davon 1 senden / 1 empfangen
- AC / ABGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Intel Dual Band Wireless-AC 7260
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- unterstützt den neuen AC-Standard
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- AC / ABGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Qualcomm Atheros Killer Wireless-N 1202
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 300 MBit
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- ABGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Qualcomm Atheros Killer Wireless-N 1103
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- 450 MBit
- 3 Antennen - davon 3 senden / 3 empfangen
- ABGN Standards
- kein integriertes Bluetooth

Qualcomm Atheros Killer Wireless-AC 1525
- DualBand 2,4 / 5 GHz
- unterstützt den neuen AC-Standard
- 2 Antennen - davon 2 senden / 2 empfangen
- ABGN Standards
- integriertes Bluetooth 4.0

Für alle Killer-Module gilt:
- intelligente Software zur Priorisierung Ping-sensitiver Anwendungen (z.B. Online-Games)
- Controlpanel zur Überwachung und Steuerung der Bandbreite in Abhängigkeit von der jeweiligen Anwendung
- PC-Monitor zur Überwachung des aktuellen Zustandes und der Performance
- das gesamte Softwarepaket finden Sie in unserem Downloadbereich

Hinweis:

Die hier angegebenen Übertragungsraten entsprechen den maximalen Durchsatzraten bei optimalen Bedingungen. Dies bedeutet, dass keine allzu große Entfernung zum Router bestehen sollte und außerdem der Router in der entsprechenden Geschwindigkeit senden kann.

Ich möchte einen Monitor drahtlos über Intel Wireless Display (WiDi) bzw. Miracast anschließen - was muss ich beachten? zurueck nach oben
Mit "Wireless Display" bietet Intel die Möglichkeit, Displays bis zu einer Auflösung von 1920*1080 drahtlos an Ihr Notebook anzuschließen. Inzwischen wurde die Technik herstellerunabhängig unter dem Namen "Miracast" standardisiert - andererseits hält Intel am Begriff "WiDi" fest. Auch der recht verbreitete "Microsoft Wireless Display Adapter" entspricht dem Miracast-Standard. Im folgenden Text wird Miracast als Synonym für WiDi verwendet.

Damit Miracast funktioniert, müssen die folgenden Voraussetzungen gegeben sein:
  • Sie besitzen einen Monitor oder ein TV-Gerät, welches Intel WiDi bzw. Miracast unterstützt, oder Sie besitzen einen Miracast-Adapter, welcher sich mit der HDMI-Schnittstelle Ihres Monitors oder TV-Gerätes verbindet. Achten Sie beim Kauf auf dieses Symbol.
  • Ihr Notebook unterstützt den Gebrauch der Intel-Grafikeinheit oder es ist eine NVIDIA-Karte aus der Maxwell-Generation (oder neuer) verbaut.
  • In Ihrem Notebook ist ein WLAN-Adapter von Intel verbaut. Die WLAN-Adapter von Qualcomm/Killer unterstützen Miracast bisher nicht.
  • Der aktuelle Intel-Grafiktreiber ist installiert. (Download)
  • Der aktuelle WLAN- und Bluetooth-Treiber von Intel ist inkl. "Intel® PROSet/Wireless Software" installiert. Sie benötigen also nicht nur den reinen WLAN-Treiber, sondern auch die zusätzliche PROSet-Software von Intel. (Download)
  • Der aktuelle WiDi-Treiber ist installiert. (Download)
Die letzten beiden Punkte gelten nur für Windows 7. Unter Windows 8.1 und Windows 10 wird WiDi bereits out-of-the-box unterstützt.

Hinweise:
  • Die drahtlose Übertragung erzeugt eine gewisse Latenz. Es gibt also eine Verzögerung zwischen der Aktion (z.Bsp. Bewegung des Mauszeigers) und der Reaktion auf dem per WiDi angeschlossenen Bildschirm. WiDi ist deshalb ausdrücklich nicht geeignet für Echtzeit-Anwendungen wie z.Bsp. Computer-Spiele. Beim Betrachten von Multimedia-Inhalten (z.Bsp. DVD-Filme) über WiDi sollten Sie darauf achten, auch das Audio-Signal über den per WiDi angeschlossenen Monitor auszugeben, damit Ton und Bild synchron zueinander bleiben. Anderenfalls müssen Sie mit Latenzen zwischen Video- und Audio-Signal rechnen.
  • Manche ältere WiDi-Geräte und -Adapter sind noch nicht mit Windows 10 kompatibel. Die Fehlermeldung kann dann lauten: "Es konnte keine Verbindung mit dem Remote-Display hergestellt werden". Bitte erkundigen Sie sich bei dem Hersteller Ihres WiDi-Gerätes oder -Adapters nach einem entsprechenden Firmware-Update.
  • Trotz der Standardisierung von Miracast lassen sich zukünftige Inkompatibilitäten zwischen Geräten verschiedener Hersteller nicht kategorisch ausschließen - zumal "WiDi" von Intel auch in Zukunft noch weiterentwickelt wird.
  • Mit Apple AirPlay und Google ChromeCast gibt es noch zwei weitere Formate für drahtlose Bildschirmübertragung. Diese Formate sind mit Miracast nicht kompatibel. Einen Überblick über die verschiedenen Formate bietet dieser Artikel.

Ich möchte Intel VT-x nutzen - was muss ich tun? zurueck nach oben
Intel VT-x ermöglicht die hardwarebeschleunigte Emulation von 64-bit fähigen Prozessoren. Dieses Feature benötigen Sie beim Betrieb von virtuellen Maschinen, wenn sowohl Host- als auch Gast-System in 64-bit laufen sollen.

Damit VT-x funktioniert, muss es von allen beteiligten Komponenten unterstützt werden:
  1. BIOS bzw. UEFI
  2. Prozessor
  3. Betriebssystem
  4. Virtuelle Maschine (meistens VMWare, VirtualBox oder Microsoft Virtual PC)
In den von uns mitgelieferten BIOS- bzw. UEFI-Chips wird VT-x bereits standardmäßig unterstützt. Eine einzelne Aktivierung von VT-x im BIOS-Setup ist somit nicht nötig.

Es folgt eine Liste mit möglichen Problemquellen:
  • Falsche Einstellungen der virtuellen Maschine: in VirtualBox etwa muss die Option "IO-APIC" aktiviert sein. Außerdem muss für das Gast-Betriebssystem auch die entsprechende Kategorie ausgewählt werden. So gibt es z.Bsp. für Ubuntu Linux oftmals eine Standard-Auswahl und zusätzlich eine explizite Auswahl für x64. Erst nach Auswahl der 64-bit Umgebung kann VT-x von der virtuellen Maschine tatsächlich genutzt werden.
  • Virenscanner: einige Virenscanner benutzen VT-x für die Virenerkennung (z.Bsp. für Heuristik). Bitte deaktivieren Sie die entsprechenden Funktionen probehalber oder nehmen Sie Kontakt mit dem Hersteller des Virenscanners auf.
  • Microsoft Hyper-V: deaktivieren Sie die "Hyper-V"-Windows-Dienste um VT-x für andere Virtualisierungsanwendungen (wie etwa VMWare oder VirtualBox) freizugeben.
Sollte es trotzdem nicht möglich sein, VT-x nutzbar zu machen, liegt evtl. eine Fehlkonfiguration in Windows vor. Hierbei hilft oftmals leider nur noch eine Neuinstallation von Windows. Bitte führen Sie vorher ggf. ein EC- und BIOS-Update durch und stellen Sie insbesondere bei der Nutzung von Windows 8.x sicher, dass die UEFI-Funktion im BIOS aktiviert ist. Ob VT-x in Ihrem System nutzbar ist, können Sie mit diesem Intel-Tool überprüfen.

Lohnt sich ein RAID 0 mit zwei SSD? zurueck nach oben
Der Nutzen eines RAID-0 aus SSDs ist im Allgemeinen eher begrenzt. Die erzielten Geschwindigkeits-Vorteile bei sequentiellen Schreib- und Lesevorgängen stehen im Vergleich zum Aufpreis und zur erhöhten Ausfallwahrscheinlichkeit meist in keinem guten Verhältnis. Unter bestimmten Bedingungen kann ein RAID-0 bei SSD's sogar zu Verzögerungen beim Boot-Vorgang und zur Erhöhung der durchschnittlichen Zugriffszeit führen.

PC Games Hardware schreibt dazu in Ausgabe 02/14 auf Seite 76: "Ob sich ein RAID 0 aus SSDs lohnt, hängt vor allem vom Einsatzzweck des Speichers ab. Während man sich beim Filmschnitt vermutlich sehr über einen solchen Daten-Durchsatz freuen wird, ist die IOPS-Leistung vor allem für Server interessant. Ein normaler Gaming-PC profitiert hingegen kaum von SSD-Raids. Das Geld in eine flinke Einzel-SSD zu investieren, dürfte für die meisten Nutzer wohl die vernünftigere Variante sein."

Wie wichtig ist die Geschwindigkeit von Festplatten? Genügen 5400 U/min oder müssen es 7200 U/min sein? zurueck nach oben
Eine Festplatte mit 5400rpm dreht sich nur mit 75% der Geschwindigkeit einer 7200rpm-Festplatte. Die tatsächlichen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten werden aber auch von der Aufzeichnungsdichte auf den Magnetscheiben beeinflusst. Diese kann je nach Modell sehr unterschiedlich sein - in manchen Fällen kann eine 5400rpm-Festplatte auch bis zu 88% der sequentiellen Geschwindigkeit einer 7200rpm-Festplatte erreichen. Andererseits sind 7200rpm-Festplatten oftmals teurer, lauter und verbraucher mehr Energie als ihre langsamdrehenden Konkurrenten.

Letzlich hängt die Auswahl davon ab, wofür man eine Festplatte verwenden möchte. Als reines "Datengrab" für Bilder, Musik, Filme, Texte und sonstige kleinere Projekt-Dateien wird keine besonders schnelle Festplatte benötigt, solange man das Betriebssystem und die Programme auf einer SSD hat. Festplatten mit 7200 U/min sind sind eher dann gebräuchlich, wenn regelmäßig sehr große Datenmengen in Echtzeit gelesen und geschrieben werden sollen - z.Bsp. in der professionellen Video-Bearbeitung, Virtualisierung oder anderen Industrie-Bereichen. Auch Computerspiele können von 7200rpm-Festplatten profitieren - je schneller das Speichermedium, desto kürzer die Ladezeiten beim Übergang zu neuen Levels im Spiel. Aber Computerspiele sind auch ein gutes Beispiel für den Einsatz auf einer SSD - der schnelle Flash-Speicher verkürzt die Ladezeiten noch einmal spürbar und im Gegensatz zur Video-Bearbeitung sind die Datenmengen bei Computerspielen noch relativ überschaubar, so dass man die limitierte Kapazität einer SSD recht gut managen kann.

Was ist eine mSATA-SSD? Und was ist m.2? zurueck nach oben

mSATA

mSATA-SSDs sind vollwertige SSDs (Solid State Disks) im Format von Mini-PCIe-Steckkarten. Der kleine Formfaktor ermöglicht den Einbau von zusätzlichen Massespeichern in Geräte, welche normalerweise nur Platz für 1-2 2.5"-Festplatten haben. Seit der Intel Haswell-Plattform werden auch die mSATA-Steckplätze mit voller SATA-6G-Geschwindigkeit angesteuert. Dies bedeutet, dass mSATA-SSDs problemlos für High-End-Anwendungen und für die Installation von Betriebssystem und Anwendungen genutzt werden können.

m.2

Ab 2015 wurde der mSATA-Standard nach und nach von einem neuen Standard namens "m.2" abgelöst - auch als NGFF (Next Generation Form Factor) bezeichnet. Die Steckkarten im m.2-Format sind in verschiedenen Größen erhältlich - in unseren Notebooks hat sich aber das 2280-Format durchgesetzt (22mm breit, 80mm lang). SSD-Steckkarten mit m.2-Anschluss sind normalerweise (genau wie mSATA) über SATA-6G an den Chipsatz angebunden. Der m.2-Standard unterstützt allerdings auch eine Anbindung über PCI-Express - dies muss aber sowohl vom Mainboard als auch von der SSD-Steckkarte explizit unterstützt werden. Zum aktuellen Zeitpunkt (Februar 2016) haben fast alle unsere Notebooks die Möglichkeit, mindestens eine m.2-SSD über PCI-Express anzubinden. Welche SSD-Modelle über PCI-Express angebunden sind, erfahren Sie im jeweiligen Konfigurator im Shop.

Reicht eine 60GB-SSD für eine Windows-Vorinstallation? zurueck nach oben
Zwar ist eine Windows-Installation auf einer 60GB-SSD prinzipiell möglich. Im Allgemeinen raten wir dazu, die Größe der System-SSD mit mindestens 120GB zu bemessen. Grund hierfür ist die Tatsache, dass je nach RAM-Bestückung erhebliche Teile des Speicherplatzes für die Auslagerungsdatei und für die Ruhezustands-Datei (Stich Hibernation, Suspend-to-Disk) genutzt werden. Hinzu kommen natürlich die Windows-Updates, temporäre Dateien, die Dokumente der Benutzer und die installierten Programme, inklusive derer Anwendungsdaten (C:\Users\{username}\AppData\Roaming).

Außerdem wird bei unserer Vorinstallation zusätzlich zur normalen System-Partition noch eine Recovery-Partition angelegt, welche ebenfalls mehrere Gigabyte umfasst. Das Anlegen dieser Recovery-Partition ist Bestandteil unseres Microsoft-Service-Vertrags und lässt sich nicht umgehen.

Sollten Sie sich dennoch aus Gründen des Preis-/Leistungsverhältnis für solch eine kleine SSD entscheiden, empfehlen wir Ihnen im Anschluss an die Systemeinrichtung mehrere Änderungen durchzuführen, um den Speicherplatz bestmöglichst zu nutzen. So ist es z.Bsp. möglich, die Auslagerungsdatei und die Benutzer-Dokumente und -Anwendungsdaten auf die zweite Festplatte zu verschieben. Auch eine nachträgliche Entfernung der Recovery-Partition mit anschließender Vergrößerung der System-Partition ist möglich. Zusätzlich könnten Sie evtl. regelmäßig die Backups bzw. Installations-Dateien zurückliegender Windows-Updates löschen. Weitere Hilfsmittel finden Sie außerdem in den Tools "CCleaner" und "TreeSize". Wir müssen jedoch warnen: all diese Vorschläge wenden sich allerdings ausdrücklich an Experten-Benutzer und geschehen auf eigene Gefahr. Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier auch keine Links zu etwaigen Anleitungen für diese Maßnahmen. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob eine 60GB-SSD ausreicht, dann greifen Sie bitte mindestens zu einer 120GB-SSD.

Was wird bei der Vorinstallation von Windows alles mitinstalliert? zurueck nach oben
Wir bei Schenker Technologies legen Wert darauf, eine möglichst saubere und nützliche Windows-Installation mitzuliefern. Aus diesem Grund verzichten wir auf die Installation von Test-Versionen oder anderen unerwünschten Programmen (sog. "Bloat"). Abseits von .NET-Framework, Microsoft Security Essentials (auch bekannt als "Windows Defender") und den aktuellsten Windows-Sicherheits-Updates stellen wir lediglich eine 30-Tage-Testversion von Microsoft Office 365 zur Verfügung. Diese wird allerdings erst dann wirklich installiert, wenn Sie zum ersten Mal auf die entsprechende Desktop-Verknüpfung klicken. Sollten Sie bereits im Besitz einer Lizenz für Microsoft Office 2013 oder 365 sein, können Sie die Test-Version mit Ihrem Lizenzschlüssel bequem zu einer Vollversion umwandeln. Sollten Sie an der Verwendung von Microsoft Office 365 kein Interesse haben, können Sie die Software rückstandsfrei über die Systemsteuerung entfernen.

Obwohl es sich bei unserer Windows-DVD um ein vollwertiges Installationsmedium handelt, ist die Benutzung nur in Verbindung mit Ihrem Schenker Notebook zulässig.

SSD, HDD, Hybrid – welche Unterschiede gibt es? zurueck nach oben

HDD = Hard Disk Drive

Dies ist die sogenannte Festplatte. Sie besteht aus ein bis drei Scheiben (Platter). Auf diesen werden Daten in Form der Magnetisierung einzelner Zellen gespeichert. Zum Lesen dieser Informationen tastet der Lesekopf die Magnetisierung der einzelnen Zellen ab. Im Notebook-Bereich gibt es zwei übliche Drehzahlen, mit denen die Scheiben in der Festplatte rotieren: 7200 und 5400 U/min. Dies wirkt sich auf die Zugriffszeiten und die Datentransferraten aus. Der Stromverbrauch ist bei Festplatten mit 5400 U/min etwas niedriger als bei denen mit höherer Drehzahl.

SSD = Solid State Drive

Eine SSD besteht aus Halbleiterspeicherbausteinen. Dies erfordert keine bewegten Teile mehr. Somit sinken die Leistungsaufnahme, der Geräuschpegel und der Stromverbrauch. Die Datentransferraten steigen im Gegensatz dazu enorm an, während die Zugriffszeiten (Latenzen) absinken - das bedeutet, dass Daten quasi sofort verfügbar sind, ohne dass ein Lesekopf die Daten erst auf der Magnetscheibe suchen muss. Zusätzlich sind SSDs gegen Einwirkung mechanischer Kräfte resistent (siehe Head-Crash). Die Vorteile sind momentan allerdings noch mit einem höheren Preis gegenüber normalen Festplatten verbunden. Lesen Sie zum Thema "Langlebigkeit von SSDs" auch diesen Artikel: SSDs sind oft robuster als versprochen auf Heise.de

SSHD = Solid State Hybrid Disk

Hier wird eine Mischung aus Festplatte und SSD verwandt. In die übliche HDD ist dabei eine sehr kleine SSD-Einheit integriert. In diesen Flashspeicher lädt die Festplatte nach einer gewissen "Lernzeit" selbstständig häufig genutzte Programme und Dateien um sie für die Verwendung schneller zur Verfügung zu stellen. Dieser Vorgang findet auf Firmware bzw. Sektoren-Ebene unabhängig vom Betriebssystem statt und gilt deshalb als sehr robust. Hybrid-Festplatten sind preislich gesehen etwas oberhalb einer normalen HDD, aber weit unterhalb von SSDs zu finden. Der Hersteller Seagate hat seine Hybrid-Festplatten früher unter der Marke "Momentus XT" vermarktet, inzwischen wird von Seagate nur noch der Begriff "SSHD" verwendet. Hybrid-Festplatten sind vor allem dann vorteilhaft, wenn im Notebook kein Platz für eine zusätzliche SSD vorhanden ist.

Unterstützung von Windows XP zurueck nach oben
Einen Support für Windows XP bieten wir nicht mehr an. Für die Installation von Windows XP ist es nötig, den SATA-Modus im BIOS von AHCI auf IDE umzustellen oder mit viel technischem Verständnis die Einbindung der AHCI-Treiber in die Windows-Installation. Die Treiberversorgung ist bei Windows XP kritisch - Grundkomponenten lassen sich eventuell nur noch durch Treiber der jeweiligen Hersteller unter Windows XP nutzen. Eine volle Funktionsfähigkeit aller internen Geräte können wir nicht garantieren. Notebooks mit NVIDIA Optimus können unter XP auf keinen Fall betrieben werden, da Windows XP strukturell bedingt nicht in der Lage ist, zwei Grafik-Treiber gleichzeitig (Intel und NVIDIA) in den Speicher laden zu können.

Darüberhinaus müssen wir darauf hinweisen, dass Microsoft im April 2014 den Support für Windows XP eingestellt hat. Windows XP wird somit nicht mehr mit Sicherheits-Updates versorgt. Einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in c't 2/2013: Windows XP vor dem Support-Aus (Leseprobe).

Unterstützung von Linux zurueck nach oben
Schenker Technologies bietet keine offizielle Unterstützung für Linux. Im Allgemeinen werden die von uns verbauten Komponenten (z.Bsp. Intel-WLAN) von den Kernel-Treibern jedoch gut unterstützt.

Für die Unterstützung der Hybrid-Grafik-Technologie NVIDIA Optimus gibt es mit dem "Bumblebee Project" bereits Möglichkeiten für einen erfolgreichen Betrieb. Davon abgesehen gibt es auch auf Seiten der Kernel-Entwicklung Fortschritte in dieser Richtung. Welche unserer Modelle NVIDIA Optimus verwenden, erfahren Sie im jeweiligen Datenblatt. Es folgt eine Reihe Links zum Thema NVIDIA Optimus unter Linux:

http://bumblebee-project.org/
http://www.bitblokes.de/2012/01/nvidia-denkt-uber-offizielle-optimus-unterstutzung-fur-linux-nach/
http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=MTEyOTQ
http://optimus-linux.blogspot.de/
http://www.heise.de/ct/inhalt/2012/08/184/
http://www.thelinuxrain.com/articles/the-state-of-nvidia-optimus-on-linux

Abschließend noch einige Hinweise:
  • Bei Notebooks mit High-End-Grafikkarten funktioniert die Linux-Installation u.U. erst dann, wenn Sie vor Installations-Start die Boot-Parameter "acpi=off" und "noapic" an den Linux-Boot-Mager übergeben. Dies können Sie wieder rückgängig machen, sobald Sie den jeweiligen proprietären Grafik-Treiber von NVIDIA bzw. AMD installiert haben.
  • Falls der X-Server den Grafik-Treiber nicht richtig laden kann und beim Booten abstürzt, probieren Sie bitte den Boot-Parameter "nomodeset".
Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Für Korrekturen, Erfahrungsberichte oder Lösungen schreiben Sie bitte eine E-Mail an: oder schreiben Sie einen Beitrag in unseren Linux-Sammelthread bei Notebookcheck - vielen Dank!

Wenn Sie einfach mal Linux ausprobieren möchten, können Sie es auch auf einen USB-Stick installieren. Wir empfehlen hierzu die folgende Software: Universal USB Installer - Easy as 1 2 3.

32 oder 64 Bit Betriebssystem – was sollte ich einsetzen? zurueck nach oben

32 Bit

In einem 32 Bit Betriebssystem ist der Adressraum auf 32 Bit begrenzt. Das bedeutet es können maximal 232 Bit direkt adressiert werden (4096 MB). Hinzu kommt, dass ein bestimmter Teil des Adressraums reserviert ist und außerdem noch ein weiterer Teil für den Speicher der Grafikkarte vorgesehen ist. Hat man also eine Grafikkarte mit 1 GB Grafikspeicher, dann können nur noch etwa 3 GB RAM adressiert werden. Außerdem wird durch die verbauten Komponenten wieder Adressraum benötigt, da jedes Gerät einen kleinen oder größeren eigenen reservierten Adressraum benötigt. Somit bleiben am Ende ca. 2,8 - 3,7 GB von den eigentlich installierten 4 GB zu nutzbar.

64 Bit

In einem 64 Bit Betriebssystem können 264 Bit direkt adressiert werden. Also eine Menge an Arbeitsspeicher, die heutzutage von keinem normalen Nutzer benötigt wird. Die Vorteile der 64 Bit-Erweiterung sind vielzählig: Man kann mehr Speicher pro Prozess zuweisen, Datenmengen im Bereich von mehreren Gigabyte können leichter verarbeitet werden (da sie einfacher adressiert werden können) und Berechnungen mit sehr großen ganzen Zahlen (Integers) können schneller durchgeführt werden. Jede Mainstream-Anwendung ist heute als 64 Bit Version erhältlich.

Welche Architektur Sinn macht, hängt stark von der Art der Benutzung ab. Poweruser kommen an größeren Speicherkapazitäten nicht vorbei und sollten sich auf jeden Fall für ein 64 Bit Betriebssystem entscheiden. Kompatibilitätsprobleme mit 32 Bit Software sollten in den meisten Fällen nicht auftreten. Wenden Sie sich jedoch im speziellen Falle vorher an den jeweiligen Softwarehersteller.

In unseren Notebooks und Desktop-PCs bieten wir seit einigen Jahren nur noch Betriebssysteme für 64 Bit an - dies hat sich als Quasi-Standard durchgesetzt. Unser erstes Windows-Tablet SCHENKER ELEMENT hingegen wurde noch mit 32-bit Windows ausgeliefert, da es ohnehin nur mit 2GB RAM bestückt war.

Wo befindet sich mein Windows-Produkt-Key? zurueck nach oben
Wenn Sie Ihr Schenker Notebook mit Windows-Betriebssystem inkl. Vorinstallation bestellen, werden Sie beim ersten Hochfahren nach Ihrem Produkt-Key gefragt. Diesen Lizenzschlüssel finden Sie auf einem kleinen Aufkleber auf der Unterseite des Notebooks. Bei diesem Aufkleber handelt es sich um das "Certificate of Authenticity" von Microsoft. Dieses Zertifikat bescheinigt die Echtheit Ihrer Lizenz und sollte von Ihnen somit unbedingt aufgehoben werden. Der Produkt-Key selber besteht aus 25 Zeichen in fünf 5er-Blöcken. Falls Sie Probleme beim Ablesen des Keys haben, können Sie ihn auch mit einer Digitalkamera oder einem Smartphone abfotografieren und vergrößern. Achten Sie bei der Eingabe Ihres Produkt-Keys bitte darauf, ein großes "O" nicht etwa mit einer Null zu verwechseln und umgekehrt.

Wo finde ich die aktuellsten Treiber- und BIOS-Versionen für mein Notebook? zurueck nach oben
Die aktuellsten Treiber- und BIOS-Versionen finden Sie in unserem Treiberdownloadbereich. Sollten Sie Probleme beim Finden der richtigen Treiber haben, kontaktieren Sie uns bitte per Mail an support@mySN.de oder telefonisch unter 0341 / 246 70 40.

Hinweis: im Ordner "aktuelle Komponententreiber" finden Sie top-aktuelle Referenz-Treiberpakete der jeweiligen Chip-Hersteller. Diese Treiber empfehlen sich insbesondere bei Grafik (Intel, NVIDIA und AMD) sowie bei WLAN- und Bluetooth-Treibern.

Im folgenden finden Sie eine Auflistung und Erklärung der geläufigen Treiber:

Abkürzung Erläuterungen
Chipset Chipsatz-Treiber für grundlegende Mainboard-Funktionen
VGA Grafikkarten-Treiber für optimale Bildausgabe und 3D-Beschleunigung (für Intel, NVIDIA oder AMD)
LAN Netzwerk-Treiber für kabelgebundenes LAN
Touchpad / Clickpad Touchpad-Treiber mit erweiterten Funktionen wie Scrolling und Multi-Touch-Gesten
Hotkey Gerätespezifischer Treiber zur Steuerung der Fn-Sondertasten (z.Bsp. Bildschirmhelligkeit) und von Energiespar-Profilen
Cardreader Treiber für Ansteuerung des Kartenlesegerätes (z.Bsp. Für SD-Karten)
Airplane Treiber für die Ansteuerung der Flugzeug-Taste (Deaktivierung von Funk-Modulen im Flugzeugmodus)
USB30 Treiber zur Nutzung von USB 3.0
Audio Sound-Treiber mit erweiterten Einstellungen wie etwa 5.1-Surround-Sound, Equalizer und Mikrofon-Verstärkung
THX / SBX / SBCinema Add-On für Sound-Treiber mit zur Verbesserung der Klangqualität (nach Installation des Audio-Treibers muss Windows neugestartet werden, bevor die Installation des Add-Ons funktioniert)
WLAN Netzwerk-Treiber für drahtlose WLAN-Verbindung
BT / Bluetooth Treiber und Software-Paket für Anbindung kabelloser Peripherie (z.Bsp. Bluetooth-Mäuse oder Bluetooth-Headsets)
Webcam / CCD Software zur Ansteuerung der Webcam. Vor der Installation muss die Webcam ggf. erst über einen Hotkey aktiviert werden (meistens Fn+F10).


Die folgende Tabelle enthält die optionalen Treiber. Diese Treiber- bzw. Software-Pakete sind für eher spezielle Einsatz-Zwecke geeignet und müssen nicht unbedingt installiert werden. Einige dieser Treiber- bzw. Software-Pakete setzen Experten-Wissen voraus.

Abkürzung Erläuterungen
Finger Software-Paket zur Nutzung des Fingerabdruck-Lesegeräts (Fingerprint-Reader), sofern vorhanden
TPM Software-Paket zur Nutzung eines TPM-Moduls, sofern vorhanden - nur für Experten-Benutzer
RAID Steuerungs-Programm für Hardware-RAID (Festplattenverbund) - nur für Experten-Benutzer
ME / IME / MEI Intel Management Engine bzw. Management Engine Interface - Software-Paket zur Fernwartung eines Computers innerhalb größerer Unternehmens-Netzwerke
IR_Start Intel Rapid Start - Software-Paket zur manuellen Erzeugung eines Festplatten/SSD-Hybrid-Verbundes - wird nicht benötigt, wenn das Betriebssystem ohnehin auf einer SSD installiert ist oder wenn eine Hybrid-Festplatte im Einsatz ist
IR_Storage / IRST Intel Rapid Storage (IRST) - Software-Paket zur Verwaltung von Software-RAID - wird i.A. nicht benötigt - nur für Experten-Benutzer
WiDi Intel Wireless Display - zur drahtlosen Anbindung eines WiDi-fähigen Monitors oder TV-Geräts

Ich habe ein "Unbekanntes Gerät" im Geräte-Manager und komme nicht weiter. zurueck nach oben
Falls Sie einmal nach einer Treiber-Installation immer noch ein "Unbekanntes Gerät" im Gerätemanger vorfinden und sich nicht erklären können, um welches Gerät es sich dabei handelt, dann gibt es dafür einen einfachen Trick: führen Sie einen Doppelklick auf das Gerät aus, um die Eigenschaften aufzurufen. Klicken Sie dann auf den Reiter "Details" und wählen Sie die Eigenschaft "Hardware IDs" aus. Dort finden Sie eine Kombination aus Vendor- und Device-ID (Vendor = Hersteller; Device = Gerät). Diese Kombination lässt sich dann ganz einfach im Internet (z.Bsp. bei Google) suchen.

Geben Sie die Kombination am Besten in Anführungsstrichen ein - Beispiel:

"VEN_PNP&DEV_C000"

Bei diesem Beispiel handelt es sich übrigens um die Taste zur Aktivierung des Flugzeugmodus. Nachdem Sie das herausgefunden haben, können Sie den Treiber manuell aus unserem Download-Bereich herunterladen und installieren.

Wie gehe ich vor, wenn ich meinen Grafik-Treiber aktualisieren möchte? zurueck nach oben
Bei der Aktualisierung von Treibern empfiehlt es sich prinzipiell, vorher den bisherigen Treiber vollständig zu deinstallieren. Dies ist zwar nicht immer unbedingt nötig, kann aber auch nicht schaden - vor allem bei großen bzw. komplexen Treiber-Paketen. Bitte löschen Sie nicht einfach das Gerät aus dem Geräte-Manager, sondern benutzen Sie die Funktion "Programme deinstallieren". Diese Funktion finden Sie entweder über die Startmenü-Suche oder ganz einfach in der Windows-Systemsteuerung (siehe Screenshot).

Bei der Aktualisierung von Grafik-Treibern sollten Sie außerdem darauf achten, dass bei Geräten mit NVIDIA Optimus bzw. AMD Enduro auch eine Aktualisierung des Intel-Grafik-Treibers vorgenommen werden sollte. Bei Hybrid-Grafiklösungen wie Optimus/Enduro arbeiten NVIDIA- bzw. AMD- und Intel-Hardware eng zusammen. Deshalb empfiehlt es sich, die folgende Reihenfolge einzuhalten:
  • Herunterladen neuer Grafik-Treiber-Pakete für Intel und NVIDIA bzw. AMD
  • Deinstallation NVIDIA- bzw. AMD-Grafik-Treiber + Neustart
  • Deinstallation von Intel-Grafik-Treiber + Neustart
  • Installation von Intel-Grafik-Treiber + Neustart
  • Installation von NVIDIA- bzw. AMD-Grafik-Treiber + Neustart

Aktuelle Treiber-Pakete finden Sie entweder direkt beim Hersteller oder in unserem Download-Bereich unter "aktuelle Komponententreiber".

Warum fehlt ein Teil des Arbeitsspeichers? zurueck nach oben
Beim Fehlen eines Teils des Arbeitsspeichers liegen meist zwei Ursachen vor:

1. Nutzung eines 32 Bit Betriebssystems: Die 32 Bit Versionen von Windows können maximal 4 GB RAM adressieren. Trotzdem kommt es auch bei verbauten 4 GB dazu, dass für Windows nur 3 GB zur Verfügung stehen. Die Ursache liegt darin, dass 32 Bit Betriebssysteme insgesamt nur 4 GB adressieren können. Der Adressraum für Grafikspeicher und die Kommunikationsbreiche des Systemsbuses sind ebenfalls zu exkludieren. Somit werden meist nur ~ 3 GB für Windows nutzbar. Dieses Problem lässt sich nur mittels Installation einer 64 Bit Version von Windows lösen.

2. Nutzung einer internen Grafiklösung: die auf den Prozessoren integrierte Grafikeinheit besitzt keinen eigenen Arbeitsspeicher. Dieser wird vom Hauptarbeitsspeicher des Systems abgezweigt. Dadurch kann es beispielsweise bei installierten 4 GB Arbeitsspeicher zu einer Anzeige von 3,7 GB unter Windows kommen. Dies ist in diesem Fall normal, da der für die Grafikkarte reservierte Speicher nicht mehr für weitere Anwendungen zur Verfügung steht.

Warum zeigt meine Festplatte weniger Speicher an, als ich erwartet habe? zurueck nach oben
Zum einen liegt dies an unterschiedlichen Berechnungen der Festplattengröße, zum anderen legt Schenker Technologies bei einer bestellten Vorinstallation eine Recovery-Partition an. Die Festplattengröße wird vom Hersteller in 1012 Bytes angegeben. Windows gibt diese Kapazität mit der binären Bedeutung 240 Bytes an. So werden aus vom Hersteller angegebenen 1024 Gigabyte unter Windows noch 931 GB.
Die von Schenker Technologies angelegte Recovery-Partition hat eine Größe von ca. 14 GB und ist für Sie nicht sichtbar. Diese bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Betriebssystem in den Auslieferungszustand zu versetzen.

Wie kann ich mir mein persönliches Recovery-Medium erstellen? zurueck nach oben
Sie können nach Erst-Einrichtung Ihres Notebooks bzw. Windows-Tablets auf einfache Weise ein eigenes Recovery-Medium erstellen. Dieses Medium enthält bereits alle Treiber und alle Programme und Einstellungen, welche Sie zu diesem Zeitpunkt installiert haben. Mit solch einem Recovery-Medium können Sie Ihr Gerät sehr einfach in einen optimalen Anfangs-Zustand zurückversetzen - ohne umständliche Windows-Neuinstallation.

Es gibt viele Möglichkeiten einer Systemwiederherstellung. Die beste und umfassendste Methode ist die eines kompletten Wiederherstellungs-Laufwerks. Da ein solches Recovery-Medium auch bootfähig ist, können Sie damit ein Windows auch dann wiederherstellen (bzw. zurücksetzen), wenn ihre Installation aufgrund eines Software-Defekts oder Hardware-Defekts nicht mehr richtig startet.

Um ein solches Recovery-Medium zu erstellen, folgen Sie bitte dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Microsoft Windows: Erstellen eines USB-Wiederherstellungslaufwerks

Alternativ können Sie mit dem "Media Creation Tool" von Microsoft auch einen unveränderten Original-Windows-Datenträger für USB, DVD oder als ISO-Datei erstellen.

Bei Installation über USB erhalte dich die Fehlermeldung "Ein erforderlicher CD-/DVD-Laufwerkgerätetreiber fehlt." zurueck nach oben
Diese Fehlermeldung kann auftreten, wenn Sie Windows 7 über USB 3.0 installieren. Grund für die Fehlermeldung: das Windows 7 Installationsmedium verfügt über keinen passenden Treiber für USB 3.0 - dadurch kann der Setup-Assistent ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr auf den Datenträger zugreifen. Bitte schließen Sie das Installationsmedium (externes DVD-Laufwerk oder USB-Stick) an einen USB-2.0-Port an und versuchen Sie es erneut. Die USB-3.0-Ports am Gerät erkennen Sie an den blauen Stegen, die 2.0-Ports sind schwarz. Falls Ihr Gerät keinen USB 2.0 Port hat, integrieren Sie bitte den USB 3.0 Treiber für Windows 7 aus unserem Download-Bereich für Ihr Gerät in Ihr Windows 7 Installationsmedium mithilfe der kostenfreien Software NTLite.

Welche Windows-Tuning-Software wird für mein Notebook empfohlen? zurueck nach oben
Wir raten prinzipiell von Windows-Tuning-Software ab. Heutzutage (etwa ab Windows 7) geht Windows bereits sehr stabil, ausgereift und mit sinnvollen Voreinstellungen an den Start. Die Verwendung von Tuning-Software, welche etwa mit zusätzlicher Geschwindigkeit oder erweiterten Features wirbt ("Schnelleres Internet! Mehr freier Arbeitsspeicher! Verbesserte Bereinigung!") kann die Systemstabilität negativ beeinflussen. Auch kommt es häufig vor, dass Tuning-Software und Virenscanner miteinander in Konflikt geraten und dabei die Stabilität/Geschwindigkeit von Schnittstellen wie USB 3.0 oder WLAN negativ beeinflussen.

Es gibt trotzdem ein paar Programme und Tricks, die nützlich sein könnten:
  • Um festzustellen, wie sich der belegte Speicherplatz auf Ihrer Festplatte/SSD zusammensetzt, benutzen Sie die Software "TreeSize Free". Damit können Sie im Handumdrehen herausfinden, welche Ordner und Unterordner besonders viel Platz verbrauchen. Anschließend können Sie selber abwägen, bei welchen Daten sich eine Löschung oder eine externe Auslagerung am Ehesten lohnt.
  • Aktivieren Sie im Windows-Explorer (Ansicht -> Optionen -> Ordner- und Suchoptionen ändern) die Anzeige von Datei-Endungen. Anhand der Datei-Endung wird festgelegt, mit welchem Programm eine Datei geöffnet werden soll. Es ist daher oft sinnvoll, über die Datei-Endung Bescheid zu wissen - auch dann, wenn man etwa E-Mail-Anhänge von unbekannten Personen erhält. Endet eine Datei z.Bsp. auf .exe/.bat/.com, handelt es sich um eine ausführbare Programm-Datei. Diese sollten Sie nur dann öffnen, wenn Sie sich 100% über die Sicherheit bzw. Vertrauenswürdigkeit des Herausgebers oder Absenders im Klaren sind. Um die Anzeige von Datei-Endungen zu aktivieren, entfernen Sie bitte den Haken bei "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden".
  • In den Ordner-Optionen können Sie auch einstellen, dass "Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke" und "Geschützte Systemdateien" angezeigt werden. Dies bringt für erfahrene Nutzer zusätzliche Transparenz, da die Kenntnis über manche System-Ordner bei der Planung regelmäßiger Backups weiterhilft. So befinden sich z.Bsp. die meisten persönlichen Nutzerdaten in dem Ordner "C:\Benutzer\\AppData" - dieser wichtige Ordner ist aber standardmäßig versteckt und daher vielen Nutzern nicht bekannt. Sie erreichen diesen Ordner übrigens auch über den Shortcut %APPDATA% - dieses Kürzel können Sie direkt in die Adress-Leiste des Windows-Explorers eingeben.
Fazit: bitte bedenken Sie beim Thema "Windows-Tipps", "Tuning-Software" und Sicherheitssoftware immer, dass es sich dabei um ein hart umkämpftes Geschäftsfeld für unzählige Software-Firmen und PC-Magazine handelt. Manche Magazine werben mit Tipps und Tricks, um die Auflage zu erhöhen. Manche Magazine oder Online-Portale gehen Werbe-Kooperationen mit Entwicklern von Tuning-Software ein um deren Verkauf zu fördern, ohne die Software vorher kritisch zu bewerten. Im Zweifel gilt der folgende Grundsatz: Never change a running system!

Schenker Technologies übernimmt keine Garantie für den Betrieb zusätzlicher Tuning- oder Sicherheits-Software. Schenker Technologies kann bei Problem mit selbst installierter Software prinzipiell nur sehr eingeschränkten Support geben. Software-Probleme können die Stabilität und Zuverlässigkeit von Hardware und Geräte-Treibern negativ beeinflussen. Sollte ein Software-Problem sich mit normalen Methoden nicht lösen lassen, empfehlen wir eine Windows-Neuinstallation.

Ein mysteriöser Fall ist auch in einem unserer Foren aufgetreten. Dort berichtet ein Kunde darüber, dass seine Intel-CPU nach der Installation der SSD-Tuning-Software "Samsung Magician" nicht mehr ordentlich hochtaktet. Daran sieht man, dass selbst Tuning-Software von etablierten Herstellern manchmal sehr unerwartete Auswirkungen haben kann.

Wie funktioniert ein BIOS-Update? zurueck nach oben
Aktuelle BIOS-Versionen finden Sie in unserem Download-Bereich. Hierbei wird grundsätzlich unterschieden zwischen dem EC und dem BIOS. Das BIOS hat bei Modellen ab 2012 inzwischen auch UEFI-Funktionalität, wird aber trotzdem traditionell weiterhin als "BIOS" bezeichnet. Im Systemaufbau liegt der EC noch tiefer als das BIOS. Es ist deshalb wichtig, dass Sie vor einem BIOS-Update ein EC-Update durchführen (sofern vorhanden).

Einige wenige Modelle verfügen sogar über einen zweiten EC. Dieser "2nd EC" ist für die Steuerung von LED-Hintergrundbeleuchtung zuständig. Dies trifft u.a. auf folgende Modelle zu: XMG P703, XMG P723.

Zwischen EC und BIOS liegt noch die Intel Management Engine (ME). Diese ist eigentlich Bestandteil des BIOS. Falls ein BIOS-Update auch ein ME-Update enthält, muss vor dem BIOS-Update eine spezielle "MESET.EXE" ausgeführt werden, um die ME für das Update vorzubereiten.

Ihre zur Zeit installierte BIOS- und EC-Version finden Sie im BIOS-Setup auf der Hauptseite (Main Page).

BIOS-Updates sind bei unseren Notebooks prinzipiell nur in der kontrollierten Umgebung eines bootfähiges USB-Sticks oder einer CD-ROM mit MS-DOS möglich. BIOS-Updates innerhalb von Windows werden aus Sicherheitsgründen nicht unterstützt.

Um die Sicherheit eines BIOS-Updates zu gewährleisten, sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
  • Es ist sichergestellt, dass tatsächlich das richtige BIOS-Update für das richtige Modell heruntergeladen wurde.
  • Bei manchen Modellen (z.Bsp. XMG A723 vs. XMG P723) besteht Verwechslungsgefahr!
  • Das Notebook verfügt über eine sichere Stromversorgung: der Akku ist geladen, das Netzteil ist angeschlossen.
Hinweis: BIOS Updates führen Sie auf eigene Gefahr durch. Schäden, die durch fehlgeschlagene Updates verursacht werden, sind kein Fall der Gewährleistung / Garantie.

Vorbereitungen:
  • Laden Sie die ZIP-Dateien des EC- und BIOS-Updates Ihres Notebooks herunter.
  • Erstellen Sie einen bootfähigen USB-Stick mit MS-DOS nach dieser Anleitung.
  • Entpacken Sie den Inhalt der heruntergeladenen ZIP-Dateien jeweils in einen Unterordner auf dem USB-Stick (z.Bsp. "EC" und "BIOS").

Durchführung EC-Update:
  • Führen Sie einen Neustart durch und wechseln Sie ins BIOS-Setup
  • Um von dem USB-Stick booten zu können, deaktivieren Sie UEFI (Reiter "Boot")
  • Booten Sie von dem USB-Stick (z.Bsp. über Boot-Auswahlmenü F7)
  • Wechseln Sie mit dem Befehl "cd" in den Ordner, in welchem das EC-Update liegt
  • Führen Sie die Batch-Datei des EC-Updates aus
  • Der Laptop startet automatisch neu

Durchführung BIOS-Update (optional: mit ME-Update):
  • Führen Sie einen Neustart durch und booten Sie erneut Ihren USB-Stick
  • Wechseln Sie mit dem Befehl "cd" in den Ordner, in welchem das BIOS-Update liegt
  • optional: führen Sie MESET.EXE aus - der Laptop schaltet sich automatisch ab. Starten Sie ihn anschließend erneut, booten Sie wieder den USB-Stick und wechseln Sie in das Verzeichnis des BIOS-Updates
  • Führen Sie die entsprechende Batch-Datei des BIOS-Updates aus (z.Bsp. flashme.bat) und warten Sie, bis das Update erfolgreich durchgeführt wurde
  • Falls die ME ebenfalls aktualisiert wurde, führt der Laptop zwei automatische Neustarts durch und schaltet sich anschließend aus
  • Entfernen Sie Netzteil und Akku um den Stromkreislauf zurückzusetzen (dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, welche in bestimmten Einzelfällen Komplikationen vermeiden kann)
  • Starten Sie den Laptop und wechseln Sie wieder ins BIOS-Setup
  • Führen Sie ein BIOS-Reset durch, indem Sie die "Setup Defaults" laden
  • Falls Sie Windows 8 oder Windows 8.1 verwenden, aktivieren Sie wieder "UEFI" und "Secure Boot" im Reiter "Boot"
  • Speichern Sie die Einstellungen und verlassen Sie das BIOS-Setup

Was insgesamt nach einer recht komplizierten Anleitung klingt, ist nach kurzer Eingewöhnung doch eine recht einfache Angelegenheit.

Dies bedeutet nicht, dass Sie regelmäßig BIOS-Updates durchführen müssen. In den meisten Fällen ist dies nur nötig, um neue Komponenten (z.Bsp. Prozessoren) oder neue Betriebssysteme zu unterstützen. So sind zum Beispiel beim Wechsel vom Windows 8 auf Windows 8.1 umfangreiche Änderungen an EC und BIOS notwendig gewesen.

Sollten Sie mit der DOS-Umgebung nicht zurechtkommen, lesen Sie bitte das Tutorial "Die wichtigsten DOS-Befehle" auf NETZWELT.

Sollten Sie Probleme bei der Durchführung eines BIOS-Updates haben, kontaktieren Sie uns bitte per Mail an support@mySN.de oder telefonisch unter 0341 / 246 70 40.

Was ist NVIDIA Optimus und lässt es sich abschalten? zurueck nach oben

Was ist NVIDIA Optimus?

NVIDIA Optimus ist eine Hybrid-Grafik-Technologie. Diese ermöglicht es, nahtlos zwischen der leistungsfähigen NVIDIA-Grafikkarte (dGPU - dedizierte Grafikkarte) und dem sparsamen Intel-Grafikchip (iGPU - integrierte Grafikkarte) je nach Bedarf hin- und herzuschalten. Diese Umschaltung erfolgt intelligent und automatisch im Hintergrund. Im normalen Betrieb ist die lediglich die Intel-Grafik aktiv. Dadurch profitieren Sie von geringem Stromverbrauch und somit geringer Abwärme und ruhigen Lüfter.

Erst wenn Sie eine 3D-Anwendung starten, schaltet sich automatisch die NVIDIA-Grafikkarte dazu. Dabei geschieht quasi ein fliegender Wechsel: die Intel-Grafik ist zwar weiterhin für die Ansteuerung des Bildschirmes zuständig, das Programmfenster der 3D-Anwendung wird aber im Hintergrund von der NVIDIA-Grafik beigesteuert. In diesem Zustand arbeiten Intel-Grafik und NVIDIA-Grafik also Hand-in-Hand.

Sie können eine Anwendung auch manuell mit der Intel- oder der NVIDIA-Grafik starten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung des Spiels klicken und im Kontextmenü den Punkt "Mit Grafikprozessor starten" auswählen. Dort können Sie sich entscheiden, auf welchem Grafik-Chip Sie das Spiel starten möchten.
Außerdem haben Sie in der NVIDIA-Systemsteuerung (NVIDIA Control Panel) die Möglichkeit, für jede Anwendung Ihren bevorzugten Grafik-Chip einzustellen. Einen Screenshot von diesem Options-Menü finden Sie hier.

Lässt sich NVIDIA Optimus abschalten?

Ob sich NVIDIA Optimus abschalten lässt, hängt vom Platinenlayout des jeweiligen Mainboards ab. Man spricht hierbei von Platinenlayouts "mit MUX" (MUX-Design) oder "ohne MUX" (MUX-less). Der MUX (Multiplexer) bezeichnet einen physischen Schalter auf dem Mainboard. Bei einem MUX-less Design ist das Display fest mit der iGPU verbunden - die dGPU steuert lediglich Inhalte im Hintergrund bei. Bei einem Design mit MUX kann man per BIOS-Option die Anbindung des Displays fest zwischen iGPU und dGPU umschalten. Da diese Umschaltung physikalisch auf Mainboard-Ebene stattfindet, ist dafür ein System-Neustart notwendig.

Die Einführung von NVIDIA G-SYNC auf Notebook-Displays hat dazu geführt, dass MUX-Designs sich im High-End-Bereich inzwischen durchsetzen, da NVIDIA G-SYNC sich mit der iGPU nicht betreiben lässt. Auch die Anforderungen von VR-Headsets wie Oculus Rift und HTC Vive werden zu einer weiteren Verbreitung von MUX-Designs führen.

Welche unserer Modelle mit NVIDIA Optimus ausgestattet sind und bei welchen Modellen es sich abschalten lässt, erfahren Sie im Datenblatt des jeweiligen Notebooks.

Darf ich den Displaydeckel zuklappen, während ich mein Notebook unter Last setze? zurueck nach oben
Viele Kunden möchten gern den Displaydeckel Ihres Notebooks zuklappen, wenn sie einen externen Monitor und externe Eingabegeräte benutzen. Wir müssen hiervon allerdings dringend abraten. Grund: die Kühlsysteme sind so eingestellt, dass auch ein Teil der Abwärme über die Tastatur nach oben abgegeben wird. Wenn Sie den Deckel des Notebooks schließen und das Gerät trotzdem unter Volllast (z.Bsp. Rendering, Compiling, Gaming) setzen, dann kann ein Wärmestau entstehen und die Stabilität der Hardware beeinträchtigt werden. Außerdem kann in Extremfällen auch eine Verfärbung des Displays eintreten. Bitte sorgen Sie im Interesse einer langen Lebenszeit und hohen Ausfallsicherheit immer für eine optimale Kühlung Ihres Hochleistungs-Notebook.

Ich möchte meine Festplatte oder SSD verschlüsseln - wie funktioniert das? zurueck nach oben
Für die Verschlüsselung von Festplatten und SSDs sind drei verschiedene Verfahren geläufig:
  • Empfohlen: Software-Verschlüsselung mit TrueCrypt. Hiermit besteht auch die Möglichkeit, nur einzelne Ordner zu verschlüsseln bzw. einen verschlüsselten Container anzulegen. Funktioniert Hardware-unabhängig mit allen möglichen Festplatten und SSDs. - Hinweis: das Projekt "TrueCrypt" wurde von den ursprünglichen Entwicklern inzwischen eingestellt. Lesen Sie dazu auch diesen Kommentar auf heise.de
  • Empfohlen: Self-Encrypting Drives (SED) in Verbindung mit Bitlocker und TPM - funktioniert nur bei bestimmten Festplatten/SSD-Modellen und setzt einen TPM-Chip auf dem Mainboard voraus.
  • Nicht empfohlen: SSD/HDD-interne Verschlüsselung auf Basis von ATA-Password - funktioniert nur mit bestimmten Festplatten/SSD-Modellen und auch nur dann, wenn das Feature "ATA Password" vom BIOS unterstützt wird.
Das Feature "ATA-Password" wird prinzipiell in keinem unserer Notebook unterstützt. Hintergrund ist die Tatsache, dass es sich hierbei um ein sehr altes, schlecht standardisiertes Protokoll handelt. Das Verfahren wirkt zwar auf den ersten Blick recht einfach (man gibt einfach ein HDD/SSD-Passwort im BIOS ein und die HDD/SSD erledigt den Rest), ist aber insgesamt fehleranfällig und inhärent unsicher. Bitte lesen Sie hierzu die folgenden Artikel:

Bärendienst - Wie ATA-Sicherheitsfunktionen Ihre Daten gefährden
Breaking ATA password security

Wie kann ich das Touchpad automatisch deaktivieren? zurueck nach oben
Unsere Notebooks werden mit Touchpads von Synaptics und von ELAN ausgeliefert. Beide Touchpad-Hersteller bieten die Möglichkeit, das Touchpad automatisch beim Anschluss einer Maus zu deaktivieren. Diese Option finden Sie unter Systemsteuerung -> Hardware und Sound -> Maus -> ELAN/Synaptics. Einen Screenshot dieser Option finden Sie hier.
Hinweis: bei Synaptics-Touchpads wird diese Option leider ab Werk ausgeblendet. Eine Möglichkeit, diese Option zu reaktivieren, finden Sie hier. Dabei muss eventuell der Synaptics-Referenz-Treiber von http://www.synaptics.com/resources/drivers verwendet werden.

Wie kann ich den Standby-Hotkey deaktivieren? zurueck nach oben
Oftmals werden wir gefragt, wie man bei unseren Notebooks den Standby-Hotkey oder -Button deaktivieren kann, damit man ihn nicht aus Versehen betätigt. Hierzu gibt es direkt in der Windows-Systemsteuerung ein Optionsmenü, in welchem sich generell die Aktionen der Standby-Taste und des Netzschalters definieren lassen. Dieses Optionsmenü finden Sie wie folgt:

Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Energieoptionen
-> "Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll"
(siehe Screenshot)

Tipp: In diesem Menü können Sie auch einstellen, dass das Notebook beim Zuklappen nicht in den Standby wechseln soll. Sehr nützlich ist es außerdem, den "Ruhezustand" (Suspend-to-Disk) auf den Netzschalter (Power-Button) zu legen (siehe Screenshot). So kann man mit nur einem einzigen Tastendruck das System ausschalten, ohne dabei seine ganzen offenen Fenster schließen zu müssen. Der Inhalt des Arbeitsspeichers wird hierbei auf die Festplatte geschrieben und beim "Hochfahren" wieder eingelesen. Im Ruhezustand kann die Stromversorgung (Akku und Netzteil) vollständig getrennt werden, ohne dass die Daten verloren gehen.

Welche Tipps und Tricks gibt es zu Windows 8 bzw. Windows 8.1? zurueck nach oben
Es gibt einfache Mittel und Wege, die Oberfläche von Windows 8 so anzupassen, dass Sie wieder ein wenig mehr an Windows 7 erinnert. Zwei dieser Tipps beschäftigen sich mit der Deaktivierung bzw. Umgehung der sog. "Metro"-Oberfläche. Der dritte Tipp beschäftigt sich mit der Online-Anbindung des Benutzerkontos.
  • Klassisches Startmenü mit "Classic Shell" - diese Software ist kostenfrei und quelloffen und wird weltweit eingesetzt, um das klassische Startmenü wieder zu Windows 8 zurückzuholen. Damit erlangt man nicht nur Zugriff auf die üblichen Programm-Verknüpfungen, sondern auch auf die Systemsteuerung und auf die Funktionen zum Herunterfahren, Neustarten und zum Ruhemodus. Auch eine globale Suchfunktion wie in Windows 7 ist integriert. Das Startmenü ist in verschiedenen Erscheinungen erhältlich (z.Bsp. Windows XP und Windows 7), die Software ist performant und unaufdringlich. Die Installation von "Classic Shell" verhindert außerdem, dass Windows bei Systemstart in die Metro-Oberfläche wechselt. Hinweis: mit "Windows 8.1 Update 1" hat Microsoft inzwischen ein eigenes Startmenü nachgeliefert.
  • Dateizuordnungen ändern - Windows 8 bringt für Bilder, Videos und PDF-Dateien neue Dokumentenbetrachter mit, welche in die Metro- bzw. Kachel-Oberfläche integriert sind. Dies hat den unangenehmen Effekt, dass man bei Betrachten eines Bildes in eine Metro-Vollansicht wechselt und nach Verlassen dieser Vollansicht wieder im Kachel-Menü landet, obwohl man zuvor im klassischen Desktop gearbeitet hat. Wie Sie diese Dateitypen-Zuordnungen ändern können, erfahren Sie hier.
  • Microsoft-Konto auf lokales Konto umstellen - manche Nutzer stören sich daran, dass der eigene Windows-Login an ein Microsoft-Konto geknüpft sein soll. Dieses kostenlose Feature bringt zwar auch viele Vorteile (Skydrive-Integration, Synchronisierung von Apps und Einstellungen über mehrere Geräte hinweg), ist aber nicht jedermanns Sache. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihr bereits vorhandenes Microsoft-Benutzerkonto zu einem lokalen Konto umwandeln können.

Mit welchen Einstellungen kann ich das Touchpad-Verhalten in Windows 8.1 optimieren? zurueck nach oben
Falls Sie Windows 8.1 primär über ein Touchpad (und nicht über ein Touch-Display) bedienen, dann können folgende Einstellungen die Bedienung verbessern.

Suchen Sie in Windows 8.1 nach "Touch" und öffnen Sie die Seite "Einstellungen für Maus und Touchpad".
  • Deaktivieren Sie die Verzögerung des Touchpads.
  • Deaktivieren Sie "Wechsel zwischen zuletzt verwendeten Apps zulassen"
    • Vorteil: das Touchpad reagiert auch dann ordnungsgemäß, wenn sie von links über den Rand des Touchpads streichen.
    • Nachteil: Sie können nicht mehr so einfach zwischen Kachel-Apps wechseln.
Screenshots:






Ich habe ein technisches Problem mit meinem Notebook. Was sollte ich tun? zurueck nach oben
Bitte grenzen Sie den Fehler unter folgenden Gesichtspunkten ein:
- Welcher Fehler tritt genau auf?
- Wann tritt der Fehler auf?
- Können Sie eine Softwareinteraktion o.ä. mit dem Fehler in Verbindung bringen?
- Welche Diagnosemittel haben Sie bereits angewendet?

Bitte kontaktieren Sie uns unter Angabe der og. Punkte sowie Ihrer Kunden- & Auftragsnummer per Mail an support@mysn.de oder telefonisch unter 0341 / 246 70 40. Nach Prüfung Ihres Sachverhaltes durch unsere Supportmitarbeiter erhalten Sie wahlweise ein Freewayticket zur kostenfreien Selbsteinsendung Ihres Gerätes oder wir veranlassen die Abholung Ihres Gerätes von einem deutschen Standort Ihrer Wahl. Bitte beachten Sie dabei, dass wir den Zeitpunkt der Abholung durch DHL nicht eingrenzen können. Sollten Sie zum Zeitpunkt der Abholung nicht anwesend sein, so hinterlässt Ihnen DHL ein Freewayticket zur Selbsteinsendung.
Verpacken Sie das Notebook OHNE Software-Datenträger, mit Netzteil, mit Akku und mit Netzkabel. Bitte verwenden Sie möglichst Seitenteile aus Styropor, um das Notebook seitlich abzupolstern. Weiterhin polstern Sie den kompletten Leerraum des Kartons aus. Verkleben Sie den Karton gut und entfernen Sie alte Versandetiketten.
Sie erhalten des Weiteren eine RMA-Nummer (Vorgangsnummer), welche Sie bitte gut lesbar auf Ihrem Paket notieren.
Bitte downloaden Sie den RMA-Begleitschein. Füllen Sie diesen bitte komplett aus. Fehlende Angaben können zu Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihres RMA-Vorgangs führen. Im Falle des Defektes einer einzelnen austauschbaren Komponente bieten wir Ihnen die Variante des Vorabtausches an. In diesem Fall bekommen Sie von uns vorab eine Austauschkomponente zugesandt und schicken uns anschließend die defekten Teile zurück. Diese unkomplizierte und schnelle Lösung wird bevorzugt bei Laufwerksdefekten und defekten RAM-Bausteinen angewandt.

Es gibt Möglichkeiten, selbst nach der Fehlerursache zu suchen, bevor Sie uns kontaktieren. Dadurch können wir Ihnen unter Umständen noch schneller helfen. Insbesondere bei Programm-Abstürzen, Bluescreens (BSOD), Einfrieren, Aussetzern, unerklärlichen Fehlermeldungen (z.Bsp. "memory read error") oder Problemen beim Hoch- und Herunterfahren Ihres Notebooks kann es sinnvoll sein, zuerst den Arbeitsspeicher und Ihre Festplatte(n) auf eventuelle Defekte zu testen. Dies ist sehr einfach, geht relativ schnell und liefert eindeutige, verwertbare Ergebnisse. Arbeitsspeicher und Festplatten können von uns sehr schnell per Vorabtausch ausgewechselt werden: wir schicken Ihnen neue Komponenten zu, Sie schicken die defekten Komponenten anschließend zurück. Lesen Sie dazu bitte auch den FAQ-Eintrag Darf ich mein Notebook aufschrauben? Oder geht dabei die Garantie verloren?

Für die selbstständige Diagnose benötigen Sie zwei kostenlose, bootfähige CD's.

"SeaTools for DOS" zum Testen der Festplatte
http://www.seagate.com/support/downloads/seatools/seatools-dos-master/
Klicken Sie bitte auf "I Accept" und anschließend weiter unten in "Step 4" auf "Download".
Eine Anleitung zur Erstellung eines USB-Sticks mit SeaTools for DOS (für Fortgeschrittene) gibt es hier.


"MemTest86+" zum Testen des Arbeitsspeichers
http://www.memtest.org/#downiso
Für die Boot-CD wählen Sie "Pre-Compiled Bootable ISO (.zip)"; für die Erstellung eines USB-Sticks wählen Sie "Auto-installer for USB Key".

Beide Programme können Sie in Form einer ISO-Datei herunterladen und anschließend auf CD oder DVD brennen. Dies geht am einfachsten wie folgt:
ISO-Datei auf Festplatte speichern -> Rechtsklick auf die ISO-Datei -> Öffnen mit -> Windows-Brenner für Datenträgerabbilder

Bitte booten Sie von diesen Datenträgern, um die Testläufe zu starten. Teilen Sie uns anschließend bitte Ihre Test-Ergebnisse mit.

Achtung: Bevor "SeaTools for DOS" Ihre Festplatte erkennen kann, stellen Sie im BIOS unter "Advanced Options" den SATA-Port auf "IDE" (Kompatibilität) um. Bitte machen Sie diese Änderung nach Ihrem SeaTools-Testlauf wieder rückgängig.

Eine ähnliche Software zur Überprüfung von Solid State Disks (SSDs) existiert zur Zeit leider noch nicht. In solchen Fällen helfen nur indirekte Test-Methoden oder testweise ein Austausch der SSD.

Hinweise:
  1. Sobald Memtest86+ auch nur einen einzigen Fehler (Error) ausgibt, gilt der Arbeitsspeicher als defekt und muss somit ausgetauscht werden. Sie können den Test dann abbrechen. Es kann aber in manchen Fällen mehrere Stunden dauern, bis Memtest86+ einen Fehler findet. Deshalb sollten Sie diesen Test am besten über Nacht laufen lassen. Wenn er danach immer noch keinen Fehler gefunden hat, dann können Sie davon ausgehen, dass der RAM einwandfrei arbeitet.
  2. Memtest86+ ist nicht in der Lage, den Fehler einem bestimmten RAM-Riegel zuzuordnen. Um herauszufinden, welcher RAM-Riegel defekt ist, können Sie jeden Riegel einzeln durchtesten (also die anderen Riegel physisch ausbauen).
  3. Falls Memtest86+ einfriert und sich auch nicht mehr über Strg+Alt+Entf abbrechen lässt, besteht vermutlich ein Problem am Mainboard oder an der Stromversorgung.
Prinzipiell raten wir Ihnen zuerst zu einer kompletten Sicherung Ihrer persönlichen Daten!

Alle diese Tests sind natürlich freiwillig. Eine Durchführung dieser Tests hat keine Auswirkung auf die Gültigkeit Ihrer Garantie und unser Angebot eines Pickup&Return-Service.

Hinweis: technische Probleme können oftmals auch Folge einer Infektion mit Computer-Viren oder Malware sein. Gerade dann, wenn viele unterschiedliche Probleme auftreten, die keinen augenscheinlichen Zusammenhang haben, kann eine Viren-Infektion die Fehlerursache sein. In solchen Fällen wird eine Formatierung der System-Festplatte und eine Neuinstallation des Betriebssystem empfohlen.

Manchmal jedoch können auch Antiviren-Programme für eine Einschränkung der Systemstabilität sorgen. Vor allem wenn beim Zugriff auf Dateien und Ordner oder bei der Verbindung über LAN und WLAN Verzögerungen, Abbrüche oder andere Unregelmäßigkeiten auftreten, kann ein zu aggressiv eingestellter Virenscanner die Ursache sein. Dies kann auch von einem Tag auf den anderen passieren - z.Bsp. wenn ein automatisches Update der Erkennungsalgorithmen des Virenscanners eine Inkompatibilität mit einer anderen Systemkomponente hervorruft. In solchen Fällen hilft leider nur die testweise Deinstallation des Virenscanners.

Ich habe Probleme mit USB-Datenträgern - woran kann es liegen? zurueck nach oben
Verbindungsprobleme mit USB-Festplatten sind oftmals die Folge von unzureichender Stromversorgung. Gerade bei günstigen Festplatten kann es vorkommen, dass deren Energiehunger nicht von den USB-Spezifikationen abgedeckt wird. Die alleinige Nutzung von Y-Kabeln ist laut USB-Spezifikationen nicht vorgesehen und führt leider immer wieder dazu, dass Transfergeschwindigkeiten schwanken oder dass Transfers evtl. ganz abbrechen. Wir empfehlen daher grundsätzlich die Nutzung von externen Festplatten mit separatem Netzteil.

Andere Ursachen für Probleme mit USB-Datenträgern können sein: Sollten bei Ihnen also Probleme mit USB-Datenträgern auftauchen, prüfen Sie bitte zuerst, ob die o.g. Faktoren eine Rolle spielen könnten. Defekte an USB-Controllern sind extrem selten. Unsere Erfahrung zeigt, dass 99% aller USB-Probleme auf Software-Probleme oder auf die Nutzung unpassender oder überlasteter Peripherie zurückzuführen sind.

Ich habe Probleme mit dem WLAN-Empfang - was kann ich tun? zurueck nach oben
Probleme mit dem WLAN-Empfang können ganz unterschiedliche Ursachen haben. WLAN ist eine hochkomplexe Technik, mit welcher digitale Daten über das Medium "Luft" übertragen werden - es handelt sich um ein sog. "Shared Medium", also ein Medium, welches von sehr vielen Teilnehmern gleichzeitig benutzt wird. Das sind zum einen die WLAN-Netze der Nachbarn, das sind Bluetooth-Verbindungen, Auto-Diebstahlsicherungen und -Türöffner, Mikrowellen, Babyphones uvm. - alle diese Anwendungen tummeln sich im 2,4Ghz-Frequenzband oder in angrenzenden/überlappenden Bereichen. Damit es dabei nicht zu Verwechslungen kommt und Sie während Ihres Skype-Calls nicht plötzlich des Nachbars Kleinkind im Ohr haben, sind komplexe Mechanismen notwendig, durch welche sichergestellt werden soll, dass alle Datenpakete eindeutig gekennzeichnet und verschlüsselt sind und dass alle WLAN-Teilnehmer möglichst immer nur abwechselnd und nicht gleichzeitig senden. Da die WLAN-Standards im Laufe der Zeit viele Updates, Revisionen und Verbesserungen erhielten (a/b/g/n/ac), sind Verbindungs-Probleme und Inkompatibilitäten nicht vollständig zu vermeiden. In diesem Artikel möchten wir Ihnen erklären, wie Sie diese Probleme in den Griff kriegen.

Sonderfall #1: falls bei einem brandneuen Notebook die Treiber-Installation des WLAN-Moduls fehlgeschlägt (und Sie sicher sind, dass Sie den richtigen Treiber verwenden), dann kann es u.U. helfen, kurzzeitig ein Netzwerk-Kabel (RJ45) anzuschließen. Damit wird das Netzwerk-Subsystem aus dem sog. "Deep Sleep"-Zustand geholt und dauerhaft aktiviert.

Sonderfall #2: das neue Modul "Intel Dual Band Wireless-AC 7265" drosselt die WLAN-Verbindungsgeschwindigkeit, wenn es sich im Energiesparmodus befindet. Um dies zu beheben, öffnen Sie in Windows die "Erweiterten Energiespareinstellungen", wählen Sie "Drahtlosadaptereinstellungen" und definieren Sie sowohl für Netz- als auch Akku-Betrieb den Modus "Höchstleistung".

1. WLAN-Treiber-Update

Falls Sie ein sehr neues WLAN-Modul (oder ein sehr neues Betriebssystem) verwenden, kann manchmal ein einfaches Treiber-Update schon Probleme beseitigen. Die neusten Treiber finden Sie entweder bei uns im Download-Bereich oder auf der Website des jeweiligen Herstellers (hauptsächlich Intel, Qualcomm, Realtek, Broadcom). Gehen Sie dabei wie folgt vor:
  1. Neues Treiber-Paket herunterladen.
  2. Alten Treiber deinstallieren: Systemsteuerung -> Programme deinstallieren
  3. Bei Bigfoot/Qualcomm Killer-Modulen: evtl. den "KillerCleaner" benutzen um sämtliche Treiber-Reste zu entfernen.
  4. Neustarten
  5. Das zuvor heruntergeladene neue Treiber-Paket installieren
2. Firmware-Update im WLAN-Router

Gerade wenn Sie ein WLAN-Modul mit dem neuen AC-Standard benutzen, kann es vorkommen, dass ältere Router sich daran "verschlucken". Der AC-Standard ist zwar abwärtskompatibel. Doch wie immer steckt der Teufel eben im Detail. So haben uns viele Kunden davon berichtet, dass sie mit ihrem neuen AC-Modul (z.Bsp. Intel Dual Band Wireless-AC 7260) sporadische Verbindungsabbrüche, welche sich mit einem Router-Firmware-Update beheben ließen.
Jeder Router hat eine andere Firmware und jeder Router-Hersteller bietet andere Update-Mechanismen. Manche Router lassen sich direkt über die integrierte Web-Oberfläche updaten, bei manchen muss man vorher erstmal die Update-Datei von der Website des Herstellers herunterladen. Seltener kommt es vor, dass sich Kombi-Geräte aus WLAN-Router und DSL-/Kabel-Modem nur per Fernzugriff direkt vom Provider updaten lassen.

Um zu erfahren, wie Sie Ihren WLAN-Router auf den neusten Stand bringen, nehmen Sie bitte Kontakt zum Hersteller Ihres Routers oder (falls es sich um ein Leihgerät handelt) zu Ihrem Internet-Provider auf. In 99% aller Fälle befinden sich die Firmware-Updates oder -Anleitungen im Support-Bereich des jeweiligen Herstellers.

Bitte beachten: manche WLAN-Router setzen sich nach einem Firmware-Update automatisch auf Werkseinstellungen zurück. Bitte halten Sie ein LAN-Kabel bereit, sollten Sie nach dem Update kein Zugriff mehr auf das WLAN haben. Sollte Ihr WLAN-Router auch gleichzeitig Ihr DSL-/Kabel-Modem sein, halten Sie bitte auch die Internetzugangsdaten Ihres Internet-Providers bereit oder schreiben Sie sie vor dem Firmware-Update aus der Web-Oberfläche ab.

3. Sicherheits-/Tuning-Software deaktivieren/deinstallieren

Wie bereits im FAQ-Artikel zu Tuning-Software erläutert wurde, können systemnahe Sicherheits- und Tuning-Software die System- und Netzwerkstabilität beeinträchtigen. Dies gilt vor allem für Software in Verbindung mit den Killer-Modulen von Bigfoot bzw. Qualcomm Atheros, da diese mit einer extensiven Paketsteuerung ausgestattet sind. Deaktivieren Sie probehalber Ihre Sicherheits-Software (Firewalls, Virenscanner) und überprüfen Sie, ob sich die Situation dadurch bessert. In einigen Fällen ist eine Besserung auch erst nach vollständiger Deinstallation der Sicherheits-Software eingetreten, da eine einfache Deaktivierung unter Umständen nicht alle vermeintlichen Schutzfunktionen aus dem System entfernt.

4. Router-Einstellungen verändern

Falls sich etwaige WLAN-Probleme auch nach einem Firmware-Update nicht verbessern, so kann man versuchen, ein paar Einstellungen zu verändern. Denn manchmal kommt es vor, dass WLAN-Modul und -Router zwar die selbe Sprache sprechen sollten, in einzelnen Punkten dann aber doch "Meinungsverschiedenheiten" haben und nicht richtig miteinander harmonieren. Die Web-Oberfläche eines WLAN-Routers bietet meistens vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, welche man zur Fehlerbehebung durchprobieren kann. Oftmals sind diese Einstellungen hinter einen "Experten-Modus" versteckt, oder Sie müssen die "manuellen WAN-Einstellungen" auswählen - jeder Router-Hersteller handhabt das ein klein wenig anders, aber letztendlich ist die Auswahl an Einstellungen immer recht ähnlich.

Für alle Einstellungs-Änderungen am WLAN-Router gilt: dokumentieren Sie Ihre Änderungen! Vor allem wenn Sie die Verschlüsselungs-Einstellungen ändern (WPA), achten Sie genau darauf, welches WLAN-Passwort Sie dort angeben. Wenn Sie das WLAN-Passwort so lassen, wie es ist, dann bekommen die anderen Teilnehmer in Ihrem WLAN mit etwas Glück von der Umstellung gar nichts mit.
Sollten Sie sich durch Ihre Änderungen einmal aus Ihrem WLAN selbst ausschließen, halten Sie bitte ein LAN-Kabel bereit, um Ihr Notebook mit dem WLAN-Router wieder zu verbinden. Sollten alle Versuche scheitern - also sollten Sie keine Verbindung mehr zu Ihrem Router herstellen können - dann hilft zum Schluss immer noch der Reset-Knopf. Jeder Router hat einen winzigen Knopf, den Sie mit einer ausgeklappten Büroklammer für 5-10 Sekunden lang eindrücken müssen. Dadurch wird Ihr Router auf Werkszustand zurückgesetzt - allerdings müssten Sie dann unter Umständen auch wieder die Verbindungsdaten Ihres Internet-Providers neu eingeben (sofern Sie ein Kombi-Gerät auf Router und DSL-/Kabelmodem verwenden).

  • WPS (Wi-Fi Protected Setup) deaktivieren. Diese Funktion ist eigentlich dazu da, das Verbinden mit dem WLAN zu vereinfach (z.Bsp. über "Konfiguration per Knopfdruck"). In der Praxis kann sie aber auch zu Problemen führen. Wir empfehlen daher, diese Funktion zu deaktivieren und sich ganz klassisch über SSID ("Name des WLAN") und gemeinsam genutztes WLAN-Passwort einzuwählen.
  • WPA/WPA2 umschalten. Viele Router bieten standardmäßig einen Hybrid-Modus, in welchem sowohl WPA als auch WPA2 als Verschlüsselungs-Methode genutzt werden. Manche (vor allem ältere) WLAN-Module kommen damit nicht zurecht. Da WPA2 für Privat-Anwender keinerlei Vorteile bietet, empfehlen wir einen Wechsel auf einfaches WPA ohne Hybrid-Modus. Nicht empfohlen wird "WEP" - dieser Standard ist veraltet und lässt sich leicht knacken.
  • Kanäle umschalten. Die WLAN-Standards bieten in den meisten Ländern 11-13 Funkkanäle (in Japan sogar 14) im 2,4Ghz Frequenzband. Viele Router sind standardmäßig so eingestellt, dass sie automatisch den besten WLAN-Kanal wählen sollen. Das klappt aber unter Umständen mehr schlecht als recht. Besser ist es daher, selber einen Kanal zu wählen, welcher möglichst frei von anderen WLAN-Netzen ist. Um herauszufinden, in welchen Ecken Ihres Hauses welche Kanäle besonders belegt sind, empfehlen wir Apps wie Wifi Analyzer (Android) oder inSSIDer (Windows-PC). Für iOS existieren leider keine vergleichbaren Apps, da iOS keinen Low-Level-Zugriff auf das im iPhone/iPad verbaute WLAN-Modul gestattet.
  • Zwischen WLAN-Frequenzbändern 2,4Ghz und 5Ghz umschalten. Viele WLAN-Router und -Module können auch im 5Ghz-Band funken. Diese Fähigkeit wird auch als "Dual Band" bezeichnet. Manche Router sind dabei so eingestellt, dass sie in beiden Bändern gleichzeitig funken können. Das kann durchaus seine Vorzüge haben, kann aber auch zu Problemen führen. Bei häufigen Verbindungsabbrüchen können Sie auch hier ansetzen und versuchen, im Router entweder nur das 2,4Ghz-Band oder nur das 5Ghz-Band auszuwählen. Aber Obacht: im exklusiven 5Ghz-Modus kann Ihr WLAN nicht mehr von Geräten genutzt werden, welche nicht Dual-Band-fähig sind. Dies betrifft vor allem ältere und/oder besonders günstige Geräte. Um diese Geräte wieder in ihr WLAN zu holen, müssten Sie im Router wieder die 2,4Ghz aktivieren.
  • Zwischen a/b/g/n/ac-Standards umschalten. Alle diese verschiedenen WLAN-Standards bauen aufeinander auf und sind eigentlich abwärtskompatibel. Die meisten Router sind so eingestellt, dass sie mehrere Standards gleichzeitig unterstützen. In seltenen Fällen kann aber auch dies zu Problemen führen. Probieren Sie deshalb einzelne Standards durch. Orientieren Sie sich dabei möglichst daran, welche Standards von ihren Geräten unterstützt werden. Die Standard "b" und "g" werden von nahezu allen auf dem Markt erhältlichen Geräten unterstützt. Diese Standards bieten zwar nicht die höchste Netto-Übertragungsrate, reichen aber für Internet-Nutzung völlig aus.
Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps dabei helfen, eventuelle WLAN-Probleme möglichst frustfrei zu beheben. Sollte keine dieser Maßnahmen helfen und sollte eine Software-Ursache zu 100% ausgeschlossen sein, kommen immer noch zwei Möglichkeiten in Betracht: entweder WLAN-Modul und Router vertragen sich einfach nicht miteinander oder das WLAN-Modul ist einfach nur defekt. In beiden Fällen lässt sich das WLAN einzeln ausbauen und auswechseln - eine Einsendung des Notebooks ist nicht unbedingt nötig. Nehmen Sie hierzu einfach Kontakt mit unseren Support-Mitarbeitern auf.

Windows 10 - manche Schriften sind unchscharf, was kann ich dagegen tun? zurueck nach oben
Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Schriften in manchen Anwendungen oder Textfeldern sehr unscharf dargestellt werden, dann liegt womöglich ein Problem mit der Windows-internen DPI-Einstellung vor. Zur Behebung dieses Problems, gehen Sie bitte wie folgt vor:
  • Drücken Sie Win+X und öffnen Sie die Systemsteuerung
  • Öffnen Sie "Anzeige" bzw. "Darstellung und Anpassung" -> "Anzeige"
  • Setzen Sie den Haken bei "Manuell eine Skalierungsstufe dür alle Anzeigegeräte auswählen"
  • Wählen Sie Ihre bevorzugte Skalierungsstufe (normalerweise 100%)
  • Klicken Sie auf "Übernehmen"
Damit sollte das Problem behoben sein.

Gleichlautende Anleitungen finden Sie auch hier und hier.

Ich habe einen Pixelfehler – Pixelfehler-Policy zurueck nach oben
Vorab: Nur kleiner Teil (einstelliger %-Bereich) der ausgelieferten Displays ist mit sichtbaren Pixelfehlern behaftet.

Pixelfehler treten bei LCD-Bildschirmen technologie- und produktionsbedingt auf. Ein HD+ Display mit 1.600 x 900 Punkten besteht beispielsweise aus 4,32 Millionen einzelnen und von winzigen Transistoren angesteuerten Bildschirmzellen, ein Full HD Display (1.920 x 1.080) sogar aus 6,22 Mio.
Bei einer solch gigantischen Anzahl ist es möglich, dass trotz höchster Qualitätsstandards eine oder mehrere einzelne Zellen nicht perfekt funktionieren und permanent ein- oder ausgeschaltet sind. Das Resultat sind dann ständig leuchtende oder ständig schwarze Pixel auf dem Schirm.

Die ISO-Norm 13406-2 legt diesbezüglich Qualitätsklassen fest und sorgt damit für Transparenz in Bezug auf Garantieansprüche von Endkunden, Händlern und Großhändlern gegenüber den Herstellern. Mit dem Commitment zu einer ISO-Fehlerklasse verpflichten sich Monitorhersteller, den jeweils entsprechenden Standard in der Serienfertigung einzuhalten. Die Pixelfehlerklassen orientieren sich dabei - wie in der nachfolgenden Tabelle erläutert - an der Anzahl der Pixelfehler und am spezifischen Fehlertyp. Die Pixelfehlerzahl ist jeweils pro 1 Million Pixel definiert.

Es werden die folgenden drei Fehlertypen unterschieden:
- Fehlertyp 1: ständig leuchtender Pixel
- Fehlertyp 2: ständig schwarzer Pixel
- Fehlertyp 3: defekter Subpixel entweder ständig leuchtend (rot, grün, blau) oder ständig schwarz

Die ISO-Fehlerklassen sind wie folgt definiert:

Fehlerklasse Max. Anzahl Typ 1 Max. Anzahl Typ 2 Max. Anzahl Typ 3
I 0 0 0
II 2 2 5
III 5 15 50
IV 50 150 500


Alle von Schenker Technologies verkauften Notebooks entsprechen der Klasse II, wenn nichts anderes angegeben ist.

Sollten sich mehr als die maximal zulässigen Pixelfehler auf Ihrem Display befinden, so kontaktieren Sie uns bitte per Mail unter support@mySN.de mit Angabe der Anzahl und der Art der Pixelfehler.

Mein Gerät ist außerhalb der Garantiezeit und hat ein technisches Problem - was nun? zurueck nach oben
Wenn sich Ihr Gerät nicht mehr innerhalb der Garantiezeit befindet oder durch einen externen Einfluss (Flüssigkeitsschaden, mechanische Beschädigung) die Garantie erloschen ist, können Sie das Gerät natürlich zur Erstellung eines Kostenvoranschlages an Schenker Technologies übersenden. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail an support@mysn.de mit einer genauen Problembeschreibung - anschließend erhalten Sie Bearbeitungsnummer für die Einsendung Ihres Gerätes.

Wie kann ich defekte Akkus entsorgen? zurueck nach oben
Akkus sind Sondermüll und dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Bitte entsorgen sie sachgerecht Ihren Akku. Im batterievertreibenden Handel, Fachmärkten sowie den kommunalen Sammelstellen stehen entsprechende Behälter bereit. Im Zweifelfall senden sie uns ihren Akku zu, damit wir ihn sachgerecht entsorgen können.

Welche Bedingungen gelten für die Rückgabe von Merchandise-Artikeln? zurueck nach oben
Eine Rückgabe von Merchandise-Artikeln ist prinzipiell nur im unbenutzen Zustand möglich. Verschmutzte oder bereits gewaschene Textilien sind vom Umtausch prinzipiell ausgeschlossen. Achten Sie bitte darauf, dass angebrachte Etiketten oder Anhänger nicht entfernt werden.

Sollten Sie an einem Merchandise-Produkt einen Mangel feststellen, welcher bereits bei Lieferung vorhanden gewesen ist, fotografieren Sie bitte den Mangel und schreiben Sie an support@mysn.de - wir entscheiden anschließend, wie zu verfahren ist.

Kann ich mein Schenker Notebook später noch aufrüsten? zurueck nach oben
Alle Modelle von Schenker sind auf Modularität und Wartungsfreundlichkeit ausgelegt. Die Aufrüstung von Festplatten (2.5" SATA mit einer Bauhöhe von bis zu 9,5mm), SSDs (mSATA oder m.2-Steckkarten) und von Arbeitsspeicher (SO-DIMM DDR3/DDR4) gerät somit zum Kinderspiel, auch WLAN-Module, optische Laufwerke und neue Tastaturen lassen sich ohne großen Aufwand einbauen. Bei den Prozessoren und den Grafikkarten hingegen müssen einige Besonderheiten beachtet werden.

Prozessor (CPU): bei den meisten Schenker Notebooks steckte der Prozessor bisher in einem standardisierten Sockel und konnte somit ausgewechselt werden. Normalerweise war dies aber nur innerhalb einer bestimmten Prozessor-Generation möglich, da fast jede neue Generation einen neuen Sockel mitbrachte. So war es zum Beispiel nicht möglich, eine Haswell-CPU in ein Notebook mit Ivy-Bridge-Sockel einzubauen. Außerdem musste beachtet werden, dass jedes Notebook auf eine maximale CPU-TDP (Verlustleistung, Abwärme) ausgelegt ist: während in kleineren Modelle wie dem XMG A102 nur CPUs mit einer TDP von bis zu 35W verbaut werden konnten (z.Bsp. i7-3632QM), passten in die High-End-Reihe XMG PRO auch Prozessoren mit bis zu 55W hinein (z.Bsp. i7-3940XM).

Seit den CPU-Generationen Broadwell und Skylake (2015) bietet Intel keine steckbaren Mobilprozessoren mehr an. Alle Mobil-Prozessoren aus den Reihen Skylake-U (etwa i7-6700U) und Skylake-H (etwa i7-6700HQ) müssen auf das Mainboard gelötet werden - nachträgliche Upgrades sind somit nicht möglich. Dieses sog. "BGA"-Verfahren (BGA = Ball-Grid-Array) ermöglicht es, besonders flache Notebooks zu bauen. Außerdem wird durch das Weglassen des Sockels die Verlustleistung der Kontakte zwischen CPU und Mainboard minimal verringert, was letztlich der Energieeffizienz des Notebooks zu Gute kommt.

Intel-Prozessoren mit steckbarem Sockel gibt es seitdem nur noch im Desktop-Bereich in der Serie "Skylake-S" (etwa i7-6700K). Diese Desktop-Prozessoren werden in den Reihen XMG ULTIMATE, SCHENKER WORK und teilweise SCHENKER FLEX verwendet - somit sind bei diesen Reihen nachträgliche CPU-Upgrades innerhalb einer CPU-Generation und unter Beachtung der maximalen TDP weiterhin möglich. Ob ein Notebook mit CPU-Sockel oder mit verlöteter CPU ausgestattet ist, erfahren Sie im Datenblatt des jeweiligen Notebooks.

Grafikkarte (GPU): Bei aktuellen Notebooks in den Reihen XMG ADVANCED, CORE und PRO ist die Grafikkarte direkt ins Mainboard integriert - eine Aufrüstung ist somit nicht möglich. Dies gilt auch dann, wenn im Konfigurator verschiedene Grafikkarten zur Auswahl stehen. Ob die Grafikkarte direkt ins Mainboard integriert ist, erfahren Sie im Datenblatt des jeweiligen Notebooks.

In den Reihen XMG ULTIMATE und SCHENKER WORK werden modulare Grafikkarten im MXM-Format verbaut. Diese Grafikkarten sind also gesteckt und lassen sich ausbauen. Generationsübergreifende Grafikkarten-Upgrades lassen sich aber dennoch nicht garantieren - aus folgenden Gründen:
  1. Das Kühlsystem des Notebooks ist immer auf eine bestimmte Grafikkarte zugeschnitten. Wird eine Grafikkarte getauscht, muss auch das Kühlsystem entweder getauscht oder angepasst werden. Bei manchen Grafikkarten kommen speziell geformte Kühlkörper zu Einsatz. Außerdem muss in jedem Fall die Anordnung der Wämeleitpads mit der Anordnung der Komponenten auf der Grafikkarte (Speicherbausteine, Spannungswandler usw.) übereinstimmen. Dies ist nur durch erfahrene Service-Techniker und durch genaue Kenntnis der jeweiligen Baugruppe möglich. Kommt es hierbei zu Fehlern, führt dies unweigerlich zu Hitzeschäden und zum Garantieverlust.
  2. Der MXM-Formfaktor wurde und wird über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt, so dass verschiedene MXM-Formate existieren, die nicht miteinander kompatibel sind. Aktuell wird in den o.g. Modellreihen das Format "MXM 3.0 type B" verwendet - dies könnte sich aber in Zukunft wieder ändern, wenn dies technisch erforderlich ist.
  3. Das VBIOS der Grafikkarte und das BIOS des Notebooks müssen aufeinander abgestimmt sein. Dies bedeutet z.Bsp., dass das Mainboard des Notebooks die jeweilige Grafikkarte offiziell unterstützen muss, da ansonsten das Kühlsystem des Notebooks nicht richtig mit der Grafikkarte zusammenarbeiten kann (Stichwort Lüftersteuerung, Spannungsregelung). Auch liegen bei inkompatiblen BIOS/VBIOS-Versionen meist die externen (manchmal auch die internen) Display-Anschlüsse brach. Eine Aufrüstung ist somit meist nur innerhalb von 1-2 Generationen möglich (wenn überhaupt), weil ältere Plattformen anschließend nicht mehr von den jeweiligen Chip-Herstellern unterstützt werden.
  4. In der Regel bieten wir keinen Rückkauf von gebrauchter Hardware an. Das bedeutet, dass bei einem Grafikkarten-Upgrade der volle Preis der neuen Grafikkarte (zzgl. Arbeitszeit für Umbau und Testing) bezahlt werden muss - dieser ist meist deutlich höher als der Differenz-Preis im Konfigurator. Zum Vergleich: eine GTX 980M MXM-Karte mit 8GB GDDR5-Speicher für XMG ULTIMATE kostet zwischen 800 und 900€. Solche Notebook-Grafikkarten unterliegen auch nicht dem bei Desktop-Komponenten teilweise üblichem Preisverfall - die Preise können somit auch nach mehreren Jahren unverändert stabil bleiben.
Unser Fazit: eine Aufrüstung der Grafikkarte ist zwar teilweise möglich, aber oft weder praktikabel noch kosteneffizient. Es ist daher sinnvoll, sich schon beim Kauf des Notebooks für die richtige Grafikkarte zu entscheiden. Es ist nicht garantiert, dass man 1-2 Jahre nach dem Kauf des Notebooks auf die nächste High-End-Generation wechseln kann, weil dann die alte Plattform womöglich schon nicht mehr unterstützt wird.

Hinweis zu CrossfireX und SLI: eine Besonderheit bilden Notebooks, die für den Einbau von bis zu zwei High-End-Grafikkarten ausgelegt sind (zur Zeit XMG P724 und XMG U726). Wer diese Modelle jetzt mit einer einzelnen High-End-Grafikkarte kauft, kann sich eine zweite, identische Grafikkarte später problemlos nachrüsten lassen. Allerdings ist auch in diesem Fall wieder eine Anpassung des Kühlsystems nötig, so dass auch diese Aufrüstung nur direkt von unseren Service-Kräften durchgeführt werden sollte. Die Kosten der Aufrüstung bilden sich zusammen aus dem Preis für die zweite Grafikkarte (und deren Kühlsystem) und aus einer Pauschale (80,- € im Normalfall) für Versand und Handling.

Darf ich mein Notebook aufschrauben? Oder geht dabei die Garantie verloren? zurueck nach oben
Fast alle Schenker Notebooks (Ausnahmen siehe unten) können über eine leicht zugängliche Service-Klappe auf der Unterseite des Notebooks geöffnet werden.

Bei einem sachgerechten Vorgehen stellt das Öffnen dieser und anderer Service-Klappen keinen Garantieverlust dar. Zusätzlich räumen wir Ihnen das Recht ein, Ihre Tastatur auszubauen, um an die darunterliegenden Bauteile (RAM, WLAN, CMOS-Batterie) zu kommen.

Es ist wichtig, dass Sie darauf achten, bei diesem Vorgang keine Schäden anzurichten. Mechanische Beschädigungen an Ihrem Notebook sind weder von Garantie noch von Gewährleistung abgedeckt.

Bitte beachten Sie folgende Sicherheitshinweise:
  • Verwenden Sie geeignete Schraubenzieher mit passender Klinge, damit Sie die empfindlichen Schraubenköpfe nicht abnutzen.
  • Vermeiden Sie statische Entladungen, indem Sie sich vor Wartungsarbeiten erden. Berühren Sie dafür einen Heizkörper, ein Heizungsrohr oder eine Badezimmerarmatur.
  • Entfernen Sie Gefahrquellen wie Kerzen und offene Getränke von Ihrer Werkbank.
  • Achten Sie darauf, mit dem Schraubenzieher nicht abzurutschen da Sie sonst die Leiterplatinen beschädigen könnten.
  • Beim Anheben von Service-Klappen, Lüftern oder Ihrer Tastatur agieren Sie bitte mit großer Vorsicht, damit Sie keine Verbindungskabel aus dem Mainboard reißen.
  • Lassen Sie keine Gegenstände in das Notebook hereinfallen. Achten Sie insbesondere bei der Handhabung von SSDs und Festplatten auf größte Vorsicht.
  • Bei besonders dünnen Notebooks wie bei manchen Modellen unserer SCHENKER SLIM-Serie ist ein Ausbau der Tastatur prinzipiell nicht möglich.
Trotz dieser Sicherheitshinweise sind Wartungsarbeiten bei unseren Notebook sehr leicht durchzuführen. Sie können somit problemlos Ihre Lüftung reinigen, RAM aufrüsten oder Festplatten und SSDs ausbauen.

Von einer Demontage der Kühlkörper raten wir dringend ab. Die Kühlkörper von Prozessoren und Grafikkarten sind mit empfindlicher Wärmeleitpaste und passgenauen Wärmeleitpads versehen. Sind diese Wärmeleitmittel nicht optimal positioniert/verteilt, kann eine korrekte Wärmeabfuhr nicht gewährleistet werden. Die Folge sind Überhitzungen bis hin zum Totalausfall. In solchen Fällen können Garantie und Gewährleistung nicht in Anspruch genommen werden.

Wie oft sollte ich mein Notebook reinigen? Welche Pflegehinweise gibt es? zurueck nach oben

Reinigung

Die Häufigkeit der Reinigung richtet sich erheblich nach der Nutzungsdauer und -art des Notebooks. Grundsätzlich empfiehlt es sich, dass Notebook und insbesondere das Kühlsystem immer fett-, staub- und nikotinfrei zu halten. Beim Kühlsystem empfiehlt sich eine Reinigung im Abstand von 3-6 Monaten.

Äußere Reinigung

Zum Abwischen des Gehäuses genügt meist ein feuchtes (nicht nasses!) Tuch. Das Display sollte am besten mit einem sauberen Mikrofasertuch abgewischt werden. Bei hartnäckigen Flecken darf das Tuch auch feucht (nicht nass!) sein. Achtung: es darf keine Flüssigkeit zwischen Display und Displayrahmen geraten. Zum Reinigen der Tastatur kann ein Staubsauger auf niedrigster Stufe verwendet werden. Falls der Staubsauger nicht regulierbar sein sollte, sehen Sie von einer Verwendung ab. Es besteht die Gefahr, dass Tasten eingesaugt werden können.

Tipp: Kleber-Rückstände lösen sich am besten mit Orangen-Öl aus der Drogerie. Benutzen Sie ein kratzfreies Tuch oder ein Wattestächen und lassen Sie das Öl für einen Moment einwirken. Anschließend können Sie die Kleber-Rückstände mit dem Tuch oder Wattestäbchen restlos entfernen.

Innere Reinigung


Wie bereits oben beschrieben können alle Modelle von Schenker über eine leicht zugängliche Service-Klappe auf der Unterseite des Notebooks geöffnet werden. Bei sachgerechtem Vorgehen stellt dies keinen Garantieverlust dar. Um die Lüfter und Kühlkörper zu reinigen, empfehlen wir die Verwendung von Pinsel, Pinzette oder Wattestäbchen. Bitte reinigen Sie nicht nur den Lüfter (Ventilator), sondern reinigen Sie insbesondere auch die Kühlkörper (auch "Heatsinks" genannt). Sie dürfen die Lüfter abschrauben und ausbauen, um an die Kühlkörper heranzukommen. Jedes Lüfter-Gehäuse ist mit 3-4 Schrauben am Notebook befestigt. Diese Schrauben lassen sich sehr einfach lösen, die Lüfter können Sie somit auch sehr einfach herausnehmen.

Zur Illustration hier ein Foto, wie so ein Kühlkörper typischerweise nach 6 Monaten Nutzung aussieht:



Bei Verwendung eines Staubsauger ist nebst absoluter Vorsicht zu beachten, dass die Lüfter vorsichtig festgehalten werden sollten um Überspannungen und Lagerschäden zu vermeiden.

Hinweis: Sollten bei der Reinigung Teile des Notebooks beschädigt werden, fällt dies nicht unter unsere Garantiebedingungen. Bitte gehen Sie deshalb bei allen Wartungsarbeiten mit großer Sorgfalt vor. Lassen Sie sich ggf. von unserem Support-Team telefonisch beraten.

Für einen optimalen Betrieb Ihres Notebooks empfehlen wir eine Reinigung der Kühlkörper aller 3-6 Monate.

Ich möchte mein Notebook nachträglich auf Windows 8 aufrüsten, was muss ich beachten? zurueck nach oben
Alle aktuellen Schenker Notebooks werden auch mit Windows 8 angeboten. Falls Sie Ihr Notebook noch mit Windows 7 gekauft haben, müssen Sie allerdings einige Hinweise beachten, bevor Sie ein Upgrade auf Windows 8 durchführen. Die Hinweise in diesem FAQ-Beitrag gelten für die folgenden Modelle:
  • XMG A102
  • XMG A502
  • XMG A702
  • XMG A522
  • XMG A722
  • XMG P502
  • XMG P702
  • XMG P722
  • XIRIOS W502
  • XIRIOS W702
Alle diese Modelle haben gemeinsam, dass vor der Installation von Windows 8 ein BIOS-Update durchgeführt werden muss. Dieses BIOS-Update rüstet UEFI-Kompatibilität nach und bewirkt dadurch u.a., dass Windows 8 deutlich schneller startet. Außerdem ist das BIOS-Update bei manchen Modellen auch erforderlich, um Sound-Hardware und USB 3.0 unter Windows 8 korrekt in Betrieb zu nehmen. Bei allen BIOS-Updates ist zu beachten, dass vorher die EC-Firmware aktualisiert werden muss.

Die jeweiligen BIOS-Updates (inkl. EC-Firmware und Anleitung) und Windows 8 Treiber finden Sie in unserem Download-Bereich für das jeweilige Notebook. Unsere BIOS-Updates werden prinzipiell unter MS-DOS durchgeführt. Ein BIOS-Update innerhalb von Windows ist nicht vorgesehen.

Bitte beachten Sie, dass Sie nach den BIOS-Updates und vor der Win8-Installation im BIOS die Option "UEFI-Boot" aktivieren. Diese Option finden Sie im BIOS-Setup (F2 beim Booten) unter Boot -> OS Select -> Windows 8 -> UEFI Boot -> Enabled.

Dies bedeutet, dass Sie von UEFI-Bootmedien booten können. Leider wird dadurch bewirkt, dass klassische Boot-Medien (z.Bsp. ein DOS-Bootmedium) nicht mehr starten. Um klassische Boot-Medien zu starten, müssten Sie die Option "OS Select" wieder zurück auf "Others" stellen.

Die UEFI-Boot-Option bewirkt außerdem, dass Sie ab sofort GPT-Partitionen anlegen können. Damit wird der alte, unter Windows 7 noch gebräuchliche MBR-Formatfaktor abgelöst. Weitere Informationen zu GPT finden Sie auf Wikipedia.

Hinweis: wenn Sie Ihr BIOS in den UEFI-Boot-Modus umstellen, aber kein UEFI-fähiges Bootmedium angeschlossen haben, dann gelangen Sie beim Starten des Rechners direkt wieder ins BIOS-Setup, wie bei einer Endlosschleife. Dies liegt daran, dass in den UEFI-Spezifikationen keine Fehlermeldung mehr im Sinne von "select proper boot device" vorgesehen ist.

Wenn Sie das Windows 8 Upgrade-Angebot von www.windowsupgradeoffer.com nutzen möchten, beachten Sie bitte, dass die dort erhältliche ISO-Datei als gebrannte DVD nicht UEFI-bootfähig ist. Microsoft empfiehlt die Benutzung des "Windows 8 Setup Tools" um aus der ISO-Datei einen UEFI-bootfähigen USB-Stick zu erzeugen. Eine Download-Link und eine Kurzbeschreibung dafür finden Sie bei CHIP.de - Windows 8 Setup Tool, weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Für ältere Modelle (mit Sandy Bridge und älter) können wir derzeit leider noch keine Windows-8-Treiber anbieten. Auch ist für ältere Modelle keine UEFI-Nachrüstung mehr möglich. Im Allgemeinen sollte es möglich sein, ältere Modelle mit den Standard-Treiber von Windows 8 zu benutzen. Darüberhinaus haben Sie die Möglichkeit, aktuelle Treiber von dem jeweiligen Chip-Hersteller zu beziehen. Eine Sammlung aktueller Original-Treiber finden Sie in unser Download Rubrik "aktuelle Komponententreiber".

Wie nutze ich das TPM unter Windows 7? zurueck nach oben
Um TPM unter Windows 7 nutzen zu können ist es unbedingt nötig, dass Windows 7 mit aktivierter UEFI Bootoption installiert wurde. Die Option ist bei all unseren Geräten, außer der Core-Serie, im Reiter "Boot" des Bios zu finden. Bevor Windows 7 aber mit aktivem UEFI installiert werden kann, muss "Launch CSM" ebenfalls aktiviert sein. Achtung: CSM wird erst ab der Gerätegeneration 2014/2015 (z. B. XMG A505/ Schenker M505) unterstützt.

Was ist das "FlexiCharger"-Feature und wie nutze ich es? zurueck nach oben
Das Feature "FlexiCharger" wurde von uns 2015 mit der sechsten Generation der Core i7-Prozessoren (Codename Skylake) eingeführt. Das Feature schont den Akku in Zeiträumen, in denen man das Notebook für lange Zeiträume dauerhaft am Netzteil betreibt und dabei den Akku nur selten verwendet. Es reduziert die Anzahl an Ladezyklen, indem es erst ab einem bestimmten Akku-Füllstand (z.Bsp. 80%) damit beginnt, den Akku wieder zu laden, anstatt den Akku permanent zwischen 99% und 100% pendeln zu lassen.

Zusätzlich zur Untergrenze lässt sich aber auch eine Obergrenze einstellen: für die Langzeit-Lagerung von Akkus wird empfohlen, diese vor der Einlagerung auf etwa 50% zu laden bzw. zu entladen. Mit FlexiCharger kann man z.Bsp. einstellen, dass der Akku erst ab 40% geladen wird und bei 60% aufhört, zu laden. Damit lässt sich der Akku über lange Zeiträume hinweg perfekt um die 50% Marke balancieren.

Die Ober- und Untergrenze von FlexiCharger lässt sich in allen unterstützten Geräten im BIOS-Setup (F2) unter "Advanced Chipset Control" einstellen. Bei der Aktivierung von FlexiCharger wird gewarnt, "over time the meter's reading accuracy will deteriorate". Das bedeutet also, dass die Akku-Füllstandsanzeige mit der Zeit ungenauer werden könnte. Die Abweichung der Genauigkeit kann nach 12 Monaten bis zu 20% betragen. Um die Genauigkeit der Akkustandsanzeige neu zu kalibrieren, muss man lediglich das FlexiCharger deaktivieren und den Akku einmal auf 100% aufladen.

Wieso dreht der Lüfter manchmal auf obwohl mein Notebook untätig ist? zurueck nach oben
Dies kann daran liegen, dass Windows automatisch bestimmte Wartungsaufgaben durchführt, wenn für einen gewissen Zeitraum keine Benutzeraktivität vorliegt. Um dies zu unterbinden, deaktivieren Sie bitte die Aufgabe „Idle Maintenance“ in der Windows-Aufgabenplanung:

Start -> Aufgabenplanung -> Microsoft -> Windows -> TaskScheduler -> Rechtsklick auf „Idle Maintenance“ -> Deaktivieren

Falls Sie System-Software von Drittanbietern installiert haben, prüfen Sie bitte auch deren Einstellungen. Vor allem Sicherheits- und Cleanup-Software wird oftmals mit aktivierten „Idle Maintenance“-Optionen ausgeliefert, die sich auch deaktivieren lassen.

Weitere Ursachen für aufdrehende Lüfter können sein:
  • Hohe Umgebungstemperatur
  • Verstaubtes oder verstopftes Kühlsystem
  • Sonstige Hintergrundaktivitäten
  • Programmierfehler / Speicher-Leaks
  • Fehlerhafte Treiber

Wieso wird Windows 7 Nutzern das Upgrade auf Windows 10 empfohlen? zurueck nach oben
Windows 10 ist schnell, stabil und flexibel konfigurierbar. Der Windows-Kernel wurde seit Windows 7 massiv weiterentwickelt und ist dadurch sehr sparsam und performant geworden. Windows 10 bootet grundsätzlich schneller als Windows 7 und verbraucht weniger Arbeitsspeicher. Windows 10 lässt sich nach wie vor komplett ohne die Bindung an einen Microsoft-Online-Account nutzen. Alle relevanten Datenschutz-Einstellungen können bereits bei der ersten Inbetriebnahme angepasst werden.

Was muss ich bei der Nutzung von Windows 7 auf aktuellen Notebooks beachten? zurueck nach oben
Vor der Installation von Windows 7 müssen im BIOS-Setup (F2) die UEFI-Bootoptionen deaktiviert werden. Eine Installation ist somit nur mit MBR-Partitionen möglich. GPT wird nicht unterstützt.
Manche neuere Komponenten funktionieren unter Windows 7 nicht mehr, da keine Treiber mehr dafür entwickelt werden. Dies kann u.a. SSD’s mit NVMe-Schnittstelle und UMTS/LTE-Module betreffen.
Manche neuen Software-Technologien funktionieren unter Windows 7 nicht – dies betrifft vor allem die Grafik-Schnittstelle DirectX 12.
Windows 7 kann nicht von allen Stromsparmechanismen moderner Rechensysteme Gebrauch machen – dies wirkt sich unter Umständen negativ auf die Akkulaufzeit auf. So wird z.Bsp. die mit Intel Skylake eingeführte Technologie „Speed Shift“ von Windows 7 nicht mehr unterstützt.
Der Hersteller-Support von Windows 7 Treibern wird nach und nach zurückgefahren. Das bedeutet insbesondere, dass bei technischen Problemen (z.Bsp. Software-Inkompatibilitäten oder unerwartete Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Treibern) nicht immer eine zeitnahe Lösung implementiert werden kann.

Welche verschiedenen Arten von USB 3.1 bzw. USB Type-C gibt es? zurueck nach oben
Anfang 2015 wurden erstmals Peripherie mit dem neuen Standard USB 3.1 und USB 3.1 Type-C vorgestellt. Mit der Veröffentlichung der 6. Generation Intel Core-Prozessoren in der zweiten Jahreshälfte 2015 fand dieser neue Standard auch erstmals eine breitere Anwendung in Mainboards und Notebooks.

USB 3.1 bezeichnet ein ganzes Bündel an Leistungsmerkmalen, die sich je nach Ausführung im Detail unterscheiden können. USB 3.1 „Type-C“ bezeichnet konkret die neu eingeführte, verdrehsichere Anschluss-Steckform. Eine vollständige Übersicht findet man hier.

Die drei häufigsten USB-Steckerformen sind die folgenden:
  • Standard-A: auch als Standard-USB bekannt
  • Micro-B: wird hauptsächlich in Smartphones für das Ladekabel verwendet
  • Type-C: der neue Stecker

Standard-A und Micro-B haben gemeinsam, das man sie nur in der korrekten Orientierung einstecken kann. Type-C ungefähr genau so klein wie Micro-B, ist aber verdrehsicher und kann daher auch „auf dem Kopf herum“ eingesteckt werden. Von USB 3.1 Type-C gibt es folgende Ausbaustufen:

USB 3.1 Gen1 Type-C
- USB-Brandbreite: 5 Gbit/s
- Ist technisch identisch zu USB 3.0 (bis auf die neue Stecker-Bauform)

USB 3.1 Gen1 Type-C inkl. DisplayPort
- USB-Brandbreite: 5 Gbit/s
- Ist technisch identisch zu USB 3.0 (bis auf die neue Stecker-Bauform)
- Unterstützt einen alternativen Modus mit 1x DisplayPort 1.2 über Type-C

USB 3.1 Gen2 Type-C
- USB-Bandbreite: 10 Gbit/s
- Ist somit doppelt so schnell wie USB 3.0

USB 3.1 Gen2 Standard-A
- USB-Bandbreite: 10 Gbit/s
- Ist somit doppelt so schnell wie USB 3.0
- Verwendet den altbekannten Standard-USB-Steckplatz - Ist zur Unterscheidung von USB 3.0 farblich markiert und zwar je nach Hersteller in rot, türkis oder anderen Farben, auf jeden Fall weder blau noch schwarz

USB 3.1 Gen2 Type-C inkl. DisplayPort
- USB-Bandbreite: 10 Gbit/s
- Ist somit doppelt so schnell wie USB 3.0
- Unterstützt einen alternativen Modus mit 1x DisplayPort 1.2 über Type-C

USB 3.1 Gen2 Type-C inkl. Thunderbolt 3
- USB-Bandbreite: 10 Gbit/s
- Ist somit doppelt so schnell wie USB 3.0
- Bietet auch Thunderbolt 3 mit 40 Gbit/s – entspricht in etwa PCI-Express 3.0 mit 4 Lanes (x4)
- Unterstützt zusätzlich einen alternativen Modus mit 1x DisplayPort 1.2 über Type-C. Bei Nutzung von DisplayPort wird die gleichzeitig zur Verfügung stehende Thunderbolt-Bandbreite auf 20 Gbit/s reduziert.
Die maximale Ausbaustufe mit Unterstützung von Thunderbolt 3 ist in Bezug auf Platinenlayout, Herstellungs- und Zertifizierungskosten sehr aufwändig. Insbesondere die Zertifizierung von Thunderbolt 3 durch Intel kann bis zu 12 Monaten dauern, da es bisher nur wenige Zertifizierungsstellen gibt. Die hohen finanziellen und zeitlichen Kosten für Thunderbolt sind auch der Grund dafür, wieso Thunderbolt 3 bis jetzt nur in sehr hochpreisigen Notebooks zu finden ist.

Die sechs o.g. fettgedruckten Bezeichnungen werden so auch in unseren Datenblättern verwendet.

Andere Hersteller bewerben inzwischen noch eine weitere Variante, die einfach nur „USB 3.1“ (ohne „Type-C“) genannt wird. Dabei handelt es sich in der Regel um nichts anderes als „USB 3.1 Gen1“ und zwar mit dem Anschluss „Standard-A“ – diese Ausbaustufe ist somit sowohl in Bezug auf Bandbreite und Steckerform zu 100% identisch mit USB 3.0.

Diese leicht irreführende Bezeichnung ist entstanden, da bei der Einführung von USB 3.1 der komplette USB 3.0 Standard einfach in den „USB 3.1 Gen1“-Standard überführt wurde. Achten Sie daher bitte vor dem Kauf eines Laptops genau darauf, welche Ausbaustufe von USB 3.1 Type-C angeboten wird und welche Features bzw. welche Bandbreite Sie wirklich benötigen. Falls im Produkt-Datenblatt keine genaue Angabe vorhanden ist, fragen Sie bitte beim Hersteller nach den Details.


Was ist NVIDIA G-SYNC und was muss ich darüber wissen? zurueck nach oben
G-SYNC sorgt dafür, dass die Bildwiederholrate (Refresh Rate) des Displays dynamisch an die Bildausgabe der Grafikkarte gekoppelt wird. Dadurch wird sog. „Tearing“ verhindert, welches auftritt, wenn die obere und untere Bildhälfte nicht exakt zusammenpassen. G-SYNC sorgt somit für ein flüssigeres Spielerlebnis bei suboptimaler Performance (etwa 30-50fps) und reduziert die Eingabeverzögerung (Input Lag), da die Bilder von der Grafikkarte sofort angezeigt werden, sobald sie fertig gerendert sind.

Eine sehr vollständige, dreiteilige Einführung in G-SYNC finden Sie bei Blurbusters:
http://www.blurbusters.com/gsync/preview/
http://www.blurbusters.com/gsync/preview2/
http://www.blurbusters.com/gsync/how-does-gsync-fix-stutters/

G-SYNC funktioniert nur mit bestimmten Display-Modellen. Viele unserer Gaming Notebooks werden inzwischen mit G-SYNC-fähigen, internen Displays angeboten. Ob Ihr Notebook G-SYNC auf dem internen Display unterstützt, erfahren Sie im Display-Slot im Konfigurator oder im Datenblatt des jeweiligen Notebooks.

G-SYNC ist nicht kompatibel mit NVIDIA Optimus. Bei unserer NVIDIA PRO-Serie müssen Sie Optimus (aka „MSHYBRID“) im BIOS deaktivieren, um G-SYNC nutzen zu können. Um G-SYNC optimal zu nutzen, ist folgendes zu beachten:
  • Im NVIDIA Control Panel muss G-SYNC aktiviert sein.
  • Der Punkt „Vertikale Synchronisation“ sollte aktiviert bleiben.
  • Es wird empfohlen, VSYNC-Optionen in den Optionsmenüs der jeweiligen Spiele zu deaktivieren (ist meistens standardmäßig deaktiviert).
  • Bei manchen Spiele wie Counter-Strike Global Offensive und anderen Spielen auf Basis von Source- oder Quake-Engine lohnt es sich, in der Spiele-Engine den FPS-Limiter auf einen Wert zu setzen, welcher knapp oberhalb der Bildwiederholrate des verwendeten Displays liegt. Dadurch kann der Input Lag nochmal deutlich reduziert werden.
    Beispiel: Bildschirm mit 60Hz → fps_max 61
    Alternativ könnte man auch die o.g. Option "Vertikale Synchronisation" deaktivieren. Damit wird G-SYNC automatisch deaktiviert, sobald die in-game FPS größer als die Bildwiederholrate des Displays ist. Damit wird aber auch das "Tearing" wieder eingeführt. Diese Option ist nur für Profi-Sportler gedacht, die in ihrer Reaktionszeit auf jede Nanosekunde angewiesen sind und die dafür auch "Tearing" in Kauf nehmen. NVIDIA hat angekündigt, die Option "Vertikale Synchronisation" in einem zukünftigen Treiber-Update umzubenennen (Stand Januar 2016).
Abschließender Hinweis: Falls Sie G-SYNC über DisplayPort auf externen Monitoren nutzen möchten, dann muss der externe Monitor ebenfalls explizit G-SYNC unterstützen.

Welche Geräte sind mit der Oculus Rift und HTC Vive kompatibel? zurueck nach oben
Ob ein Notebook oder PC mit VR-Headsets kompatibel ist, hängt hauptsächlich von zwei Faktoren ab: Display-Anbindung und 3D-Performance.

Display-Anbindung

Beide Headsets werden mit einer Auflösung von 2160x1200 Pixel und einer Bildwiederholrate von 90Hz auf den Markt kommen. Um diese Auflösung und Bildwiederholrate anzusteuern, benötigt der Laptop bzw. PC mindestens DisplayPort 1.2 oder HDMI 2.0

Im Datenblatt der Oculus Rift steht zwar „Compatible HDMI 1.3 display output“ als Minimal-Anforderung – wir halten das aber für irreführend. Die wenigsten Notebooks, die mit HDMI 1.3 oder HDMI 1.4 produziert wurden, konnten die entsprechende Display-Bandbreite liefern. Mit HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.2 ist man auf der sicheren Seite.

Zusätzlich zur Auflösung ist auch der Signalweg entscheidend: die Hybrid-Grafiklösung NVIDIA Optimus (auch bekannt als „MSHYBRID“) wird ausdrücklich nicht unterstützt. Die VR-Headsets müssen also direkt an die dedizierte NVIDIA- bzw. AMD-Grafikkarte angebunden werden – ein Umweg über die Intel-Grafik, wie bei Optimus üblich, wird nicht unterstützt.

In Sachen Display-Anbindung sind somit laut den aktuellen Informationen (Januar 2015) die folgenden Modelle kompatibel:
  • XMG P506
  • XMG P706
  • XMG U505
  • XMG U705
  • XMG U506
  • XMG U706
  • XMG U716
  • XMG U726
  • SCHENKER W505
  • SCHENKER W705
  • SCHENKER W506
  • SCHENKER W706
Dies gilt aber nur, wenn auch entsprechend leistungsstarke Grafikkarten eingebaut sind. Damit kommen wir zum zweiten Teil der Anforderung:

3D-Performance

NVIDIA und Oculus Rift haben definiert, dass mindestens die Desktop-Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 970 nötig ist, um die volle VR-Experience zu erhalten. Zum Vergleich: die Notebook-Grafikkarte GTX 980M liegt etwa 5-7% unterhalb der GTX 970 Desktop-Grafikkarte.
Offiziell „VR Ready“ sind im Notebook-Bereich daher nur die GTX 980 (ohne „M“) im XMG U716 und XMG U726.

Doch was ist mit „volle VR-Experience“ gemeint?

Für eine immersive VR-Experience ohne Simulatorkrankheit soll der PC/Laptop dafür sorgen, dass die FPS nicht unter 90Hz absinken. Außerdem sollen die Headsets immer mit ihrer nativen Auflösung betrieben werden, da sich der Bildeindruck sonst massiv verschlechtert. Kombiniert man nun die hohe Auflösung/Bildwiederholrate mit einer detailreichen Grafik, wie man es von heutigen Triple-A-Titeln gewohnt ist, dann sind die hohen Mindestanforderungen von Oculus und NVIDIA schnell nachvollziehbar. Man kann davon ausgehen, dass zukünftige VR-Titel diese Mindestanforderungen voll und ganz ausschöpfen werden.

Ob manche VR-Spiele bzw. -Demos sich auch mit weniger 3D-Rechenleistung begnügen, erfährt man u.a. in diesem Reddit-Thread: My Vive Experience with a GTX 960

Sonderfall: Problemlösungen für USB und HDMI an der Oculus Rift

Für einen reibungslosen Betrieb von Oculus Rift und HTC Vive werden auch leistungsfähige USB 3.0 Ports benötigt. Im Allgemeinen erfüllen alle unseren Notebooks diese Anforderung. Ob die im eigenen PC verbauten USB-Chipsätze kompatibel sind, erfährt man mit diesem Tool.

Die HTC Vive wird mit der sog. "Link Box" ausgeliefert. Die Link Box verfügt über ein eigenes Netzteil. Sie verstärkt das HDMI-Signal und sorgt für eine zuverlässige Stromzufuhr des Headsets über USB 3.0.
Die Oculus Rift CV1 hat leider keine eigene Link Box sondern führt die Kabel direkt vom Headset in den PC bzw. in das Notebook. Dies kann bei manchen Geräten dazu führen, dass das HDMI-Signal über die volle Länge des Kabels nicht stabil genug ist. Außerdem können Probleme mit der USB-Stromzufuhr zu einem Flackern des Headsets führen. Uns liegen diesbezüglich Berichte im Zusammenhang mit verschiedenen PC- und Notebook-Herstellern vor. Die HTC Vive ist hiervon prinzipiell nicht betroffen.

Falls Ihr PC oder Notebook trotz erfolgreicher "VR-Ready"-Prüfung solche Probleme zeigt (schwarzer Bildschirm im Headset; Bildflackern), empfehlen wir Ihnen die folgenden Produkte zur Abhilfe:

WINGONEER HDMI 2.0 Splitter 2 fach

Dieser HDMI-Splitter verfügt über ein eigenes Netzteil und wurde bereits erfolgreich an unseren Notebooks zusammen mit der finalen Version der Oculus Rift getestet.
Der Splitter ist in mehreren Versionen erhältlich - es wird unbedingt mindestens die "HDMI 2.0"-Version benötigt. Die günstigste, ältere Version mit HDMI 1.3 genügt nicht.

Alternativ zum HDMI-Verstärker wäre auch die Verwendung eines DisplayPort-Adapters denkbar. Hierbei sind die Erfahrungsberichte von Oculus-Rift-Besitzern aber sehr unterschiedlich. Dazu kommt auch noch die Unterscheidung zwischen DisplayPort und Mini-DisplayPort - je nachdem, welche Anschlüsse das Notebook bzw. der PC bietet. Wir empfehlen daher den o.g. HDMI-Splitter.

HooToo 9-Port 60 Watts USB 3.0 Hub with 2 Smart Charging Ports and 7 Data Transfer Ports

Die Oculus Rift benötigt 4 freie USB-Ports. Mit diesem USB-Hub hat man ausgesorgt. Alle 4 USB-Kabel von Oculus Rift und Zubehör können mit diesem Hub verwendet werden. Der Hub verfügt über ein eigenes Netzteil und bietet somit eine stabile Stromversorgung. Der im Hub verbaute USB-Controller ist mit der Oculus Rift kompatibel.

Dieser Hub ist momentan der einzige Produkt, welches nachweislich mit der Oculus Rift (finale Version) funktioniert.

Momentan ist dieser Hub in Deutschland nicht erhältlich. Wir haben den Hersteller kontaktiert. Bis wir eine deutsche Quelle finden oder den Hub selber importieren, empfehlen wir, ihn in UK zu bestellen.

Dieser Hub wird nur für die Verwendung mit Notebooks empfohlen. Für Desktop-PC's wird empfohlen, eine PCI-Express-Erweiterungskarte mit FL1100EX-Chipsatz zu nehmen. Die offiziellen Support-Seiten der Oculus Rift empfehlen das Produkt "Inateck USB 3.0 Karte Pci Expresskarte 5 Ports".

Welche eurer Notebooks sind mit Thunderbolt 3 ausgestattet? zurueck nach oben
Thunderbolt 3 (kompatibel mit USB 3.1 Type-C) wird aktuell in folgenden Modellen unterstützt:
  • XMG U506
  • XMG U706
  • XMG U716
  • XMG U726
  • SCHENKER W506
  • SCHENKER W706
Zusätzlich sind weitere Notebooks mit Thunderbolt 3 in Planung:
  • Alle potentiellen Nachfolger der o.g. Modelle (mit NVIDIA Pascal)
  • Ein 13“ Ultra-Slim Laptop mit Metall-Gehäuse (mit Intel Kaby Lake)
  • Ein klassischer 14“ Business-Laptop mit wechselbaren Akku (in 2017)
  • Eine 15“ Slim-Workstation mit etwa 25mm Bauhöhe und Support für NVIDIA Quadro oder AMD FirePro (in 2017)
Im Bereich Geräte und Adapter für Thunderbolt 3 sind folgende Produkte bis Ende 2016 in Planung:
  • Ein Adapter von Thunderbolt 1 und 2 auf Thunderbolt 3
  • Eine vollwertige Docking-Station mit Thunderbolt 3
  • Ein LAN-Adapter mit 10 Gbit/s
  • Externe Grafikkarten (eGPU)
  • Externe Storage Systeme (SSD- und RAID-Lösungen)

Unterstützen eure Notebook auch externe Grafikkarten (eGPU) oder habt ihr welche in Entwicklung? zurueck nach oben
Manche Notebookhersteller haben in den letzten Jahren bereits mit externen Grafikkarten experimentiert, teilweise aber nur mit mäßigem Erfolg. Problematisch hierbei war, dass jeder Hersteller eine eigene, proprietäre Anbindung für seine externen Grafikkarten entwickelt hat. Die externen Grafik-Docks ließen sich somit nicht zwischen verschiedenen Notebooks tauschen und konnten jeweils nur in geringen Stückzahlen produziert werden, was wiederum zu relativ hohen Preisen führte.

Mit Thunderbolt 3 bietet sich inzwischen ein einheitlicher Standard an, welcher genügend Flexibilität und Bandbreite liefert um externe Grafiklösungen in einem nutzerfreundlichen Gesamtpaket möglich zu machen.

In der Diskussion um externe Grafikkarten über Thunderbolt 3 wird zwar oft gewarnt, dass die maximale Bandbreite von 40 GBit/s ein limitierender Faktor (Flaschenhals) sein könnte. Die 40 Gbit/s entsprechen PCI-Express 3.0 x4, während High-End-Grafikkarten im Desktop zumeist mit x8 oder x16 angebunden sind. Studien aber haben gezeigt, dass diese Bandbreiten nur selten ausgereizt werden und dass der durch x4-Bandbreite erlittene Performance-Verlust selbst bei High-End-Karten wie der AMD Radeon Fury X oder der NVIDIA GeForce GTX 980 nur bei etwa 4-5% liegt.

Quellen: [1] https://www.techpowerup.com/reviews/AMD/R9_Fury_X_PCI-Express_Scaling/18.html [2] [1] https://www.techpowerup.com/reviews/NVIDIA/GTX_980_PCI-Express_Scaling/21.html

Wir streben an, dass alle Notebooks in unserem Portfolio, welche über Thunderbolt 3 verfügen, auch mit den standardkonformen eGPU-Lösungen anderer Hersteller kompatibel sein sollen. Dies gilt wohlgemerkt nur für eGPU-Lösungen, die sich strikt an den Standard Thunderbolt 3 halten. Hiervon sind Lösungen ausgenommen, welche zwar einen Type-C-Stecker verwenden, aber hierbei auf ein proprietäres Übertragungsprotokoll setzen.
Auch die Entwicklung einer eigenen eGPU-Lösung unter der Marke XMG in Kooperation mit einem anderen, großen Hersteller wird angestrebt.

Für eine Liste an Notebooks mit Unterstützung für Thunderbolt 3, klicken Sie bitte hier.

Kann man die Akkus eurer Notebooks auch über USB 3.1 Type-C aufladen? zurueck nach oben
Die Möglichkeit, sein Tablet oder Notebook über den Type-C Port anstatt über einen klassischen Netzteil-Stecker zu laden, wird „USB Power Delivery“ (USB-PD) genannt. Dieses Feature wird bis jetzt noch von keinem unserer Notebooks unterstützt. USB-PD ist auf 100W begrenzt und ist somit für Gaming-Notebooks und mobile Workstations ungeeignet – diese benötigen unter Last mindestens 120W.

Es wird weitläufig angenommen, USB-PD via Type-C könnte den eigenen Laptop in Zukunft unabhängiger von hersteller-spezifischen Netzteilen machen, z.Bsp. indem man seinen Laptop auch mit einem beliebigen Handy-Ladegerät aufladen könnte. Hierbei ist aber zu beachten: der Stecker ist zwar genormt (USB Type-C), die anliegende Spannung aber nicht. Laptops benötigen zum Laden in der Regel mindestens eine Spannung von 19V. Netzteile für Handys, Tablets und andere Kleingeräte liefern aber in der Regel nur eine Spannung von 5V oder weniger. Mit dieser niedrigen Spannung lässt sich die Lade-Elektronik eines Laptops nicht ansteuern.

Weitere Informationen zu USB-PD finden Sie hier:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1809251.htm

Welche Netzteil-Stecker werden verwendet? Entsprechen die Netzteile einer gängigen Industrie-Norm? zurueck nach oben
Die von uns verwendeten Notebook-Netzteilstecker sind normiert. Alle von XMG, SCHENKER und AORUS verwendeten Netzteile bis hin zu 180W verwenden identische Hohlstecker mit 5,5mm Außen- und 2,5mm Innendurchmesser. Dieser Stecker entspricht dem Industrie-Standard IEC 60130-10. Es handelt sich dabei um einen der zwei weltweit herstellerübergreifend am häufigsten anzutreffenden Netzteil-Stecker.

Weitere Informationen zu Netzteil-Hohlsteckern finden Sie hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hohlstecker

Erst ab 220W Ausgangsleistung verwenden wir einen anderen, größeren Stecker. Hierbei handelt es sich um den 4-Pin DC-Stecker Kycon KPPX-4P. Dieser basiert auf dem Industrie-Standard „Mini-DIN“ (Deutsche Industrie-Norm) in 4-poliger Ausführung wie er etwa bei S-Video benutzt wurde, allerdings mit deutlich stärkeren Pins. Dieser Netzteil-Stecker wird zum Teil auch von anderen Herstellern für besonders leistungsstarke Netzteile benutzt, u.a. von Dell, Alienware und Fujitsu Siemens.

Weitere Informationen zum 4-poligen DC-Stecker finden Sie hier:
https://en.wikipedia.org/wiki/DC_connector#Snap_and_lock_DC_power_connectors

Ich möchte für unterwegs gern ein kleineres/leichteres Netzteil verwenden – was muss ich dabei beachten? zurueck nach oben
Prinzipiell streben wir bei der Entwicklung unserer Notebooks für die Netzteile eine möglichst hohe Energiedichte an. Bei den besonders leistungsfähigen Netzteilen (180W und aufwärts) spielt auch die großzügige Abstrahlung von Verlustleistung eine hervorgehobene Rolle. Größe und Gewicht der Netzteile sind also bereits für ihren jeweiligen Zweck optimiert.

Wenn man für unterwegs trotzdem ein leichteres Netzteil verwenden möchte, muss man Kompromisse bei der Ausgangsleistung eingehen – man wird also letztlich ein unterdimensioniertes Netzteil verwenden müssen (z.Bsp. 120W statt 180W). Die Verwendung von unterdimensionierten Netzteilen unter Volllast beherbergt folgende Risiken:
  • Die CPU des Notebooks taktet sich herunter, ohne dass man darauf Einfluss nehmen kann
  • Das Netzteil schaltet sich ab, bevor eine Überhitzung auftritt
  • Das Netzteil überhitzt, nimmt dabei Schaden und schaltet sich ab
  • Das Netzteil überhitzt, schaltet sich aber nicht ab sondern überträgt die Hitze über den Netzteilstecker auch auf die Ladebuchse im Notebook. Die Ladebuchse am Notebook wird beschädigt, die Garantie auf das Notebook erlischt. Die Reparatur wird sehr kostspielig.
Welcher dieser Fälle letztlich zuerst auftritt, hängt vom jeweiligen Netzteil und von verschiedenen Faktoren ab.

Das Notebook selber hat leider keine Möglichkeit, zu erkennen, welches Netzteil gerade angeschlossen ist. Die Verwendung eines unterdimensionierten Netzteils unter Last ist somit riskant und kann nur auf eigene Gefahr geschehen.

Bitte achten Sie unterdimensionierten Netzteils unbedingt darauf, das Notebook – insbesondere dessen Grafikkarte – nicht voll auszulasten!

Um die Nutzung eines leichteren Reisenetzteils trotz der Risiken zu ermöglichen, hier noch drei Hinweise:

Hinweis #1: Ausgangs- und Eingangsspannung

Achten Sie darauf, dass das Netzteil die Ausgangsspannung des Netzteils („DC Out“) mit der Eingangsspannung des Notebooks („DC In“) übereinstimmt. Sie finden die Angabe jeweils auf der Unterseite des jeweiligen Gerätes unter der Überschrift „Power Rating“. Unsere Notebooks erwarten in der Regel eine Eingangsspannung zwischen 19 und 19,5V. Eine eventuelle Abweichung der Ausgangsspannung des Netzteils sollte möglichst nicht größer als 2V sein. Bei Verwendung eines Netzteils mit deutlich zu hoher Ausgangsspannung (z.Bsp. 12V-Netzteil an externer 5V-Festplatte) kann es bereits beim Einstecken sofort zu einer irreparablen Beschädigung des Endgerätes führen.

Hinweis #2: Leistungsaufnahme von Grafikkarten

Der größte Energieschlucker im Notebook ist die dedizierte Grafikkarte. Hier eine kleine Gegenüberstellung:

KomponenteLeistungsaufnahme
GTX 950Mbis zu 50W
GTX 960Mbis zu 60W
GTX 965Mbis zu 60W
GTX 970Mbis zu 85W
GTX 980Mbis zu 100W
GTX 980 (ohne "M")bis zu 200W


Bei Nutzung eines unterdimensionierten Netzteils sollte also auf die Auslastung der dedizierten Grafikkarte verzichtet werden. Anhand der Tabelle kann man sich ungefähr ausrechnen, wieviel Leistung man benötigt, um alle Komponenten des Laptops bis auf die Grafikkarte zu benutzen.

Hinweis #3: CPU-Taktraten

Bei Notebooks mit Hybrid-Grafikumschaltung „NVIDIA Optimus“ wird aufgrund einer NVIDIA-Hersteller-Richtlinie grundsätzlich die Taktung der Grafikkarte gegenüber der Taktung der CPU bevorzugt. Selbst wenn man die NVIDIA-Grafikkarte nicht in vollem Umfang ausnutzt, kann es vorkommen, dass bei Nutzung eines stark unterdimensionierten Netzteils automatisch die CPU-Taktung reduziert wird, ohne dass man darauf Einfluss nehmen kann. Das Notebook ist dadurch trotzdem noch benutzbar, aber rechnet eben etwas langsamer. Um diesen Effekt zu vermeiden, sollte man dann auch für unterwegs die Verwendung eines etwas größeres Netzteil in Erwägung ziehen.